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Platz da! Zu viel LEGO ist auch keine Lösung [Meinung]

LEGO Icons 10326 Natural History Museum

LEGO Icons 10326 Natural History Museum | © Andres Lehmann

Wer viel LEGO besitzt, hat wenig freie Fläche. Geht die Rechnung auf? Oder bedeutet mangelnde Fläche, dass weniger LEGO im Warenkorb landet?

Es ist Meinungs-Mittwoch! Und heute habe ich eine Meinung zu… folgendem erbaulichen Thema: Wohin mit all dem LEGO?

Die Spielregeln

Ein Redaktionsmitglied wird wöchentlich zu einem steinigen Thema kompakt seine Meinung kundtun und dabei ganz gewiss mit manch These bei dem ein oder anderen Leser anecken. Daher schieben wir den Stein zu euch, und ihr könnt euch in den Kommentaren selbstverständlich ebenfalls zu diesem Thema äußern. Der Austausch von Gedanken ist sehr wichtig – und das auch, wenn es sich „nur“ um ein gemeinsames Hobby handelt. Folgend meine persönliche Meinung – und nicht die der Zusammengebaut-Redaktion als solches.

Meine Meinung

Bei mir hat sich räumlich in den letzten Jahren viel getan. Nach einer Trennung und den Einzug in eine kleinere Wohnung habe ich mich vor eineinhalb Jahren schweren Herzens von meinem großen und schönen Büro getrennt, in dem ich mich am Ende schlichtweg nicht mehr wohl fühlte (und… ein Glück wurde das Problem mit der Heizung vier Wochen vor meinem Auszug nach Jahren gelöst). Aber wohin mit all dem LEGO? Nun, der Traum meiner großen Stadt, der New Ukonio City, war ausgelebt. Das war die erste – harte – Entscheidung. Doch selbst ohne eine großflächige Stadt bleiben ja noch all die Modelle aus eben jener City und die vielen weiteren Bausätze, die sich über die Jahre angesammelt haben. Nun, ich habe mich klar reduziert. Ich wollte meine neue Wohnung nicht mit LEGO überfrachten, und habe mich dazu entschieden, „nur“ rund zwei Dutzend Sets auszustellen, der Rest wurde in der Behausung meines treusorgenden Vaters eingelagert (vielen Dank noch mal! Und ja, klar, natürlich, selbstverständlich hole ich die Kisten bald ab!). Ich erfreue mich an den Sets, die ich täglich in meinen Räumlichkeiten sehe (allen voran im Westflügel) – das 21306 Yellow Submarine 📝, das Ghostbusters-Headquarter, das Pariser Restaurant, das Empire State Building. Ab und ab tausche ich auch mal durch. Aber: Die Fläche in einer Behausung, allen voran in Hamburg und weiteren Großstädten, ist ob der hohen Mieten begrenzt. Zwei Lack-Regale habe ich mittlerweile noch ergänzt, denn ein paar der aktuellen und neueren Sets – etwa das sehr schöne 10326 Museum 📝 – wollten auch noch Unterschlupf finden. Nur: Ich habe schlichtweg keine freie Fläche mehr. Und tatsächlich habe ich in den letzten zwei Jahren einige Sets nicht mehr (oder ausschließlich) ob ihrer Preisgestaltung nicht gekauft, sondern allen voran deshalb, weil ich mir dachte: Wohin damit? Das mag ein Luxusproblem sein, klar. Aber werden die Sets nicht allesamt auseinandergenommen – und einige meiner Bausätze hat auch dieses Schicksal ereilt – bleibt schlichtweg keine Fläche mehr. Mir graut es vor dem Tag, an dem meine kleine Tochter sagt: So Papa, es war schön mit all dem LEGO, aber nun mal bitte raus damit aus meinem Zimmer.

Welche Erkenntnis bleibt also? LEGO scheint mir ganz bewusst mit immer neuen (Lizenz)-Themen neue Zielgruppen anzusprechen, damit der Funke überspringt und ein, und dann womöglich noch ein paar weitere Sets – gekauft werden. Wohlwissentlich, dass bei – zumindest – einigen Käufern dann die Erkenntnis einsetzt: Mehr Platz habe ich an sich gar nicht für diese Bausätze zur Verfügung. Was also ist die Lösung? Nun, ich bin tatsächlich dazu übergangen, ab und an ein kleines Set zu kaufen. Der 72046 Game Boy 📝 oder die Piranha-Pflanze haben noch kuschelige Plätzchen in meiner Wohnung gefunden. Aber vor großen Bausätzen schrecke ich aktuell zurück. Da ist bei mir ob der mangelnden freien Fläche der Traum ge… platzt.

LEGO Ghostbusters 75827 Feuerwehr-Hauptquartier

LEGO Ghostbusters 75827 Feuerwehr-Hauptquartier | © Andres Lehmann

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LEGO Ideas 21306 The Beatles Yellow Submarine | © Andres Lehmann

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Meinungs-Mittwoch

» LEGO ist zu teuer! [Meinung]
» LEGO macht Spaß – aber nicht immer [Meinung]

Eure Meinung!

Äußert euch gerne in den Kommentaren. Bitte beachtet: Bleibt beim Thema, greift niemanden persönlich an, schreibt sachlich aber natürlich mit Emotionen. In diesem Sinne: Angeregtes Diskutieren!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

27 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich wohne mit meiner Frau zusammen in einer unterkellerten Doppelhaushälfte mit großem Schuppen und Garage. Keine Kinder. Der Platz ist da. Also, theoretisch. Praktisch ist das Haus voll. Kein Platz mehr für große Sets. Und ich will auch nicht in jedem Raum Klemmbausteine ausstellen, das wäre auch nicht gut für die Beziehung 😀

    Ich nutze den Flur im Obergeschoss, da stehen einige Regale, die komplett überfüllt sind mit meinen beiden Hobbys: Blu-Rays und Klemmbausteine. Das eine oder andere aufgebaute Set hat es ins Wohnzimmer geschafft, und auch das Büro meiner Frau ist schon gut gefüllt. Ich wüsste momentan wirklich nicht, wo das nächste Groß-Set hin soll. Da sind zB einige für mich interessante Cobi-Schiffe, aber die sind fast einen Meter lang, keine Chance. Auch so manches NASA-Set von Lego und „Star Trek“-Schiff von BB wartet auf den Aufbau. Der SUK (Stapel ungebauter Klemmbausteinsets) wächst immer höher.

    Inzwischen kaufe ich gerne irgendwelche China-Billig-Sets, wie neulich zB eine gewaltige Osprey (13xx Teile für 20 Euro…), bau das auf, freue mich und demontiere das Teil dann direkt wieder.

    • SUK – ist das LEGO-Kanon? 😉

      • Halt analog zum SUB (Stapel ungelesener Bücher). Ich arbeite daran, dies auch für den Klemmbausteinbereich zu etablieren 😉

      • wahrscheinlich nicht, aber eine gute „Worterfindung“. Bei uns zu Hause sieht es wahrscheinlich ähnlich aus. Viele ungebaute Sets, noch in Kartons – schade. Leider kein Platz mehr. Meine Frau sagt immer: Du kannst Dir kaufen, was Du willst, wenn Du mir sagst, wo wir es hinstellen. Damit ist das Thema fast immer erledigt.

        • Treppenhaus? Ablage in der Küche? Schreibtisch? 😉

          • Schreibtisch = voll mit kleineren Sets z.B. von den vielen Bauevents (Sonnabend die nächsten…), Treppenhaus = leider zu eng (schade), Ablage in der Küche? = ich denke, dass würde Ärger geben, da stehen doch tatsächlich Kochtöpfe, Teller, Pfannen u.ä. rum und eine liebe Frau, die dann mit Essenentzug droht. Also keine gute Idee.

  2. Ich hatte auch meine Lego Sammlung in Dachgeschoss große Räume haben wir Modulare Häuse neben an gebaut und Straße mit Parkplatz, Brunnen und Wiese selber gebaut. Auch über 6 Volle Kisten für 90er Jahre Themen gesammelt. Leider gab ein Kündigung Mietwohnung wegen Eigenbedarf. Hab ich beschlossen mein Herz war wirklich weh und verkaufen für Lego 90er Jahre voller wert. In neuen Wohnung eingezogen ist kleiner und kein Platz. Wir leben 4 Köpfige Familie. Deshalb Reste Lego steht mein Schwiegermutter in Garage. Lego Titanic und Lego 4 Muscle Autos stehen bei mir Arbeitzimmer (kleiner Raum). Und Ersatzteile ist bei Arbeitzimmer auch drin. Jetzt ist meinen Töchtern Lego Friends sind auch viele Set und auch kein Platz. Sie möchte ein großes Set aber Wohin. Ich hab nur die Minifiguren an der Wand Vitrine hingehängt in Arbeitzimmer. Großes Set sowie Pokemon oder andere Set kaufe ich nicht weil keine Minifiguren enthalten.

  3. Ja, die gute alte Platzfrage. Ich habe in meinem Büro zwei Kallex, die ich oben zu einer Raumfahrtausstellung umfunktioniert habe (nicht nur Klemmbausteine), auf dem Schreibtisch wechsel ich die Skylines der von mir bereits besuchten Städte durch und im Wohnzimmer steht die Cobi-Titanic auf dem Regal. Ansonsten gibt es in meinem Büro (ein riesiger Raum unter dem Dach, der Lagerplatz, Homeoffice und Gästezimmer in einem ist) noch ein kleines Regal für kleinere Modelle. Viele andere Sachen habe ich inzwischen in Kisten verpackt und müsste mich auch dringend vom ein oder anderen Modell trennen.

    Wobei das hier dann eben nur die halbe Wahrheit ist, denn für mein Hobby habe ich noch eine Möglichkeit, die derzeit ein Traum ist, aber vermutlich in absehbarer Zeit wegfallen wird. Meine Mutter lebt seit dem Tod meines Vaters alleine in meinem Elternhaus. Im oberen Stock (da wohnten mal meine Großeltern) quartiere ich mich regelmäßig mit meinen Jungs ein. Einmal im Monat besuchen wir doch meistens die Oma, 112 Kilometer sind halt gut machbar. Dazu noch ein paar Treffen mit Freunden oder Familie, da ist Zeit zum nächtlichen Legobauen. Die Jungs haben inzwischen die meisten meiner alten Space-Sachen aufgebaut und ansonsten tummeln sich in der oberen Wohnung Flugzeuge, Schiffe, Häuser,… meist Lego, aber nicht nur. Das geht gut, solange meine Mutter noch in diesem Haus lebt. Sobald das einmal nicht mehr der Fall sein sollte, werde ich mich da vom meisten trennen müssen. Denn auch wenn wir das Haus dann nicht verkaufen sollten, dürfte es schwierig werden, einen Mieter zu finden, der die Legosammlung als möblierte Wohnung akzeptiert *g*

  4. Große Träume von ganzen LEGO-Städten hatte ich nie und eigentlich habe ich schon immer minimalistisch in einer kleinen Wohnung gelebt, aber ja, manchmal wäre ein extra Zimmer schon ganz praktisch, nicht nur für steinige Modelle. Ich denke auch, dass das, abgesehen vom Kaufpreis, auch für viele das größte Problem ist. Irgendwann weiß man nicht mehr, wo man noch was hinstellen kann, egal ob ungebaut im Karton oder in voller Pracht vollendet.

  5. Bei mir ist der Platz definitiv ein Problem. Ich habe zwar einen grossen Hobbyraum mit vielen Vitrinen, aber auch die sind irgendwann voll… Und ich möchte Lego nicht im ganzen Haus haben (und meine Frau erst recht nicht;-) ), ausser natürlich die Sets, mit denen der Kleine spielt. Wenn ich ein grosses neues Set unbedingt haben möchte, muss dafür ein anderes weichen. Aber die (oft zu) hohen Preise und die Tatsache, dass mich im Moment eher wenige Sets ansprechen, kommen dem Platzproblem natürlich entgegen:-)

  6. Wir haben viel „Platz“ geschaffen in dem wir weit oben unter der Decke noch eine „Leiste“ eingezogen haben – konsequent in fast jedem Raum. Da kann man alle Sets bis 30cm Höhe super präsentieren. Tiefe exakt 1 Buildplate. Gekauft werden nur noch Sets die in dieses Maß passen (also keine Hochhäuser). Dadurch ist viel Lego aus den Regalen & vom Dachboden würdig präsentiert und aus der restlichen Wohnung verschwunden. Die Piratenschiffe sind zu hoch und lagern daher jetzt auf dem Dachboden, dafür kann das Western reaktiviert werden…

  7. Lieber haben als brauchen. Im Zweifelsfall wird halt in Kisten eingelagert und wieder aufgebaut. Im Keller findet sich immer noch ein Plätzchen.

  8. Meine Sammlung hat mittlerweile auch eine beachtliche Größe erreicht. Das bedeutet, dass sie zu weiten Teilen zerlegt und eingetütet ist, da mir der Platz fehlt, sie auszustellen. Hin und wieder macht es aber Spaß mal wieder eines der Sets zu schnappen und zu bauen 🙂

    Und dennoch wundere ich mich, welche Sets darunter sind, die ich nun eingetütet habe und mein restliches Leben nicht mehr bauen werde.

    • Um letzteres zu verhindern, habe ich schon vor Jahren meine ganze Sammlung in eine Datenbank eingetragen. Es ist durchaus erschütternd, wie lang sie mittlerweile ist… Ich tröste mich aber damit, dass viele Sets Polybags und 10-Euro-Modelle sind.

      • Also wissen, was ich habe, tue ich auch. Aber ich wundere mich dennoch manchmal, wann ich ein Set zum letzten Mal aufbaue/abbaue und es dann den Rest seiner Zeit in einer Tüte in einer Kiste verbringt. 🙁

  9. Unter anderem wegen diesem Problem hat vor kurzem ja erst in München der erste „Lego-Sets-Bauraum“ eröffnet. Und auch wenn ich die Preise da absurd teuer und das Konzept daher unattraktiv finde, so denke ich doch das etwas wie ein nicht-kommerzieller „Spieletreff“ eine gute Möglichkeit sein könnte. Denn tatsächlich dürfte es vielen gerade bei großen Sets so wie mir gehen, dass das Aufbauen das ist was man eigentlich haben möchte, und man das Set an sich eigentlich gar nicht besitzen muss. In meinem Zimmer jedenfalls habe ich gerade noch Platz für die Architecture Skylines, aber schon ein Modular Building könnte ich nirgends dauerhaft unterbringen.

  10. Das mit dem Platz ist so ne Sache, habe 2 Kellerräume mit jeweils 30 qm. Damals hab ich wild alles gesammelt und mit Karton immer im Regal hingestellt. Im anderen Raum hatte ich eine 4x 4 m Holzplatte, wo ich immer andere Dioramen gebaut habe. Mal 90er City, mal Piraten, mal Space. Immer wenn ich fertig und die Platte voll war und mich sattgesehen hatte, habe ich alles wieder verkauft und neu angefangen um neuen Platz und Geld zu haben. Dann kam irgendwann ein Wasserschaden, wobei zum Glück kein Lego bei gestorben ist. War jedoch trotzdem ein Grund zu überlegen was brauch ich noch und was sammel ich demnächst. Als alles wieder repariert war habe ich mir nurnoch einen Raum voll Billys gestellt und mich dazu entschlossen nur noch baubare Figuren, Büsten, Helme und Herr der Ringe Sets zu Sammeln. Im anderen Raum stehen nurnich Kallax mit Ersatzteilen, wenn ich mal 90er Konvolute ankaufe und die wieder zusammensuch und wieder veräusser. Lange rede kurzer Sinn, ich finde es ist immer abhängig davon, worauf man grad so Lust hat. Ich nehm mir dann gern durch den Verkauf meist das Geld und mach oft alles neu. Zum Glück bekommt man das Geld ja meist wieder wenn man alles gut wegpackt, das ja das schöne an Lego, der Wertverlust ist nich allzu gross dem was man so hat. Hatte damals viel Bluebrixx Burg Blaustein und Co. Bin ich mittlerweile aber komplett von weg und hol nurnoch Lego. Hat wohl eher was mit Wertanlage auch zu tun bei mir zumindest. Naja jeder halz wie er mag, Hauptsache Beschäftigung und Spass.

  11. Ich habe mir letztens den t rex gekauft absolutes Traumset aber überhaupt keinen Platz. Da hab ich gemerkt es bringt nix sets da hinzustellen wo Platz ist sie müssen auch wirken können. Das heißt im Endeffekt für mich weniger kaufen und nur die mitnehmen die wirklich blickfänger sind und beeindruckend aussehen. Man kauft ja kein Gemälde um es in den Schrank zu hängen

  12. Der Platz sollte bei mir zwar auch eigentlich der limitierende Faktor sein; ich sage mir aber, wenn mir ein Set gefällt (was leider viel zu oft der Fall ist) und ich es mir leisten kann (was seltener ist), dann kaufe ich es mir auch. Ich habe über die Jahre eine ganze Reihe Sets auslassen müssen, weil ich nicht genug Budget zur Verfügung hatte, oder eben es an Platz dafür mangelte. Bei vielen dieser Sets ärgere ich mich noch heute (Beispiel: City-Vulkanforscher oder Teile der Arktis), sodass ich inzwischen beschlossen habe, jetzt die aktuellen Modelle zu kaufen und sie zur Not in dichtester Packung in das letzte bisschen Raum zu quetschen.
    Und die einzigen Sammler, die kein Platzproblem haben dürften, sind Space-Fans…

  13. Schon seit Jahren ist Platz bei mir der allerkritischste Faktor. Wir hatten schon immer eine Menge Bücher. Nach meinen Dark Ages fing es ganz harmlos an, die große Tower Bridge bevölkerte ein Bücherregal im Arbeitszimmer, allerlei Architecture-Sets gesellten sich dazu. Dann entdeckte ich die Modular Buildings und die Creator-Expert Fahrgeschäfte … Und der dunkelgrüne Mini eröffnete meine Begeisterung für die Creator-Expert Fahrzeuge … Der beste Ehemann von allen signalisierte, dass die Tower Bridge, zu der sich dann Big Ben gesellte und Architecture gerne auf die Bücherregale im Wohnzimmer ziehen könnten. Das ermöglichte mir, Modular Buildings und Fahrgeschäfte im Arbeitszimmer zu haben, … Wie schreibe ich das jetzt: Fatalerweise bin ich breit begeisterungsfähig und erwarb zum Beispiel City Bergbausets, Eisenbahnen, reichlich Harry Potter, Ninjago City und Nachfolger sowie reine Spielsets der Reihe, Monkie Kid!!! Eine ganze Weile klappte es gut, dass ich Sets, an denen ich mich einige Monate erfreut hatte, die ich aber nicht für immer als Set behalten wollte, in die wachsende Steinesammlung wegsortierte. Zugleich verwandelte das Arbeitszimmer immer mehr in eine LEGO Höhle, irgendwann gab ich den Schmökersessel auf und quetschte vier günstige Tische hinein, die mir ein kleines Stadtlayout auf 1 mal 2,4 Metern aus Modulars und MOCs erlaubten. Darunter stehen inzwischen auch Bauwerke. Jeder Quadratzentimeter Regalfläche wird genutzt, Bücher, Ordner und LEGO. Schubladenelemente vermehrten sich auch, die wegsortierten Steine benötigen schließlich ebenfalls Raum. Ende 2024 musste ich erkennen, dass ich mir zusätzlich neue Strategien überlegen musste, alle Sets, die herumstanden, wollte ich als Sets behalten. Noch funktioniert die Lösung, sie in preiswerte milchig-transparente Plastikcontainer abzubauen, die an der Schmalseite eine Karteikarte eingeschoben bekommen, auf der steht, was drin ist. Nun stehen sie auf dem Speicher Außerhalb der LEGO Höhle gelingt nach wie vor eine Präsentation, bei der das Einzelset zur Geltung kommt, darin nicht. Aber ich liebe es, von meinen Schätzen umgeben zu sein. Der beste Ehemann von allen ist zum Glück passiv LEGOaffin (((-: Und der Keller ist fest in der Hand seiner Fahrräder samt kleiner Werkstatt. Aktuell wird dort aber ein Vintage-Rennrad für mich grundsaniert, ich freue mich auf mein Gazelle Champion Mondiale in der Farbe Champagner, aber ich habe auch einen Höllenrespekt vor der altertümlichen Rahmenschaltung und den nicht besonders wirksam aussehenden Bremsen … Immerhin darf ich moderne Pedale haben, diese Festschnalldinger sind doch Irrsinn. Bald bin ich seit dreizehn Jahren in der Renaissance, die spannende Frage bleibt, wie lange ich noch weitermachen kann und ab wann ich mich von Sets trennen werde müssen, die mir eigentlich total am Herzen liegen. Noch bin ich insgesamt ein sehr zufriedener Hamster.

  14. Ich habe zwar einen großen Kellerraum für mein Lego, aber da sind in den Regalen nur Sortierboxen mit Einzelteilen.
    Früher hatte ich öfter Sets oder Kiloware gekauft um meinen Bestand an Teilen aufzufüllen. Jetzt kaufe ich fast nur noch Teile, es sei denn ein Set (mit für mich interessanten Teilen) ist so günstig, dass sich das Schreddern lohnt.
    Sets baue ich so gut wie nie, weil ich ja nicht einmal genug Zeit für MOCs habe. Und genau so ist es mit dem Platz: warum sollte ich mir „Fremd-MOCs“ ins Regal stellen, wenn der Platz kaum für eigene Modelle reicht?
    Selbst die eigenen MOCs kann ich nicht mehr zu Hause ausstellen, weswegen sie bis zur nächsten Ausstellung in Boxen gelagert werden.

  15. Ich habe ein anderes Problem…
    Ich bin mit Kind (2) und Kegel von einer 100m2 Wohnung in Berlin in ein 280m2 Haus nach Süddeutschland gezogen… Eigentlich 380m2 aber eine Etage haben wir aktuell Untervermietet an meine Schwiegereltern. Um genau meinem Problem etwas entgegen zu wirken. (Zeitproblem) Ich habe quasi alle Sets die ich immer wollte, bloß für nur einen Bruchteil hatte ich bis jetzt Zeit sie aufzubauen. Es kam Studium und dann Kinder dazwischen jetzt der Umzug. Meine größere Tochter (4) hat zum Glück gefallen an Lego gefunden, vll auch weil wir aller 1-2 Wochen ins Legoland gehen… Aber größere Sets kann ich mit ihr nur über Wochen aufbauen . Weil ihr auch noch die Kraft fehlt die Steine zusammen zu drücken. Meist weiche ich da zu älteren Sets aus die sind gefühlt etwas stabiler und dann auch besser bespielbar…. Z.b. das Piratenschiff aus den 90er, die Baraccuda…allerdings wenn meine Tochter mit aufbaut, will sie damit auch spielen… Also brauche ich zwei davon… Bzw habe ich auch. So muss ich nicht immer Angst haben, dass etwas fehlt.. aber für das zweite Schiff fehlt dann wieder die Zeit… So wird wohl nie etwas aus dem Legotisch in dem einen ganzen modular Buildings Straße untergebracht ist, oder die riesige Piratenwelt die zwar Sets integriert hat, aber zum Großteil ein Moc wird …

    Dabei arbeite ich weniger als noch vor paar Jahren (30h statt 40h) aber dieses verdammte Erwachsenenleben hat mich eingeholt. Ewig irgendwelche Entscheidungen treffen, Einkommenssteuerbescheide, Pipapo… Und das zieht sich durch mein Leben…. Ich wollte z.b
    Unbedingt Kingdome deliverance 1 nochmal mit allen add ons vorm Teil 2 durchspielen… Joar… Was soll ich sagen… Bin immernoch nicht fertig… Und wielange ist jetzt Teil zwei draußen? Ein Jahr ? Oder sind’s schon 2?

    Irgendwann wird sicher alles besser… Vll zur Rente… 😅

  16. Wer kennt das Problem nicht? Ich gebe zu ich habe viel Platz, da wo andere wohnen steht bei mir eine große Stadtlandschaft und Ritter bzw. Piraten. Und doch ist der Platz endlich und der SUK (tolle Erfindung), wächst immer weiter. Nun wäre es logisch nicht mehr soviel zu kaufen, aber der Konjunktiv deutet es an, so einfach ist es nicht. Klar man reduziert, aber so ganz verzichten will man auch nicht und sich trennen von altem? Das geht ja gar nicht. Also quetscht man hier noch was rein und da und überlegt ob man nicht eine Stadt über der Stadt machen könnte. Wären da doch nur nicht die Dachschrägen…

  17. Danke Andres! Geht mir genau so. Darf ich trotzdem fragen ob da noch ein Review zum diesjährigen Modular kommt (das war ja Chefsache). Oder ist das auch dem mangelnden Platz zum Opfer gefallen?😊

  18. Das Dilemma mit dem Platz. Ja, auch bei uns gibt es nicht viel davon. Deshalb habe ich vor Jahren schon entschieden, das ich auf und ab baue. Im Wohnzimmer gibt es 2 Sideboard des schwedischen Möbelhaus. Knapp 60 cm breit und 180 cm lang. Die gehören mir. Im Winkel dazu ein Bautisch. Erst baue ich auf dem einen Brett auf und dann auf dem anderen. Dann baue ich das erstere wieder ab. Meist steht ein Brett immer rund ein halbes Jahr. Abgebaut und sortiert in Boxen die dann im Keller gelagert werden. Zum einen haben wir dadurch wechselnden Deko und zum anderen ist immer was zu tun. Im Keller ist es kritisch 😎. Der ist zu 75 % mit Lego gefüllt. Mein Mann beschwert sich selten, er hat eine Garage mit Werkstatt. Dadurch, das Lego mit dem Sortiment und Preisen seit 2-3 Jahren eher abtörnt, brauche ich mir im Moment keine grossen Gedanken machen, ob noch mehr in den Keller muss. Ich baue was ich habe und bin seit längerem damit zufrieden. Und sollte mich doch mal ein Set begeistern, dann kommt es auf eines der Brettli.
    Brick on together 😊

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