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LEGO Vidiyo 43111 Candy Castle Stage im Review

Zuckersüßer Pop! | © Frauke Paetsch

Die LEGO Vidiyo 43111 Candy Castle Stage im Review: Mit genug Zucker wird alles süß.

Wird uns mit der Candy Castle Stage nur Honig um den Bart geschmiert? Die neue Vidiyo Bühne im Review.

Eckdaten

» 43111 Candy Castle Stage
» LEGO VIDIYO
» Alter: 7+
» Teile: 344
» Set-Nummer: 43111
» Preise: 29,99 Euro UVP

In diesem Review geht es nur um die Candy Castle Stage. Ein allgemeines Review zur Vidiyo-Serie habe ich in diesem Artikel verfasst.


Verpackung & Inhalt

Die Verpackung gibt einen Vorgeschmack, welche digitalen Effekte das Set startet. Wie bei den anderen VIDIYO Sets wird deutlich, dass man für die Funktionen ein Mobiltelefon oder Tablet braucht. Seitlich sind die Figuren abgebildet sowie die exklusiven BeatBits.

Box von vorne

 

Box von der Seite

Box von hinten

Figurenbeschreibung und Spezial-BeatBits

 

In der Schachtel befinden sich drei Tüten und eine Anleitung. Überschaubar und für 344 Teile erwartbar.


Inhalt

Zusammenbau + Spielfunktion

Bauabschnitt 1+2 enthalten je eine Figur. Die sind wieder toll gestaltet rufen aber keine Begeisterungsstürme bei mir hervor. Es sind schöne Drucke und wirklich schöne Details. Aber nichts, was ich persönlich besonders finde. Meiner Tochter haben das Röckchen und die transparenten Beine des Bären sowie dessen Sonnenbrille am besten gefallen. Den Bären finde ich deutlich besser als die Ballerina.

Zum Scannen der Figuren wird wie bei den BeatBoxen diese kleine „Bühne“ gebaut.

Die Scan-„Bühne“

 

Der Zusammenbau geht schnell und es warten keine großen Überraschungen. Die Drehfunktionen sind witzig und auch ohne die digitale Nutzung kann man dadurch mit dem Set schön spielen. Es enthält ganz wundervolle Details. Der Frisiertisch, der Schokoladenbrunnen, die Scheinwerfer. Einzig der Platz hinter dem Schlagzeug ist etwas eng bemessen. Selbst meine Tochter mit ihren noch sehr kleinen Händen musste das Schlagzeug wegnehmen, um die Sticks wieder zu befestigen. Zum Glück ist es LEGO und lässt sich quasi beliebig oft auseinander und wieder zusammenbauen. Vermutlich hätte eine Noppenreihe mehr schon gereicht, dass man rankommt.

Ein bisschen eng hinter dem Schlagzeug

Die Gitarre oder das Mikrophon lassen sich zusätzlich zur Bürste noch am Frisiertisch befestigen. Eines der Teile liegt aber immer lose rum. Das ist unschön, denn gerade diese kleinen Teile gehen schnell verloren. Außerdem lassen sich nicht alles BeatBits am Set verstauen. Es lassen sich noch zwei BeatBits ebenfalls am Frisiertisch befestigen, das heißt aber, dass zwei auch wieder lose rumliegen. Auch wenn ich etwas vorweggreife – das ist bei allen Sets der Serie so und gefällt mir gar nicht.

Bühne von vorne

Bühne von hinten

 

Das Farbkonzept ist für das Thema des Sets stimmig gewählt. Braun für Schokolade, bunt für Bonbons.

 

App-Funktion

Die Funktion der BeatBits ist: Orange – die Figuren werden auf ein Karusellpferd gesetzt; Gelb – Stepptanz

Es gibt insgesamt 5 Dekorationen, die sich drehen lassen und so das Aussehen als auch die Funktion des Sets ändern. Es gibt zwei Eistüten, zwei Lautsprecher und den Kopf oben. Der Kopf soll wohl einmal ein Lebkuchen-Gesicht und das andere ein Bär sein. So ganz sicher bin ich mir aber nicht.

Die Eistüten werden in der App als Lichter umgesetzt. Die Lautsprecher erzeugen neben der Bühne unterschiedliche Gegenstände. Der Kopf verändert den Hintergrund. Soweit so gut. Bevor irgendeine Figur auf der Bühne tanzen kann darf erst alles gescannt werden. Und mit „alles“ meine ich wirklich alles. In meiner Naivität war ich davon ausgegangen, dass ich die Figuren auf die Bühne stelle, das ganze scanne und dann tanzen die Figuren dort wo ich sie platziert hatte. Weit gefehlt. Die Figuren müssen extra gescannt und wie die anderen Figuren auch einer Band hinzugefügt werden. Dann darf noch die Bühne gescannt werden. Und das dauert. Jedes bewegliche Teil wird einzeln gescannt. Das wäre ja auch noch okay, wenn man das nur einmal machen müsste. Und wenn die App dabei nicht abstürzen würde. Selbst wenn die Bühne dann endlich in der eigenen Bibliothek aufgeführt ist, darf man sie trotzdem jedes Mal, wenn man damit ein Video drehen möchte, nochmal scannen. Zumindest dann, wenn ich die Effekte ändern möchte. Wozu ich sie vorher mühsam in allen Einzelheiten aktivieren musste erschließt sich mir nicht. Nun gut.

Es sind also alle Figuren und die Bühne gescannt und ich möchte endlich ein Video drehen (hat nur ca. 30 Minuten gedauert, bis ich an diesem Punkt war. Mal im Ernst – welches 10-jährige Kind hat denn dafür Geduld??). Jetzt wird eine der Figuren aus der Band gescannt und dann die Bühne. Die kann ich jetzt individualisieren. Heißt – ich drehe die Knöpfe, so dass der gewünschte Effekt erscheint. Jedes Mal muss der Knopf aber gescannt werden, was nicht immer reibungslos klappt. Dann kann ich endlich das Video starten. Es ist aber nicht so, dass ich wählen könnte, wo meinen Figuren tanzen. Nö – das macht die App einfach irgendwie. Und ich kann auch nicht zwischendurch die Effekte ändern. Geht nur am Anfang, dann ist rum. Dafür kann ich eine der Figuren das Schlagzeug spielen lassen. Das ist nett. Die andere tanzt nach den BeatBits. Wie gehabt. Die Ballerina dreht hübsche Pirouetten als „Spezialeffekt“. Der Bär hat ein Gitarrensolo.

 

Ich bin etwas ernüchtert. Das ist furchtbar kompliziert und langatmig und das was dabei rauskommt… Naja.

 

Fazit

Schaue ich mir nur das Set an, dann bekommt man Im Vergleich zu den BeatBoxes hier richtig viel fürs Geld. Zwei Minifiguren + ein tolles bespielbares Set. Natürlich hat man nicht so viele BeatBits als wenn man zwei BeatBoxes gekauft hätte, aber dafür gibt es ja eine Alternative. Ob man das Set wirklich als Bühne in der App benutzen möchte? Ich habe so meine Zweifel. Aber wenigstens taugt es zum „normal“ spielen und die Figuren sind schön.

 

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

 

Eure Meinung!

Hattet ihr Erwartungen an die Vidiyo Sets? Wollt ihr die Sets mit der App oder offline verwenden?

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für das Review, Frauke. Die App brauche ich nicht – aber das Set gefällt mir. Bei einem Rabatt ist das was für meinen Bau-Nachwuchs zu Hause. Ob ich durch Verhandlungsgeschick die E-Gitarre in neuen Farben ergattern kann? 😉

  2. Für so wenige Teile immer noch teuer. Mit Rabatt werde ich mir’s aber vielleicht mal zulegen. Hätte mir halt gewünscht, dass es viel durchgeknallter aussieht. Weder der Eis- noch der Bonbon-Charakter kommen so richtig rüber un d deswegen landet’s bei mir eher unter „Kammamamachen“ als „Mussichhaben“. Die Figuren sind sicher okay. Vor allem aus der eisfee kann man einiges machen, wenn man die Teile mit anderen Figuren kombiniert. Davon abgesehen finde ich es normal, dass der Aha-Effekt einfach nachlässt. Trotz all des Aufwandes, den LEGO da betrieben hat, sind die Kombinationen aus Farben und Figurenteilen irgendwann mal alle durchbuchstabiert und es kommt zu Wiederholungen oder weniger spannenden Varianten.

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