Schon im Januar diesen Jahres berichteten wir über das Online-Tool Mecabricks, mit dem man direkt in seinem Browser – ohne die Installation jeglicher Software – tolle virtuelle LEGO-Modelle bauen und rendern kann.

Seitdem hat sich auf der Plattform viel getan, so dass es an der Zeit ist, einmal mehr einen Blick auf dieses schöne Stückchen Software zu werfen, das aus den eigenen Entwürfen sogar fotorealistische Grafiken erschaffen kann.

Blücherdenkmal und Hauptgebäude der Universität in Rostock: Leichte Farbabweichungen lassen die Mecabricks-Bilder noch natürlicher erscheinen | © Legonautde / Mecabricks

Obwohl Mecabricks vor allem von seinem Erfinder Nicolas Jarraud und keinem großen Programmiererteam weiterentwickelt wird, wächst das Portal weiterhin schnell. Monatlich kommen neue, virtuelle LEGO-Teile zur Bibliothek hinzu. Auch hat man stets ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der Nutzer. In der Vergangenheit mussten etwa Designer von sehr großen Modellen beim Rendern viel Wartezeit mitbringen. So betrug etwa die Rechenzeit für ein Bild von einem Modell des Hauptgebäudes der Universität Rostock – mit momentan 16.781 Steinen – fast 4 Stunden. Nach einer Optimierung des Softwarecodes im letzten Monat ist diese auf weniger als 15 Minuten geschrumpft!

Geht da noch was? Große virtuelle LEGO-Modelle werden nun bei Mecabricks deutlich schneller gerendert. | © Legonautde / Mecabricks

Aber natürlich macht auch das Bauen von kleinen Modellen weiterhin einen Heidenspaß, wie man an der wachsenden Community sehen kann. Kein Wunder also, dass nun auch LEGO selbst auf Mecabricks aufmerksam geworden ist, das Projekt analog Zusammengebaut als offizielle Fan Media Seite anerkannt hat und einen Wettbewerb zum Bau von virtuellen Modellen unterstützt. Thematisch dreht sich dabei alles um die LEGO Speed Champions. Vielleicht ein idealer Zeitpunkt für interessierte Neueinsteiger, sich mit der Software einmal intensiver auseinanderzusetzen und eventuell einen der tollen Preise zu gewinnen?