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LEGO ersetzt Plastiktüten in Boxen durch Papiertüten: Erste Bilder

Ab dem nächsten Jahr werden Plastiktüten in Boxen durch Papiertüten ersetzt: Erste Bilder aufgetaucht

Im Laufe des nächsten Jahres fängt die LEGO Group damit an, Plastiktüten in Boxen durch Papiertüten zu ersetzen. Wie wir bereits berichteten, geschieht dies ganz im Sinne der Umwelt. Ich begrüße den Schritt sehr! So sammelte sich doch in letzter Zeit immer ein riesiger Haufen Plastikmüll an, wenn man ein großes LEGO Set gebaut hat. Diese Zeiten sind zum Glück bald vorbei! Dank der Kollegen von Hothbricks erhalten wir nun einen ersten Blick auf die Prototypen der Verpackung der Zukunft!

Vier Tüten in unterschiedlichen Designs

Auf den Bildern zu sehen sind vier Tüten in vier verschiedenen Designs. Wie gewohnt ziert jede Tüte eine große Zahl, die die Nummer des Bauabschnittes angibt. Bei allen Tüten scheint es sich um Prototypen zu handeln, die verschiedene Designs zeigen.


Bei einem Design sieht man, welche Gebilde des Sets genau aus dieser Tüte gebaut werden.


Ein anderes ziert schlicht die Nummer des Bauabschnittes, so wie es auch bei den aktuellen Plastiktüten der Fall ist.

Die dritte Tüte zeigt uns ein Recycling-Logo, das wir in nächster Zeit noch häufiger auf Setverpackungen finden könnten.

Das vierte Design zeigt einfache 2×2 Bricks, die die Nummer des Bauabschnittes umgeben.

Ich persönlich finde das erste Design am ansprechendsten. So bekommt man schließlich schon einen kleinen Vorgeschmack auf den anstehenden Bau. Auch mit den anderen Designs wäre ich nicht unglücklich. Vielleicht wird das Design aber auch ganz anders. Hierbei handelt es sich schließlich nur um Prototypen! Wie auch immer. Ich freue mich generell einfach über den Umstieg! Aber eine Frage bleibt: Was wird aus den beliebten Polybags? Wird jetzt schon bei kleinsten GWPs ein Karton verwendet oder kommt auch hier die Papiertüte zum Einsatz?

Welches Design gefällt Euch am besten? Was haltet Ihr von der ganzen Sache? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

18+

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

54 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich finde das erste auf jeden Fall am praktischsten, vom Aussehen her gefällt mir das letzte mit den 2×2 Steinen am besten.

    5+
  2. Das erste Design finde ich auch am besten. Ist aber natürlich auch das aufwändigste, da man extra noch die Bildchen der Bauabschnitte in S/W anfertigen muss.
    Allerdings gefällt es mir insgesamt nicht wirklich. Ich finde die Tüten zu braun. Klar möchte man verdeutlichen, dass es sich um Recycling-Papier handelt, aber das gibt es heutzutage doch auch deutlich heller. Und die Schriftart für die Zahl finde ich auch komisch, die Eins wirkt wie in die Höhe gezogen und in der Breite gestaucht.
    Ich hoffe, dass die finale Version noch mal deutlich besser wird.

    6+
    • Ich würde mich Andreas anschließen. 2×2 sieht am besten aus. Allerdings ist mir das Design hier echt egal.Die Beutel fliegen ja fast sofort in den Müll. Von daher am besten 100% recycelt und günstig in der Produktion.

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    • Recycling-Papier ist eigentlich nie Braun, eher grau. Dieses Papier wurde gefärbt damit es aussieht das Langfaser Sulfat Zellstoff benützt wurde. Dieses Suggeriert Kräftiges und Stabiles Papier.

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  3. In 80% der Fälle wo ich ein Teil gesucht habe, hat sich herausgestellt das es sich in einer Plastiktüte verkantet hatte und beim ausschütten nicht raus gekommen sind (15% Boden und Rest vermutlich wirklich Fehlteil). Dadurch das die Tüten durchsichtig sind, lies sich das bisher aber meist schnell klären. Sowas ist mit Papiertüten nicht möglich. Wird sich also in der Praxis zeigen ob das mit dem Papier wirklich eine gute Idee ist.

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    • Dann muss man die Tüten halt ganz aufmachen. Ich glaube das schaffen wir. 🙂

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      • Würde man von dem ausgehen bräuchte man die meisten Sicherheitshinweise nicht 😉

        Sehe schon das da auf die Packung noch eine entsprechende Anleitung abgedruckt wird da es genügend Leute nicht hinbekommen und sich noch mehr über Fehlteile beschweren …

        Aber bin Berufspessimist 😀

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    • Ich denke, das könnte mit Papiertüten sogar besser werden, da diese meiner Meinung nach weniger Knicke und damit „Verstecke“ als die bisherigen Tüten haben. Schütte Mal etwas Lego in einen Briefumschlag, ich denke, das sollte ein ganz gutes Bild davon liefern, wie die Papiertüten funktionieren werden 🙂

      4+
  4. Das ganze ist längst Überfällig.
    Das die Tüten aus Altpapier gemacht sind find ich schon sinnvoll. Was bringt es vom Plastik weggehen zu wollen, aber im gleichen Schritt neu produziertes Papier zu nehmen? Bei Altpapier muss ja nicht gleich ein Baum gefällt werden. Das Design ist mir eigentlich egal. In den meisten Fällen schütte ich eh den Inhalt aller Tüten auf einen Haufen. Aber da bin ich ja kein Maßstab, da viele ja wirklich der Reihe nach die Dinger aufreißen.
    Wie auch immer, gut das der Plastikmüll weniger geworden ist. Und wer weiß, vielleicht steigt LEGO ja irgendwann komplett um und stellt sämtliche Steine aus den pflanzlichen „Plastik“ her.

    9+
  5. Ich bin von den Tüten nicht begeistert. Die Designs 2-4 halte ich für völlig doof, weil daraus auf den ersten Blick nicht einmal ersichtlich ist, zu welchem Set sie gehören (stellt Euch mal vor, die Kinder reißen an Weihnachten drei Legosets gleichzeitig auf!).
    Design 1 wäre noch akzeptabel. Schöner fände ich aber ein Bild des ganzen Sets auf der Tüte, statt bloß des Bauabschnitts.
    Unterm Strich halte ich das Ganze für reines „Greenwashing“. Wenn Lego in Sachen Umweltschutz ernst machen wollte, dann müssten sie die Schachtelgröße dem Inhalt anpassen. Denn da füllen leider ca. 2/3 Luft die Schachteln (und damit natürlich auch die gesamte umweltverschmutzende Transportkette, Lkw’s, Frachtcontainer, usw.).

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  6. Wenn schon umweltfreundlicher, dann doch bitte gleich auch beim Druck. Also, einfarbig und ohne grosse Details, die dann sowieso niemand erkennen kann.

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  7. So bleibt das Meer sauber, dafür sterben die Bäume!

    4+
    • Bäume kann man anpflanzen, Meere nicht

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    • Papierfabriken bzw. Zellstofffabriken beziehen hier in Deutschland eigentlich nur Holz aus der
      durchforstung. Wälder warden durchforstet damit die Anderen Baume wachsen können, den Baume brauchen ringsherum platzt. Dieses Holz mit kleinen Stammdurchmesser kann keine Schreinerei/Sägerei gebrauchen. Grosse Baume sind viel zu wertvoll, eine Zellstofffabrik kann die Preise nicht zahlen das eine Sägerei zahlt. Für Papier hier in Deutschland wird kein Baum EXTRA gefällt.

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  8. Würde mich interessieren, wie die Kartons jetzt klingen mit Papiertüten, wenn man sie denn schüttelt…der Sound beim Auspacken eines Sets wird schon ein anderer sein ☺️

    Aber egal – Daumen hoch fürs Papier, kein Mensch braucht Plastiktütchen 👍🏻

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  9. Alles ereifert sich mal wieder und die Diskussionen erreichen wieder neue Höchststände. Es gibt tausende Möglichkeiten etwas für den Umweldschutz zu tun. Aber man zieht sich an den „kleinen“ Tüten hoch. Welches Design? Vollkommen egal, wandert danach in den Müll – praktisch müssen sie sein. Plastik ist schädlich für die Umwelt – ja. Weltweit gibt es inzwischen Probleme mit Wasser. Papier braucht für die Herstellung viel Wasser – stimmt auch. Für die Herstellung wird viel Energie gebraucht. Alternative Energiequellen (Windkrafträder o.ä.) werden vernachlässigt, Kohlekraftwerke werden weiterhin verstärkt genutzt – Hä???? Geht mal in die Kaufhallen. Seitdem die Platiktüten verboten wurden, werden immer mehr Lebensmittel in Kunststoff verpackt, oder in beschichtetes Papier. Wir entsorgen in „Gelbe Säcke“ . Wie wird recycelt? Nach verschiedenen Angaben in Deutschland fast garnicht. Da sollte man in Größenordnungen ansetzen.
    Trotzdem finde ich es gut, wenn ein so großer Konzern anfängt darüber nachzudenken und auch in kleinen Schritten etwas macht. Besser als garnichts.

    8+
    • Hallo, Christel, ich verstehe, was Du meinst. Ich finde es gut, dass Lego diesen Weg geht. Es ist ein Anfang. Das Design der Tüten ist dabei völlig unerheblich. Praktisch und gut recyclebar sind die Hauptpunkte. Ein Beispiel zu Deinen, dass es an der Zeit ist in Größenordnungen anzusetzen, die wir als Verbraucher nicht in der Hand haben: bei unserem heimischen Supermarkt wird Käse jetzt in einer neuen Packung angeboten, die eine Pappschale mit einer Folie oben hat. Ebenso wird an der Wursttheke Papier zum Verpacken genommen und es steht auch überall, dass wir gemeinsam Plastik sparen. Ich begrüße das sehr!!! Durch die neue Verpackung beim Käse spart die Handelskette im Jahr mehr als 40 Tonnen Plastik in Österreich.
      Allerdings wird einem das Freuen darüber etwas sauer gemacht: in Österreich werden p.a. 240000 ‼️ Tonnen Plastikmüll eingeführt und großteils verbrannt…wenn ich also den Käse in der neuen Verpackung kaufe oder auf meine Duschbadflasche verzichte, wird der Müll in Österreich nur ein ganz kleines bisschen weniger… ich denke auch, es muss endlich mal einen großen Wurf geben. Wir Verbraucher können das Problem nicht allein lösen.
      Dennoch, prima, dass Lego das anpackt. Steine in die Papiertüten und los, ohne Brimborium.

      8+
    • Naja, Klar für Papier wird viel wasser benötigt. Aber hast du schon mal eine Zellstofffabrik in Deutschland gesehen? Das benützte Wasser läuft über Riesige Kläranlagen wieder zurück in den Fluss. Die Auflagen sind Enorm, und das Wasserwirtschaftsamt kontrolliert streng.

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  10. Ich begrüße diesen Schritt von LEGO auch sehr. Es wurde Zeit dafür. 🙂

    Bin mal gespannt, wann wir die ersten Sets mit diesen Papiertüten bauen

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  11. Und da sind wir wieder: Lieber auf den ersten Schritten rumhacken als mal das Positive sehen. Irgendwann muss man anfangen und die restlichen Schritte werden schon nochfolgen.
    130 auf deutschen Autobahnen ist auch nicht gewollt, weil ja nur ‚ganz wenig‘ CO2 eingespart wird und nur ‚ein paar‘ Tote verhindert werden würden. (Bitte jetzt keine Diskussion darüber starten, habe es nur als Vergleich genommen!).
    LEGO ist auf einem guten Weg und den werden sie weiter verfolgen. Ich finde nicht, dass es unter Greenwashing fällt, da sie keine Augenwischerei betreiben, sondern Konzepte umsetzen. Greenwashing ist etwas ganz anderes… Als vgl. das Pinkwashing einiger Konzerne mit dem Regenbogen oder den Farben der LGBTQ Community.

    6+
  12. Ich finde die Idee klasse, beim Bau fällt immer so viel plastikmüll an den ich dann noch entsorgen muss und manchmal hab ich den halben Mülleimer nur mit Plastik Tüten gefüllt. Die Papiertüten kann ich zur Not auch in den Ofen werfen. Wenn lego vollkommen auf erneuerbare Ressourcen umsteigt finde ich das wirklich toll.

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    • …und manchmal hab ich den halben Mülleimer nur mit Plastik Tüten… ? Wir haben dafür gelbe Säcke. Was allerdings mit dehnen passiert? – siehe oben.

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  13. Ansich ein guter Schritt jedoch unter den Umständen pure Heuchelei.
    Sollen im gleichen zuge mal ihre Verpackungsgrößen anpassen denn dass ist 70% verpackte Luft. Die einsparbaren LKW und Containerladungen sind da wesentlich größer.

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    • Es gibt hier klare Vorschriften, wie viel Luft in einer Box sein muss. Gerade im asiatischen Raum, weswegen LEGO in der Vergangenheit sogar schon umpacken musste.

      Am besten für die Umwelt ist es, wenn gar keine Sets produziert und gekauft werden. Ich persönlich finde, LEGO macht viel und versucht einiges, um ökologischer aufgestellt zu sein. Aber ob das alles zielführend ist, werden die nächsten Jahre zeigen.

      7+
      • „Es gibt hier klare Vorschriften, wie viel Luft in einer Box sein muss.“ – das habe ich noch nicht gehört, will Dir aber auch nicht widersprechen. Aber dann sollte man über solche Vorschrift reden. Diese macht für mich keinen Sinn, um nicht zu sagen Blödsinn. Müssen wir dann Luft im- oder exportieren? Wer lässt sich so einen Blödsinn einfallen?

        1+
      • Solche Vorschriften gibt es. Betreffen aber zu 99% die Lebensmittelbranche wo es auch sinn macht. Bei LEGO ist dass für mich ganz klar heuchelei. Ein rießen Paket für 300€ sieht eben besser aus wie eine deutlich kleinere Packung. Dass ist psychologisches Marketing mehr nicht. Apple und diverse andere Marken gehen hier deutlich konsequenter vor.

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        • Das stimmt so nicht, und ich darf dich bitten, hier keine Unwahrheiten zu verbreiten. Du findest Boxen zu groß? Dann schreib das – verknüpfte es aber bitte nicht mit faktischen Aussagen. Ich bin hier auch kein Experte, mir ist jedoch bewusst, dass LEGO weltweite Auflagen erfüllen muss.

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  14. Erstaunlich wie hier wieder diskutiert wird, dabei haben alle doch nun schon seit Jahren rum gejammert, das LEGO mal was tun soll. Nun tun sie was und ich lese hier eine komische Aussage nach der Anderen. Wobei, teile ich sie mal in Kategorie ein:

    A) Zu braun! Da schüttel ich nur den Kopf. Schwachsinn.

    B) Schriftart komisch! Was? Erstens ist das ein Entwurf und zweitens ist es doch völlig Banane wie die 1 dadrauf steht. Man könnte sie ja auch arabisch drauf schreiben… lol

    C) Bei Plastiktüten verkanten die Steine und kommen nicht sofort raus und das sieht man bei durchsichtigen Tüten besser als bei Papiertüten! Was denn nun? Ein Rückschritt? Lösung wie ich lese: Tüte aufreissen. Einziger Nachteil, die übrig gebliebenen Steine würde kurzfristig rumliegen und in keine kleine Plastiktüte kommen.

    D) Die Boxen werden deutlich leiser. Besser zu verstecken zu Weihnachten! Oh eine Aussage mal zwischendurch von mir. Richtig, schüttelt mal ein paar Steine in einem Briefumschlag, wie ich lese, völlig richtig.

    E) Das ganze wäre bloss „Greenwashing“! Toller Beitrag. Und sofort wieder ein veramerikanisierter Begriff, weil es im Deutschen „Grünwaschen“ keiner kapieren will. Klingt halt cooler. Ich glaube den betreffenden Autor schon fleißig beim kritiseren von LEGO bezüglich Plastikmüll kommentieren gelesen habe. Spielst du mit LEGO?

    F) Dadurch sterben mehr Bäume! Hm, was jetzt, Meer doch vermüllen oder sollte LEGO einfach dicht machen, denn dann machen die ja nichts mehr, wie ich schon gelesen habe, was die Umwelt überhaupt nicht schadet! Genial fand ich den Konter: Bäume kann man anpflanzen und Meere nicht! Yeah…

    G) Danke eXse… Genau so sehe ich das… Wartet mal ab, was da kommt, diese Tüten sind ein Konzept…

    H) Und der Hauptgewinn: Alles Heuchelei… Sollten erstmal ihre Verpackungsgrößen ändern! Pauh… Starker Auftritt… Ich schaue mir meinen Land Rover an und die riesige Verpackung und mache sie auf. Bis oben hin gefüllt mir Steinen. Ich mache meine Krokodil auf, ranvoll mit Steinen. Ja, man könnte sie runterdrücken oder sie in eine Tüte packen und Inhalt sparen, aber mal im Ernst, in den letzten Jahren hat LEGO ne ganze Menge verändert und jedes verändern durch ein Konzept wie die Tüten, wird Zeit brauchen. Ich lass mich überraschen…

    Die Tüten sind ein Schritt in die richtige Richtung. Lasst sie erst einmal kommen und wir nutzen sie erst einmal. Dann kann man einzelne Schritte verbessern…

    4+
    • Wie gut, dass sich mit „Frank“ auch hier schnell jemand gefunden hat, der über der inhaltlichen Auseinandersetzung steht, aber in seiner Weisheit andere dafür kritisiert, wie sie dikutieren. Dass dabei alle Ansichten, die seiner nicht entsprechen, völlig abwegig sind, versteht sich von selbst!

      Ich spreche nicht für andere, aber zu Deinem „E“:

      > … „Greenwashing“! wieder ein veramerikanisierter Begriff … Klingt halt cooler…

      Deutschtümelei ist leider ebenso wenig ein Argument, wie „erst mal abwarten“. Greenwashing ist nicht nur ein gängiger Begriff, sondern ein ebenso gängiges Marketinginstrument, um Aufmerksamkeit und positive Publicity zu erzeugen (Achtung, schon wieder zwei Anglizismen in diesem Satz!). Und dass es funktioniert, zeigen ja die zahlreichen Berichte in Blogs wie diesem hier. Dass bei genauer Berachtung oft mehr Schein als Sein übrig bleibt, ist in „Franks“ Welt natürlich nur unzulässiges Lego-Bashing.

      > … Ich glaube den betreffenden Autor schon fleißig beim kritiseren von LEGO bezüglich Plastikmüll kommentieren gelesen habe…

      Wofür es nicht den allergeringsten Beleg gibt (nicht mal geben kann, angesichts beliebiger Synonyme, die man hier beim Kommentieren verwenden kann). Aber es passt halt so wunderbar zu „Franks“ Ausführungen und macht so schön den Eindruck von Weltläufigkeit, Kompetenz und Überblick.
      Ich habe – aber das nur am Rande, weil es für Dich ja auch eigentlich keine Rolle spielt – noch nie irgendeine Kritik an den Plastiktüten geübt. Ich halte die Ächtung von Plastiktüten (z. B. in Supermärkten) für blödsinnig und (Achtung!) Greenwashing.

      > … Spielst du mit LEGO?

      Das tue ich (zumindest mit meinen Kindern – für mich alleine mocce ich eher).
      Und trotzdem käme ich nie auf die Idee, Dir zu unterstellen, dass Du es nicht tust, sondern bloß zu den Aasgeiern gehörst, die gezielt Rabattaktionen leerräumen und die Sachen dann „rein privat“ bei Ebay verhökern – bloß um Dich als Diskutant abzuqualifizieren, so wie Du es mit anderen tust.

      1+
      • Oh das kann ich vollständig akzeptieren, da du wie man sieht einer der wenigen bist, die zumindest zu dem „…“ stehst, was du schreibst. Daher meine provokante Weise zu schreiben. Wozu ich im übrigen immer noch stehe.

        Warum? Weil ich es völlig gehirnverbrannt empfinde, dass jemand schreibt, das ihm das Papier zu braun ist. Das akzeptiere ich, urteile es aber ursächlich als völligen Blödsinn ab. Ich glaube, dass solch eine Reaktion völlig normal ist und durchaus legitim.

        Greenwashing hin oder her. Auch das akzeptiere ich, dass du ein Pro-Plastik-Tüten-Freund bist und bleiben möchtest. In sofern sind wir uns sogar einig, dass nicht unsere Plastiktüte aus dem Supermarkt in zwei Wochen in einem Meer wieder zufinden ist. Dieses „Greenwashing“ ist in sofern eines der Argumente, die ich verstehe, aber es ist eben kein „Greenwahsing“:

        „Versuch (von Firmen, Institutionen), sich durch Geldspenden für ökologische Projekte, PR-Maßnahmen o. Ä. als besonders umweltbewusst und umweltfreundlich darzustellen!“

        Plastiktüten wandern von LEGO eben in den Müll. Gelbe Säcke. Wenn ich dann lese, dass diese gelben Säcke im großen Stil in andere, ärmere Ländern geschickt werden und dort auf einem Müllberg landen, dann ist mit dem Umweltbewusstsein hier in Deutschland irgendwas besonders faul. Das LEGO nun umdenkt und ein bißchen weniger Plastikmüll verursachen will, ist doch ein Anfang.

        Dein Argument: „Greenwashing! Sollten erst einmal beginnen die Schachteln kleiner zu machen und weniger Luft in den Schachteln zu lassen.“

        Argument verstanden, aber was ist jetzt daran Greenwashing? Die Produktion wird umgestellt und anstatt Millionen von kleinen Plastiktüten, werden es jetzt Papiertüten. „Greewashing???“ Und genau hier geht mir die Hutschnur hoch, wenn du dich dann auch noch angegriffen fühlst, „Patrick“… Ihr wollt die Welt verbessern oder einfach gar nichts tun. Wenn jemand etwas versucht, um etwas zu bewegen, ist es entweder blöd, zu braun oder stumm „Greenwashing“! Das ist mir zu einfach. Egal ob dir meine Welt gefällt oder nicht.

        Ach Moment, ich bin ja ein Aasgeier, wenn ich ein Lego-Set nicht bei Lego kaufe, sondern mit Rabatten. Starkes Argument. Hat mich belustigt. Ich hab sogar ein eigenes LEGO-Zimmer und ich heiß sogar Frank, aber das wird dich jetzt völlig verwundern.

        Sollte ich deinen Namen „Patrick“ mit einem anderen „Patrick“ in einem anderen Zusammenhang in Verbindung gebracht haben, dann ist hier sicherlich eine Entschuldigung von Nöten. Dies natürlich schon alleine aus Respekt. Vielleicht kann man dann bei solch einem Bericht auch mal argumentativ über die Möglichkeiten einer solchen Veränderung sprechen, anstatt sich gegenseitig stumm zu beschimpfen. Ja, da schließe ich mich selbst mit ein…

        1+
  15. Hmmm ich frage mich wie viele Bäume für die evtl. Millionen Papiertütchen pro Jahr dann gefällt werden müssen? Ohne Wertung reine Neugier.

    Mein Vorschög zum Umweltschutz wäre übrigens: Nur noch EINE Tüte. Als Kind war das auch so. Kein Luxus mit mehreren Tütchen perfekt für jeden Bauschritt vorsortiert. hehe Hat meinen Bauspaß auch nicht runter gezogen im Gegenzteil, da konnte man noch zeigen wie gut man sortieren konnte.

    Wenn es nach mir ginge bräuchte ich garkeine Tütchen in den Legokartons. Das dies aber nicht praktikabel wäre sehe ich auch ein. hehe

    1+
    • Ei ei ei, das ist hier mit Abstand die am wenigsten hilfreiche Idee… Es geht sicher um die Bauabschnitte, aber zu großen Teilen um Quialitätsmanagement. Denn wie willst du 7500 Steine vom Falken auf Korrektheit prüfen? Genau, gar nicht. Deshalb Tütchen (in Tütchen), die mit Kleinstmengen per Gewicht oder Röntgen/Video auf passende Anzahl und Verteilung hin überprüft werden können. Ohne diese autom. Prüfung müsste alles händisch gemscht werden und schwups, landen wir bei großen Sets preislich gesehen jenseits von gut und böse 😉

      Rein umwelttechnisch wäre es sinnvoll, aus Verfahrensgründen einfach zu 0% umsetzbar!

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  16. Die Papiertüten sind ja Mal mega hässlich, die Plastiktüten sehen da im Vergleich eindeutig besser aus.

    0
  17. Christina Mailänder

    18. Oktober 2020 um 19:19

    Natürlich sind die Altpapiertüten nicht besonders hübsch. Sie sollen ja auch keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern etwas für unsere Umwelt tun. LEGO sendet hier ein gutes Zeichen und findet hoffentlich, als weltweit agierendes Unternehmen in dieser Branche, viele Nachahmer.

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  18. Praktisch fänd ich die version mit dem Aufdruck des Gebilde das es werden soll aber es stimmt schon das es dann extra drauf muss

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  19. Tolle Idee mit den Papiertüten, wenn denn das Papier nicht wieder um die halbe Welt gekarrt wird…womöglich noch mit dem Label FSC-Mix (die Betonung liegt beim Mix…sinnfreier geht ein Öko-Label nun kaum mehr, das ist pure Veräppelung der Gutgläubigen) – Die erzielte Nachhaltigkeit mit kleineren Boxen wäre ganz entschieden grösser. Aus ökologischer Sicht wäre eine Boxenverkleinerung eindeutig ein Meilenstein in der Ökobilanz des Legokonzerns. Und…achja, wurden früher die Teile nicht mal dezentral produziert…? Sogar in der kleinen Schweiz gab es 2 (!) Legofabriken! Logistisch ist die Zentralisierung super-ökonomisch, ökologisch ist dies aber ein Desaster – da sind die Papiertütchen wohl eher ein Tropfen auf den heissen Stein, bzw. ein gelungener Marketinggag. PS: Wo finden sich Regeln über den Luftinhalt von Nonfood-Artikeln, wie weiter oben debattiert wird? Mir ist als Export-Sachverständiger dergleichen nicht präsent – Irrtum und Unwissenheit vorbehalten.

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  20. solange es dadurch nicht mehr kratzer gibt.

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    • Papier ist recht rau, da können Kratzer schonmal vorkommen.
      Deshalb ein absolutes No-Go!

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      • Papier ist recht rau, das stimmt nur bedingt. 80er Schleifpapier auf jeden Fall, 240er ist schon wieder weicher. Es gibt auch ganz schlimmes Toilettenpapier…oder eben das mit dem komischen Bären, das soll ja supersoft sein. Samtpapier wäre doch ne Idee!

        Leute ey.

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  21. Es raschelt anders, und das Auskippen eines Set-Kartons wird weniger bunt. Diese Aspekte, die vermutlich nicht nur ich auch emotional stark mit der Marke LEGO verbinde, ändern sich grundlegend.

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  22. also die meisten plastik tueten sind gerade mal zu 40 % gefuellt oder eher weniger, hier haette lego schon lage die luft einsparen koennen und das ganze ein weniger packfest eintueten koennen da waere locker 50 % and plastikabfall einsparung moeglich.

    wuerde lego auch noch den umkarton um 33-50 % verkleinern, waeren das immense einsparungen im oekologischen und wirtschaftlichen ( transport kosten, mehr sets pro lkw ) sinne.

    daher hat die jetzige aktion schon einen pfallen ( greenwashing ) bei geschmack.

    zumal ich irgend wo gelesen habe das lego momenthan nicht so gluecklich ist mit dem pflanzlichen plastik. da werden noch einige jahre ins land gehen.

    PS : sorry fuer mein schlechtes deutsch ich lebe sein 15 jahren in den usa, und es ist wirklich schwer mittlerweile komplet richtig deutsch zu schreiben

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  23. Also ich sage es ganz ehrlich – mochte die Plastiktüten immer gerne und finde es schade, dass auf Papiertüten umgestellt wird. Es ist zudem nach wie vor nicht hinreichend geklärt, was für die Umwelt tatsächlich besser ist. Das Thema ist nämlich äußerst komplex und umfasst eine Unmenge an Faktoren. Ich hoffe jedenfalls, dass die Papiertüten aus recyceltem Material bestehen, möglichst günstig in der Herstellung sind und nicht auf die Steine abfärben bzw. diese sich nicht durch Ausdünstungen des Papiers verfärben. Das Rascheln wird mir definitiv abgehen…

    Ich finde man sollte endlich damit beginnen die Boxen entsprechend zu verkleinern. Es ist ein Wahnsinn wieviel Luft unnötig transportiert werden muss. Dies belastet die Umwelt tatsächlich komplett unnötig.

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  24. Unglaublich über was alles diskutiert werden kann. Lange keine Berichtserstattung mehr bei euch gelesen wo mich die Kommentare so amüsiert haben. Was haltet ihr davon wenn wir die Tüten komplett weglassen dann ist die Firma, die Umwelt und alle hier in der Diskussion zufrieden. Nachteil…nächste Diskussion über Kratzerchen auf Plastiksteinchen…ein Teufelskreis

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  25. Warum denkt Lego nicht über recyclebare Kunststoffe nach? Das gibt es auch schon sehr lange. Zum Beispiel sind die Beutel für meine Biotonne recyclebar. Diese sind natürlich teurer als die Standard – Kunststoffe, aber das sollte Lego es Wert sein. Die Papiertüten finde ich allesamt nicht berauschend. Wie sagt man so schön: das Auge isst mit – übertragend gemeint 😉 Sprich: OVP und Tüten gehören zum Marketing – Konzept. Ändert TLC dort etwas, wird das Auswirkungen haben. Ich denke noch mit Wehmut an die Sets mit Fächeraufteilung und aufklappbaren OVPs zurück. Das hat mich als Kind der 80er sehr beeindruckt und würde ich heute auch sehr begrüßen 🙂

    1+
  26. Ja gar nicht auszudenken das die Kinder sich auf ein Set beschränken.
    Also ich habe noch nie erlebt das ein Kind drei Sets gleichzeitig aufbaut. Und selbst wenn, können Eltern ja das entsprechend steuern.
    Für die Reduzierung des Plastikmülls wäre das wohl allen zumutbar…

    1+
  27. Aus Umweltschutzgründen rundsätzliche eine gute Sache. Allerdings kann man fortan nicht mehr in die Tüten reinschauen, insbesondere dann, wenn Sets zum Ersatzteilsortiment werden und man kurz mal nachschaut möchte, ob sich ein benötigtes Teil in einem der Polybags finden lässt. Außerdem fällt auch der auf Ausstellungen beliebte, weil kliffelige Wettbewerb „Bauen in Tüten“ weg. Und zu guter Letzt wird erst die Zukunft zeigt, was die Papiertüten mit den Jahren den Sammlungs-Legosteinen antun. Man sagt dem gemeinen Karton ja nach, er würde ausdünsten und den Steinen dadurch Schaden zufügen – die neuen, braunen Tüten sind von ihrer Beschaffenheit jedenfalls nicht weit weg von solchen Kartons. Wir werden es erleben…

    1+
    • Zu den Polybags ist zu sagen, dass die eher in den Platiktüten bleiben. Die Umwelteinflüsse jedweder Art sind dort schon als höher anzusehen, so würden Papier-Polys beim Transport oder bei Lagerung viel eher Schaden nehmen.

      Und die Veränderung der Steine bei Lagerung finde ich super 😉 keine Gehorte mehr, um Profit zu machen… Einfach alles auspacken und aufbauen oder in ordentliche Sortiersysteme einräumen. Mir erschließt sich die Lagerung in den Tütchen irgendwie nicht… Bin ich da alleine? 😀

      1+
      • Nein… 😉

        Allerdings nutze ich diese Tütchen bis ich sie in die einzelnen Sortierfächer einsortiere. Manchmal bestell ich bei besonderen Steinen welche nach und die sehe ich dann in den Tüten. Könnte man aber auch einfach auf den Arbeitsbereich legen. Würde sich nichts ändern… 😉

        1+
  28. Ich muss ja zugeben, dass der frische Plastikgeruch nach dem Öffnen der Tüten schon ein wenig zum Lego p o rn dazugehört. Frische Legosteine, die wie frisch aus der Produktion riechen, gibt es dann nicht mehr.

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