„Pick a Brick“: Im Online-Shop auf lego.de können genau die gewünschten Bricks geordert werden, die vonnöten sind: Wir haben den Bestellvorgang getestet – läuft alles reibungslos ab?

Jeder Baumeister kennt das: Ein MOC kann durchdacht sein, und die Steine können über Jahrzehnte gehortet werden. Aber irgendein Stein fehlt immer. Ach was, Steine.

Und so gilt es, speziell jene Bricks zu ordnen, die vonnöten sind. Hierzu bietet sich eine Bestellung via bricklink.com an, dem größten Lego-Marktplatz im Universum. Eine Alternative ist auch der Teile-Shop auf 1000steine.de. Oder aber, die klassische Variante wird gewählt: „Pick a Brick“ via Online-Shop auf lego.de. Auch über den Kundendienst lassen sich Steine ordern, jedoch gibt es hier in Limit von 200 Bricks.

Im Fokus soll heute aber „Pick a Brick“ stehen: Auf vielen Seiten können hier, gut sortiert und übersichtlich dargestellt, Bricks bestellt werden, die das Herz höher schlagen lassen. Die Sammlung ist nicht vollständig, längst nicht alle Farben und alle Formen lassen sich finden. Doch im Falle meiner Bestellung hielt sich die Enttäuschung in Grenzen: Nahezu alle gewünschten Bricks wanderten in den Einkaufskorb, nur ganz wenige Steine waren aktuell „nicht lieferbar“. Die Bestellung läuft problemlos.

Und das Erstaunliche: Während vor zwei Jahren die Zusendung noch weit über zwei Wochen gedauert hat, kam in diesem Jahr der prall gefüllte Umschlag samt der gewünschten Bricks bereits nach fünf Tagen bei mir an. Da der Bestellwert in Höhe von rund 60 Euro die 55 Euro-Grenze überschritt, war nicht nur das Porto frei – es gab auch noch ein den schmucken Lego Ninjago Wasserflitzer im Polybag obendrauf.

Meine Bestellung umfasst 410 Teile. Und im Vergleich zur „Pick a Brick“-Wand ist der Preis von 60 durchaus gesalzen: Das wären im Store drei große Becher. Doch vergessen werden darf nicht: Ich habe mir genau jene Steine zusammengestellt, die von Belang sind. In den Becher im Lego Store passen zwar im Vergleich deutlich mehr Steine, aber leider sind die Fächer an der Wand ja nicht immer just mit jenen Steinen gefüllt, die benötigt werden. Zudem finden sich in der Bestellung viele Sondersteine, die ich so an der Wand noch nicht ausgemacht habe.

Ein wenig schade ist, dass Steine in einer – gut verschlossenen – Tüte landen. Gerade transparente Steine sind durchaus kratzempfindlich – hier wäre eine gesonderte Tüte womöglich die elegantere Lösung. Doch: In meinem Falle ist alles gut gegangen, die „frischen Steine“ kamen unversehrt an und das Ukonio Building kann fertiggestellt werden.

Fazit: „Pick a Brick“ ist nicht günstig – aber die Auswahl ist gut und die Bestellung sowie der Versand laufen problemlos.

Hinweis: Das „Pick a Brick“-Haul Video habe ich samt englischem Sprachkommentar aufgenommen.

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