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LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M im Review

LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M

LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M | © Michael "Kloppo" Kopp

Das Set LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M im Review: Rasanter 70-er Jahre-Charme aus LEGO.

Ferrari steht neben bildhübschen Straßenrennern vor allem für erfolgreichen Rennsport. Ob der 1970 Ferrari 512 M aus der LEGO Speed Champions Reihe genauso zu überzeugen weiß, lest ihr im Folgenden.

76906 1970 Ferrari 512 M

Hintergründe

Mit dem 1970 Ferrari 512 M 🔎 hat sich LEGO dazu entschieden, einen Rennwagen aus der Sportwagen-Markenweltmeisterschaft der 1970er-Jahre zu realisieren. Der 512 M (wobei das “M“ für „modifiziert“ stand) war der direkte Nachfahre des 512 S. Dieser Bolide fuhr in der Markenweltmeisterschaft mit verschiedenen Karosserievarianten, die sich u. a. an den Anforderungen der einzelnen Rennstrecken orientierten. Motorisiert war der Bolide mit einem Fünfliter-V12-Motor, der anfangs 500 PS (370 kW), später bis zu 600 PS (440 kW) leistete.

Die Version 512 M wurde für das 1.000km-Rennen auf dem Österreichring 1970 für das Fahrerduo Ickx/Giunti entwickelt. Trotz eines guten Starts erreichte der 512M aufgrund von Problemen mit der Lichtmaschine nicht das Ziel, konnte es aber schon im folgenden Rennen in Kyalami besser machen und einen Sieg einfahren. Dies blieb der einzige Rennerfolg eines Ferrari 512 außerhalb der Markenweltmeisterschaft, wo zusätzlich noch ein Sieg in Sebring gelang. Der 512 M nahm im folgenden Jahr auch an den Automobilbauerweltmeisterschaften des Jahres 1971 teil. Der 512 M war sportlich nicht sehr erfolgreich, gilt aber als einer der schönsten, jemals gebauten Rennwagen überhaupt und konnte auch im Film „Le Mans“ 1971 punkten (dort pilotiert von Schauspieler Sigfried Rauch). Heute gehören die 512S/512M zu den wertvollsten Ferrari überhaupt.

Umfang und Zusammenbau

Der LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M ist zusammengebaut vier Zentimeter hoch, 15 Zentimeter lang und sieben Zentimeter breit, er besteht aus 291 Teilen und ist zu einem Preis von 19,99 Euro UVP erhältlich. Der Karton ist im üblichen Speed Champions Design gehalten und beinhaltet die Bauanleitung, zwei Plastiktüten mit den LEGO-Steinen sowie einen Bogen mit 15 Aufklebern. Der Aufbau benötigt etwa eine halbe Stunde Zeit und gestaltet sich kurzweilig.

Los gehts!

Stickerbogen, aber: Das Rot „passt“!

Das Bauvergnügen ist ein ganz anderes, als wir es von bisherigen Speed Champions kennen. So werden zunächst die Achsen gebaut und ohne großen Rahmen wie sonst üblich zusammengefügt. Erst nach einiger Zeit kommt ein schmaler Rahmen hinzu, der dem Cockpit seine Struktur verleiht und für Stabilität sorgt. Anders als üblich wird bereits sehr früh das Cockpit samt Tacho gebaut, um eien Schwerpunkt auf das Heck zu legen. Spezielle Bautechniken werden hier nicht angewendet, aber man kann dadurch relativ schnell die Form des Fahrzeugs erahnen. Ist das Heck fertiggestellt, folgen die Seitenteile und die Front wird fertiggestellt, was durch die SNOT-Bauweise Spaß bringt. Das Cockpitdach ist wie üblich ein fertiges und bedrucktes Bauteil und die Reifen mit ihren goldenen Felgen runden den 70er-Jahre Look am Ende ab.

Bedruckte 1×1 Plate mit Ferrari-Logo

Ähnlich wie beim Lamborghini fallen mir die Aufkleber positiv auf. Zum ersten Mal ist das Rot nahezu identisch mit der roten Farbe der LEGO-Steine und das Anbringen der Selbigen geht leicht von der Hand. Im Ergebnis verleihen erst diese Aufkleber dem Ferrari seinen authentischen Touch. Abgerundet wird dieses Bild durch eine Minifigur im zeitgenössischen Ferrari-Design. Die Figur hat nur ein Gesicht und neben einem Helm liegt dieser Figur kein weiteres Zubehör bei. Dies verwundert insofern, als dass der Schraubenschlüssel bei den Speed Champions fast schon obligatorisch ist.

Mein Fazit

Abschließend handelt es sich auch beim Ferrari 512 M um ein rundum gelungenes LEGO-Exemplar des wertvollen Ferrari-Oldtimers handelt. Form- und Farbgebung sind hier originalgetreu und gekonnt kombiniert mit einem kurzweiligen Bauspaß. Auch hier zeigt sich, dass sich die zackigen Linien des Modells mit LEGO-Steinen besonders gut nachbilden lassen. Das Modell lässt sich bestens bespielen und ist stabil konstruiert (mit Ausnahme der beweglichen Heckflügel, die mir auf den Bildern leider einen Streich gespielt haben). Gleichwohl macht es sich optisch auch super im heimischen Regal und glänzt aus allen Perspektiven, wobei die Heckansicht mit den Auspuffendrohren besonders hervorzuheben ist.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Rundum gelungenes Design
  • „Zackige“ Karosserie wie gemalt für die Reihe
  • Aufkleber farblich identisch mit Steinen
  • Heckansicht mit den Auspuffendrohren „Sahneseite“
  • Beweglicher Heckflügel fällt zu leicht ab
  • Minifigur hat nichts zum Schrauben

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Startklar!

Eure Meinung!

Wie gefällt euch dieser Klassiker? Werdet ihr euch den LEGO Speed Champions 76906 1970 Ferrari 512 M kaufen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Michael Kopp

Baut gerne LEGO Ideas und Architecture Sets und alles, was mit Hubschraubern zu tun hat – hebt dabei ab, dreht aber nicht durch.

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für das gute Review und die schönen Photos.

    Der Minifiguren-Schraubenschlüssel, der normalerweise bei den Speed-Champions dabei ist, ist ja vor allem nützlich um die auswechselbaren Rad-Kappen zu tauschen. Vermutlich haben sie dieses Mal das Werkzeug weggelassen, weil der Ferrari hier keine Rad-Kappen Teile drauf hat.

  2. Ich werd’s mir sicher kaufen, aber die komischen Heckflügel und das „Raketencockpit“ stören mich schon ein wenig. Hier hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht, sprich vielleicht doch mal eine neue Form für das Glasteil.

  3. Gestern bekommen, heute gebaut. Cooler Bausatz der dem Original schon sehr nahe kommt. Hoher Erkennungswert. Für mich eines der besten Speed Champions Modelle seit langem.

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