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LEGO Creator 31129 Majestätischer Tiger im Review

Da ist was im Busch | © Frauke Paetsch

LEGO Creator 31129 Majestätischer Tiger im Review: Lieber in Deckung gehen oder geschickt zuschlagen? Trauen wir uns ran!

LEGO weckt den Tiger in uns und schickt uns auf Bäume oder unter Wasser: Das LEGO Creator 3-in-1 Set 31129 Majestätischer Tiger im Review.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung zeigt auf der Vorderseite das Hauptmodell in groß und die Nebenmodelle in kleinerer Abbildung. Auf der Rückseite sind alle drei Modelle in ähnlicher Größe und abweichenden Posen zu sehen. Auch auf der Seite gibt es Variationen der Tiere zu sehen.

Der Karton enthält 4 nummerierte Tüten, wobei die Nummerierung nur für das Hauptmodell relevant ist. Ebenso gibt es für jedes Modell ein eigenes Anleitungsheft. Das finde ich sehr praktisch, weil so die Anleitung nicht zu dick wird.

Die Tüten

Die Anleitungen

Die Anleitungen sind etwas überarbeitet worden. Es gibt unten einen Fortschrittsbalken und einzelne Bauabschnitte werden im Comic ähnlichen Stil aufgepeppt. Den Fortschrittsbalken finde ich ganz nett, andererseits habe ich mich bisher ohne Probleme an der verbleibenden Seitenzahl orientiert.

Fortschrittsbalken und Comic-Stil

Zusammenbau

Hauptmodell Tiger

Das größte und detailreichste Modell ist der Tiger. Schon in den ersten Bauschritten werden bunte Teile auf eine sehr interessante Art verbaut. Da man das schon auf den Bildern erahnen kann, nehme ich da nichts vorneweg, wenn ich jetzt schon sage, dass die Bautechnik für den Tiger extrem klasse ist.

Innenaufbau

Es gibt zwar tatsächlich auch mit Tigerstreifen bedruckte Teile, der Hauptteil der Streifen ist aber tatsächlich gebaut. Und sehr clever gebaut, wie ich finde.

bedruckte Tigerteile

gebaute Tigerstreifen

Am Bauch schaut etwas rosa raus. Das Teil wird später beim Koi benötigt. Ich finde aber, dass man da hätte großzügig sein können und diese zwei Teile noch zusätzlich in orange hätte beifügen können. Das Teil ist in orange vorhanden, nur nicht in ausreichender Menge.

Da blitzt es rosa

Die diversen Gelenke wurden auf unterschiedliche Art umgesetzt. Das Kniegelenk der Vorderbeine ist dank dieser Technik später (eingeschränkt) beweglich.

Bewegliche Kniegelenke

Ganz oft wir LEGO fehlender Realismus vorgeworfen. Nun – beim Tiger ist das sicher nicht der Fall. Als ich die rosane Blume befestigte war ich erst verwundert, was das denn bitte sein soll. Als ich dann aber alles zusammengesetzt hatte musste ich herzhaft lachen. Herrlich!

Realismus

Das Fell am Hals/Vorderkörper ist ganz wunderbar umgesetzt. Die schwarzen Teile sollen die Streifen darstellen.

Fell am Hals

Der Kopf ist besonders detailreich umgesetzt und gut getroffen. Die Augen, die Ohren, das Gebiss – ich bin sehr beeindruckt!

Vorsicht! Bissig!

Sogar die Pfotenballen wurden angedeutet. Wie andere Katzen auch, hat der Tiger eigentlich vorne 4 Sohlen. Korrekterweise wurde die hintere – 5. Sohle – hell dargestellt. Das ist tatsächlich so.

Pfotenballen

Viel zu schnell, weil so spannend, ist der Tiger fertig und sieht sehr gefährlich aus. LEGO verrät in der Anleitung ein paar Details zu Tigern. Welcher Art dieser Tiger angehört wird nicht verraten. Das finde ich aber nicht weiter dramatisch. Zum Tiger dazu gibt es noch einen roten Vogel, der an einem kleinen Wasserfall oder einer Quelle sitzt. Ob der Vogel Beute oder Spielgefährt ist, kann dann das spielende Kind entscheiden.

Bereit für die Jagd

Wissenswertes

Leider scheint das bunte Innenleben an diversen Stellen raus. Das finde ich schade und auch etwas unnötig. Der Aufbau würde nicht schwerer werden, wenn farblich passende Teile verwendet würden.

An dieser Stelle zu viel rosa für meinen Geschmack

Durch die beweglichen Gelenke und vielen Details wirkt der Tiger sehr lebendig. Das habe ich mit ein paar Fotos versucht einzufangen.

Jetzt lieber in Deckung…

Auch Tiger haben mal Durst

Stretching oder sitzt da oben der Vogel?

Der Koi

Eigentlich ist der Koi das dritte Modell, da ich aber den Roten Panda aufgebaut lassen wollte, wurde der Koi als zweites gebaut. In gewisser Weise ähneln sich die Bautechniken. Was aber logisch ist, da die gleichen Teile für die Verbindungen zwischen den Körperteilen benutzt wird.

Koi mit Seerose

Dem Koi werden ein paar hübsche Seerosen als Beiwerk spendiert. Das sind ein paar der rosanen Teile, die bei Tiger vorblitzen.

Der Koi ist in meinen Augen auch richtig gut umgesetzt. Der „Bart“ sieht sehr echt aus.

Lacht er?

Dass aus Fell auf einmal Flossen werden zeigt wie vielfältig LEGO Teile eingesetzt werden können.

Fellflossen?

Bei mir schwamm der Koi nur auf unechtem Wasser. Im echten Wasser ging er auf Tauchstation (war da nicht noch was mit der Titanic fällig?)

Da schwimmt er

Der Rote Panda

Der tatsächliche Kaufgrund für das Set war der Rote (oder Kleine) Panda. Wir sind absolute Kleine-Panda-Fans! Entsprechend groß war die Freude als die ersten Gerüchte aufkamen, es würde ein Creator Set mit einem Kleinen Panda geben.

Die Bautechnik ähnelt auch hier dem Tiger und dem Koi – was aber zu erwarten war. Als Minibau hat er einen kleinen Baum und Bambus dabei.

Roter Panda mit Bambus und Blütenbaum

Leider blitzen beim Roten Panda nicht nur zwischen den Körperteilen andere Farben hervor, sondern direkt oben am Rücken. Das finde ich extrem schade und hätte anders gelöst werden können.

Rote Streifen? Müsste nicth sein…

Die Proportionen sind insgesamt gut getroffen und der Kleine Panda ist – für mich – sofort als solcher erkennbar. (Auch wenn unser Chefredakteur ihn erstmal als Fuchs bezeichnet hat.) Der etwas pummelige Körper ist etwas zu kurz geraten aber die kräftigen Beinen mit scharfen Krallen zum klettern sind gut geworden.

Von allen Seiten zu erkennen

Die Assistentin sagt, dass ihr aber mein Panda besser gefällt. Wir hatten für den LEGOBuildDay auch etwas gebaut und ich mich an einem Panda versucht. Ihre Kritik betrifft hauptsächlich den Schwanz und das Gesicht. Ein Vergleich mit unseren Kuscheltieren zeigt, dass die Zeichnungen nicht ganz optimal umgesetzt wurden. (Ja auch meiner ist nicht optimal, aber ich bin ja auch kein LEGO-Designer und habe mein Modell in nicht mal einer halben Stunde gebaut.)

Kuscheltier Pandas, LEGO Panda und MOC

Laut Assistentin ist mein MOC süßer

Trotz der Kritik finden wir den Panda sehr süß und erfreuen uns an dem schönen Modell. Und es lassen sich sehr herzige Fotos mit dem Roten Panda machen:

Einfach mal abhängen

Fazit

Keine Frage – mit diesem Set macht man nichts falsch! Alle drei Modelle sind gut umgesetzt. Der Tiger (als Hauptmodell) natürlich am besten. Ich war sehr beeindruckt von diesem Modell und werde das Set bestimmt nochmal kaufen, damit nicht nur der Panda, sondern auch der Tiger aufgebaut bestaunt werden kann. Obwohl es ein eher kleines Set ist, kommt es auf jeden Fall auf meine Merkliste für das beste Set des Jahres!

Auch wenn die B-Modelle ebenfalls gut sind, leiden sie etwas darunter, dass quasi nur die Teile aus dem Hauptmodell genutzt werden. Denn dass es besser gehen würde, zeigt der Tiger. Ich finde dieses Set trotz der kleinen Mängel richtig klasse für Kinder (und auch für Erwachsene). Wie schon letztes Jahr das Krokodil, zieht damit etwas anderes als nur Autos ins Kinderzimmer ein. Wenn es nach mir geht, darf es von diesen tollen Tieren ruhig mehr geben.

LEGO hat mit diesem Set zwei Tierarten aufgegriffen, die vom Aussterben bedroht sind. Ob das die Absicht war, weiß ich nicht, aber ich finde die Modell-Auswahl gut. Erstaunlicherweise kennen sehr wenige Menschen den Kleinen Panda – und durch dieses Set wird er vielleicht bekannter und bekommt noch mehr Fans wie uns. 😉

Eure Meinung!

Seid ihr noch in Lauerstellung oder habt ihr bei dem Set schon zugeschnappt? Äußert euch gerne in den Kommentaren und lasst es mich wissen!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

22 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich warte noch. Auch wenn mir die Modelle gefallen, hab ich nicht das Gefühl, dass man 50 Euro dafür raushauen muss, gerade wenn man das Set zwei- oder dreimal kaufen will. ansonsten hat LEGO da ausnahmsweise mal alles richtig gemacht. Schöne Tiere glaubwürdig umgesetzt und der „Farbsalat“ hält sich in Grenzen. Sowas dürfte es öfter geben…!

  2. Sagenhafte Bilder! Und ein richtig schönes Set. Danke für die dreifache Vorstellung, Frauke! 🙂

  3. Hi, ein toller Bericht mit sehr sehr tollen Bildern.
    Ein sehr toller Aufbaubericht zu einem schönen Set.
    Vielen Dank dafür,
    Ansgar

  4. Bisher war ich mir noch etwas unsicher. Hat mir schon gefallen, passt aber eigentlich nicht zu meinen bisherigen Sets. Nach dem schönen Review und den tollen Bildern muss ich sagen, dass sich der Tiger sicherlich gut in der Vitrine oder neben einer Pflanze machen würde! 😉

  5. Hallo, Frauke, das Set ist nach diesem wunderbaren Review auf jeden Fall auf der Merkliste für den Osterhasen👍‼️🐰 Mein Lieblingsenkel und ich hatten schon im vergangenen Jahr das Krokodil gebaut und haben dann aus den Resten und meinen kunterbunten Steinevorräten noch die Schlange gebaut, so dass er zwei Tiere mit nach Hause nehmen konnte. Auch hier verspreche ich mir wunderbaren Bauspass. Der Tiger ist toll, aber der kleine Panda ist ja auch ganz entzückend. Ich ringe ja schon seit Tagen mit mir um den Kauf eines zweiten Hotels…nach den Bildern von gestern mit der aufgestockten Etage habe ich einen gewissen Schwächeanfall erlitten und werde jetzt gleich mal zuschlagen. Dann können wir den großen Tiger bauen und auch das GWP Tigerlein😉.
    Zusammengebaut lesen ist immer ein Gewinn (natürlich nicht für den Kontostand). Danke für die tollen Fotos!

  6. Christina Mailänder

    15. Januar 2022 um 16:02

    Ein wirklich wunderbares Review von dir, liebe Frauke. Sehr unterhaltsam und wirklich großartig bebildert. Ich möchte mich nicht entscheiden, welches Modell mir am besten gefällt. Der Tiger hat mich aufgrund der Bewegungsmöglichkeiten beeindruckt. Auch die Bauart der Streifen war sehr interessant. Den Koi mag ich aufgrund seiner Form. Gerade die vordere Partie, bis zur Körpermitte ist gut gelungen. Und der Panda. Ja zum Panda muss man nicht viel sagen und lässt die Augen und das Gesicht auf sich wirken.

  7. Der rote Panda ist das Logo und der Namensgeber von Firefox, das ist der Browser. Zumindest daher, sollte er bekannt, wenn auch fälschlich als Fuchs.

    • Das ist so nicht ganz richtig. Das Logo SOLLTE ein roter Panda werden, der Designer Jon Hicks hat aber eine Fuchs draus gemacht. Der NAME bezieht sich tatsächlich auf den roten Panda, und das ist auch das Maskottchen des Browsers. Das Logo aber ist und bleibt ein Fuchs. (Quelle: Chip.de / blog.mozilla.org)

  8. Fantastisches Review mit fantastischen Bilder Frauke! 🙂 Das macht ja richtig Lust auf den Tiger.

    Hier finde ich auch alle drei Modelle recht schön gemacht, auch wenn ich deiner Assistentin hinsichtlich deines MoCs zustimme, das ist wirklich niedlicher. 😉

  9. Der Tiger sieht schon cool aus. Wenn ich den mal irgendwo für 30 Euro sehe, ist’s meiner. Das sollte realistisch sein. Wenn nicht, dann nicht.

  10. Offenbar ist es an der Zeit, den Hai, den Krebs und die Schatztruhe aus der 31088 abzubauen, die derzeit den Fuß meiner Schreibtischlampe bevölkern, damit dieses großartige Set einziehen und einen Platz finden kann! Mir gefallen alle drei Modelle, so könnte ich nach und nach Abwechslung hineinbringen. Die Fotos sind wieder mal großartig, Frauke! Besonders gut gefälltl mir der trinkende, sich spiegelnde Tiger, den Du beinahe frontal aufgenommen hast. Bestimmt hatten die Assistentin und Du viel Spaß dabei, ihn posieren zu lassen. Auch das Quartett der Roten Pandas ist besonders eindrucksvoll! Danke für das Review!

  11. Der Set Designer fand das Review und Fotos ebenfalls schön:
    https://twitter.com/GeorgeGilliatt/status/1482432124292669443

  12. Sehr schönes Review mit tollen Fotos. Danke.
    Mir gefällt der Tiger am Besten, mit Rabatt kaufe ich den sicherlich mal. Aber wahrscheinlich werde ich die unansehnlichen rosa Teile ersetzen.

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