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LEGO Vidiyo 43113 K-Pawp Concert im Review

Pfoten-Pop mit VIDIYO | © Frauke Paetsch

LEGO Vidiyo 43113 K-Pawp Concert im Review: „Zeigt mir eure Pfoten“ – wir sagen euch, ob das K-Pawp Concert für eine Zugabe geeignet ist.

„Pfoten hoch“ muss es bei diesem bunten VIDIYO Set heißen. Ob die Fans bereit sind für einen Stage Dive?

Eckdaten

» 43113 K-Pawp Concert
» LEGO VIDIYO
» Alter: 8+
» Teile: 514
» Set-Nummer: 43113
» Preis: 49,99 Euro UVP
» 3 Minifiguren

In diesem Review geht es nur um das K-Pawp Concert. Ein allgemeines Review zur Vidiyo-Serie habe ich in diesem Artikel verfasst.


Verpackung & Inhalt

Auch bei diesem Set gibt die Verpackung einen Vorgeschmack auf die digitalen Inhalte. Das ist inzwischen bekannt. Der Karton ist farblich auf das Thema abgestimmt und in knallig bunten Farben gehalten. Er enthält 4 Tüten und eine Anleitung

Vorderseite

Rückseite

Figuren und exklusive BeatBits

4 Tüten + Anleitung

Zusammenbau + Spielfunktion

Dieses Set enthält drei Minifiguren und drei exklusive BeatBits. Die Figuren sind wieder klasse (okay die Farben müssen nicht jedem gefallen). Katze, Einhorn und Hase. Die Katze hat eine wuschelige Mähne und das Einhorn schillernde Flügel. Hase und Katze haben Musikinstrumente als Zubehör. Das Einhorn ein Mikrofon. Das Einhorn und den Hasen kennen wir in anderen Farben und mit anderem Zubehör schon aus der ersten Welle.

Der Aufbau dauert hier schon etwas länger. Es sind auch mehr Teile als bei den „kleinen“ Sets. Eine kleine „Bühne“ wird gedreht vor der Kulisse befestigt. Die Technik, wie die Platte dort fixiert ist, fand ich ganz interessant.

Clever gelöst!

 

Die linke und rechte Seite wird fast identisch gebaut. Außer den Instrumenten am Rand. Es gibt 7 Plätze wo die Figuren hingestellt werden können. Das verleiht dem Set mehr Flexibilität beim Bespielen. Im Backstagebereich gibt es zwei Halterungen für die Instrumente. Es fehlt eine dritte für das Mikrophon und wieder etwas für die BeatBits.

Bühne von vorne

Backstagebereich

 

Ich muss gestehen, dass ich mit dem Namen des Sets erstmal nichts anfangen konnte. Etwas Recherche hat mein Nichtwissen beseitigt und ich finde das Wortspiel ziemlich witzig. Die Farben passen durchaus zum Thema. Das Set ist eine schöne Konzertbühne und lässt sich auch ohne App als solche gut nutzen. Allerdings war es das dann auch schon. Die Spielfunktion hält sich hier doch sehr in Grenzen.

 

App-Funktion

Die exklusiven Beatbits haben folgende Funktion: Schwarz –  s/w Hintergrund, Figuren in Pink; Gelb – Popstar Posen; Magenta – Passende Anzüge. Persönlich kann ich nur mit der schwarzen Fliese etwas anfangen. Der Effekt, wenn außer den Figuren alles schwarz-weiß ist, gefällt mir irgendwie. Die Katze hat als eigenen Spezialeffekt ein Keyboard-Solo, der Hase ein Gitarrensolo und das Einhorn darf Fliegen und sich drehen. Das sieht alles gut aus und ist gut umgesetzt. Damit kann man auch passend zur Musik schön rumspielen.

Wie schon bei der Candy Castle Stage gibt es 5 Drehfunktionen. Der Hauptdrehknopf oben hat zwei Seiten. Eine für das Einhorn, eine für den Hasen. Die Katze geht leider leer aus. Das Konzept ist inzwischen bekannt. Zwei der Knöpfe sind Lichter, zwei sind Lautsprecher und der Hauptknopf gestaltet den Hintergrund. Das passt alles und ist gut umgesetzt.

Eigentlich gibt es 7 verschiedene Stellen wo Figuren stehen könnten. Ich habe aber keine Ahnung wie man das anstellen soll. Zwei Plätze sind für die „Spezialfunktionen“ also das Keyboard und das Mischpult (?) vergeben. Bleiben aber immer noch 5. Ich hatte erwartet, dass auf den zusätzlichen Plätzen die Background-Tänzer rumhüpfen dürfen. Nö – die Plätze blieben bei mir leer. Egal was ich probiert habe. Kennt jemand den Trick? Das finde ich sehr schade, denn ich hatte mir wirklich viel von diesem Set versprochen. Vielleicht werden solche Funktionen mit der Zeit noch in der App hinzugefügt. So wie sich mir das momentan präsentiert räume ich dem Konzept keine großen Chancen ein. Da muss LEGO meiner Meinung nach schnell nachbessern. Gerade dass ich verschiedene Figuren gemeinsam tanzen lassen kann ist doch der Witz an der ganzen Sache. Und dass hier einfach Plätze frei bleiben – das geht gar nicht!

 

Fazit

Auch wenn in diesem Set drei Figuren enthalten sind, empfinde ich hier den Preis zu hoch. Das Robo HipHop Car hat 387 Teile und kostet 20€ weniger. Das sind nur 130 Teile Unterschied. Die Bühne ist witzig, der Spielwert ohne App jedoch meiner Meinung nach nicht so hoch wie bei den beiden kleineren Sets. Wer also nicht unbedingt diese Figuren haben möchte, ist mit einem der anderen Sets besser bedient. Die App hat eindeutig verbesserungsbedarf. Selbst wenn ich die vielen Abstürze sehr wohlwollend übergehe, dann gibt es einfach noch zu viele Schwächen.

 

 


Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung!

Ist diese VIDIYO Bühne etwas wo ihr eure Minifiguren auftreten lassen wollt? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Die Flügel find ich klasse, hoffentlich gibt’s die noch in vielen anderen Farben. Und das mit der viertel Platte an dem Scharnier ist auch ne tolle Lösung, da muss ich dir recht geben.

  2. Also mich überraschen die neuen Vidiyo-Sets! Auch dieser Bausatz ist farbenfroh und ich sehe viele interessante Elemente, darunter vor allem Tiles. Mich interessiert die App nicht, aber bei einem Rabatt (der sich bei den Vidiyo-Sets ja recht schnell einzustellen scheint) könnte ich hier schwach werden.

    Danke für das schöne Review, Frauke! 🙂

  3. …großer Respekt, dass Du Dich so geduldig in „den technischen Kram “ 😉 ich meine die App hinein arbeitest! Auch wenn das nicht meine Welt ist/wird, finde ich es interessant, dadurch eine Möglichkeit für einen Einblick zu bekommen 👌..und schmunzele immer mal wieder über die neudeutsch „Moves“ der Figuren 😁 also lieben Dank für Deine Mühe!!

    • Gerne. Ich habe es genutzt meiner Tochter ein gutes Beispiel zu sein 😉 Teilweise musste ich mich wirklich beherrschen nicht laut zu fluchen. Aber das sie fast immer dabei war…

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