Bis zu fünf Gratis-Beigaben
LEGO Online Shop
🇩🇪 Deutschland | 🇦🇹 Österreich | 🇨🇭 Schweiz

LEGO Art 31204 Elvis Presley – „The King“ im Review: Brick’n’Roll!

LEGO Art 31204 Elvis Presley – "The King"

LEGO Art 31204 Elvis Presley – "The King" | © Gerhard Eder

Das Set LEGO Art 31204 Elvis Presley – „The King“ im Review: The King of Rock’n‘Roll als steiniges Portrait.

Mit dem LEGO Art 31204 Elvis Presley – „The King“ stelle ich heute einen neuen Vertreter der LEGO Art Reihe vor. Für mich persönlich ist dies das erste dieser 2D Mosaike und daher auch gewissermaßen „Neuland“. Meinen persönlichen ersten Eindruck von LEGO Arts und natürlich von diesem Set im Speziellen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Hintergrund zum Set

Ich denke zu Elvis Presley muss hier nicht allzu viel geschrieben werden. Der „King of Rock’n‘Roll“ gilt mit geschätzt über einer Milliarde verkaufter Tonträger als der erfolgreichste Solokünstler weltweit. Er startete seine Karriere 1954 und wurde bis 1978 vierzehn mal für den Grammy nominiert. Nach den Beatles ist Elvis der nächste große Musiker dem ein LEGO Art Set gewidmet wird.

Eckdaten

Umfang und Zusammenbau

Die Verpackung von LEGO Art unterscheidet sich doch recht deutlich von „normalen“ LEGO Sets. Die gut wieder verschließbare Box ist recht Flach und ist von der Gestaltung her angelehnt an die schwarzen Boxen der „regulären“ 18+ Sets.

Nach dem öffnen erwartet dem Baumeister ein recht aufgeräumtes Bild. Auf der unteren Seite befindet sich ein Karton mit den Bauplatten (und Hinweis auf einen Soundtrack zum Aufbau), Darüber die Bauanleitung und auf der rechten Seite der bunte Haufen 1×1 Rundfliesen.

Die Bauanleitung beinhaltet, wie bei LEGO 18+ Sets auch sonst üblich, Hintergrundinformationen zur Vorlage – hier natürlich zu Elvis. Auch ein QR Code zu einem für das Set zusammengestellten Soundtrack ist hier zu finden. Diesen konnte ich zum Zeitpunkt des Reviews leider noch nicht abrufen.

In einem Fach unter der Bauanleitung sind dann einige Teile für den Rahmen des Bildes versteckt – das sieht dann schon eher nach klassischem LEGO aus. 😉

Der erste Bauschritt ist der Aufbau der kleinen Farbschablone, mit der die Zahlenkodierung den jeweiligen LEGO Farben zugeordnet wird. Sehr löblich finde ich, dass dafür zwei bedruckte Fliesen beiliegen und auf Sticker verzichtet wurde. Nützliche Werkzeuge, für den Fall dass Fliesen mal falsch verbaut wurden, liegen ebenfalls bei: ein extra breiter Teiletrenner und ein goldenes Montiereisen im Minifiguren-Maßstab. Gerade das kleine Montiereisen erwies sich im Verlauf des Aufbaus als sehr nützlich.

Das Bauvergnügen braucht bei LEGO Art etwas mehr Vorbereitung als bei einem „klassischen“ LEGO Set. Die Rundfliesen sind jeweils farblich sortiert abgepackt und es macht auch Sinn, diese nicht einfach zu vermischen. Gerade die unterschiedlichen Hauttöne und auch die Blautöne sind anfangs nicht so einfach auseinanderzuhalten. Ich habe mir hierzu ein paar Dosen und Glas-Gefäße gesucht und diese durchnummeriert auf meinem Bautisch aufgestellt.

Das Bild besteht im Wesentlichen aus neun Stück von 16×16 Noppen großen, einen Brick hohen Platten, die später mit Technic-Pins verbunden werden. In der Bauanleitung sind für alle drei Bildvarianten, jeweils die neun Bildteile mit entsprechender Farbcodierung dargestellt. Los geht es also mit dem ersten Bildteil. Der Aufbau hat für mich persönlich wenig mit klassischem LEGO-Bau zu tun. Es erinnert mich viel mehr an „Malen nach Zahlen“. Anfangs verfolgte ich die Strategie das Bild reihenweise zu bauen, später bin ich aber dazu über gegangen Farbe für Farbe auf das ganze Teilelement zu bauen. Mit speziellen Bautechniken kann ein Art Set natürlich nicht punkten 😉

Nach dem anfangs etwas ungewohnten Bauerlebnis, kam ich dann relativ schnell in einen „Flow“ hinein und so waren zwei der Bildteile auch relativ schnell aufgebaut. Es ist ein schönes Erlebnis, eine weitere, bestückte Platte an das Bild anzubauen und zu sehen wie das Bild zu wirken beginnt.

Bei einem gemütlichen Bautempo war das Bild an zwei Bauabenden mit jeweils ca. 2 Stunden Bauzeit fertiggestellt.

Nach dem Mosaik kommt noch ein wenig „klassisches“ LEGO hinzu. Auf der Rückseite des Bildes werden die Platten zusätzlich mit Plates verbunden und auch der Rahmen wird angebaut.

Zum Aufhängen werden mit Technic-Pins noch zwei spezielle Teile für eine Wandmontage mit Haken an das Bild angebracht.

Das Resultat kann sich sehen lassen. Der Rahmen ist im Bau nicht sonderlich spektakulär, lässt das Bild insgesamt aber nochmal viel besser wirken.

Fazit

Für mich persönlich war dieses LEGO Art Set eine interessante Erfahrung und einmal etwas ganz anderes. Ich verbinde mit LEGO aber trotzdem eher ein dreidimensionales Bauerlebnis und finde Art daher schon eher recht speziell und sicher auch auf eine spezielle Zielgruppe zugeschnitten. Das mit 48×48 Pixel (Rundfliesen) dargestellte Bild in 16 Farben wirkt am besten aus einiger Entfernung. Nicht umsonst nennt LEGO die Reihe „Art“.

Was ich mir bei Art Sets wünschen würde, wären wieder verschließbare Tüten für die Rundfliesen. Es bleiben je nach Motiv einige davon übrig und es wäre toll hier einerseits Müll einzusparen und andererseits nicht neue Tüten besorgen zu müssen.

Bezüglich Preisgestaltung ist Art sicher auch nicht ohne. Die ausgerufene UVP von EURO 119,99 ist schon heftig für ein Bild mit der Größe von 40×40 cm. Da es im Freien Handel teilweise hohe Rabatte gibt, relativiert sich diese zumindest teilweise. Malen nach Zahlen oder ein Puzzle ist hier sicher noch immer eine deutlich günstigere Option, aber auch wiederum etwas völlig anderes vom „Schaffungsprozess“ und auch von der resultierenden Optik. Ich hatte durchaus Spaß daran die vielen Fliesen zu verbauen und das Ergebnis ist für einen Fan des jeweiligen Motivs sicher auch ein schönes Wohnraum-Accessoire.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Entspanntes Bauerlebnis
  • Keine Aufkleber
  • Der Aufbau ist eine schöne Abwechslung zu klassischen LEGO Sets
  • Für ein Bild mit 40×40 cm sehr hohe UVP
  • Keine wieder verschließbaren Tüten für die Rundfliesen

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung!

Wie gefällt euch das neue LEGO Art Set? Gefallen euch diese LEGO Bilder generell oder bleibt ihr lieber bei den „klassischen“ Sets? Äußert eure Meinung gerne unten in den Kommentaren!

Gerhard Eder

Begeisterter LEGO Fan aus Oberösterreich, nebenbei interessiert an allem, was mit Technik und Informatik zu tun hat. Besondere Leidenschaft für sehr detailverliebte Sets mit und auch ohne Lizenz, sowohl Klassiker aus den 90er Jahren bis hin zu aktuellen Creator Expert, Ideas und 18+ Modellen.

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Christina Mailänder

    23. Februar 2022 um 7:24

    Vielen Dank für das schöne Review. Ich finde es gut, dass man für dieses Art-Set wieder auf ein Porträt gesetzt hat. Gerade die farblichen Strukturierungen des Gesichts sind hier gut gelungen.
    Und der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist super: Seit einigen Tagen läuft der Trailer zu dem kommenden Elvis-Biopic. 😉

    • Ich war auch überrascht wie gut das Portrait wirkt – und das mit „nur“ 16 Farben und 48×48 Bildpunkten.
      Auf den Film bin ich auch sehr gespannt. Der Trailer wirkt vielversprechend.

  2. Moin, Gerhard, danke fürs tolle Review. Ich habe zum Geburtstag vier Potter Sets bekommen (mit großem Rabatt bei Thalia gekauft, das muss ich sagen) und ich will demnächst das große Wappen bauen. Ich freue mich schon sehr auf das spezielle „Bau“Erlebnis und stelle mir auch schon vor, dass das eher wie Puzzlen ist. Bestimmt mal ganz was anderes. Allerdings werden die Potter art Sets wohl die einzigen hier bleiben – für die Musiker habe ich keine Wand frei, die Weltkarte ist nicht so mein Ding – am ehesten käme noch ein großes Star Wars Bild infrage. Aber jetzt freu ich mich erstmal auf die vier PotterDinger – im übrigen benutze ich zum Sortieren Tabletts von Ikea und ausrangierte Babyteller von unseren Enkeln mit Rand. Auch das Innenleben der LegoAdventskalender bietet gute Möglichkeiten, gerade für diese ganz kleinen Teile.

  3. Vielen Dank für das Review, Gerhard! Die Motivwahl ist klasse. Und an sich müsste Elvis neben Paul, Ringo, George und John an meiner Wand hängen… bei einem entsprechenden Rabatt heißt es wohl auch für mich: Brick’n’Roll!

  4. The Storytelling Brick

    23. Februar 2022 um 13:19

    Auch von mir Vielen Dank für das Review. Die Motivwahl ist wirklich klasse. Jedoch bin ich per se kein wirklicher Fan der Mosaikreihe, so dass ich weiterhin einen Bogen darum mache.

    P.S.: als ich mit den Augen über die Überschrift geschweift bin, habe ich kurz den Begriff „Brickview“ gelesen statt Review (ja ja ja, unwichtiges Detail aus verworrenen Gedanken und so) ^^“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert