Zusammengebaut-Leser Dirk Zimmermann hat das „Museum of Bricks Prague“ besucht und uns dankenswerterweise tolle Bilder und einen Bericht mitgebracht. Vielen Dank! Andres

„Don´t expect too much“ heißt es in der Touristen-Information, Lage und Weg zum LEGO Museum („Museum of Bricks Prague“) mitten in Prag zeigt man mir aber.

Standortsuche und moderater Eintritt (Erwachsene gut 9 Euro) lohnen sich dann aber durchaus – erst recht nach der 900 Kilometer Anreise per Rad aus Hamburg: Im Keller geht es los mit einer großen City, überwiegend aufgebaut aus Serienmodellen. Dies entspricht dem Charakter des Museums, dessen Besitzer für sich reklamiert, eine der größten Sammlungen der Welt zu haben.

Und so dominieren offizielle Sets die Vitrinen, thematisch sortiert, und selbst wer alles zu kennen glaubt wird Bausätze entdecken, die nicht unbedingt „Mainstream“ oder lange vergessen sind.

Weitestgehend vollständig scheint die im ersten Stock ausgestellte LEGO Star Wars Sammlung zu sein. Und ich dachte immer, ich hätte fast alles…

All‘ die Sets finden sich in verwinkelten Räumen und Fluren, kein Platz bleibt ungenutzt auf der durchaus limitierten Fläche, auf der dann auch noch Platz ist für einige äußerst ansprechende Eigenbauten, die überwiegend Prager Sehenswürdigkeiten nachbilden, wie etwa das Stadttor.

Ergänzt werden kann der Besuch mit Suchspielen an den Modellen oder LEGO-Bau an Spieltischen. Teilweise kann der Besucher Modelle per Knopfdruck in Bewegung setzen oder beleuchten.

Abgerundet wird das Museum durch einen Shop, in dem sich neben ausgewählten aktuellen Bausätzen einige Raritäten finden, die Sehnsucht wecken und nicht jedem bekannt sein dürften – unter anderem der erste LEGO Star UCS Millenium Falcon 10179 oder die Mitarbeiter-Geschenksätze. Für den kleinen Geldbeutel finden sich aber auch Einzelsteine oder Minifiguren – ohne neues LEGO braucht also niemand zu gehen. 🙂