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LEGO Star Wars 75325 Der N-1 Starfighter des Mandalorianers im Review!

LEGO Star Wars 75325 Der N-1 Starfighter des Mandalorianers

LEGO Star Wars 75325 Der N-1 Starfighter des Mandalorianers | © Max Mohr

Die kommende Neuheit LEGO Star Wars 75325 Der N-1 Starfighter des Mandalorianers im Review: Was kann der neue Sternenjäger?

The Book of Boba Fett mündete ab der Hälfte der ersten Staffel in eine Art The Mandalorian Staffel 2.5. Während Boba Fett in ein zwei Folgen gar nicht oder nur sehr selten auftrat, übernahm Din Djarin die Rolle des Protagonisten. Nachdem die Razor Crest in der zweiten Staffel von The Mandalorian zerstört wurde, muss ein neues Schiff her. Mechanikerin Peli Motto restauriert ihm daraufhin einen alten N-1 Sternenjäger, mit dem der Mandalorianer wahrscheinlich auch in seiner dritten Staffel durch die Galaxis fliegen dürfte. Neben 75326 Boba Fetts Thronsaal 📝 ist dieser das einzige Set zur Boba Fett Show. Überzeugt das Set oder sollte man es lieber im Laden stehen lassen?

Die Eckdaten

Zusammenbau

Das mittelpreisige Set wird in lediglich zwei etwas größeren Bauabschnitten gebaut. Obwohl das Set erst ab neun Jahren empfohlen wird, kann es auch durchaus problemlos von jungen Fans aufgebaut werden.

Ein kleiner Stickerbogen ist auch enthalten. Das finde ich bei einem Set dieser Preisklasse auch akzeptabel. Prints sind aber natürlich immer schöner. Bei den runden Stickern muss man auch etwas mit der Ausrichtung aufpassen.

Der Aufbau an sich geht sehr schnell voran und ist äußert kurzweilig. Nach etwa 45 Minuten steht der fertige Sternenjäger auf dem Bautisch.

Minifiguren

Das Set kommt mit vier Minifiguren daher. Bis auf Grogu sind alle davon bisher exklusiv in diesem Set enthalten. Din Djarin bekommt erstmals ein Gesicht spendiert. Auch sonst ist diese Minifigur sehr nett gestaltet. Besonders die bedruckten Arme und Beine kann man hier nur immer wieder hervorheben! Leider ist das Darksaber weiterhin kein eigenes Element. Die Standardlichtschwertvariante ist einfach inakkurat und ich hoffe sehr, dass LEGO diesen langjährigen Fehler in zukünftigen Sets behebt. Peli Motto trägt ihre wilde Mähne und einen Werkzeuggürtel. Auch sie ist gut der Serienvorlage nachempfunden. Der BD-Droide ist ein komplett neues Element. Er passt gut zu den restlichen Minifiguren und kommt hoffentlich auch nochmal in einem Jedi: Fallen Order Set vor. Insgesamt haben wir es hier mit einer grundsoliden Minifigurenauswahl zu tun!

Der Sternenjäger

Der Sternenjäger selbst sieht auf den ersten Blick auch ziemlich passend aus. Leider wurde hier kein Flat Silver genutzt, aber das sind wir ja schon von LEGO gewohnt. Auch größentechnisch wirkt das Modell auf mich wie ein 60 Euro Set, sodass auch der Preis angemessen erscheint. Da das Set auch in den freien Handel kommt, sind natürlich auch Rabatte möglich.

Das generelle Design ist natürlich dem N-1 Naboo Sternenjäger aus Star Wars: Die dunkle Bedrohung nachempfunden. Die Formen sind gut umgesetzt und auch die verschiedenen Slopes gehen gut ineinander über. In der Mitte der Front findet sich eine runde, beklebte Fliese. Drückt man auf diese, wird ein federgeladener Shooter abgefeuert.

Dahinter findet sich ein Geheimfach, in dem der Mandalorianer sein Jetpack und sein Dunkelschwert lagern kann. Sowas finde ich immer sehr gut, auch wenn es nicht serienakkurat ist, denn im Cockpit ist meist kein Platz für Zubehör.

Im Cockpit findet eine Minifigur Platz. Dahinter sitzt normalerweise ein Astromechdroide. Hier ist stattdessen eine Kuppel eingebaut, in der Grogu sitzen kann. Die gelben Farbakzente bieten hier auch nochmal Farbakzente im sonst eher grauen Modell.

Im Cockpit selbst sind die Kontrollelemente via Sticker gelöst.

Auch die Unterseite des Schiffs lässt sich wirklich sehen, weil auch hier alles sehr clean gebaut ist.

Die beiden Turbinen runden das Gesamtbild entsprechend ab. Beide sind unterschiedlich gebaut und hier und da ist das Gehäuse auch recht offen und man kann auf die innere Technik schauen. Das liegt daran, dass dieser Sternenjäger eigentlich nur ein riesiger Schrotthaufen ist, er entsprechend aufgemotzt wurde. Die Abwechslung hier gefällt mir ziemlich gut.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Tolle Minfiguren
  • Abwechslungsreiche Details
  • Sehr stabil
  • Fairer Preis
  • Inakkurates Dunkelschwert
  • Standardgrau statt Flat Silver

Meine Meinung

Um es kurz zu machen: Mir gefällt dieses Set ziemlich gut! Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden ihren Spaß daran haben. Dazu ist der Preis noch wirklich fair und es enthält einige beliebte Charaktere. Was möchte man mehr? Hier und da werden auch ein paar nette Bautechniken verwendet, sodass auch der Zusammenbau wirklich Freude macht. Generell empfehle ich ja immer, bei nicht exklusiven Sets auf Rabatte zu warten, doch hier kann man meiner Meinung auch die UVP in Zusammenhang mit einer Gratis-Beigabe und VIP-Punkten zuschlagen. Das ist der Weg!

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung

Was haltet ihr vom neuen N-1 Sternenjäger? Wandert er in eure Sammlung oder weint ihr noch der Razor Crest hinterher? Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare!

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

10 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das Gesicht sieht echt gut aus. Aber da fehlt ne Frisur oder?

  2. Schickes Set und schicke Figuren. Auch mal nicht rein grau.

    Aber einen Teilepreis von knapp 15 Cent/Teil finde ich persönlich zumindest nicht mehr fair, sondern gesalzen.

    • Ich finde dieses Set zeigt, warum der Teilepreis nicht immer alles ist. Hier werden einige größere Teile gebaut, wodurch der Starfighter auch eine passable Größe für den Preis hat. Zumindest sehe ich das in meinen Augen so.

      • Nur weil ein Teil größer ist, ist es nicht automatisch teurer oder mehr wert. Ich will da nicht wieder eine Diskussion aufmachen, warum es LEGO zu passe kommt, diese Mythen aufrecht zu erhalten, aber sagen wir mal so: Wenn Spritzguss so teuer wäre, wie die das immer darstellen, gäbe es nicht jede Woche bei Aldi & Co. China-Ramsch als günstige Aktionsware und auch kein Plastikspielzeug von anderen Herstellern. Dass dem nicht so ist, sollte zu denken geben. Entsprechend finde ich auch hier den Preis teuer, selbst wenn man etwas Luft lässt für Lizenz, neu eingefärbte Teile, verbrauchtes Volumen/ Gewicht an Kunststoffmaterial. 40 bis 45 Euronen hätten’s auch getan und dann könnte man sicher auch verschmerzen, dass die Wiedergabe des Originals nur so halb gelungen ist. Ich habe die Serie nicht gesehen, aber wenn ich entsprechende Clips und Bilder nachschaue, zeigt schon ein oberflächlicher Blick, dass die Ähnlichkeit nur bedingt gegeben ist und wenn man schon andere Faktoren ausblendet, sollte man zumindest darauf sein Augenmerk richten. Man bekommt einfach nicht das, was versprochen wird.

        • Stars MK No Razor

          1. Mai 2022 um 20:27

          Ich finde Lego auch unverschämt teuer. Aber: Ihre Argumentation trägt trotzdem nicht. Sie sagen selbst Spritzguss sei günstig, heißt aber gleichzeitig auch, dass ein kleines Teil mehr oder weniger den Preis (im Hinblick auf die Herstellungskosten nicht wesentlich hochtreibt). Die Maßgeblichkeit des Teilepreises können Sie folglich so nicht verteidigen.
          Wonach bestimmt sich denn der Preis? Wohl eher nach dem Markt und wenn man sich den anschaut, wird man Folgendes feststellen: Auch hinsichtlich der Einzelteile ist bspw. eine 2×8 plate tatsächlich fast doppelt so teuer wie eine 2×4 plate (auch bei zB gobricks). Macht auch Sinn, da – sofern die entsprechende Fläche benötigt wird – man mit einer 2×8 schließlich zwei 2×4 sparen kann.

  3. Jetzt aber mal ganz erhlich, Hand aufs Herz… Ist dieses Set LEGO würdig???

    Nehmen wir mal die beiden Minifiguren, die wirklich gut gelungen sind. Daher ein Muss-Kauf für den Minifigurensammler oder bei Bricklink später umschauen.

    Jetzt zum Modell: Der Steinepreis ist mir allerdings hier völlig egal. Die Windschutzscheibe ist einfach unwürdig für dieses Set. Da hätte LEGO detailliert eine Bedruckung setzen können. Die Kuppel über den Lütten ebenalls, zumindest am unteren Kreis. Die Tragflächen, wie schon im Artikel beschrieben, sind dunkelgrau gehalten. Sorry, LEGO das ist ne 6. Die Triebwerke nur angedeutet und einfach lieblos gestaltet. Insgesamt schaut das Modell nur von unten betrachtet gut aus. Ist Flat Silver soooo teuer? Dieses Modell sieht aus, als ob LEGO mit der Folge des Mandalorians in „Das Buch von Boba Fett“ völlig überrascht wurde und schnell mal eben durchgeboxt wurde. Schade, wirklich schade, denn das Modell hat schon aus der Serie heraus viel, viel Potential…

  4. Ich nehme ja sonst eher Lego in Schutz, wenn Leute sich über den Teilepreis aufregen ohne das gesamte Paket anzuschauen… aber das hier finde ich echt deutlich zu teuer.
    Der N1 ist zwar toll gelungen, aber von der Größe her eher wie ein Podracer.
    30 €, okay
    40 €, naja, geht
    aber 60 € für so ein kleines Set?

  5. ich muss schon schmunzeln, dass immer noch diese Preisdiskussion aufgemacht wird. Immer und überall.
    Dass Lego gigantische Margen hat ist hinlänglich bekannt. Und da ihnen die Sets weiterhin aus den Regalen gerissen werden wie warme Semmeln, wird sich daran auch nicht ändern bzw. die Preise noch weiter steigen bis sie erkennen, dass die Gewinnmaximierung ihr Ende erreicht hat.
    Es wurde noch nie jemand dazu gezwungen die Produkte zu kaufen.

    Spannend wäre es, wenn die Konkurrenz, also EIN Anbieter, äquivalente Steine einzeln zum Verkauf anbietet und man sich hochpreisige Sets anhand der Anleitung dann günstig mit anderen Steinen zusammenbauen könne, freilich ohne die Figuren dann.

    Dann würden die Preise auch wieder purzeln.
    Es ist immer müßig nach den 30-40 Prozent Rabatt Angeboten Ausschau zu halten bzw. darauf warten zu müssen.

  6. niedlicher Preis.

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