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LEGO geht neuen Weg bei Set-Preisen: „Pay what you want“ ab Sommer 2024

So ein Besuch eines LEGO Stores kann ins Geld gehen... | © Andres Lehmann

LEGO setzt die Steine neu und veröffentlicht ab Sommer 2024 sogenannte „Pay what you want“-Sets: Alle Hintergründe zu der Mega-Neuheit.

Es ist eher eine Seltenheit, dass LEGO uns teilhaben lässt an Überlegungen, die die Zukunft betreffen. Jetzt einmal von den allgemeinen Bestrebungen abgesehen, sich vom Plastik zu verabschieden und Getränkeautomaten aus dem Hauptquartier in Billund zu verbannen. Daher überrascht die folgende Meldung, die via des LÄN („LEGO Ämbassador Network“) nächtens geteilt wurde, um so mehr: Ab Sommer 2024 wird es spezielle Pay what you want LEGO Sets geben!

Die Zielsetzung

Wir haben für euch die kurze und knackige Mitteilung aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt:

Wir hören auf unsere Fans. Vor allem jene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Immer wieder war in den letzten Jahren die Rede davon, dass LEGO Sets zu teuer seien. Wir als Konzern haben seit mehr als 200 Jahren die Aufgabe, einen Preis für ein LEGO Set festzulegen. Das fällt uns zuweilen aber nicht leicht. Denn natürlich wollen wir den Gewinn maximieren, aber nicht auch noch den letzten Kunden verlieren – ein Drahtseilakt. Doch warum sollen wir uns immer die Mühe machen, einen Preis auszuwürfeln? Jetzt sind die Fans an der Reihe: Wir werden spezielle Sets aus diversen Themenbereichen auf den Markt bringen und in den LEGO Stores weltweit (ausgenommen in der Schweiz) abverkaufen. Und der LEGO-Fan kann an der Kasse sagen, was er für das jeweilige Set der Wahl bereit ist zu zahlen: Pay what you want!*

Wie viel Geld muss ich abheben, um ein LEGO Set zu kaufen?

Das Kleingedruckte

Dem Kleingedruckten* war noch zu entnehmen, dass es

» bei jedem Set der Reihe einen „Sockelbetrag“ geben wird
» Gratis-Beigaben, sogenannte GWP („Gift with Purchase“), bei Kauf eines „Pay what you want“-Sets nicht in Frage kommen
» keine VIP-Punkte bei Kauf eines PWYW-Sets gesammelt werden können.

Zudem werden jene „Zahl doch was du willst“-Bausätze nicht als Muster für anerkannte LEGO Fachmedien zur Verfügung gestellt, damit der potenzielle Käufer nicht beeinflusst wird.

Der offizielle Slogan jedenfalls macht schon einmal deutlich, wohin die Reise geht!

P(l)ay what you want – you only life once

Die Hintergründe

Solche „Zahl was du möchtest“-Modelle wurden bereits in anderen Branchen getestet und sind gescheitert. Im MET (Metropolitan Museum of Art) in New York City etwa konnte jahrelang gesagt werden, welchen Preis der Besucher gewillt ist zu zahlen. Doch das System wurde wieder kassiert. Auf dem Hamburger Frühlingsdom kann zudem der Besucher aktuell entscheiden, wie viel Geld er gewillt ist, für 200 Gramm Mutzen (auch Schmalzgebäck oder die „Dinger mit Puderzucker“ genannt) zu zahlen. Denn der Preis variiert von Stand zu Stand alle fünf Meter. Für weitere Neuigkeiten zum Thema „Pay what you want“ folgt uns gerne beim Messenger Telegram 🛎️, mySpace 🚀 und brandneu beim Newcomer des Monats TikTok 🕰️.

Eure Meinung

Was sagt ihr zu der Neuigkeit, dass LEGO „Pay what you want“-Sets auf den Markt bringt? Findet ihr es löblich, dass LEGO explizit auf seine Kundschaft im deutschsprachigen Raum hört? Lasst euren Emotionen in den Kommentaren gerne freien Lauf. Oder anders gesagt, und das gilt bei uns auf dieser Baustelle nicht erst seit heute: Write what you want!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

29 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Netter Versuch 😂

  2. Sehr geile Aktion;

    😉

  3. Nett geschrieben. Aber sorry, der ist zu offensichtlich! 🙂

  4. Solange ich nicht in Rubel zahlen muss….(oder in DKK) 🙂
    Habt einen schönen Tag!

  5. Geile Aktion am 1.4. *hihi*

  6. …mein Arbeitgeber hat heute morgen mit Verweis auf das LEGO Statement Ähnliches ab 2024 angekündigt. Da lautet das Motto zukünftig „Work what you want and get payed what you want!“…wird ein geiler Jahreswechsel 2024 werden. Erst nicht arbeiten und dann mit den Taschen voll Geld ab zu LEGO in den Store und die Sets mit dem Einkaufswagen möglichst billig rausholen und auf dem Zweitmarkt zum Originalpreis verticken.
    Ich kanns nicht erwarten! 🤑🤑

  7. Ich habe gerüchteweise gehört,daß man dazu vorher ein eigenes Brick-Konto bei der LEGO-Bank eröffnen muß, von dem aus die Euros in Brickmoney transferiert werden sollen…
    Nice try,guys👍🏼😉✌🏼😇

  8. Welche Getränkeautomaten wurden aus Billund verbannt? Die mit dem Lack??

    😉😂

  9. Super wäre auch die Flatrate im Store 😉

  10. Mal was Lustiges in den traurigen Zeiten und auch die Kommentare sind teils sehr kreativ. Schönen 1. April für alle.

  11. Ich sage „ist heute nicht der 1.april?“ 😉

    Trotzdem schöner Artikel 🙂👍

  12. Bei der Überschrift hat es noch geklappt 😀

    Spätesten beim LÄN war ich vollends überzeugt welcher Tag heute ist.

  13. Dazu gibt es noch die kostenlosen Tools „Choose your Colours“ und „Print on Demand“. Zusammen mit der Gratis-Monorail und den Kilobeuteln Ziegen zu jeder Bestellung einfach nur klasse!

  14. Darf ich auch wählen, ob ich Aufkleber oder Drucke möchte? Also da geht noch was 🙂

  15. Euch auch nen schönen ersten April. Schneit es sonst noch irgendwo?

  16. SiebenSeitenWürfel

    1. April 2022 um 10:17

    Jaja, April, April! Leider…
    Pay what you want- Experimente gibt es ja immer wieder und beweisen, dass es (zumindest in Deutschland) funktionieren und sich auch für die Unternehmen lohnen würde.
    Aber speziell in Billund ist der ominöse Preiswürfel offensichtlich ein Heiligtum.

  17. 200 Jahre Lego in 2024 cool, gibt es dann ein Sonderset zur Sonderaktion?
    😃🤣

  18. Kurzer Blick auf den Kalender. Ah ja… 😁

  19. The Storytelling Brick

    1. April 2022 um 13:46

    „P(l)ay what you want – you only life once“

    live *räusper*

    Sonst: Thumbs Up für den apriligen Yolo-Artikel 😁

  20. Wow, die nehmen sich ein Vorbild an Radiohead (oder war es ne andere Band…) egal, für das würde ich auch das Kleingedruckte in Kauf nehmen 😉 Jetzt will ich nur mal wieder den Wasen, der Dom war mir bei meinem Besuch doch etwas zu klein… Das nächste Frühlingsfest dürfte auf jeden Fall vor dieser bahnbrechenden Neuerung kommen *g*

  21. Geenau, der geldgieriges Spielzeug-Konzern der Welt, der trotzt Milliardengewinnen, die Preise extrem anhebt, würde sowas tun. Da können 1000. 1. April zusammenfallen und ich würds nicht glauben.

  22. Sehr unwahrscheinlich.

  23. Mann, ich hasse den 1.4. Für mich als Autist das reinste Minenfeld.
    Aber der hier war echt offensichtlich.

  24. Selbst wenn das wahr wäre, wäre es doch so: der „Sockelpreis“ entspricht dem Warenwert plus dem minimalen Gewinn, den man erwirtschaften möchte. Das heißt, jeder Euro, den man mehr als den Sockelpreis zahlen würde, wäre nichts weiter als eine freiwillige Spende an den Legokonzern. Kann man machen, muss man aber am 1. April nicht.

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