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LEGO Pirates 6258 Smuggler’s Shanty im Classic Review [Update]

Was wird hier geschmuggelt... | © Jonas Heyer

LEGO Pirates 6258 Smuggler’s Shanty im Classic Review – Aber wieso is’ der Rum weg?!

Zwischen Piratenverstecken und Gouverneurskastellen gibt es auf den sieben Weltmeeren einige Leute, die sich von Seegefechten und allem Trouble ringsum die Piratencrew von Kapitän Redbeard zu weiten Teilen fernhalten wollen. Gruppen von Rumschmugglern bauen ihre Unterschlüpfe in geheimen Buchten, von denen aus sie vor allem die Piraten, doch in seltenen Fällen sogar die Soldaten der Krone, mit Rum und Ausrüstung versorgen. Sowohl ihre Loyalitäten, als auch die Loyalität ihrer Klienten ihnen gegenüber bleiben dabei zumeist ungewiss…

Willkommen im Classic Rev… was? Das hatten wir schonmal? Ja, doch, das stimmt. Ich habe beschlossen, dass ich einige meiner älteren Reviews überarbeiten möchte, da ich nicht mehr mit allen zufrieden bin. Vielleicht sind seitdem die Reviews damals online gingen aber auch einige neue Leser hinzugekommen, die die älteren Reviews nicht kennen. Das bedeutet sowohl die Bilder, als auch das Review selbst haben ein paar Updates erfahren. Man muss ja mit der Zeit gehen. 😉

Und damit kehren wir im Classic Review heute in das Jahr 1992 zurück. Heute möchte ich ein Set etwas feiern, welches meine Faszination für die klassischen LEGO Piraten Sets geweckt hat. Es handelt sich um mein erstes LEGO Pirates Set und hat daher natürlich einen speziellen Platz in meinem Herzen. Ob das Set ein geeigneter Einstieg in die Piratenwelt ist, welcher eine Bindung zum Thema erzeugt, beantwortet ein Blick auf meine doch recht umfangreiche Piratensammlung.


Aber werfen wir, bevor wir uns das Set anschauen, doch nochmal einen kurzen Blick auf die LEGO Piraten in 1992. Hier beginnt gewissermaßen gerade das zweite Kapitel des Themas, welches 1989 die Segel setzte. Die Blaurocksoldaten der ersten Jahre wurden von den Rotröcken abgelöst, welche unter dem von Piraten gefürchteten Admiral Woodhouse Jagd auf die Crew von Roger Redbeard machen. Zeitgleich feiert auch der grausame Schurke Ironhook sein Debüt in der Piratenwelt. Die Piraten selbst blieben aber recht unverändert und es erschienen in selbigem Jahr auch nur wenige Sets für unsere Halsabschneider. Dann schauen wir uns doch mal unser Schmugglerversteck an, welches tatsächlich schon das größte Versteck unserer Piraten in 1992 war…

Die Eckdaten

  • Name: Smuggler’s Shanty / Beutehöhle
  • Teilezahl: 70
  • Minifiguren: 3
  • Tiere: 1
  • Retail-Preis: 9.25$ / 15 DM? (UVPs schwer zu finden)
  • Preis: vollständig gebraucht ab 20€, OVP ab 150€
  • Erscheinungsjahr: 1992

Umfang und Zusammenbau

Das Boxart aus 92! Sieht fantastisch aus! | © LEGO

Es handelt sich um ein kleines Set, doch für nur 70 Teile ist hier durchaus einiges an nützlichem enthalten. Allen voran natürlich die großen Palmblätter. Aber auch die gelbe Platte und einige Standartsteine sind sehr willkommen und Piratenaccessoires runden das Bauerlebnis dann ab. Sehr schön!

Das Boxart gefällt mir wie immer sehr gut und ich mag diese weich gemalten Hintergründe und Fotokulissen einfach sehr. Es muss großen Spaß gemacht haben diese Bilder aufzunehmen, sehr inspirierend.

Wo wir gerade bei Inspiration sind, die gibt die Rückseite der Box ebenfalls. Hier wird gezeigt, was mit den Steinchen des Modells noch alles möglich ist. Ein paar doch sehr kreative Ideen, die ich mir nach wie vor auf modernen Boxen zurückwünsche. Für bessere Bilder von Boxrückseiten und Anleitungen für ältere Sets empfehle ich übrigens die Seiten backoftheboxbuilds.com und toysperiod.com sehr. Auch wenn ihre Archieve nicht 100%ig vollständig sind, decken sie doch einen guten Teil ab!

Der Bau selbst ist einfach zu meistern. Die Anleitung ist klar und deutlich, auch ohne Part-Call-Outs und so steht das Set in wenigen Minuten und der Spielspaß kann beginnen!

Die Minifiguren

Und Spielspaß hatte ich tatsächlich Großen bei der Fotosession. Schauen wir uns zunächst mal unsere Rumschmuggler an. Wir haben in diesem Set drei Minifiguren: Einen Offizier der Imperialen Garde und zwei Schmuggler.

Die Schmuggler sind normale Piratenminifiguren, die ihr so oder in ähnlicher Form auch in vielen anderen Piratensets finden könnt. Über die Zeit wurden diese Minifiguren und ihre Kollegen in Kaptain Roger Redbeard‘s Crew sowohl als Piraten, Schmuggler und auch als Kaufleute, sowie Hafenarbeiter, verwendet. Das mag einigen vielleicht sauer aufstoßen und LEGO könnte man hier wohl Faulheit vorwerfen. Aber das mache ich nicht, denn hier ging es darum kostengünstig Figuren zu produzieren und diese dann massenhaft in Sets zu feuern, weshalb viele Piratensets sehr reich an Minifiguren sind. Die Designs der beiden Piraten mag ich auch. Der Herr in der blauen Weste besegelte die Weltmeere schon seit 1989 und war Teil der Debüt-Crew. Sein Kollege im Rot-Schwarz gestreiften Unterhemd ist ein neues Gesicht für 1992. Wobei so ganz neu ist sein Gesicht auch nicht, da sich nur die Farbe des Bartes und der Haare von schwarz zu braun geändert hat, verglichen mit der anderen Figur. Auch das gestreifte Hemd sieht auf den ersten Blick so aus, wie ein älterer Aufdruck. Tatsächlich wurde auch hier nur ein älterer Piratentorso von schwarz-rot statt weiß-rot gestreift angepasst.

„Ich stehe für Recht und Ordnung! Trotzdem bekommt man nur bei den Schmugglern die warmen Plüschsocken…“

Dann haben wir noch den Offizier der Imperialen Garde. Insgesamt habe ich mich mittlerweile schon öfter über die komplizierte Hierarchien-Kette im Rangsystem der Rotröcke lustig gemacht. Zusammenfassend setzt diese Fraktion wohl sehr darauf, dass ihre Soldaten die Karriereleiter erklimmen, denn es gab stets gefühlt mehr Offiziere als Soldaten bei der Garde. Die normalen Soldaten waren eher eine Seltenheit und daher wäre mir hier der klassische Rotrocksoldat etwas lieber gewesen. Wie dem auch sei, finde ich diese Minifigur aber dennoch super gelungen. Mit simplen aber effektiven Aufdrucken und gelben Epauletten sieht er ein gutes Stück wichtiger aus und ein Dreispitz rundet die Optik ab.

Eine überragende Auswahl an Minifiguren für ein Set dieser Größe.

Hungrige Kiefer

Hi Fisch, du hast die Wahl Fisch…

Genug Minifiguren haben wir ja bereits für Action aber was wäre, wenn wir noch einen Hai enthalten hätten? Super wäre das und zum Glück ist der bissige Kamerad auch mit von der Partie. Zwischen seinen gefräßigen Kiefern hat sich schon so manches Paddel verfangen. Ich muss allerdings zugeben, dass, so ähnlich wie mit den Dingis, ich inzwischen nicht mehr weiß wohin mit all den Haien. Momentan verfüttere ich sie in einer separaten Tüte aneinander.

Hey! Such dir ein anderes Kauspielzeug!

Das Ruderboot

Wo wir gerade von den Dingis sprechen… Von denen ist auch eines enthalten für unseren Imperialen Offizier. Es ist natürlich nichts Besonderes für die Piratenreihe und war in so ziemlich jedem Set irgendwie enthalten. Aber klar, so ein Beiboot ist eine willkommene Zugabe, die etwas Spielwert hinzufügt, ohne viele Extrateile.

Verziert ist das Boot mit der Flagge der Rotröcke, die heute nicht mehr ganz einfach in gutem Zustand zu haben ist. Was der Offizier hier wohl zu suchen hat? Möchte er die Schmuggler festnehmen? Aber warum kommt er allein? Vielleicht kauft er ja auch illegale Waren bei ihnen ein… Just Imagine…


Das Schmugglerversteck

Hier sehen wir ein Modell, von welchem ich als Kind recht fasziniert war. Meistens sind es ja die großen Sets, die einem in Erinnerung bleiben und auch wenn man gespannt auf Weihnachten wartet, stehen sie meist auf der Wunschliste. Doch dieses Modell hier hatte etwas. Vielleicht war es die „gemütliche Inselatmosphäre“ aber auf jeden Fall hat mir die mit Palmblättern gedeckte Hütte einfach sehr zugesagt.

Das Modell steht auf einer 6×12 Platte in Gelb. Diese ist tatsächlich verhältnismäßig selten und kam nur in insgesamt fünf Sets zwischen 1984 und 1995 vor. Beige gab es zu dieser Zeit noch nicht in LEGOs Farbpalette, weshalb Sand in der klassischen Piratenreihe immer gelb war. Farblich fand ich auch, dass sich diese Entscheidung für den Look der klassischen Piratenära ausgezahlt hat und viele der Modelle könnte ich mir nicht mit beigem Sand vorstellen. Rechterhand der Hütte weht ein kleiner Jolly Roger stolz im Wind.

Das Schmugglerversteck selbst ist aus einigen schwarzen Standartbauteilen errichtet und mit grünen Palmblättern abgedeckt. Wahrscheinlich ist aufgrund des Palmdachs auch keine zusätzliche Palme enthalten aber inmitten eines Palmendschungels fühlt sich dieses Set natürlich sehr wohl! Zwei Etagen hat das Gebäude, auch wenn man auf der oberen Etage gerade einmal genug Platz für eine Minifigur hat, die sitzend Platz nehmen kann. Es könnte sich hier um einen Aussichtsposten handeln.

Darunter haben wir dann zumindest etwas Platz, damit sich unsere Schmuggler bei tropischen Stürmen unterstellen können. Bei einem Set dieser Größe und Preisklasse ist natürlich klar, dass hier kein vierstöckiges Modulargebäude entsteht. Aber ich finde die wenigen Teile wurden hier sinnvoll benutzt, um ein kleines Häuschen ohne viel Schnickschnack zu errichten. Es ist gut zugänglich für große oder kleine Hände und wie immer bei klassischen Sets, wird die Fantasie hier gefordert, um gewisse Ecken und Kanten zu glätten.

Fazit: 6258 Smuggler’s Shanty

Insgesamt haben wir es hier mit einem weiteren tollen Set im unteren Preissegment zu tun, von denen ich mir auch heute wieder mehr pro Themenreihe wünschen würde. Gerade kleine Gebäude gibt es kaum noch. Dabei lässt sich auch mit wenigen Teilen so viel Schönes machen, wie dieses Modell beweist. Mit karibischem Flaire und einer ordentlichen Portion Atmosphäre ist hier für fantasievollen Spielspaß gesorgt und mit drei Figuren, einem Hai und einer Schatzkiste gibt es ordentlich was zu tun.

Glücklicherweise funktioniert dieses Set nach wie vor noch als gutes Einsteigerset für die klassischen LEGO Piratensets, da es sich auch heute noch preislich im Rahmen bewegt, während andere Sets sehr schnell die Kasse sprengen können.

Wenn ihr nach einem kleinen Piratenset sucht, dann ist dieses Set genau das Richtige für euch. Normalerweise ist es für um die 15 bis 20 Euro zu haben und das ist denke ich angesichts des Alters und des Status der Piratenreihe durchaus in Ordnung. Verbesserungspotential wäre hier noch durch die Zugabe einer Palme gewesen, die die Optik meiner Meinung nach noch sehr schön erweitert hätte.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Sehr viel Spielwert
  • karibischer Flaire
  • Tolle ikonische Figuren
  • wenige Teile

Eure Meinung!

Was haltet ihr von diesem Set? Würdet ihr euch kleinere auf Gebäude fokussierte Sets wieder öfter wünschen? Wärt ihr auch gern Rumschmuggler? Sagt es mir in den Kommentaren!

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

26 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Der andere Patrick

    22. Mai 2021 um 11:31

    Danke für die schöne Rezension.

    War glaub ich mein erstes Piratenset. Wunderschön. Ein zeitloser Klassiker.

  2. Lustig, als ich letztes Wochenende mit den Jungs (knapp vor 6) bei meiner Mutter war, hab ich für den Piratenbegeisterten nach einem kleinen Set aus meiner Sammlung gesucht und eben dieses gefunden. War schnell aufgebaut und konnte gut bespielt werden 🙂

  3. Haha witzig, das Set habe ich gerade gestern mit Hilfe der Bricklink Bestellung vervollständigt. Bin gerade dabei, alle meine alten Sets zu sortieren, Teilelisten zu überprüfen, zu vervollständigen, und frisch einzutüten. Alles für den Sohnemann, der bald ins Legoalter kommt. Ich habe ein sehr großes Insulanerset, aber auch ein paar kleinere Piratensets. Was mir noch fehlt, wäre eine große Basis der Rotröcke oder das berühmte Piratenschiff Barracuda. Aber auf ebay-kleinanzeigen unbezahlbar. Unter 200€ gehts nichts und die Sets 200-300 sind in einem üblen Zustand, einige Fehlteile, kaputte Baseplates und/oder kaputte/fehlende Fahnen. Was Gescheites gibts erst bei 300+ Euro, es ist der helle Wahnsinn. Ich kann aber verstehen, dass die Nachfrage so groß ist bzw. die Sets so beliebt sind – Piraten, Blauröcke, Rotröcke, Insulaner… einfach eine super Serie von vorne bis hinten!

    • Wenn du nach einer Basis für die Rotröcke suchst, dann versuch es vielleicht mit einem der neueren Sets (z.B. 6242 Soldier’s Fort) oder ner Kiste voll weißer und gelber Steine. Leider sind die Preise für diese 90er Sets jenseits von gut und böse, wie du ja selbst schon sagst.

      Ich schätze das Set, nach dem du geschaut hast war 6277 Imperial Trading Post. Das Ding ist wirklich wirklich teuer. Derzeit bin ich dabei meins zu vervollständigen um es hier vorzustellen aber da kommt man auf Ebay echt nicht mehr weit… (mein Set war ein echter Glückstreffer)

      Insofern: Blaue Baseplates und ein Haufen Steine, dann wird das ein schöner Bau mit deinem Sohn. 🙂

      • Habe mir das Set 6277 vor zirka fünf Jahren um unter 100 Euro gebraucht gekauft. Der Zustand ist gut. Seitdem sind die Preise jedoch gestiegen. Mit viel Geduld kann man dennoch immer mal wieder recht gute Schnäppchen machen. So habe ich erst vor zirka 2,5 Jahren das Set 6263 neu um knapp 100 Euro gekauft.

        • Ja das Set 6277 ist nur mittlerweile so selten, dass eigentlich jeder der es anbietet weiß, was es „wert“ ist… manche Sets sind einfach inzwischen nicht mehr wirklich gut zu bekommen…

          Ich suche auch schon nach Ewigkeiten nach Set 5986 Amazon Ancient Ruins aber das Set gibt es nie in Europa, sondern nur in den USA und mit Shipping und Zoll sind das saftige saftige Preise…

          Wenn also jemand das Set 5986 haben sollte und es verkaufen möchte, dann meldet euch gerne. 😀

          • Ja, klar. Bei den Sets, die es in Europa nicht gab, ist das nochmals eine andere Geschichte. Kann dir dabei leider nicht helfen.

      • Richtig Jonas, war die 6277. Da geht unter 250€ nichts und dann fehlen noch Segel oder man bekommt gerissene Baseplates. Das ist echt übel. Selbst für den mittelgroßen Outpost 6263 wollen die Leute mittlerweile 100€. Irre. Mal schauen, wie ich noch zu ein paar 90er Jahre Piratensets komme, aber wie du schon sagst: die Gebrauchtmarktpreise sind dermaßen jenseits von gut und böse, dass man kaum um Rebuilds herumkommt.

        • PS:
          Das 6242 Fort hab ich bereits entdeckt, aber sie jüngeren Sets versprühen irgendwie nicht mehr dieses Charme. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber irgendwie gefallen mir die alten besser…

          • Jonas Heyer

            23. Mai 2021 um 10:03

            Das Soldiers Fort ist an sich schon recht klassisch gebaut, was man machen muss, wenn man es kauft, ersetze die Beigen Teile und die Bögen unterm Dock mit gelben Teilen und schon hat es den Charme. 🙂

          • Krümelmonster

            23. Mai 2021 um 16:15

            Danke für den Tipp, ich schaus mir nochmal an! 🙂

        • Ich habe meinen Freihafen vor 3 Monaten gekauft und bin mit Teilen ersetzen etc. momentan bei etwa 80 Euro, ich schätze noch 20 Euro, dann ist er vollständig. Für den Preis ist das Set super aber um ehrlich zu sein, für 350 Euro wenn man ihn sich mal genau anschaut, so viel ist das gar nicht an Teilen und Masse. Wenn man die Figuren und Boote beiseite legt, ist es ein sehr leeres Set…

          Mir gefällt es zwar sehr gut aber ich kann niemandem empfehlen es für mehr als 140 Euro zu kaufen…

          • Krümelmonster

            23. Mai 2021 um 16:13

            Was meinst du mit dem „Freihafen“? Einfach ein Rebuild der 6277? Oder von was sprichst du da mit den 100€, die du investiert hast?

          • Jonas Heyer

            23. Mai 2021 um 17:20

            @Krümelmonster ich habe 6277 (Deutscher Name: Historischer Freihafen) für 30 Euro unvollständig gekauft und vervollständige ihn derzeit um ihm in einem Review zeigen zu können.

          • Krümelmonster

            23. Mai 2021 um 21:28

            Füt 30€?? Wahnsinn! Da muss ich mal die Augen offen halten! Hast du einen Tipp, wo man die deutschen Set-Namen (auch von älteren Sets) einsehen kann? Habe mich da schon dusselig gesucht, finde aber immer nur die englischen… Hab jetzt für meine Listen, was ich so an Lego hab, nun die englischen übersetzt, aber manchmal ist die wörtliche Übersetzung schon äußerst unschön… wäre dankbar!

          • Jonas Heyer

            24. Mai 2021 um 10:18

            Die deutschen Namen sind relativ „schlecht“ dokumentiert aber meist gibt es deutsche Versionen der Kataloge bei Worldbricks.com, in denen die deutschen Namen stehen. Wenn du also weißt aus welchem Jahr ein Set kommt, kannst du im jeweiligen Katalog nachschauen. Aber auch da gibt es nicht alle Kataloge und teils haben die Sets auch ihre Namen geändert. Bsp: 6020 Majisto’s Magic Shop heisst im Katalog von 1993 „Geheimlabor“ und im Katalog von 1994 „Zerlin der Zauberer“

          • Krümelmonster

            24. Mai 2021 um 14:28

            Danke für den Tipp mit den Katalogen! Dis 6020 hab ich auch, hab einige Rittersets aus der damaligen Zeit. Wenn ihr da mal was für ein Review braucht, sagt Bescheid! 🙂

          • Jonas Heyer

            24. Mai 2021 um 17:41

            Danke für das Angebot aber ich kaufe mir die Sets für das Classic Review selbst, Ausleihen möchte ich nicht nehmen 🙂

            Schon alleine der Logistik wegen 😀

  4. Feines kleines Set und abermals super Bilder, Jonas! Sehr schön in Szene gesetzt. 🙂

  5. Eines der wenigen Sets von damals, die mir noch fehlen. Früher oder später wird es auch noch in meine Sammlung wandern. Ansonsten steht nur noch das Set 6273 auf meiner Liste. Dann habe ich soweit alles beisammen, was ich möchte. Von den Schiffen war bzw. bin ich kein besonderer Fan. Schon als Kind störte mich der komplett unpassende bzw. falsche Maßstab im Vergleich zu den Festungen (die Schiffe sind bis zu doppelt so groß wie zB 6276). Deshalb habe ich lediglich meine beiden Lieblingsschiffe mit den Nummern 6271 und 6274 gebraucht gekauft.

  6. Das war eines meiner ersten Sets in meiner Jugend. Hach, da kommen Erinnerungen wieder auf 🙂

  7. Vielen Dank für das schöne Review! Ich lasse mich doch immer gerne an die Kindheit erinnern! Auch, wenn 1992 bei mir bereits die Dark Ages anfingen, so habe ich doch in der Zeit dafür sehr gerne mit den Piraten gespielt! Als großes Set hatte ich allerdings nur die Pirateninsel!

  8. Da ich zu der Piratenzeit gerade in meinen darkest ages war 😉 verbinde ich mit diesen Sets nichts.

    Sollte ein Vater das Glück haben solche Sets noch sein eigen zu nennen, dann steht einem Piraaarrrrtenabenteuer nichts im Wege.

    Hat man diese Sets aber nicht, dann empfehle ich NICHT sie mit aller Gewalt zu Höchstpreisen zu kaufen. Das befriedigt lediglich die Nostalgie der älteren Generation. Die JUNGEN haben sicher auch mit aktuellen Sets viel Freude. Figuren sind natürlich ein Problem, aber auch die kann man sich im Legoshop oft besorgen (Minifig Tower oder die Corona Alternative – vorgefertigte Sets)

    In der LUXUSvariante gibts ja noch die Barracuda Bay, aber auch das 3-1 Schiff ist ein guter Start.

    Dazu blaue Baseplates (eventuell graue oder grüne dazu) – und Steine aus der PAB Wall, es gibt immer wieder sandfarbene, weisse und graue Elemente die es ermöglichen „alte “ Sets annähernd nachzubauen – muss ja nicht 1-1 sein, sondern kann ja individualisiert werden.

    Für ganz begeisterte gibts ja auch den S&T Service – nicht ganz „billig“ aber für Spezialteile lohnt es sich doch (Türen, Fenster, Kanonen – Schiffsformteile)

    Wer Junioren (m+w) daheim hat, der sollte sowieso mal das Legoland aufsuchen – dort im Shop sind auch etliche Spezialteile zu haben – empfehle Kanonen und Grundplatten (sollte eine bessere Farbauswahl dort geben) – eventuell Figuren und „Tiere“.

    Zum Spielen empfehle ich ganz klar „neue“ Teile – Nostalgiker zahlen halt ihren Preis 😉

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