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LEGO Friends 41731 Internationale Schule im Review

Auf in die Schule! | © Frauke Paetsch

Das Set LEGO Friends 41731 Internationale Schule im Review: Heute schicken wir die Inspektoren in die Schule – gibt es gute Noten?

Wir haben es tatsächlich geschafft! Das letzte LEGO Friends Set der ersten Welle in 2023 wird gebaut. Die Schule haben wir uns als Highlight bis zum Schluss aufgehoben.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Zuerst haben wir uns den Karton angeschaut und waren etwas ernüchtert. Gerade bei einem Set, das eine Schule darstellt, hätte ich mir gewünscht, dass LEGO – wie sie es groß angekündigt haben – weniger die Klischees bedient. Ja, es gibt zwei Mädchen und zwei Jungs im Set. Warum dann nicht auch Lehrerin _und_ Lehrer? Und warum muss die Lehrerin komplett in pink gekleidet sein? Und lange Haare haben? Bitte entschuldigt, dass ich das gleich am Anfang thematisiere. Aber ich finde es wirklich merkwürdig, wenn einerseits große Kampagnen gestartet werden und mich andererseits dann die Klischees quasi anspringen. Meine Kritik aus dem ersten Review greife ich hier nochmal auf: Chance verpasst LEGO! Wenn die Aussagen wirklich ernst gemeint sind mit „weg von Klischees“ dann müssen sich die Sets noch viel tiefgreifender ändern. Es reicht nicht, dass es bei den Freunden jetzt auch Jungs gibt. Es gehört mehr dazu!

Davon abgesehen ist das Set auf der Vorderseite des Kartons mit dem bekannten gezeichneten Hintergrund abgebildet. Die Schule ist etwas im Grünen angesiedelt und im Hintergrund ist eine Großstadt mit Hochhäusern erkennbar. Das macht tatsächlich Sinn, denn in einer kleinen Stadt wird es eher selten eine internationale Schule geben (nicht unmöglich, aber eben selten).

Auf der Rückseite sieht man die einzelnen Module mit Details uns Spielszenen.

Neben den Tüten mit den Bausteinen gibt es drei einzelne Anleitungshefte, die paralleles Bauen ermöglichen. Außerdem zwei Stickerbögen.

Figuren

Das Set beinhaltet fünf Minifiguren und einen Hamster. Neben Autumn, Aliya, Olly und Niko gibt es auch die Lehrerin Ms. Hale.

Zusammenbau

Jetzt aber endlich zum Bau. Gestartet wird mit der Kantine. Die einzelnen Räume sind modular und können mit Hilfe von Technic-Pins aneinandergesteckt werden. Die Wände sind bei der Kantine mit großen Paneelen gebaut. Das geht natürlich schnell und einfach, aber ist auch irgendwie langweilig. Es gibt einen kleinen Herd und ein Waschbecken mit Wasserhahn und Seife! Die Seife wurde gleich entdeckt. Verschiedene Mahlzeiten werden angeboten. So zum Beispiel 1×1 Rundfliesen, die mit einem Reisgericht bedruckt sind. Dafür gibt es dann auch Stäbchen als Besteck. Zum Glück gibt es auch Gabeln.

Für die Kantine gibt es noch ein zweites Modul mit kleiner Terrasse. Letztendlich ist es nur ein Raum mit Tisch und Sitzmöglichkeit. Entweder kann dort gegessen werden oder man nutzt ihn für eine kleine Pause zwischendurch. Wobei ich doch hoffe, dass die Schule in Heartlake City nicht auch von Lehrermangel betroffen ist und es dadurch viele Freistunden gibt 😉

Um in die oberen Stockwerke zu gelangen, gibt es eine Treppe. Die ist genauso bunt wie beim Stadtzentrum, geht aber nur geradeaus und nicht um die Ecke. Der Bereich unter der Treppe ist ein wenig mit einem Baum und Pflastersteinen ausgestaltet. Die Halterung für den Baum war für die Assistentin schwierig anzubringen.

Zum Glück für die Schüler und Lehrer gibt es auch eine Toilette mit Waschbecken und Seifenhalter. Obwohl in so vielen Sets der Welle auf Barrierefreiheit geachtet wurde, fehlt ausgerechnet das in der Schule. Weder die Toilette noch die Treppe (und damit die oberen Stockwerke) sind barrierefrei. Das finde ich irgendwie schade.

Im Eingangsbereich befinden sich die Schließfächer und eine Art Pult mit Computer und einem Mikrofon. Das mit den Schließfächern kenne ich nur aus den USA. Aber ich glaube auch in Europa gibt es Ländern, wo das in den Schulen so üblich ist. Der Eingangsbereich ist mit transparenten Steinen gestaltet. Das ergibt einen schönen Effekt.

Das Labor ist sehr großzügig eingerichtet und es gibt ein paar schöne Gags. Zum Beispiel eine Wasserpfütze und dazu passend das „Vorsicht rutschig“-Schild. Neben dem „üblichen“ Bunsenbrenner hat es auch ein Skelett und den Hamster. Im Gegensatz zu mir findet die Assistentin den Hamster nicht so lustig. Als Deckel für die Dosen auf dem Werktisch wird das neue Neongelb benutzt. An der Vorderseite des Moduls sind zwei Fahnen der Schule angebracht. Auf dem Dach ist außerdem ein Schild angebracht, auf dem Symbole für die verschiedenen Fächer zu sehen sind.

Der Medienraum ist mit allerlei ausgestattet was man eben so braucht für multimedialen Unterricht. Es gibt einen Beamer, eine Fotokamera, eine Filmkamera. Die Stühle haben kleine Tischchen (wie ich das aus der Uni kenne), damit während der Dokumentation fleißig Notizen gemacht werden können. (Oder Zettelchen mit den Nachbarn ausgetauscht – nein, das habe ich natürlich als Schüler _nie_ gemacht und _immer_ konzentriert aufgepasst *hüstel*)

Im Kunstraum gibt es einige Gemälde auf Staffeleien zu bewundern. Das Material ist in einem Schrank verstaut. Dazu gibt es noch einen Computer. Der Raum hat viele Fenster für natürliches Licht zum malen und zeichnen. Auf dem Dach des Kunstraumes wachsen einige Blumen. Zudem hat sich ein Boomerang auf das Dach verirrt.

Jetzt wo alles fertig ist, nehmen wir die beworbene Modularität unter die Lupe: Und sind mäßig beeindruckt. Also ja – man kann die einzelnen Räume in einem gewissen Umfang anders zusammenstecken. Da es aber ganz klar Räume für das Obergeschoss und Räume für das Untergeschoss gibt sind die Kombinationsmöglichkeiten begrenzt. Die Assistentin hat dann auch nur mit den Schultern gezuckt. Auch sonst will der Funke nicht so recht überspringen. Mit dem Aufbau hatte sie viel Spaß, aber die Spielbegeisterung stellt sich nicht ein.

Fazit

Gleich am Anfang habe ich schon generelle Kritik am Set geübt. Darauf gehe ich jetzt nicht mehr ein, denn das ist eher ein systematisches Problem und hat weniger mit dem Set zu tun.

Die Assistentin hatte entschieden in welcher Reihenfolge wir die Sets bauen und die Schule hatte sie sich bis zum Schluss aufgehoben. Letztendlich ist es aber nicht das Set, das uns am besten gefällt. Keine Frage, es ist ein sehr detailliertes Set mit vielen Möglichkeiten den Schulalltag nachzuspielen. Gerade im ersten Schuljahr hat die Assistentin zu Hause sehr oft die Kuscheltiere unterrichtet. Inzwischen kommt das aber so gut wie nicht mehr vor. Obwohl sie immer noch gerne in die Schule geht und sie der Meinung ist, dass sechs Wochen Sommerferien eine Frechheit ist (weil zu viel zu lange), hat sie keinen Bedarf mehr daheim auch Schule zu spielen.

Vor einem Kauf würde ich empfehlen so gut es möglich ist zu klären, ob dann auch wirklich mit dem Set gespielt wird. Um nur in der Ecke zu stehen ist es eindeutig zu teuer (außer es gibt extrem gute Rabatte). Wenn das Set aber den Geschmack trifft, dann bekommt man eine ganze Menge geboten! Ich war mal wieder von den vielen Kleinigkeiten beeindruckt. Die Filmkamera im Medienraum ist zum Beispiel sehr gut umgesetzt. In Summe also: Objektiv ein gutes Set, subjektiv trifft es nicht unseren Geschmack.

Positiv Negativ
  • Schön ausgestaltete Räume
  • Viele Figuren und Zubehör
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schöne Pflanzen
  • Teilweise noch sehr klischeehaft
  • Modularität eher theoretisch als praktisch

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Auf in die Schule! | © Frauke Paetsch

Eure Meinung!

Schule im Kinderzimmer ein absolutes Muss oder völlig überflüssig? Wie bewertet ihr die Modularität? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für das Review. Auch/vor Allem an die Assistentin.
    Das war sehr hilfreich um das Set einzuschätzen.
    Als Städtebauer wäre die Schule als Alternative zu City oder Newbury High (Hidden Side) schon interessant. Daher bin ich jetzt auch die Teileliste durchgegangen. Abgesehen von einer wirklich großen Anzahl weisser (und großteils nützlicher weisser = ca 40% des Sets) Steine, muss ich aber sagen kunterbunt und wegen (zu) geringer Anzahl der jeweiligen Steinsorten ist vom Rest (für mich) wenig zu gebrauchen. Daher werde ich jetzt endgültig die Newbury High (ausgebaut) für meine Stadt vorsehen. Die City schule landet abgeschlagen am dritten Platz.

    • Wir bauen gerade alle Sets wieder auseinander und ich bin überrascht wie wenig Basis-Steine enthalten sind. Das ist hier bei der Schule tatsächlich anders und es sind doch recht viele brauchbare Steine dabei.

  2. Danke für das Review und auch die nicht unberechtigte Kritik!

    Mich hat das Set weniger gereizt, jedoch freue ich mich sehr über die gelben Fensterrahmen, diese lassen sich schön für eine klassische Post uvm. verwenden und werden dann einzeln bei PaB geordert oder wenn das Set mal stark rabattiert im Angebot ist, dann geholt. Weiße Steine kann man ja auch immer gut gebrauchen.

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