LEGO Online Shop
🇩🇪 Deutschland | 🇦🇹 Österreich | 🇨🇭 Schweiz

LEGO Vidiyo 43115 Boombox im Review: Partymusik zum Geburtstag!

Musik für unterwegs | © Frauke Paetsch

Wir feiern heute unseren 6. Geburtstag. Dank der LEGO Vidiyo 43115 Boombox mit lauter Musik! Doch können das Set und der Klang überzeugen?

Da wir heute bei Zusammengebaut etwas zu feiern haben, drehen wir natürlich die Musik laut auf und gehen raus an die frische Luft! Auch früher gab es schon Musik zum mitnehmen. Mit der LEGO Vidiyo Boombox werden neue und alte Technik zusammengebracht. Funktioniert das?

Eckdaten

» 43115 Boombox
» LEGO Vidiyo
» Alter: 9+
» Teile: 996
» Set-Nummer: 43115
» Preise: 99,99 Euro UVP
» Minifiguren: 4

In diesem Review geht es nur um die Boombox. Ein allgemeines Review zur Vidiyo-Serie habe ich in diesem Artikel verfasst.


 

Verpackung & Inhalt

Zur Verpackung brauche ich glaube ich wirklich nicht mehr viel sagen. Der Karton ist wie alle der Serie schön gestaltet und macht deutlich, dass die Sets mit einem Smart Device verwendet werden sollen.

Vorderseite

Rückseite

Die Figuren und exklusiven BeatBits

Anleitung und 7 Tüten

Zusammenbau und Spielfunktionen

Wann geht es los?

 

Das Set enthält vier Figuren, von denen zwei schon in anderen Farben bekannt sind. Den Alien gab es in Welle eins als BeatBox, die Katze aus dem K-Pawp-Concert Set wird hier zum Leopard. Hier ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass der Platz für die Katzenartigen recht knapp bemessen ist.

Autsch?

 

Erstaunlicherweise war ich mit dem größten Set am schnellsten fertig. Das könnte allerdings daran gelegen haben, dass meine Assistentin beschlossen hat nur noch die Figuren zu bauen und am Ende das fertige Kunstwerk zu bestaunen. Nach knapp zwei Stunden war der Ghettoblaster dann auch schon fertig und alle Fotos im Kasten. Die Assistentin hat kurz vor dem Schlafen gehen noch alles begutachtet und gebührend gelobt. Nur mit dem Versprechen, dass sie die nächsten Tage ausführlich damit spielen darf war sie zu bewegen endlich ins Bett zu verschwinden. Das Bauen hat mir sehr viel Freude bereitet. Es gibt sicher spannendere Sets mit deutlich herausfordernden Bauweisen, aber ich fand die Art und Weise wie sich alles zusammenfügt ausgefeilt. Die Klappe vorne, das seitliche Ausklappen. Hinten noch das Fach. Spaßig!

Alles fertig!

 

Selbst ohne die App-Funktion ist das Set ein echter Hit! Aufklappen, zuklappen, die Drehelemente, die Sofaecke. Kinder brauchen keine App um damit viel Spaß zu haben und die Figuren in ihrer Fantasie tanzen zu lassen. Dieses Set bietet wirklich einiges! Durch den Griff kann es auch einfach transportiert werden – so denn man es geschafft hat die Figuren irgendwie zu verstauen. Das ist eine Herausforderung. Wir haben das irgendwie hinbekommen, aber ganz wohl würde ich mich nicht fühlen, das Set mitzunehmen. Durch den sehr großen Spalt könnten Teile verloren gehen und das wäre dann echt schade. Auch die BeatBits lassen sich nicht transportieren. Außer 4 Stück, die in der Sofaecke an die Wand kommen. Wenn der Blaster nur im Kinderzimmer benutzt wird, stört das nicht weiter. Aber gerade ein Ghettoblaster inspiriert doch dazu mitgenommen zu werden. Das wurde nicht ganz zu Ende gedacht.

Ein bisschen eng…

Fällt da was raus?

Die zwei können sitzen

Hält nur bedingt – beim Transport geht da bestimmt was verloren!

 

Die Mitte der Bühne ziert eine überdimensionale Note. Klasse gemacht, sofort zu erkennen und passt zum Set. Überhaupt finde ich das ganze in sich stimmig. Die poppigen Farben in Kombination mit dem schwarzen Korpus kommen gut zur Geltung. Die Front verfügt über ein kleines Fenster, das einen Blick in das Innere ermöglicht. Dort ist die letzte Einstellung des Hauptdrehknopfes zu sehen. Der Hauptknopf hat eine Seite passend zu jeder Minifigur. Auch die Lautsprecher sind an diesem Thema ausgerichtet. Man kann also alles passend dekorieren oder wild durcheinander. Ich finde das sieht alles toll aus. Zumindest von vorne. Die Rückseite wirkt etwas dagegen etwas lieblos.

Die Note zeigt den Ton an

Die etwas lieblose Rückseite

 

Auch etwas lieblos wirkt die Farbwahl der Steine mit seitlichen Noppen. Meines Wissens gäbe es die alle auch in schwarz. Ich verstehe nicht, warum da zu anderen Farben gegriffen wurde, die dann auch noch sichtbar sind. Beim Lautsprecher wurde sogar ein weißer Stein verwendet, der noch sichtbar ist. Warum?

Da lugt was raus!

 

App-Funktion

Es gibt sechs kleine Drehkästchen und einen großen in der Mitte. Da es das größte Set der Reihe ist, sind diese Drehknöpfe deutlich aufwendiger gestaltet und es gibt damit mehr Funktionen. Einerseits ist das schön, andererseits wurde es meiner Meinung nach teilweise nicht so gut digital umgesetzt. Bei den Lichteffekten gibt es einfach nur eine Farbe. Diese ändert sich abhängig welche Seite angezeigt wird. Aber da die so schön gestaltet sind, hatte ich hier mehr Details bei den Effekten erwartet. Vor allem das ganz bunte müsste meiner Meinung nach auch mehrere blinkende bunte Lichter darstellen. Am besten wie diese Lichtorgeln. Da wurde eine große Chance verpasst. Die Lautsprecher sind wieder gut und passend umgesetzt und auch der Hintergrund ist jeweils stimmig. Die Auswahl ist insgesamt durch die vielen Wahlmöglichkeiten viel größer. Das lässt Raum zum Experimentieren.

Die exklusiven BeatBits bieten folgende Funktion: Orange – Wheelie mit einem Motorrad; Magenta – Neonfarbene Leuchtformen auf Kleidern; Grün – Pyrotechnik; Türkis – Retro Synth Sound. Bis auf den Soundeffekt sind alle richtig klasse. Das hat viel Spaß gemacht damit rumzuspielen und die wandern ganz sicher auf meine Favoritenliste!

Die Soli der einzelnen Figuren sind inzwischen fast vorhersehbar. Der Vampir schwingt eine Axt und Fledermäuse fliegen um ihn herum. Das Alien surft auf seinem Board, die Fee fliegt und die Katze  – Verzeihung – der Leopard darf mit der Gitarre spielen. Bei mir hat inzwischen ein gewisser Gewöhnungseffekt eingesetzt. Davon abgesehen – es ist toll umgesetzt und es bereitet mir immer noch Freude auszuprobieren, was die Figuren digital „drauf haben“.

Es gibt in der App auch eine Casting-Funktion. Auch wenn man die Figur nicht besitzt, kann man sie ausprobieren und zur Standardmusik auf einer speziellen digitalen Bühne tanzen lassen. Das finde ich eine tolle Idee. Leider kann man beim Casting nicht die Größe der Figur wählen und das kann dann dazu führen, dass man nicht genug Platz hat.

 

Die Boombox ist extrem gut digital umgesetzt worden. Da steckt eine Menge Arbeit drin. Aber – ja es gibt noch ein großes Aber zu den ganzen „abers“, die ich in den anderen Reviews aufgezählt habe. Diesen Punkt finde ich komplett unverständlich. Das Set beinhaltet vier Figuren. Vielleicht habe ich die Funktion nicht entdeckt (dann war sie gut versteckt) aber es war mir nicht möglich die vier Figuren alle gleichzeitig tanzen zu lassen. Ich konnte immer nur eine Band auswählen und in einer Band sind maximal drei Figuren. Was soll das? Ich möchte alle vier Figuren gleichzeitig auf der Bühne in Aktion sehen. Vor allem bei dem Preis für das Set!

 

Der Vollständigkeit halber hier noch alle exklusiven BeatBits der 2. Welle.

Und noch ein Update der Auflistung.

 

Fazit

Keine Frage die Boombox ist ein tolles Spielset, das man tatsächlich auch außer Haus mitnehmen könnte. Vorausgesetzt man verstaut die Kleinteile irgendwie sicher oder lässt sie daheim. Die Farben sind klasse, die Funktionen überzeugen. Auch die digitale Umsetzung ist sehr gut gelungen. Wenn nicht, ja, wenn es nicht diese Schwächen gäbe. Kein wirklicher Platz für Figuren und Zubehör. Nur drei der vier Figuren dürfen digital tanzen. Keine tollen Lichteffekte. Schade. Vielleicht bessert LEGO zumindest digital noch nach. Und wenn es bei zukünftigen Sets (sofern es welche geben sollte) an Platz für die BeatBits und die Figuren gedacht wird, könnte das noch was werden. Die Idee mit den Bühnen finde ich gut. Meiner Meinung nach muss aber dringend nachgebessert werden damit das ganze wirklich rockt.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.


 

Eure Meinung!

Überzeugt euch der kleine Ghettoblaster? Wollt ihr mehr Sets dieser Art? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

+6

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutz
ukonio media GmbH, Inhaber: Andres Lehmann (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
ukonio media GmbH, Inhaber: Andres Lehmann (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.