LEGO auf dem Mond! National Air and Space Museum

Das ist doch... | © Andres Lehmann

Das National Air und Space Museum in Washington D.C. hat auch LEGO zu bieten – aber ein irdischer Umstand beendete den Besuch prompt.

Nach der diesjährigen Teilnahme an der BrickFair Chantilly in Virginia sind John, Josh von Beyond the Brick 📺 und meine Wenigkeit für einen Tag nach Washington D.C. gefahren. Und was machen wir, nachdem wir vier Tage lang steinige Bauten fotografiert und abgefilmt haben? Na klar: Steine suchen!

Back in D.C.!

Besonders gefreut haben wir uns auf den Besuch des National Air and Space Museums. Doch zuvor sind wir in eine Führung durch das Capitol “gestolpert”: Ohne Wartezeit war es uns so möglich, die Rotunde 🔎 in Augenschein zu nehmen: Beeindruckend und wahrlich… rund!

Off to the stars!

Im Anschluss dann stellten wir uns auf spannende Stunden im besagten Air und Space Museum ein, das seit Jahren saniert wird. Gut die Hälfte der Ausstellungsfläche aber ist derzeit geöffnet – und gleich im ersten Raum durften wir das Original-Modell der USS Enterprise bewundern!

Direkt danach suchten wir als wahre Touristen den ersten von zwei Shops auf und fanden dort einen lebensgroßen Nachbau eines Astronauten vor: Aus LEGO, natürlich. Gewürdigt wird der ersten Mondlandung am 16. Juli 1969. Erschaffen aus 30.000 Steinen, wurde in 300 Stunden Bauzeit aus zehn verschiedenen Farben der Kollege ins All geschickt. Doch handelt es sich nun um Neil Armstrong oder um Buzz Aldrin? Zu sehen sind auf jeden Fall beide, denn im Visier des Astronautenhelmes zeigt sich ein zweiter Astronaut. Für immer und ewig ist hiermit belegt: Die Amerikaner waren auf dem Mond!

Ja, wen haben wir denn da?

So, so, die Amerikaner waren also auf dem Mond. Mit einem Raumanzug aus LEGO-Steinen? Schon klar…

Nachdem wir das Modell im Kasten hatten, haben John und ich die in Teilen ausgestellte Maschine der American besucht – die zivile Luftfahrt startete so einst durch. Zehn Minuten anstehen, zehn Sekunden Erlebnis (wenige Sitzreihen, und wieder raus) und dann die Durchsage: Bitte alle zum Ausgang, das Museum wird geräumt.

Was wir nicht mitbekommen hatten: Wegen einer Tornado-Warnung wurden alle Einrichtungen in D.C. an jenem August-Tage bereits um 15 Uhr geschlossen. Und das wurde tagsüber wohl auch schon kommuniziert – ist an uns Influencern, die so gut wie nie ihr Smartphone in der Hand haben, aber völlig vorbeigegangen.

Joshua wartete schon vor der Tür, und fragte uns, ob sich denn die Wartezeit für die Maschine gelohnt hat: Nun, bei knapp 30 Minuten Gesamtaufenthalt… diskutabel.

Die Eckdaten

  • National Air and Space Museum
  • 600 Independence Ave SW
  • Washington, DC 20560
  • Eintritt frei
  • Tipp: Ticket vorab reservieren!
  • Offizielle Website 👨🏿‍🚀

I’ll be back!

True Americans!

Über den Wolken…

Fazit: National Air and Space Museum

Zu behaupten, wir hätten alles gesehen, ist freilich eine Übertreibung. Aber immerhin haben wir für wenige Sekunden ein Flugzeug durchquert. Und wir haben die altehrwürdige Enterprise und LEGO-Steine gefunden. Eines guten Tages werden wir dort wohl noch mal landen müssen. Denn mir scheint, im National Air and Space Museum sind die Sterne zum Greifen nah! Aber gegen Naturgewalten wie ein drohender Tornado (der zum Glück ausblieb) ist auch die Raumfahrt machtlos. Nach fertiger Sanierung werde ich daher auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen – mehr als eine halbe Stunde darf es dann aber sein. 😉

Bewertung

Positiv Negativ
  • Helle, “freundliche” Räumlichkeiten!
  • Original Modell der Enterprise
  • Schönes LEGO-Astronauten-Modell
  • Und noch sooo viel mehr…
  • Kostenloser Eintritt
  • Bei Einlass wäre Hinweis der baldigen Schließung hilfreich gewesen
  • Davon ab: In 30 Minuten nix Negatives! 😉

Es braute sich was zusammen…

D.C. ist immer eine Reise wert!

Eure Meinung!

Wer von euch hat Washington D.C. schon mal einen Besuch abgestattet und kennt das National Air and Space Museum? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ein herrliches Museum, war im April da. Leider gab es da den Lego-Astronauten noch nicht. Wir hatten einen frühen Eintritt reserviert und den ganzen Tag Zeit gehabt, durch die Hallen zu schlendern. Die weltbekannten Ausstellungsstücke mal live zu sehen war schon etwas ganz besonderes.

    Ein definitiver Punkt für die “Negativ”-Liste: Das Bistro im Untergeschoss ist wahnsinnig teuer. Für 2 kleine Wraps und 2 0,5l-Colaflaschen haben wir 39 Dollar(!!!) bezahlt. Die Preise waren auch nicht ausgezeichnet, sonst hätten wir da sicher nichts gekauft. Also: unbeding vorher frühstücken, oder einen der diversen Foodtrucks vor der Türe nutzen.

  2. Es war am 20.7.1969 nicht am 16.7.

  3. So schöne Erinnerungen an das Museum! Noch vor dem Umbau … Große Exponate wie das Kommandomodul von Apollo 11, aber auch schräge Details wie der Rechenschieber von Wernher von Braun oder ein Infoblatt für wohlhabende Damen, die auf einen der frühen Linienflüge gehen wollten (Was soll ich anziehen? Unter den Antworten war so etwas wie: Auf jeden Fall einen “head hugging hat”. ((((-: Vielen Dank für Deinen Bericht, Andres! Was für ein eindrucksvoller Astronaut aus LEGO!

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