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LEGO Jurassic World 76942 Flucht des Baryonyx im Review

LEGO Jurassic Parc 76942 Flucht des Baryonyx

LEGO Jurassic Parc 76942 Flucht des Baryonyx | © Jonas Heyer

LEGO Jurassic World 76942 Flucht des Baryonyx im Review: Es ist keine Forschungsexpedition mehr, es ist ein sofortiger Rettungseinsatz!

Ein Team von Söldner kehrt nach der Katastrophe in Jurassic World 2015 auf die Isla Nublar zurück, um die Dinosaurier vor dem zweiten Aussterben, durch einen bevorstehenden Vulkanausbruch, zu retten. Doch im Hintergrund laufen weit bösartigere Pläne ab. Getrieben vom Traum die sinn- und nutzloseste Militärtechnologie der Geschichtsschreibung zu erschaffen, wird Tierschutz bei dieser Mission nicht mehr im Fokus liegen…

Heute begebe ich mich in neues Terrain und stelle euch ein Lizenz-Set aus der Themenreihe LEGO Jurassic World von LEGO vor. Das Set 76942 Flucht des Baryonyx basiert zum Teil auf Teil 5 der Jurassic Park Reihe bzw. Teil 2 der Jurassic World Reihe und zum anderen auch auf der Netflix Cartoonserie Jurassic World Camp Cretaceous (Kreidezeit). Es erschien vor nicht allzu langer Zeit, im Oktober diesen Jahres 2021.

Zunächst einmal meine Einstellung zum Thema und warum ich euch dieses Set vorstelle. Jurassic Park gehört neben Indiana Jones zu meinen persönlichen Lieblingsfilmreihen. Ich bin ein großer Fan von Jurassic Park 1 und 2, auch Teil 3, wenn Story-technisch auch etwas schwachbrüstig, finde ich nach wie vor sehr unterhaltsam. Mit Jurassic World habe ich so meine Problemchen, denn während ich Jurassic World 1 noch gut fand (wenn auch einige fragwürdige Entscheidungen getroffen wurden), so kann ich Teil 5 „Das Gefallene Königreich“ nicht viel abgewinnen. Ich war interessiert, wie die „militärische Nutzung“ der Dinosaurier umgesetzt werden würde aber Leute, war das eine Katastrophe… Ab jetzt gilt eine Spoilerwarnung für die Jurassic Park Filme, aber keine Sorge, wenn ihr den Trailer zu Teil 5 gesehen habt, dann wurdet ihr schon zu so ziemlich allem Relevanten, was in diesem Film passiert gespoilert.


Die Eckdaten

  • Name: Baryonyx Dinosaur Boat Escape / Flucht des Baryonyx
  • Teilezahl: 308
  • Minifiguren: 4
  • Tiere: 4 (2 Dinosaurier)
  • Retail-Preis: 79,99 Euro
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Zur Bauanleitung 🗺
  • LEGO Online Shop 🛒

Umfang und Zusammenbau

Mit nur 308 Teilen kommt dieses Set daher und ist entsprechend schnell aufgebaut. Tatsächlich bin ich hier vom Aufbau etwas enttäuscht. Dadurch, dass neben dem großen Schiffsrumpf, welcher ein Teil ist (bzw. zwei Teile, damit man das Wasser auslassen könnte) im wesentlichen nur Kleinteile enthalten sind, baut man hier großenteils kleines Gefussel zusammen und steckt es auf den Rumpf. Das sorgt leider dafür, dass man am Ende des Baus das nicht mehr Erfolgsgefühl hat, als wenn man einfach den Rumpf vor sich stellt.

Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan von 3D Grundplatten, weil sie Sets mächtiger machen. Allerdings werden auf den meisten 3D Grundplatten noch große Strukturen aufgebaut, was das Bauerlebnis sehr angenehm und das Endergebnis ansprechend macht. Bei diesem Schiff habe ich aber das Gefühl, dass es nicht großartig Dinge auf den Rumpf zu setzen gibt.

Zum Karton und der Anleitung ist nicht viel zu sagen, die Rückseite des Kartons zeigt ein paar Spielfeatures und die Anleitung ist einfach zu befolgen. Der Bau unterteilt sich in 3 Tüten/Bauabschnitte und ein paar extra verpackte Teile.

Die Minifiguren

Insgesamt sind vier sehr detaillierte Minifiguren enthalten. Es handelt sich um einen Söldner, Owen Grady, Darius und Yasmina. Letztere stammen aus der Netflix-Serie.

Die Figuren selbst sind sehr gut gestaltet und von vorn und hinten bedruckt. Besonders Owen gefällt mir sehr gut. Alle kommen natürlich auch mit Ausrüstung für die Dino-Jagd daher. Ich möchte auf ihre Rollen in den Filmen nicht wirklich zu viel eingehen, denn die meisten von euch werden die Filme bestimmt gesehen haben und im Bilde sein.

Immerhin sind meine Favoriten aus der Serie dabei, Yasmina und Darius, denn diese beiden haben mich am wenigsten genervt. 😉

Und das bringt uns zu Camp Cretaceous, eine Animationsserie, welche auf Netflix läuft und bis dato 3 Staffeln und eine 4. in der Mache hat. Ich habe mir die ersten Episoden in Vorbereitung auf dieses Review angesehen, konnte mich aber nicht dazu durchringen alles durchzuschauen. Es ist eine Serie, die meiner Ansicht nach für Kinder im „mittleren Alter“ gemacht ist und leider finde ich die Charaktere sehr nervig und alles zu „kindisch“, selbst die Szenen, die gruselig sein sollen. Aber wie gesagt, ich bin nicht Zielgruppe für diese Serie, daher ist das in Ordnung so.

Die Dinosaurier

Kommen wir nun zum Hauptkaufgrund für die meisten bei Jurassic World Sets im Allgemeinen, die Dinosaurier.

Zunächst möchte ich sagen, dass keiner der beiden sonderlich akkurat zu dem ist, was wir über die Tiere mittlerweile wissen, aber sie sind ausreichend akkurat zur Filmvorlage. Auch im Roman Jurassic Park wird von Dr. Wu bereits angemerkt, dass er die Dinosaurier gern genetisch modifizieren würde, um sie näher an das Bild zu bringen, was die meisten Menschen von ihnen haben. Dadurch, dass seit dem Roman bereits etabliert ist, dass die Lücken im Gencode der Tiere mit dem genetischen Code anderer Tiere gefüllt wurden, kann so ziemlich jede „Unstimmigkeit“ des Aussehens der Dinosaurier im Film erklärt werden.

Der Baby Velociraptor ist witzigerweise relativ nah an der tatsächlichen Größe des Tieres bezogen auf eine Minifigur. Denn die berüchtigten mannshohen Monster waren in Wirklichkeit nur 30cm lang. Die Darstellung im Film basiert eher auf Utahraptoren. Federn fehlen allerdings vollkommen.

Das Highlight des Sets ist aber Baryonyx, ein Dinosaurier, welcher in Fallen Kingdom erstmals eine prominente Rolle in der Filmreihe bekam, in welcher er zuvor nur erwähnt wurde. Auch in Camp Cretaceous Staffel 1 spielt Baryonyx eine relativ große Rolle. Verglichen mit allen anderen Dinosauriern, welche unter dem LEGO Jurassic World Banner erschienen, ist der Baryonyx in diesem Set recht farbenfroh gehalten. Mich persönlich erinnert das an die klassischen LEGO Dinosaurier aus dem Jahr 2000 und das ist niemals eine schlechte Sache. Daher bekommt Bary hier einen Daumen nach oben von mir! Und wie alle LEGO Dinosaurier hat das arme Tier sich leider die Handgelenke gebrochen…

Das Schlauchboot

Ein kleines Schlauchboot ist im Set enthalten. Vom Aufbau her ist es ähnlich komplex wie die Dingis der Piratenreihe, allerdings ist es für mich interessant, weil das Formteil, welches das eigentliche Schlauchboot bildet, neu ist. Während ich viele „Generalüberholungen“ alter Teile als „Verschlimmbesserungen“ ansehe, bin ich hier durchaus zufrieden. Man hat wesentlich mehr Platz im Boot als das alte Formteil geboten hätte. Leider fehlen aber die seitlichen Griffe, die das alte Formteil bot.

Mit drei Teilen ist ein simpler Motor angedeutet und eine Kiste findet an Bord Platz. In dieser Kiste befinden sich zwei Dinosaurier-Eier und ein wenig Krimskrams. Insgesamt nett, dass man auf die Isla Nublar gelangen kann, ohne sein Schiff auf Grund laufen lassen zu müssen. 😊


Das Transportschiff

Hier kommen wir zu einem für mich sehr zweischneidigen Schwert. Wie ich im Kapitel „Umfang und Zusammenbau“ bereits angemerkt hatte, fand ich den Bau wenig befriedigend, da sehr wenig zu bauen ist. Das Endresultat ist aber nicht einmal schlecht und hat alles an Bord, was Kinder für ihre Abenteuer auf hoher See brauchen.

Drei Sticker sind am Rumpf angebracht und bleiben die einzigen Sticker im Set. Sie sind einfach anzubringen, wasserfest und ich denke, dass sie den Test der Zeit bestehen werden, weil sie mir sehr wertig wirken. Aufdrucke wären trotzdem schöner.

Erinnert sich jemand an die Zeiten 1982 bis 1996? Damals gab es eine LEGO Reihe namens „Boats“, in welcher alle Boote mit „Formteilrumpf“ untergebracht waren. An diese Schiffe muss ich bei diesem Boot unweigerlich denken. Natürlich schwimmt dieses Schiff ebenfalls und kann somit Abenteuer auf hoher See in der Badewanne erleben.

Und was das Set damit bietet ist vor allem Spielspaß. Aber schauen wir uns mal alles im Detail an und beginnen zur Abwechslung am Heck. Der gesamte hintere Bereich des Schiffes ist vorgesehen, um den großen Baryonyx zu transportieren und verfügt über einige Halterungen, mit denen das Tier auf dem Schiff fixiert werden kann. Das funktioniert sehr gut und einfach.

Weiter Richtung Bug befindet sich eine kleine Plattform, welche wohl der Crew dazu dient den gefangenen Dinosaurier mit Fischen zu füttern. Zur Sicherheit der Fütterung ist eine Greifzange an der Plattform angebracht, mit welcher die Crew aus sicherer Distanz das Mittagessen servieren kann.

Direkt dahinter oder davor besser befindet sich die Brücke, deren Dach sich aufklappen lässt. Das Interior ist sehr simpel gestaltet und bietet lediglich einer Minifigur Platz, welche das Schiff steuern kann. Dafür sind ein Steuerrad und zwei bedruckte 1×1 Konsolen angebracht. An der Seite der Brücke sind noch ein Betäubungsgewehr und ein Elektroschocker angebracht, falls unsere Besatzung auf Probleme beim Transport der widerspenstigen Fracht stößt.

Die gesamte Brückensektion kann abgenommen werden, um uns noch den Frachtraum zu präsentieren. In diesem befindet sich Platz für die Kiste vom Schlauchboot. Außerdem sehen wir hier auch die beiden Kisten, in welchen sich die Fische als Futter für den Dinosaurier befinden. Viel mehr gibt es hier nicht zu sagen.

Vor der Brücke am Bug befinden sich ein Scheinwerfer und zwei Rettungsringe, falls jemand über Bord gehen sollte. Außerdem bietet die Front Platz, um Minifiguren zu posieren.

Insgesamt finde ich den Spielwert hier durchaus gegeben, vor allem, da Baryonyx ja auch ein „aquatischer“ Dinosaurier ist und daher durchaus auch am und im Wasser zu finden sein kann, gibt es hier viele Spielszenarien und ansonsten fährt unsere Crew einfach dem Sonnenuntergang entgegen. Was den Spielwert angeht bin ich daher überzeugt, auch wenn bei einem direkten Vergleich ein anderes Set mit Dinosaurier-Schiff, welches ich ebenfalls bereits vorgestellt habe, die Nase vorn hätte.

„Flieht! Nichts wie weg hier!!!“

Naja, zum Glück haben wir hier noch ein paar furchtlosere Abenteurer! 😉

Fazit: 76942 Flucht des Baryonyx

Mit 80 Euro ist das Set meiner Ansicht nach zu teuer. Aber nicht so sehr zu teuer, wie ich anfangs dachte. Wenn wir auf die Preis-Pro-Teil Rate schauen, dann sieht es natürlich fürchterlich aus, aber diese ist hier mMn irrelevant, aufgrund des großen Bootsrumpfes und des Dinosauriers. Daher ist das Set definitiv mehr wert als das Durchschnittliche 300-teilige Set. Der Preis den LEGO dafür aufruft übertreibt es dann aber doch ein wenig. 65 Euro wären ein guter Preis gewesen, wie ich finde, 70 wären grenzwertig, 80 ist zu viel. Glücklicherweise könnt ihr es mit guten Rabatten oft bei Müller oder Galeria finden, das Günstigste was ich bisher gesehen habe waren 55 Euro bei Müller. Das Geld ist es wert für den Spielspaß. Perfekt ist das Set für Kinder, denn Spielwert hat das Set definitiv und der wird manchmal vergessen, wenn LEGO Sets bewertet werden. Das Boot ist schön groß und bietet eigentlich soweit alles, was man für sein Abenteuer in den Gewässern um Isla Nublar benötigt, außerdem sind Dinos enthalten und wer mag keine Dinos?!?

Leider ist die Jurassic World Reihe notorisch dafür bekannt sehr teuer zu sein und dieses Set fällt dem ebenfalls zum Opfer, wenn auch nicht so stark, wie ich anfangs annahm. Ich wünschte es hätte noch etwas… mehr halt. Da das Schiff in dieser Form weder in den Filmen noch der Serie vorkam und das generell bei vielen Jurassic World Sets der Fall ist, frage ich mich, ob die Lizenz so wichtig wäre. Vielleicht könnte man auch einfach so eine Dino-Reihe mit mehr kreativer Freiheit zu einem moderateren Preis herausbringen. Und das kommt von einem Jurassic Park Fan…

Bewertung

Positiv Negativ
  • Aufwendig gemachte Figuren
  • Für Kinder sehr spaßig
  • Dinosaurier!!!
  • Bootsrumpf in schwarz (lookin‘ good there)
  • kurzer nicht sonderlich interessanter Aufbau
  • etwas zu teuer

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung!

Was haltet ihr von LEGO Jurassic World und diesem Set im Speziellen? FIndet ihr es gelungen und wird es den Weg in eure Sammlung finden?

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

15 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. „Dinosaurier!!!“, war auch mein einziger kaufgrund hier XD.
    (Und natürlich die beiden neuen Figuren.)

  2. Stimme da schon generell zu… Bei den Dinos schlägt LEGO gnadenlos zu, nicht nur weil die Tierchen selbst teuer sind sondern meist auch in Sets stecken, wo viel nutzloser Kram drumrum für teures Geld verkauft wird. Ich glaube, in dem Fall rettet das nicht mal der schwimmfähige Rumpf, weil man da in jeder Spielzeugabteilung für billiges Geld bessere Alternativen findet. Eben schade, dass LEGO die Dinos (wie letzten Endes auch die Löwen, Elefanten usw. bei City) in zumindest für etwas ältere Kunden wenig attraktiven Sets „verbrennt“.

    • „nutzloser Kram drumrum“ ist sehr subjektiv. Ich finde zum Beispiel ein Transportschiff nicht unbedingt nutzlos, allerdings ist es natürlich nicht zu akkurat zur Filmvorlage, also für jemanden, der die Filme nachspielen will, ist es wahtscheinlich schon nutzlos. Als Spielzeug taugt es definitiv was, da ich glaube, die meisten Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren haben Jurassic Park (ab 16) noch nicht gesehen. Da stört das dann gar nicht zum Spielen. (bräuchte natürlich auch die teuere Lizenz nicht um ehrlich zu sein)

      Für die älteren Fans hat LEGO ja die 18+ Reihe, deshalb bewerte ich die Sets der normalen Wellen gerne als Spielsets für Kinder, weil sie dafür primär gemacht sind und dafür höchstwahrscheinlich primär gekauft werden. Man muss in Falle von LEGO sagen, dass dieses Schiff sich leicht umbauen und auch mit Teilen aus den bereits vorhandenen Steinekisten erweitern lässt. „Ein neues Spielzeug jeden Tag“ war mal der Slogan von LEGO und das fügt einiges an Wert für die Sets für Kinder hinzu, den man nicht hat, wenn man ein nicht-Klemmbaustein Boot kauft.

      Das LEGO sehr teures Spielzeug ist, will ich aber auch nicht abstreiten, aber halt auch sehr gutes Spielzeug.

  3. Danke für das ausführliche Review!

    Ich bin bekennender DINONICHTMÖGER, daher ist das Set schon daher nichts für mich (das alte 2000er Schiff würd mich irgendwie reizen – bin halt Adventures fan, auch wenn ich fast nichts habe 😉

    Zum Preis. Bei Bricklink ist der Dino für unter 20 und das Schiff für unter 10 zu haben – damit verbleiben „eigentlich“ für 300 Teile immer noch 50 Euronen – definitiv zu viel – viel zu viel. Betreffend der Figuren – Owen ist ja (gefühlt) in jedem Set dabei, kann mich also auch nicht wirklich für ihn begeistern. Der Söldnertyp und Darius Yasmina rechtfertigen auch nicht mehr als „unter“ 10 Euro 8und da müssten wir auch Teile abziehen …

    OK Lego verlangt für das Schiff (Rumpf) alleine 28,94 Euros (S&T) und das „rubber boat“ soll auch 19,14 kosten (Bricklink so rd 2 Euros!!!)

    Sorry da kann ich die Preisvorstellungen des UVPs nicht nachvollziehen.

    Für -30% wären wir immer noch bei rd. 56 Euros also -30 (Runpf + Dino) = 26 Euros für 300 Teile – ahäm – das wäre eigentlich im Bereich des gefühlt richtigen UVPs (also die 56….)

    • Ich sehe was du meinst, man darf dabei aber nicht vergessen, dass das Zusammenkaufen der Einzelteile Arbeit macht, gerade wenn man nicht zu teure Einzelteile mit hohen Versandkosten kaufen möchte und man sollte sich dazu mit Bricklink auskennen. Die meisten Eltern, die dieses Set ihrem Kind schenken wollen, werden das vermutlich nicht machen.

      Und für diese Zielgruppe empfehle ich das Set, gerade weil man damit schön spielen kann. Die Teilzahl ist da auch weniger relevant. Ich hatte als Kind die Burg 6090. Die hatte nicht mal 1000 Teile für 100 Euro, die sie damals gekostet hat, fürchterlich. War mir als Kind immer total egal, weil ich damit so viel gespielt habe, dass ich nie dazu gekommen bin die Teile zu zählen und mir den Price per Piece auszurechnen. Wir Erwachsenen sehen nur die Sets selbst aber wir spielen ja nicht mehr aktiv damit. 80 Euro finde ich auch etwas nach den Sternen gegriffen, aber wie bereits gesagt für den Spielwert sehe ich hier 65 bis 70 Euro. Das Schiff ist ja auch schön groß, fast so lang wie meine geliebten Segelschiffe, die wesentlich teurer sind.

      Wir Erwachsenen kaufen die Sets eher A) zum Ausstellen, wofür das Schiff eher so semi geeignet ist oder B) für die Teile um MoCs zu bauen. Auch dafür ist der Preis dann zu hoch. Ich hoffe, das konnte meinen Gedankenprozess bezüglich des Preises etwas aufklären, falls er im Review nicht ganz eindeutig war. 🙂

    • Bei Bricklink kostet der Dino 25-38€ ohne Versandkosten!

  4. Der Baryonyx ( Grim ) ist aus Camp Cretaceous. Leider hat er selbst für die Filme sehr inakkurate Beine mit Raptor-Klauen. Das Problem existierte bereits mit dem letzten Lego JW Baryonyx. Hier hätte Lego endlich einen neues Teil machen sollen, auch im Hinblick auf zukünftige mittelgroße Karnivoren die keine Raptoren sind.

  5. Sehr schönes Review, danke! Man fühlt sich dank der tollen Hintergründe direkt ins Meer versetzt. 🙂

    Ein Velociraptor war in echt aber nicht nur 30cm lang, sondern in etwa 2m. 😉

  6. Das Set sollte ja beim Live shopping event Zusammengebaut und bei Alternate als Händler angeboten werden.
    Ich warte noch auf die Nachreichung des Angebots,stand vor kurzem wieder als Preisknaller bei Alternate in der Werbung wurde aber wieder abgesagt.

    • Genau mein Gedanke. Habe mich auch schon auf den 14. eingestellt und dann „Blumenstrauß“. Naja vllt ja im Januar, wenn es wieder ein paar mehr Sets gibt für ein gutes Angebot. Für 40-50 Euro würde ich es mitnehmen.

  7. Naja, ein Boot mit Dinosauriern und Figuren. Für Kinder definitiv super, mit Lizenz aber teurer als nötig.
    Aber da die alten Boats-Reihe schon erwähnt wurde: wie sind denn die Schwimmeigenschaften des Schiffs? Ich meine mich erinnern zu können, dass es bei den klassischen Booten auch passende Kiele gab (mit Gewicht), um die Stabilität im Wasser zu erhöhen. Ob die dabei waren oder als Zubehör erworben wurden, kann ich allerdings nicht mehr sagen. Mit dem Kiel lagen die Boote natürlich wesentlich stabiler in der Badewannensee :-). Die Kiele scheint es heutzutage nicht mehr zu geben.

    • Schwimmeigenschaften sind gut soweit, in der Wanne, ohne massiven Wellengang 😀

      Der Bootsrumpf hat an den seiten zwei „Ausbeulungen“, welche sich mit Wasser füllen können, wodurch das Schiff stabil im Wasser liegt.

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