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LEGO Star Wars 75291 Death Star Final Duel im Review: Überzeugt die Neuauflage?

LEGO Star Wars 75291 Death Star Final Duel | © Gerhard Eder

Das Death Star Final Duel tritt zum Duell mit dem direkten Vorgänger an. Ein episches Duell?

Das Finale der klassischen Star Wars Trilogie mit dem spannenden Duell am zweiten Todesstern, ist für mich definitiv ein epischer Moment der Kinogeschichte. Kein Wunder also, dass es hierzu auch entsprechende LEGO Sets gibt. Der Thronsaal wurde bereits in den beiden UCS Todesstern-Sets LEGO Star Wars 10188 und der Neuauflage LEGO 75159 nachgestellt. Detaillierter wurde das Duell dann bereits 2015 im Set LEGO 75093 Death Star Final Duel nachgebaut. Das LEGO Star Wars 75291 Death Star Final Duel ist somit eine Neuauflage mit ein paar kleinen Anpassungen. Vor diesem Hintergrund muss es sich natürlich auch dem Vergleich mit seinem direkten Vorgänger stellen.

„The Emperor will show you the true nature of the Force“ – Darth Vader

Die Eckdaten

  • LEGO Star Wars
  • 75291 Death Star Final Duel
  • Altersempfehlung 9+
  • 775 Teile
  • 99,99 Euro UVP
  • Release August 2020

Umfang und Zusammenbau

Die Verpackung ist für ein Set in dieser Preisklasse relativ klein gehalten und kommt im klassischen LEGO Star Wars Design daher.


Die Box

Der Inhalt

In der Box befinden sich alle Teile in separat verpackten und nummerierten Plastiktüten. Darüber hinaus ist auch eine unverpackte 6×14 Platte in light bluish gray und natürlich die separat verpackte Anleitung mit dem Stickerbogen enthalten.

Die Anleitung ist 138 Seiten dick und stellt den Aufbau der 775 Teile über 258 Bauschritte hinweg dar.

Los geht der Aufbau mit der Plattform auf der später die Treppe mit dem Thron vom Imperator steht. Ein Teil davon ist ausziehbar, um den Abstand zum Eingangsbereich vergrößern zu können.


Auf der eben gebauten Plattform wird dann die Treppe errichtet. Die dritte und die vierte Stufe können mit einem Hebelmechanismus herausgeschleudert werden.

Weiter geht es mit dem rechten Flügel des Thronsaals, hier sind gleich zwei „Play-Features“ verbaut. Zum einen eine Art Katapult, mit der eine Minifigur nach oben geschleudert werden kann, zum anderen kann die Brücke zum einstürzen gebracht werden, indem die Stützsäule etwas unsanfter angefasst wird.

Der linke Teil des Thronsaals besteht hauptsächlich aus der Nachbildung des Reaktor-Schachts. Hier kommen die meisten Aufkleber zum Einsatz. Im Inneren vier Stück (diese bilden hauptsächlich Rohre nach), außen zusätzliche zwei Stück.

Der Bereich des Throns wird von zwei großen Bildschirmen flankiert (ebenfalls Sticker). Auf der Rückseite des Throns kann das Lichtschwert des Imperators versteckt werden.

Im letzten Abschnitt wird der Eingangsbereich fertiggestellt. Dieser besteht aus einem kleinen Teil des Vorraumes in dem die beiden Imperial Guards Platz finden und dort die großen Doppelschiebetür flankieren.

Das fertige Modell im Vergleich mit dem Vorgänger

Der Aufbau geht sehr schnell von der Hand und das wohl anspruchsvollste daran ist das Aufbringen der Aufkleber, speziell an der Innenseite der Zylindersegmente für den Schacht.

Das Modell ist natürlich zum Spielen konzipiert und ist in zusammengeklapptem Zustand zudem auch gut transportierbar.

Der zusammengeklappte Aufbau

Aufgeklappt ist natürlich deutlich mehr Platz zum Nachspielen des Duells zwischen Luke und Darth Vader vorhanden.

Bereit für das Duell

Die Plattform auf der rechten Seite bricht durch Einklappen der Stütze zusammen.

Im Vergleich zum Vorgänger-Set fällt vor allem auf, dass der Bereich um den Thron deutlich liebevoller gestaltet wurde. Er wirkt insgesamt auch größer, da der Thron etwas weiter nach hinten zum Fenster gerückt wurde. Interessant finde ich auch, dass LEGO die seitlichen Bereiche hier vertauscht hat. Filmszenen-akkurat sind leider beide Lösungen nicht. Im Film ist der Reaktorschacht eigentlich gegenüber der Treppe zum Thron hin und das Geländer, auf dem Luke sich versteckt und Vader zum Einsturz bringt, befindet sich auch eher schräg gegenüber des Throns und auf einer höheren Ebene.

Weniger markant, dennoch unterschiedlich ist der Boden, dieser ist im neuen Set schwarz, im alten „dark bluish grey“. Der Eingangsbereich mit den Imperial Guards ist im neuen Set ebenfalls detaillierter dargestellt. Insgesamt kann man sagen, dass das neue Set doch mit deutlich mehr Details daherkommt als der Vorgänger. Dennoch ist es eben doch „nur“ eine Weiterentwicklung und nichts komplett Neues.

Die Minifiguren

Im Set sind alle für die Szene relevanten Charaktere enthalten. Zwei Imperial Guards, Darth Vader, der Imperator und natürlich Luke Skywalker. Spannend ist vor allem der neue Darth Vader, in diesem Set erstmalig mit Armbedruckung und einer generell etwas überarbeiteten Bedruckung. Der Imperator hat im Gegensatz zum alten Set eine neue Kapuze und ein Lichtschwert mit goldenem Griff (das alte war metallic-silver). Neu sind ebenfalls die Capes vom Imperator, Vader und den Imperial Guards. Das Material ist nun deutlich weicher als bei den Vorgängern und sieht dadurch meiner Meinung nach auch besser aus. Die restlichen Figuren (einschließlich ihrer Gesichter) sind komplett identisch mit den Figuren des alten Sets.

Die Minifiguren im Set

Die Minifiguren von hinten, der Imperator und Luke mit Wendegesicht

Darth Vader – alt und neu im Vergleich

Das Fazit

Die Frage ob die Neuauflage überzeugt kann ich für mich persönlich nicht ganz eindeutig beantworten. Einerseits ist das Set doch eine Weiterentwicklung, andererseits erbt es doch auch so manche Schwäche des Vorgängers. Besonders bitter ist meiner Meinung nach die verhältnismäßig hohe UVP. Da es nur von wenigen Vertriebspartnern verkauft wird gibt es hier auch kaum Rabatte. Im direkten Vergleich zum Vorgänger bekommt man hier doch kaum mehr geboten, die UVP wurde aber doch um 20 EURO angehoben.

Die Minifiguren gefallen mir sehr gut, da diese auch beim alten Set schon gut aussahen war auch keine große Weiterentwicklung nötig.

Ob man das Set kaufen soll oder nicht ist letztendlich natürlich völlig subjektiv und hängt vor allem davon ab wie stark man an dieser Filmszene hängt ;-). Falls man das Vorgänger-Set besitzt würde ich persönlich, aufgrund der eher geringen Neuerungen, eher vom Neukauf abraten. Falls man aber das alte Set verpasst hat, hat man nun die die Chance die Star Wars Sammlung mit dieser überarbeiteten Variante zu bereichern.

Bewertung

Positiv Negativ
  • epische Szene der original-Trilogie
  • schöne Minifiguren
  • gut bespielbar und doch kompakt
  • detaillierter als der Vorgänger
  • hohe UVP
  • doch eher wenig Innovationen im Vergleich zum Vorgänger-Set
  • viele Aufkleber

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung!

Was haltet ihr von dieser Variante des Death Star Final Duel? Findet ihr es gut, dass LEGO die Klassiker immer wieder neu auflegt? Welche Neuauflagen im Star Wars Universum würdet ihr euch wünschen? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

2+

Gerhard Eder

Begeisterter LEGO Fan aus Oberösterreich, nebenbei interessiert an allem, was mit Technik und Informatik zu tun hat. Besondere Leidenschaft für sehr detailverliebte Sets mit und auch ohne Lizenz, sowohl Klassiker aus den 90er Jahren bis hin zu aktuellen Creator Expert, Ideas und 18+ Modellen.

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Eine komplett neue Minifigur hätte das Set für mich interessanter gemacht. Janus Greejatus und die anderen imperialen Berater gab es zum Beispiel noch nie.

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