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Eine Reise durch meine LEGO City: Auf ans Meer – Teil 4

4210 Rettungsplattform der Küstenwache 01 zusammengebau.com

Ein Monument der Sicherheit. Ein Fels in der Brandung | © Simon Brandt

Im vierten Teil der Vorstellung meiner LEGO Stadt geht es um die Küstenwache: Klassiker der Seenotrettung.

Konnten wir im dritten Teil noch an unser Vergnügen denken, wird es jetzt ernst: Die Küstenwache fährt vor! Die Reise durch meine LEGO City geht weiter!

7736 Quad-Bike der Küstenwache

Dieses Set aus 28 Teilen und einer Minifigur für 4 Euro, heute 2 Euro, von den 2008 erschienenen Küstenwachen-Sets habe ich tatsächlich dreimal! Aber nicht, weil ich es so sonderlich schön finde, es war nur damals ein sehr geeignetes Geschenk beim Kindergeburtstag. Trotzdem fällt es kaum auf, dass in meiner Stadt mehrere Exemplare herumfahren und immer dieselbe Minifigur am Steuer sitzt. Dennoch ist es ein schönes Modell für wenig Geld.


7737 Geländewagen der Küstenwache


Sozusagen die Miniaturausgabe des 7726 Strand-Trucks der Küstenwache, integriert sich dieses 126-teilige Set mit einer Minifigur für 8 Euro, heute 5 Euro, gut in jede Strand-Szene. Jet-Ski, Tauchausrüstung und Funkantenne sowie Scheinwerfer sind hier die Details. Als ich das Set damals geschenkt bekommen habe, habe ich wirklich stundenlang mit den Ballon-Reifen gespielt, die für diesen Geländewagen wirklich sehr gut geeignet sind.

7726 Strand-Truck der Küstenwache

Mit Rädern 12 Noppen breit, passt dieser Truck auf keine Straße (meine System-Straßenplatten ohne Fahrradweg sind nur 14 Noppen breit, es sollte also kein Gegenverkehr kommen). Dennoch sind Aussehen und Funktionen dieses 352-teiligen Sets mit zwei Minifiguren (UVP: 34 Euro, heute 12 Euro) durchaus durchdacht. Über eine Winde kann das Rettungsschlauchboot ins Wasser gelassen beziehungsweise wieder auf den Anhänger gezogen werden. Eine kleine Ausrüstungsstation mit Taucherflossen und -helmen sowie Druckluftflaschen komplettiert das Ganze. Auch bei diesem Truck wurden Ballon-Reifen verwandt.

7738 Helikopter der Küstenwache

34 Euro (heute 20 Euro) für 425 Teile und 4 Minifiguren sind mehr als gerechtfertigt für ein so schönes Set, bestehend aus Helikopter und Rettungsinsel. Ein sehr wuchtiger Aufbau auf dem Helikopterdach lässt das Manövrieren gegen Wind und Wetter einfach erscheinen, um so den vom Hai verfolgten Schiffbrüchigen zu retten. Dieser kann mit Signalraketen auf sich aufmerksam machen. Sieht der Pilot ihn, klappt die Seitenwand des Helikopters auf und ein Ausleger hängt ein Seil mit Haken nach außen, der unten an der Insel befestigt werden kann. Ein Aufzieh-Motor im Helikopter ermöglicht das automatische Hochziehen, ohne dass die spielenden Kinder Ewigkeiten kurbeln müssen.

Verglichen mit den beiden Nachfolgern von 2017 – und insbesondere 2013 – ist diese Version eindeutig die schönste und zum Spielen am besten geeignet.

Wie ihr seht, habe ich den Helikopter in meiner Stadt durch transparente Kunststofffäden an der Decke aufgehängt (mit Karabinerhaken an dort verlaufenden Metallseilen), sodass er wirklich „fliegt“.

7739 Rettungsschiff und Turm der Küstenwache

Dieses 427-teilige Set mit 4 Minifiguren für 51 Euro, heute 45 Euro, ist das größte der Küstenwachen-Serie (abgesehen von der separat erschienenen 4210 Rettungsplattform der Küstenwache) und wartet mit Rettungsschiff, Behandlungsräumen im Turm, Bootssteg und Leuchtturm auf. Mit einer Wasserkanone auf dem Schiffsdach können brennende Schiffe gelöscht werden (hoffentlich ist dies nicht auch bei dem Rettungsschiff selbst nötig) und mit einem kleinen Schlauchboot die Besatzung gerettet werden. Weitere Details wie Kran, Fahne, Cargo, Bojen, Tragbahre und natürlich ein Mann in Seenot (er trägt keine Brille, also vielleicht auch in Sehnot…, dafür wäre dann das 60204 Krankenhaus zuständig) vervollständigen dieses schöne Set.

4210 Rettungsplattform der Küstenwache

Gigantisch! Dieses auf zwei orangefarbenen Brückengeländern befestigte, 450-teilige und vier Minifiguren enthaltende Set von 2008 für 43 Euro, heute 70 Euro, dürfte wohl so manchen vor Platzprobleme gestellt haben. Das City-typisch luftige Design ist zwar etwas raumergreifend, schützt aber vor hohem Wellengang (fragt sich nur, wo es bei LEGO Wellen gibt…). Ein Hubschrauberlandeplatz, ein Schlauchboot und ein Behandlungszimmer ermöglichen hier eine gute Versorgung Geretteter. Nette Details sind das „Förderband“ für die Tragbahre vom Hubschrauber zum Haus und ein Lift vom Meer auf die Plattform. Auch eine Boje und ein Kran dürfen nicht fehlen.

Die Landschaft

Viel gebaut habe ich ja nun nicht hierzu… Erwähnenswert ist nur, dass das Meer aus einer Plexiglasplatte besteht, die dann bemalt wurde. Dadurch kann man von oben die Unterwasserwelt sehen, in der sich Haie und Rochen tummeln. Als nächstes Reiseziel habe ich mir die Unterwasserwelt für euch ausgesucht!

Jetzt wisst ihr es: Die Badegäste sind sicher! Die Küstenwache verfügt über genug Ausrüstung, um auch den leichtsinnigsten von euch zu retten (aber lasst es nicht darauf ankommen!). Besitzt ihr eines der hier vorgestellten Sets? Eure Meinung packt gerne in die Kommentare.


Bisherige Reiseziele

» Meer – Teil 3
» Strand – Teil 2
» Strand – Teil 1


10+

Simon Brandt

Seit frühester Kindheit begeisterter LEGO-Fan und sammelt vor allem City und Creator.

11 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für die Vorstellung, Simon! Eine wirklich tolle und stimmige Serie, bei der kein Set überflüssig erscheint und sich alles bestens ergänzt. 🙂

    7+
  2. City ist und war immer sehr nett. Diese Reihe hier zeigt das auch mal wieder 🙂

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  3. Für 4 Euro, heute 2 Euro? Wie sind diese Preisangaben zu verstehen?

    1+
    • Ganz einfach: Der erste Wert gibt immer die UVP an, der zweite einen grob gemittelten Wert des aktuellen Preises bei Bricklink. Ich schreibe diese Werte dazu, damit ihr sehen könnt, wie viel Geld ihr aktuell ausgeben müsstet, um euch das Set zu kaufen, und wie viel Geld ihr bekommt, wenn ihr euch entschließt, das Set zu verkaufen. Ebenso könnt ihr bei Interesse dadurch den Wert eurer Sammlung besser abschätzen. So steigen z.B. Modulhäuser im Preis, während City meistens sinkt. Das bedeutet auch, dass ihr, wenn ihr erwägt, ein City-Set zu kaufen, ruhig warten könnt, irgendwann wird es günstiger erhältlich sein – dagegen wäre das bei Modulhäusern fast schon ein Wunder. Dabei gehe ich bei der Preisangabe grundsätzlich von gebrauchten, aber vollständigen Sets aus, da Neuware von früher oft unglaublich teuer ist und (zumindest für mich) keinen zusätzlichen Nutzen bietet.

      2+
  4. Tolle Sets. Die sehe ich hier tatsächlich zum ersten Mal. Waren wohl mitten in meinen Dark Ages. Und auch einer der wenigen gelungenen Hubschrauber. Danke fürs zeigen.

    0
  5. Super Set! Das waren noch Zeiten, als es noch bei LEGO gute Qulaität zu vernünftigen Preisen gab..Aber seit paar Jahren wird LEGO mehr und mehr von Managern geführt, die wenig von Bedürfnissen der Fans verstehen und „leider“ nur schnelle Gewinne zählen! Heute schrumpfen die Sets, Designs und Qualität lassen mehr zu wünschen übrig und die Preise steigen und steigen. 2006-2012 waren die sogenannten „Lego’s golden Ages“ Damals gab es wirklich tolle Sets mit vielen Teilen und vernünftigen Preisen!

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    • Marcel, das stimmt in meinen Augen nicht, es gibt seit 2016 mehr große Sets als jemals zuvor. Das Krankenhaus bei City vor drei (?) Jahren war in meinen Augen ein großartiges Set, das aktuelle Meeresforschungsthema bei City ist toll umgesetzt, … Immer mit Karl Valentin daran denken: „Die Zukunft war früher auch besser“.
      Viele Grüße!

      2+
    • Es stimmt wohl, dass insbesondere bei City die Sets inzwischen einen solchen Grad an Minimalismus erreicht haben, wie ich ihn wohl nie würde erreichen können. Allerdings ist doch so manches Set – abzüglich des Preises – auch heute noch fantastisch. Die Dschungel-Serie von 2017 z.B. möchte ich nicht mehr missen. Dagegen ist so etwas wie das 60174 Hauptquartier der Bergpolizei sehr luftig. Und trotzdem: Es sind Spielsets für Kinder. Diese brauchen nicht unbedingt komplexes Design, v.a. wenn ich mir die heutige Aufmerksamkeitsspanne anschaue. Und in deinen „Golden Ages“ wurden die Minifiguren der Sets offenbar nicht weiter berücksichtigt. Diese waren nämlich ausgerechnet in dieser Zeit sehr knapp bemessen. In den alten System-Sets und den neueren City-Sets gibt es da glücklicherweise deutlich mehr und auch ausgefeiltere Charaktere (Man denke nur an den Mann beim Augenarzt im 60204 Krankenhaus). Oder der 31104 Burger-Monster-Truck von Creator. Solche Sets sind es, die mir zeigen, dass LEGO noch immer hervorragende Sets herausbringen kann. Wenn sie es denn nur möchten.

      1+
  6. Lieber Simon, 1000 Dank, dass Du uns diese großartigen Sets und deren Präsentation in Deiner Stadt zeigst, wunderbar gelöst! Die Idee mit dem Aufhängen von Fluggerät mit Schnur beweglich an einem Stahlseil ist toll. Ich war noch in den Dark Ages, als diese herauskamen, der Helikopter und das Schiff sind aber direkt mal in meinem Legonotizbuch gelandet (-:

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  7. Vielen Dank für das schöne Review, Simon! Und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen! Die Küstenwache-Sets sind wirklich sehr gelungen! Insbesondere der Hubschrauber und das Küstenwachschiff mit dem Kommandoturm! Gerne dürfte Lego solche Sets mal wieder rausbringen und dafür in einem Jahr mal auf die X-te Auflage der Polizei verzichten;-)!

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    • Danke! Genauso ist es. Noch lieber wäre mir allerdings ein neuer Bauernhof. Eine Kuh kostet derzeit etwa 12 Euro! Und welcher Bauer hat nur eine? Aber vielleicht überrascht uns LEGO ja nächstes Jahr – mit einer Bauernhof-Polizei. Das wäre zumindest etwas Neues!

      2+

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