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Umfrage: Muss LEGO Ideas generalüberholt werden?

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LEGO Ideas | © LEGO Group

Immer mehr Projekte nehmen bei LEGO Ideas die Hürde von 10.000 Unterstützern: Zeit, etwas zu ändern? Eure Meinung ist gefragt! [UPDATE]

Uupdate vom 15. August: Vielen Dank für die spannende Diskussion und die vielen Vorschläge bis hierher! Ich habe den Artikel noch mal nach oben gezogen, da am Wochenende vielleicht manch einer von euch eher Zeit hat, die vielen interessanten Kommentare in Ruhe durchzulesen oder auch seine eigene Meinung zu äußern.


Beitrag vom 14. August: Bereits im ersten Review-Zeitraum 2020 Januar bis Anfang Mai haben wir 26 Einreichungen bei LEGO Ideas gesehen, die 10.000 Unterstützter-Stimmen eingeheimst haben. Jetzt, im zweiten Review-Zeitraum das Jahres, der im Mai gestartet und noch bis Anfang September andauert, werden es mehr als 30 Modelle sein, die die magische Hürde genommen haben. Zum Vergleich: In den Vorjahren waren es zumeist acht bis zwölf. Immer wieder wurde daher über einen „Corona-Effekt“ in den Kommentaren orakelt. Klar ist: Gerade Jugendliche verbringen mehr Zeit im Netz als vor Corona. Kein Wunder, wenn Clubs geschlossen haben und viele Urlaube ins Wasser fielen: Womöglich wird dann auch mehr auf der Ideas-Plattform gestöbert.

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LEGO Ideas: 26 Projekte stehen zur Auswahl | © LEGO Group

Doch darüber hinaus gibt es noch weitere Faktoren. So ist auffällig, dass doch der ein oder andere Entwurf durch massiven Support die Marke knackt. Das ist nicht verwerflich, widerspricht nicht den AGBs und ist etwas, das sich vermutlich jeder Baumeister wünschen würde. Doch gerade YouTuber mit starker Reichweite oder große regionale oder überregionale News-Seiten hieven so binnen kurzer Zeit Entwürfe über die Marke, während andere Baumeister in Facebook-Gruppen über Monate hinweg alles geben, um eben genügend Stimmen zu sammeln. Über die Qualität der Entwürfe sagt dies erst einmal nichts aus. Aber es verzerrt eben auch das Abstimmungsbild. Ob dies aber ein neues Phänomen ist, sei einmal dahingestellt.


Klinken putzen

Natürlich wird es auch zukünftig so sein, dass Baumeister auf ihre eingereichten Entwürfe hinweisen müssen. Das gehört zum Spiel dazu und hat ja auch schon uns verleitet, einzelne Entwürfe vor dem Review-Status vorzustellen. Prinzipiell ermöglichen wir es zudem allen AFOLs da draußen, im Rahmen unserer Rubrik LEGO Leser News Projekte zu bewerben. Dieses Angebot steht allen zur Verfügung. Auch wir sind somit nicht ganz „unschuldig“ hinsichtlich der Unterstützung einzelner Projekte.

Nur die Frage ist: Werden wir zukünftig gar 50 Projekte und mehr sehen, die im Rennen um das kommende LEGO Ideas Set sind? Oder müsste womöglich etwas geändert werden? Der Zeitraum verkürzt oder die Anzahl der benötigten Stimmen hochgesetzt werden? Vielleicht ist aber auch alles gut so, und das Ideas-Team in Billund hat schlichtweg mehr Modelle zur Auswahl? Oder sollte mehr gesiebt werden, sprich einzelne Projekte gar nicht zugelassen werden? Bitte beachtet: Die Diskussion um MOC-Rechte bei LEGO Ideas wird bitte hier geführt, damit es übersichtlich bleibt. Aus meiner Sicht aber zeigt sich: Nach vielen Jahren sollten Prozesse überdacht werden. Und womöglich hat das LEGO Ideas Team ja schon ein, zwei… Ideen in der Schublade.


Bisherige Umfragen

» Hat LEGO ein Problem mit Farbunterschieden?
» Das Ende von LEGO Creator Expert – welches Set ist euer Favorit?
» Sollte es mehr LEGO Simpsons Sets geben?
» Welche LEGO-Lizenz wünscht ihr euch zurück?
» Was läuft schief mit Angeboten im LEGO Online Shop?
» In welcher deutschen Stadt fehlt ein LEGO Store?
» Sind LEGO Sets im Jahre 2019 zu teuer?
» Stören euch Aufkleber in LEGO Sets?
» Fehlen LEGO Ritter und Piraten?
» Welches LEGO Star Wars UCS Set wünscht ihr euch für die Zukunft?
» Welches LEGO Modular Building wünscht ihr euch?



Eure Meinung!

Findet ihr, dass bei LEGO Ideas aktuell zu viele Projekte die 10.000er-Marke knacken? Oder freut ihr euch über die große Anzahl? Wenn euch etwas stört: Was sollte LEGO ändern? Sollten mehr Stimmen benötigt werden? Sollte der Zeitraum verkürzt werden? Gibt es gewisse Themenbereiche, die nicht mehr eingereicht werden sollten? Bitte äußert euch zu diesen Fragestellungen in den Kommentaren und tauscht euch auch gerne aus. Bleibt aber bitte beim Thema: Herzlichen Dank!

12+

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

58 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ganz klar, ja! Wir benötigen hier eine Reform! Es tut mir weh zu sagen, aber die 10k zu knacken ist nicht mehr sowas besonderes wie es früher einmal war. =(

    14+
  2. Klar muss sich was ändern. Wenn das so weiter geht, kommen die Designer ja gar nicht mehr zum arbeiten, weil sie ständig über Reviews brüten und Zeit mit Konferenzen dafür verschwenden. Ansonsten läuft es wohl einfach auf LEGO’s alten Lieblingsfeind hinaus: (Fehlende) Offene Kommunikation. Viele der aktuellen Probleme würden sich schlichtweg vermeiden lassen, wenn mal klipp und klar gesagt werden würde, was geht und was nicht. Aktuell werden mit jeder Anpassung die Regeln hingegen verwirrender. Genauso müssen die Inhalte vernünftig kuratiert werden. Aktuell scheint ja schon allein die Freischaltung ewig zu dauern und wenn ein Projekt eingestellt ist, steht es eben da wie angewurzelt, egal, ob sich was tut oder nicht. Abseits der initialen 30 Tagesfrist für 500 Supporter sind deswegen die Zeiträume auch schlicht zu lang. Es müsste viel mehr Zwischenziele geben und auch aktive Moderatoren die dann den Prozess steuern. Ansonsten habe ich ja schon öfter gesagt, dass es auch Sperrungen von Themen nach Machart geben müsste, nicht nur nach spezifischem IP. Dann würde vielleicht auch mal die Flut and „Schaukästen“ für Fernsehserien abnehmen. Und klar, es wäre auch toll, wenn LEGO mehr Fokus auf reales Bauen legen würde und auch hier steuernd eingreift. Ich find’s einfach doof, dass manche digitalen Entwürfe, die nur von Luft und Liebe zusammengehalten werden, uralte Teile verwenden, die nie wieder aufgelegt werden oder Recolors von Teilen, die extrem unwahrscheinlich sind, nicht früher auf Linie gebracht und darauf abgeklopft werden, ob sie überhaupt realistischerweise produzierbar wären.

    10+
    • Das Thema „digitaler / analoger“-Entwurf wäre fast noch eine Extra-Umfrage. Es können natürlich auch bei analogen Entwürfen alte Teile verwendet werden, klar. Ich kenne aber Baumeister, die – obwohl sie klasse Fotos machen – mittlerweile bewusst die digitale Version einstellen, da dies einfach besser ankommt. Obwohl das Modell auch mit Bricks auf ihrem Schreibtisch steht! Und das findet ich schade. Würden jedoch digitale Entwürfen untersagt, wäre es schon so manch grandioses Ideas-Set durch die Lappen gegangen.

      6+
      • LEGO könnte doch einfach einen digitalen Katalog zur Verfügung stellen, welche Steine verwendet werden dürfen. So könnte ausgeschlossen werden das alte Steine oder Steine verwendet werden, die es garnicht gibt.
        Zudem wäre ein einfach mittel erstmal die Anzahl der Unterstützer hoch zu setzen. Die 10.000er Marke stammt ja noch aus Cuusoo Zeiten, als die Seite lange nicht so bekannt war. Also kurz gesagt, weniger Projekte durch einschränken der nutzbaren Steine und eine höhere Zielmarke. Oder eine Einschränkung der Stimmen, die man vergeben darf. So wird nicht jedes Projekt unterstützt, was irgendwie gut aussieht, sondern nur noch die, die man wirklich gut findet.

        10+
        • Macht eine Einschränkung auf bestimmte Teile wirklich Sinn? Die Modelle werden ohnehin vor der Realisierung mitunter völlig umkonstruiert, so dass vom ursprünglichen Entwurf ohnehin nur noch die Idee dahinter übrig bleibt.

          Diese sowie ggf. weitere Einschränkungen könnten hingegen Sinn machen, wenn die nicht realisierten Sets als (ggf. kostenpflichtige) Bauanleitung zur Verfügung gestellt würden. Dann könnte man Ideas vielleicht Ähnlich wie die Regeln bei den Bricklink-Jubiläumssets weiterentwickeln.

          2+
      • Ich halte digitale Entwürfe für unverzichtbar. Es kann nicht jeder alle Steine und Farben vorhalten die für Ideen nötig sind. Ein Vorschlag der aus einem bunten Farbmix besteht kann noch so toll sein. Es entsteht immer der Eindruck ein 3 Jähriger hätte ihn gebaut, auch wenn noch so komplexe Bautechniken vorhanden sind. Nicht falsch verstehen, auch mein 4 Jähriger baut tolle Sachen. Aber man stelle sich mal den Angelladen vor wenn er 20 verschiedene Farben als Vorschlag gehabt hätte. Oder das Beatles Boot was anderes als das ikonische Gelb.

        8+
        • Selbstverständlich spielen hier Kosten ein Rolle! Und mich haben auch schon oft genug digitalen Bauten überzeugt. 😉
          Aber dennoch bevorzuge ich persönlich analoge Bauten. Darum bin ich ja auch so ein großer Fan von LEGO Ausstellungen. 🙂

          4+
          • Da bin ich voll bei dir. Am schönsten ist in echt. Aber erstmal alle Steine kaufen um dann fest zu stellen, es wird vorne und hinten nichts….neee….Außerdem bekommt es dann eine unangenehme soziale Komponente….Nicht jeder der gute Ideen hat hat ein kleines Vermögen für Steine über. Ich habe vor kurzem diesen kleinen Zeitungsstand rebricken wollen, den es letztes Kahr mal als Build and tale oder so ähnlich gab. Die einzelnen Steine dafür kosten jenseits der 40€ im Einzelkauf (über Lego)….Da hab ich’s gelassen….Wieviele wirklich großartige Ideen gehen da unter? Der Fehler liegt im System. Der mit der größeren Reichweite bekommt mehr Stimmen. Das lässt sich bei einer offenen Beteiligung aber leider nicht umgehen…

            3+
        • Grundsätzlich habe ich auch nix gegen digitale Entwürfe, mich stört nur, welchen Luftschloss-Charakter das bei manchen Projekten annimmt. Es ist eben unrealistisch, zu erwarten, dass LEGO beispielsweise plötzlich 20 Elmente in einer neuen Farbe nur für so ein Projekt herstellt oder eine alte Form von Anfang der 80iger Jahre nur für dieses eine Modell revitalisiert. Umgekehrt ließe sich so manche Enttäuschung bei der Überarbeitung der Modelle dann vermeiden, wenn die Ideengeber etwas realistischer an die Sache rangehen würden. Unabhängig davon, und das kann man nicht irgendwie in Watte verpacken, würde es trotzdem nicht schaden, wenn die Ersteller der Modelle sich bemühen würden, ihre digitalen Konstrukte wenigstens teilweise mal real zu bauen. Dann würden strukturelle und konstruktive Fehler schon in dieser Phase auffallen, was auch hier wieder helfen würde, die Erwartungshaltung an das Endmodell auf einen realistischen Level zu bringen. Das Problem mit den Farben und fehlenden Teilen sehe ich nicht. Auch im professionellen Design wird mit Platzhaltern und Lücken gearbeitet und man kann es ja dazu schreiben. Genauso kann man ja heutzutage auch mit überschaubarem Aufwand Bilder digital umkolorieren, wenn es denn für die Präsentation hilfreich ist.

          1+
          • Warum soll man ein Modell erst mit den reellen Steinen bauen, andere Farben aber meinen und diese am Ende dann auch noch digital überarbeiten, wenn man es doch eh in digitaler Form sofort hinbekommt?

            Da bin ich nicht ganz auf deiner Seite. Das Ausprobieren, eine Modell real aufzubauen, um dann die struktuelle Fehler auszumerzen. Da bin ich dann bei dir.

            Eine Reform ist immer nur in sofern eine Reform, wenn man den Charakter des Modells möglichst später wieder beibehält und erkennt. Daher könnte es auch für LEGO mal ein paar Ideen geben, die ihnen auch mal ein paar Handschellen anlegen. Siehe das Baumhaus.

            Was ich besonders interessant empfinden würde, wenn manche tollen Modelle einfach als Bauanleitung herausgegeben werden. Dabei geht es mir nicht mal um die Realisierung an sich, eher um den Austausch von Techniken, wie, mit welchen Steinen und ausstellbar oder nicht…

            0
      • Das sehe ich komplett anders. Digitale Entwürfe dürfen nicht ausgeschlossen werden.
        Wenn überhaupt, sollte man es genau umgekehrt machen. Was mit einem digitalen Designer mit vorgegebenem Steinesortiment realisierbar ist und eine Stabilitätsprüfung (wie in Stud.io 2.0) besteht, darf prinzipiell eingereicht werden. Zusätzlich muss das digitale Design auch noch real in Bricks realisiert werden. Ist beides vorhanden, steht dann einer Einreichung nichts mehr im Wege.
        So könnte man viel effektiver die von Mylenium kritiserten Luftnummern verhindern.

        2+
    • Ist das am Ende nicht alles egal?! Mit welchen Steinen gebaut wird, alt oder selten. Mit welchen Farben, selten oder unreal. Stabil oder nicht. Am Ende nimmt Lego doch eh nur die Idee und macht daraus was sie wollen. Mit den Teilen-, mit den Farben- und mit den Bautechniken die sie wollen.

      0
  3. Ja, ich finde schon. Denn es werden ja nicht (proportional) mehr Ideen auch realisiert, sondern die Wahrscheinlichkeit sinkt eher. Allerdings sehe ich auch, dass es sehr schwierig ist, so ein System zu kalibrieren.
    Mein Vorschlag wäre, die aktuelle Grenze beizubehalten, aber zusätzlich zwei Dinge einzuführen:
    1. Gibt es nach der ersten kleineren Hürde einen kurzen Mini-Check seitens Lego, ob überhaupt Chancen auf Realisierung bestehen würden oder es Ausschlusskriterien gibt.
    2. Werden zusätzlich zu den normalen Stimmen noch mindestens N (z.B. 200) „Vorbesteller“ benötigt, die einen Betrag X (z.B. 10€) anzahlen. Dieser wird bei veröffentlichung des Sets auf den Kaufpreis angerechnet, ansonsten natürlich rückerstattet.
    Denn ganz ehrlich: „Gefällt mir“ zu klicken geht schnell und tut nicht weh, aber am Ende kommt es darauf an ob ein Set sich auch wirklich verkaufen würde.

    7+
    • Wenn man eine Anzahlung fordert, bewegt man sich aber im Bereich Crowdfunding und dann sind 10K Unterstützer ein viel zu hoher Wert!

      Natürlich kann Lego Ideas in zwei Kategorien aufspalten, so dass die Designer sich bei der Einreichung entscheiden müssen, ob ihr Design die Chance haben soll, eines der wenigen offiziellen Lego Ideas Sets zu werden, oder ob es ein Crowdfunding Set werden soll, das dann z.B. über BrickLink realisiert wird. Einen Grund muss es ja geben, warum Lego BrickLink gekauft hat… 😉

      2+
  4. Das so viele auf einmal im Topf landen macht die Entscheidung sicher nicht leichter, welche Sets umgesetzt werden. Bei letzten mal waren es 25 Stück (?) und die finale Auswahl hat mich persönlich nicht begeistert. Vielleicht sollte man die Anzahl an Stimmen erhöhen die dafür nötig sind.

    2+
  5. Was haltet ihr von einer Art Plan B bei der Realisierung? Jetzt wo Brücklink zu LEGO gehört, könnte man ja wie bisher ein Set selbst herausbringen, aber z.B. für Platz 2 und 3 des Reviews eine kostenpflichtige LEGO-Bauanleitung und Teileliste herausbringen. Und wenn LEGO richtig klasse ist, achten Sie bei der Bauanleitung noch auf Qualitätsstandards und Teilepreise (zumindest keine super exklusiven Teile, falls nicht zwingend notwendig). Denke dann gebe es auch schnell die ersten Händler die genau diese Teile als Komplettsets anbieten. Ich denke da hätten alle was davon, LEGO-Fans, der IDEAS-Designer, LEGO und die Bricklink-Händler, oder?

    2+
  6. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Nicht nur Ideas muss generalüberholt werden, auch die anderen set…eigentlich die komplette Führungsebene. Es braucht Leute die sich wieder hinsetzen und sagen „das ist die Idee, wie können wir sie umsetzen, wie kann der Käufer selbst Spaß haben, umbauen, erweitern, bespielen usw. Das fehlt mir bei lego total. Weg von diesem unnützen Lizenzen hin zu Sachen die laufen…Piraten, Western, Burgen, landwirtschaftlichen Themen, Zoo usw. Kann mir doch keiner erzählen von Lego, dass das nicht mehr gefragt ist…läuft doch bei Playmobil wie geschnitten Brot…

    8+
    • Deine Einschätzungen bezüglich Tieren, Landwirtschaft und Zoo teile ich vollumfänglich. Dennoch bringt Lego für meinen Geldbeutel eher zu viele tolle und große Sets heraus. Ich kaufe letztendlich nur einen kleinen Bruchteil der Sets die mir gefallen. Das betrifft gerade auch Ideas. Da würde ich eher wieder zuschlagen oder gar Sammeln, wenn die Zahl der Sets pro Jahr überschaubarer wäre. Bei sagen wir 250€ für neue Ideas-Set im Jahr würde ich wahrscheinlich auch fast alle kaufen.

      0
    • Ich denke, Lego weiß schon was läuft und was eher nicht, und die Lizenzen scheinen sich ja zu lohnen. Lego betreibt repräsentative Marktforschung (ich nehme selbst an solchen Umfragen teil), damit können sie einigermaßen abschätzen, wie das Interesse in der gesamten Zielgruppe ist.

      0
      • Naja, wenn Lego wirklich wüsste was läuft, dann würden sie nicht offensichtliche Marktrenner (z.B. 75280 und 75283) in viel zu kleiner Stückzahl auflegen, während andere Sets wie Blei in den Regalen liegen und nach spätestens 3 Monaten mit 25-50% Rabatt verramscht werden.

        4+
    • Ich finde deine Idee nicht realistisch. Nach Deiner Aussage müsste Lego z.B. diese Reihen aufgeben:
      Star Wars
      Harry Potter
      Disney
      Marvel
      Speed Champions und Autolizenzen
      TV-Sitcoms
      NASA
      Ideas

      Mal sehen was dann noch (von Lego) übrig bleibt….

      2+
    • @Franz
      das ist natürlich jetzt wieder die grundsatz-diskussion, die gerne geführt werden sollte.
      aber hier geht es jetzt erstmal nur um die ideas-plattform.

      0
    • Weil genau das was du schreibst, kein „Kind“ kaufen würde. Meine Buben kennen eben den Western oder Piraten nur vom erzählen, aber nicht aus dem was derzeit „angesagt“ ist im TV. Beim Bauerhof und Zoo verstehe ich es sicherlich, aber LEGO würde ja fast nichts mehr verkaufen. In China sprechen die Kinder auch nicht ständig von Piraten und Western. Oder in Indien. Amerika? Da ist der Star Wars Hype noch viel größer als hier in Deutschland.

      Die Lego Ideas Sparte deckt eben genau hier auch mal das eine oder andere Set ab. Jüngste Entwürfe zeigen das. Die Hürden erhöhen, oder auch die Regeln verschärfen, weil immer mehr die Sparte entdecken? Bei derzeit 26 möglichen Entwürfen, ist das für mich überhaupt nicht interessant etwas zu ändern. LEGO sichert sich die Entwürfe für 3 Jahre (!!!) Ich finde eher, dass LEGO einfach mehr aus den Entwürfen ziehen sollte, die nicht realisiert werden.

      Oft ist es nicht immer besser, die Spielregeln für die Baumeister zu verändern, sondern einfach auch beim Sparteninhaber ein kleines bisschen Umdenken hervorzurufen und dessen Spielregeln anzupassen. Eben den zweiten und dritten Plätzen eine Chance zu geben…

      0
      • Meine Kinder schauen kein TV. Aber Cowboy und Indianer und Piraten ist im Kindergarten und der Schule ständig Thema. Bücher werden da gekauft, Rollenspiele gespielt, mein altes Lego und Playmobil wird da hervorgeholt. Das geht IMMER! Ohne Lizenz! Lego kapiert es nicht. Kinder brauchen da keine Filme oder Lizenzen.

        2+
        • Das hat mit kapieren nichts zu tun – sondern mit Marktforschung: Die Eltern kaufen die Sets. Und die vertrauen offenbar auf Lizenzen. Star Wars hat zudem LEGO mit gerettet.

          0
        • Wahnsinn! Deine Kinder schauen kein Fernsehen! Selten so gelacht. Rate mal was die bei Freunden dann machen. Mein kleiner Sohn hat auch so einen Freund. Den bei uns zum spielen zu bewegen ist richtig schwer für meinen Sohn. Gesunder Umgang mit allen zu Verfügung stehenden Freizeitaktivitäten ist für uns der richtige Weg. Dazu gehören auch Netflix, Youtube und die Switch. Zurück zum Thema, kein Kind braucht Western, Ritter vielleicht, aber der absolute Knüller ist Ninjago bei allen Jungs zwischen 4 und 8. Danach ist dann Harry Potter und Star Wars cool, aber Ninjago wird weiter mit wohlwollen begutachtet. Natürlich sind landwirtschaftliche Themen für unter 4 jährige spannend. Danach hab ich den Eindruck das Kinder bei freier Auswahl sich das nicht mehr wünschen. Wie oft machen Eltern es mit ein enttäuschtes Kindergesicht zum Geburtstag, Weihnachten, Ostern, etc. und dafür noch 100+ EUR bei Lego auszugeben. Einfach den Kindern zu hören wenn Sie von Besuchen bei anderen Kindern schwärmen. Da schreibt sich der Wunschzettel von alleine.

          1+
  7. 10000 Unterstützer sind für Neulinge eine doch gewaltige Hürde, die sie ohne Support von Fan-Seiten wohl kaum jemals geknackt bekommen. Dagegen finde ich, sollten für alle 10K-Club-Mitglieder die Hürde für alle weiteren Projekte auf z.B. 20000 Supporter erhöht werden, sodass diese auch weiterhin kämpfen müssen, und nicht jedes ihrer Projekte (ja, ich übertreibe) „automatisch“ die Schwelle überschreitet. Designer wie Bricky_Brick (u.a. von der Piratenbucht) schaffen dies mittlerweile schon mehr als einmal pro Review-Zeitraum (was keine Herabwürdigung der tatsächlich wunderschönen Entwürfe sein soll), wobei es für mich sehr unwahrscheinlich ist, dass LEGO jemals zwei Entwürfe desselben Designers im selben Zeitraum veröffentlicht.
    Die Themenbereiche sollten dagegen gar nicht eingeschränkt werden, auch nicht mehr, dass bereits vorhandene Lizenzen ausgeschlossen sind, sind manche doch sehr umfassend, sodass durchaus Platz für zwei grundverschiedene Entwürfe in unterschiedlichen Jahren ist. Zumal ohnehin fraglich ist, ob die 10000er-Grenze erreicht wird.
    Ein Fan-Voting zum Ende eines Review-Zeitraumes wäre evtl. noch eine Option, um die Meinung all jener Leute, die das Modell schlicht übersehen haben, zu bekommen und gleichzeitig die Leute, die nur einmal rasch klicken, herauszufiltern. Eine Anzahlung halte ich wiederum für zu riskant – ich würde niemals zahlen.
    Was die Teile betrifft, so nutze ich, der ich ja auch oft digital designe, die Teile ausschließlich in existierenden Farben und nur solche Molds, die aktuell erhältlich sind (ggf. zwar nicht in der Kombination Farbe-Formtyp, aber das sollte kaum ein Problem darstellen). Programme wie Studio zeigen ja an, welche Teile nicht existieren und eine kurze Recherche auf Bricklink beseitigt auch Zweifel über den Erscheinungszeitraum. Jetzt, da Studio als Teil von Bricklink zu LEGO gehört, könnte theoretisch auch von Seiten LEGOs der Auftrag zum Einprogrammieren eines Features gegeben werden, das die aktuelle Existenz des Elementes prüft und ggf. eine Warnung herausgibt. Mit der Stablilität des Modells wird dies ja bereits exzellent getan.
    Das Problem am realen Design und damit der Grund für digitales ist bei mir also nicht die Nutzung inexistenter Teile, sondern schlicht der Preis. Ein Modell mit 2500 Teilen kostet gern einmal 400 Euro – zu viel für mehrere Entwürfe pro Jahr. Kommt es mir allerdings darauf an, zu beweisen, dass besondere Funktionen auch funktionieren, oder gefällt mir mein Modell schlicht hervorragend, beiße ich in den sauren Apfel und kaufe das Modell, bevor ich es auf Ideas stelle.
    Weiterhin ist nicht jeder (mich eingeschlossen) fähig, in der Realität fantastische Fotos und insbesondere Videos zu machen, auf denen (wenn ich mich richtig erinnere), auch keine Menschen sichtbar sein dürfen, also auf den Fotos keine Kurbel gedreht werden darf. Da bietet sich digitale Animation schon an.
    Insgesamt also finde ich, ja, Ideas bedarf einer Überarbeitung, aber v.a. in Bezug auf bekannte Designer und die Teileverfügbarkeit.

    11+
  8. möglichkeit 1:
    die anzahl der benötigen stimmen für das erreichen der review-phase nach oben setzen. z.b. auf 20000.
    das führt aber zu einem problem, was wieder um zu möglichkeit 2 führt…

    möglichkeit 2:
    das heraufsetzen der benötigten stimmen benachteiligt lizenzfreie ideen, da lizenz-themen mit dem vorteil einer eingebauten fan-basis starten und bei diesen zusätzlich die chance höher ist, auf lego-fremden websites beworben zu werden.
    dementsprechend könnte man lizenzthemen und lizenzfrei themen in zwei unterschiedliche kategorien aufspalten, wobei die lizenzfreien themen weiterhin 10000 stimmen benötigen, die lizenzthemen 20000.

    möglichkeit 3:
    man lässt die stimmenzahl unangetastet, starten aber nach einer bestimmten anzahl erfolgreicher ideen – maximal 16 – automatisch eine review phase.

    fazit:
    mit weiter steigender bekanntheit der plattform und steigenden nutzerzahlen wir eine reform der regeln aus meiner sicht auf kurz oder lang nötig werden. vorrausgesetzt die zahlen gehen in einer post-covid19-zeit nicht wieder spürbar nach unten.

    2+
  9. Ich fände es gut, wenn LEGO hier ein wenig zuckte und euch mehr ideas Sets in die Produktion und den Verkauf brächte.
    Daher könnte das übernehmen prüfen, ob die nachgelagerten Prozesse für Prüfung/Optimierung und Verpackungsdesign vielleicht verändert werden könnten, um mehr Sets aus ideas zu veröffentlichen. Und, ja, dann vielleicht auch in kleinerer Auflage.

    1+
  10. Aus Ideas sollte eine Platform werden, bei der jeder eingereichte Entwurf hinsichtlich Bauspaß, Stabilität, Bautechniken usw. bewertet wird und dann bestellt werden kann! Bewerten sollte jeder können, allerdings sollte LEGO zusätzlich Empfehlungen aussprechen und für die Highlights professionelle Anleitungen erstellen.

    Voraussetzung dafür ist ein automatisiertes Lager damit individuelle Sets zu konkurrenzfähigen Preisen zusammengestellt werden können.

    LEGO erfährt derzeit viel Konkurrenz durch alternative Hersteller von Klemmbausteinen. LEGO reagiert mit einer Vergrößerung des Sortiments (dadurch geschehen sogar Wunder wie ein Lokomotivmodell als Reaktion auf BlueBrixx), aber langfristig könnte man nur mit individuellen Sets besser auf die Kundenwünsche eingehen als die Konkurrenz.

    1+
    • Ich erachte ein automatisiertes Lager und optimierte Produktionsmargen auch für unerlässlich.

      Gefühlt hat Lego immer Engpässe und eine Möglichkeit sich gegen die immer wachsendere Konkurrenz zu behaupten wäre es die Produktion von Einzelteilen zu optimieren, sodass stets mehr als genug auf Lager sind, zu einem guten Preis erstanden werden können und MoCs erschwinglich werden. Indem man via einer Seite wie Bricklink einfach direkt die Teile bestellt, die man braucht – in bewährter Lego Qualität. Man könnte sogar so weit gehen individuelle Prints zu ermöglichen die man gleich mit in Auftrag gibt.

      Hier könnte mMn Lego noch viel tun um einen wachsenden Markt in Zukunft zu bedienen abseits von ihrer Box-Sets Sparte für den Einzelhandel. Und Ideas wäre dann der nächste Wurf. Indem man die Möglichkeit eröffnet dass auch Anleitungen mit eingereicht werden, man die nötigen Teile per Knopfdruck direkt bei Lego bestellt und die MoCer an jeder verkauften Anleitung mitverdienen. Die 10k Bewertungen wären dann nur noch für Ranglisten wichtig um schnell die schönsten Ideen zu finden und für die Entscheidung welche Sets das extra Spotlight bekommen um auch in den Einzelhandel zu gehen.

      Aber das wäre natürlich Zukunftsmusik die mindestens 5 Jahre an großen Investitionen und entsprechendem Willen erfordert und ist daher unrealistisch für solch einen kurzen Zeitraum.

      Als erste Maßnahme fände ich es am Besten dass nach einer festen Grenze an 10k Ideas die Phase automatisch endet und die nächste gleich beginnt. Das bedeutet allerdings mehr Bewertungsphasen und somit idealerweise mehr Ideen die auch umgesetzt werden. Ob sich das für Lego lohnt und nicht vll zu einem Überangebot führt muss Lego selbst wissen – aber aus einer Verbraucherperspektive wäre es mein Favorit.

      0
  11. Hi,
    sagt mal irgendwie habe ich in dunkler Erinnerung, dass man früher nur eine begrenzte Zahl von Stimmen hatte und somit diese auch wieder zurückziehen konnte, wenn einem ein anderes Set besser gefallen hat. Oder man konnte einem Set auch mehrere Stimmen geben. War das so oder spielt da meine Erinnerung ein Spiel mit mir? 😀

    Ansonsten glaube ich aber wirklich, dass viele User (da schließe ich mich mit ein) einfach bei sehr vielen Sets auf „Support“ klicken, die auf den ersten Blick nett aussehen, aber nicht unbedingt highlights sind.

    1+
    • Ich gebe dir recht, dass Ideas kein Problem mit den Grenzen, sondern mit der Stimmabgabe hat. Beispiel der bekannte Bricky_Brick: Seit 3 Jahren auf Ideas unterwegs und schon 900 Entwürfe unterstützt. Es gibt noch viele krassere Profile. Kein Wunder, dass viele Projekte so schnell den Support erhalten. Sie Unterstützung ist inflationär, beliebig und nichts besonders mehr.

      1+
  12. Ja es muß was geändert werden. Denn von den 30 Modellen schaffen es wahrscheinlich dann nur 3. Und die Enttäuschung wird immer größer, wenn es bei so vielen guten Sets nur so wenige schaffen. Außerdem wäre auch gut vielleicht bestimmte Themen bei einer Phase auszulassen. Z.b Piraten diesmal nicht, oder keine Sitcom etc. Vor allem die Hürde muss höher werden. Denn 10000 Stimmen sind ruckzuck erreicht, wie man sieht.

    0
  13. Lego sollte restriktivere Regeln für die Entwürfe einführen, nicht grundsätzlich, aber zumindest für einzelne Zeiträume. Bspw. könnte für den ersten Zeitraum eines Jahres die Verwendung jeglicher Lizenzen ausgeschlossen werden, für den zweiten Zeitraum dann stattdessen die Zahl der verwendeten Steine stärker begrenzt werden oder es würde ein bestimmter Themenbereich vorgegeben, den die Entwürfe in diesem Zeitraum abdecken müssen. Das würde in meinen Augen zu einer größeren inhaltlichen und gestalterischen Vielfalt an Entwürfen führen.

    3+
  14. Hallo,
    Ich finde es klasse, dass es aktuell so ein großes Angebot gibt und ich finde, was man verändern sollte ist, dass Lego mehr
    erfolgreiche Lego Mocs veröffentlicht denn für die Entwickler ist dieß toll und es bringt einfach viel mehr Abwechslung in die Lego Sammlung/ Sets denn sie sind nicht die Standarts die jeder kennt und viele beschweren sich über einige Fehler von Lego jedoch bei Mocs haben Leute die Chance es besser zu machen und man erhält darüber hinaus Sets, welche Lego so nie beziehungsweise eher unwarscheinlich von sich aus veröffentlicht hätte. Desweiteren mag ich Persönlich sehr gerne Mocs, da sie mitunter auch Detalierter sind.
    Aber das Beste ist, dass Lego selbst davon Profitiert denn Lego weiß so im Vorraus, dass dieses Set gut/ beliebt ist und sich auch gut verkaufen wird. 😉

    2+
  15. Das ist eine interessantes Thema!

    Einerseits finde ich es super, wenn so viele kreative Ideen eine Chance bekommen (sollen). Andererseits liegt dabei auch schon das Problem: Mehr als drei Entwürfe pro Review-Zeitraum wird Lego auch in Zukunft sicherlich nicht produzieren (können). Somit fallen viele gute MOCs heraus, die es bei einer geringeren Anzahl an Review-Entwürfen vielleicht zu einem offiziellen Set geschafft hätten.

    Ich glaube nicht, dass eine Erhöhung der Stimmenzahlen etwas bringen wird. Und den Review-Zeitraum zu verkürzen, wird wohl nicht möglich sein, da dies bedeuten würde, dass dann letztendlich noch mehr Ideas Sets produziert werden müssten, was vermutlich nicht möglich ist.

    Da Lego und erst recht Lego Ideas für Kreativität stehen, wäre ich für folgende Idee: Ab jetzt werden keine lizenzbasierten Entwürfe mehr in die Review-Runde aufgenommen. Das würde die Anzahl der Review-MOCs etwa halbieren. Klar verlangt es auch Kreativität, etwas aus einem Film, Videospiel etc. runterzubrechen und mit Lego nachzubauen. Jedoch etwas selbst zu erfinden ist dann doch eine wesentlich größere schöpferische Kraft.

    0
    • Wenn man alle Lizenz-Themen ausschließt, sind in Zukunfts Sets wie Steamboat Willie, Wall-E und alle NASA Sets (ja, die NASA hat Lizenzrechte an all ihren Raumfahrzeugen und ihren Logos) nicht mehr möglich. Für mich wäre das ein herber Verlust!

      2+
      • Warum müssen es unbedingt Lizenzen sein? Diese machen das Set nur unnötig teurer.
        Ein Dampfschiff, ein Roboter und eine Rakete ohne Lizenzen wären doch sicherlich genauso gut.

        0
        • Ganz einfach, wenn Du auf Ideas schaust, gibt es auch massenweise Raketen, Roboter und sonstiges, aber regelmäßig in den 10K Club kommen NASA und SpaceX MOCs von real existierenden Raketen oder eben legendäre Disney/Pixar Themen und nicht die generischen Entwürfe.

          1+
  16. Es muss dringend etwas geändert werden. Q
    10.000 Votes sind leider kein wirkliches Statement mehr, da die Community stark gewachsen ist.
    20.000 wenn nicht sogar noch mehr sollten es werden.
    Darüber hinaus sollte es eine Art Leitfaden geben bzgl was als Design eingereicht wird und was nicht. Modulars Al’s Beispiel haben keine Chance weil es ja schon die Modular Buildings gibt. Da müssen bessere Vorgaben her.
    Dann müssen die AGBs angepasst werden, sodass Lego® sich stärker am MOC orientieren muss, damit so eine Enttäuschung wie bei der Barracuda Bay nicht mehr vorkommt.

    0
  17. Ich finde, Ideas sollte komplett umgekrempelt werden:
    1. Jedes Quartal wird das beste 10K Design zu einem Set (wie bisher)
    2. Die anderen 10K Designs werden einer Zweitnutzung zugeführt (z.B. Vertrieb der Bauanleitungen über BrickLink)
    3. Eingehende Analyse, welche Themengebiete besonders beliebt auf der Ideas Plattform sind, anschließend jährlich eine neue Produktlinie im Lego Portfolio, die das populärste Themengebiet abbildet.

    So würde Ideas auch nicht mehr mit Designs zu bestimmten Themen überschwemmt werden. Denkt nur an die vielen Space Sets im Massstab 1:110 der Saturn V Rakete. Eine Space Produktlinie mit 1:110 Varianten von allen möglichen aktuellen und historischen Raumfahrzeugen von NASA, ESA, Roskosmos, SpaceX, ULA etc. würde die Anzahl der Einreichungen und 10K Kandidaten auf diesem Gebiet deutlich gegen Null tendieren lassen.

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  18. Ehrlich gesagt ist es mir ziemlich egal, wer, wann, wieviel Stommen. Es kommen immer tolle Ideas Projekte in den Laden, ich kann sie gar nicht alle kaufen. Was ich aber gern hätte ist, dass, wenn ein Projekt die 10000 erreicht und abgelehnt wird, ich die Bauanleitung und die Teileliste kaufen kann. Das wäre toll. Dann würde ich aus der jetzigen Runde 5 Anleitungen kaufen… und natürlich sicher eines der zwei oder drei hergestellten Sets.

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  19. Lego sollte nicht mehr entscheiden, welches Set es verwirklicht.
    Alle Sets, die 10000 knacken, sollten dann nochmal den Leuten zur Wahl gestellt werden.
    Außerdem könnte man sowas wie Schwer, Mittel und Leichtgewichtsklassen einfügen für kleine, mittelgroße und riesige Sets. Für jede Kategorie wird eine maximale Steinezahl vorgegeben. Die erfolgreichsten 3 Sets, 1 pro Kategorie, werden dann realisiert.

    Entwürfe, die lego nicht rausbringen will, sollten nach einem Jahr wieder an die Urheber gehen. Wenn Lego sie aus irgendwelchen Gründen länger behalten will, soll es den Urheber mit einer Summe X dafür entschädigen oder dem Urheber kostenfrei die Möglichkeit geben, über Bricklink seinen Entwurf zu vertreiben.

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  20. Traurig, aber wahr: angesichts der aktuellen Flut von 10.000ern verliere ich allmählich das Interesse an „Ideas“, ohne dass ich eine Musterlösung hätte.
    – Auf jeden Fall sollten aber Lizenz- und Nicht-Lizenz-Sets getrennt voneinander betrachtet/bewertet werden – oder Lizenz-Sets gleich komplett von „Ideas“ ausgeschlossen werden.
    – Es braucht mehr Steuerung/Moderation durch Lego. An bestimmten Marken (z. B. 1.000 oder 5.000 Stimmen) müsste Lego ggf. schon mal eingreifen und eine realistische Vorab-Bewertung machen. Und auch Entwürfe ggf. hier bereits ablehnen.
    – So sehr ich manche MOC-Designer schätze: Wer mit einem 10.000er in der Review-Phase ist, sollte eine zeitlang von der Einreichung weiterer Entwürfe ausgeschlossen werden. Viele haben inzwischen eine solche Fan-Base, dass jede ihrer Einreichungen fast automatisch die 10.000 knackt
    – Die Teilezahl gehört weiter eingeschränkt. Wir sehen bei „Ideas“ überwiegend bombastische Materialschlachten. Ein gutes MOC sollte m. E. keine 1.000 Teile brauchen. Materialschlachten gehören auf MOC-Ausstellungen, nicht auf „Ideas“.
    – Alle Vorschläge zu einer Art „Crowdfunding“ , eines Vertriebs durch Lego „on demand“ via Bricklink u. ä. halte ich für absolut unrealistisch, da dies allenfalls nach der obligatorischen Überarbeitung durch Lego erfolgen könnte. Diese Arbeit wird sich Lego aber für abgelehnte Entwürfe nicht machen. Allerdings könnten sie die 3 Jahre Sperrfrist aufheben, so dass die Designer Anleitungen und Teilelisten selber via Bricklink vertreiben dürften – und zwar zeitnah, nicht erst, wenn sich keiner mehr daran erinnert und schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

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  21. Hallo zusammen,
    ich bin der Meinung, dass man aufjedenfall bei Ideas was ändern sollte ich finde nähmlich, dass Lego viel mehr Mocs über Ideas veröffentlichen sollte, da davon der Erschaffer und natürlich auch Lego Profitiert denn Sie verkaufen dadurch ein Legoset, bei dem sie wissen das es gut läuft den die Leute wollten es anscheinend auch und es bietet eine Abwechslung zu den herkömlichen Sachen, wo es gefühlt oft das selbe ist. Und Mocs sind oftmals auch viel Detalierter als die standart sets und von den Sachen wie Creator Expert gibt es dann doch nicht ganz so viel, und man kann sie
    sogar hier und da mit Sets aus der Ideas Reihe erweitern. Außerdem freuen sich die Erschaffer darüber. Desweiteren kommt hinzu, dass viele Leute sich ja über lego beschweren, dass die hier und da was Falsch machen aber so können sie es schlichtweg besser machen dann gibts auch weniger beschwerden was ja gut ist.
    Also mehr Lego Mocs und Mehr Lego Ideas.

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  22. Ich kann nicht genau beurteilen, wie groß der gestiegene Arbeitsaufwand bei beispielsweise 36 statt 12 Entwürfen für das Ideas-Team ist, wahrscheinlich keine Verdreifachung, aber dennoch erheblich. Ich wünsche denen, dass sie einen für sich praktikablen Umgang damit finden.
    Ich muss sagen, dass ich schon länger sehr zufrieden mit den Produkten bin, seit der Saturn 5 war für mich eigentlich bei Ideas immer was dabei (-: Der Flügel ist übrigens klasse!
    Mehrere haben ja schon Kategorien vorgeschlagen: mit Lizenz (20000 Stimmen)/ohne Lizenz (10000 Stimmen) oder digitaler Entwurf/in Steinen realisierter Entwurf leuchten mir unmittelbar ein.
    Eine Einschränkung der erlaubten Steintypen und -farben fände ich schade, ich mag die herrschende Vielfalt und stöbere gelegentlich bei Ideas herum. Auch Projekte, die dann nicht realisiert werden oder die keine 10000 Stimmen bekommen können doch inspirieren – irgendwann werde ich meine eigene Chemiefabrik bauen (wahrscheinlich bin ich dann 140 Jahre alt) … wenn Lego das nicht umsetzt – phhhh! Einige Riesenfelgen und eine Tüte mit diesen abgewinkelten „Röhren“ und andere Rundsteine und Stäbe und Stützpfeiler habe ich bei Bricklink-Bestellungen schon mal mitzuordern begonnen.
    Ich habe das nicht statistisch gefasst, aber mir scheint, die Zahl der Entwürfe ist ganz generell gestiegen, offenbar ist Ideas also auch für die Designerinnen und Designer attraktiv.

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  23. Ich glaube, ich sehe das ziemlich anders als manche hier.
    1. Das Lego überhaupt ein Angebot macht, dass man Ideen anbieten kann, ist eine fantastische Sache. Welcher Legobauer träumt nicht irgendwie davon eine eigene Kreation mal als echtes Lego-Set realisiert zu sehen?
    Ich finde Lego darf dann auch gerne bestimmen, wie es funktionieren soll. Die Masse an Entwürfen und auch an Usern gibt Ihnen durchaus recht.
    2. Je niedrige die Grenze ist, die erreicht werden muss, desto eher hat der Einzelne Lust eine Idee zu präsentierten, weil er die Chance sieht, die Grenze zu erreichen. Das führt dazu, dass sich da auch Entwürfe finden, die es vielleicht nicht zum Set schaffen aber mich doch zu irgendwas inspirieren. Sei es die Idee an sich oder das ein oder andere Detail.
    3. Wenn nun viele Ideen die Grenze erreichen, bedeutet das am Ende nur, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das es tatsächlich ein Set wird, sinkt. Das mag den Entwerfer stören oder manch Erwartung enttäuschen. Ich hab da kein Problem mit. Nicht realisierte Ideen, die ich toll finde inspirieren mich (siehe oben).

    Und am Ende kommen Sets wie die Barracuda Bay dabei raus. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas schräges jemals realisiert wird. Man merk am Modell, wie viel Spaß der Ideengeber und der Designer daran hatten. Ich liebe es.

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  24. Falls Lego hier einen Änderungsbedarf sieht, hoffe ich, dass sie mit Bedacht vorgehen.
    Hier wurden in den Kommentaren teilweise Holzhammermethoden vorgeschlagen, die Ideas sogar mehr oder weniger lahmlegen könnten:

    20.000 Stimmen ist zb sowas. Wenn du da kein Moc Promi bist und kein aktuelles hype Thema bedienst, dann ist es für nen normalo fast aussichtslos die Grenze zu erreichen. Oder es schaffen am Ende dann nur 4 Entwürfe, die Lego nicht gefallen und es gäbe ggf eine Nullrunde.

    Auch das Streitthema Lizenz/Nichtlizenz sehe ich kritisch. Ich weiß nicht, wo teilweise die Vorstellung herkommt, dass Lizenzmodelle den „Geist“ von Ideas nicht treffen. Minecraft, DeLorean und der Ecto1 gehören mit zu den ersten Ideas Sets. Somit sind Lizenzmodelle schon immer ein Teil von Ideas. Ich finde das auch überhaupt nicht schlimm, will zb mein Central Perk oder die Feuersteins nicht missen.
    Und wenn ich mir so divers Seiten anschaue, die über IDeas berichten, dann habe ich das Gefühl, dass Sets ohne Lizenz in den Kommentare nur seltenst Begeisterun auslösen. (Der Globus war da ne Ausnahme)

    Ganz furchtbar finde ich auch die Vorstellung, wenn man zb 2500 Stimmen erreicht hat, und dann Lego mit der weiter oben geforderten Zwischenprüfung das Set einfach rauskegelt.

    Das alles bedeutet aber nicht, dass ich absolut keinen Änderungsbedarf sehe:
    Ich würde es zb begrüßen, wenn klassische City Modulars ausgeschlossen werden, weil ich das Gefühl habe, dass so etwas nie über Ideas realisiert werden wird und es einfach viel zu viele davon gibt unter den Einreichungen.
    Und auch wenn mir die Bay gefällt, würde ich es begrüßen, wenn solche Komplettänderungen in Zukunft nicht mehr vorgenommen werden würden.

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  25. Ja definitiv. Jedes mal heißt es, „die magische Hürde von 10.000 Unterstützern“ wurde genommen. 10.000 Stimmen sind zu wenig. Unfairer Vorteil sind die YouTuber mit ihrer Community. Jeder Nutzer auf Ideas sollte pro Jahr 10 Stimmen haben, weil dann diese überlegen werden, welche Entwürfe unterstützt werden und welche nicht. Ebenso sollte es Vorschriften geben, wie die Entwürfe gestaltet werden sollen, denn einige Sets wurden mit Hasskommentaren an Lego bewertet, weil das finale Set nicht dem Entwurf entsprochen haben(Pirate Bay, Baumhaus)

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    • 10 Stimmen pro Jahr? Das ist doch Unsinn. Dann legen sich entweder viele Leute mehrere Accounts an oder sie warten bis zum Ende des Jahres, bevor sie ihre Stimmen abgeben. Wer weiß denn, ob nicht später im Jahr Entwürfe eingereicht werden, die eine der 10 Stimmen viel mehr verdient hätten?

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