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LEGO Star Wars Duell um die Starkiller-Basis 75236 im Review

Star Wars75236 Duell um die Starkiller Base | © Jan Göbel

Star Wars75236 Duell um die Starkiller Base | © Jan Göbel

Das Set LEGO Star Wars Duell um die Starkiller-Basis 75236 im Review: Ein heißes Set oder eher eine warme Flaute?

Sind wir mal ehrlich, wirklich viele neue Sets aus dem Star Wars Universum gibt es nicht. Viele Bausätze sind die neuen Auflagen von neuen Auflagen von neuen Auflagen. Zum einen geben die Filme nicht immer viel her, zum Anderen wünschen sich wohl Fans und insbesondere Kinder X-Wings, TIE-Fighter und so weiter. Irgendwie grüßt halbjährlich das Murmeltier. Umso mehr sticht das neue Set LEGO Star Wars Duell um die Starkiller-Basis 75236 hervor.

Das Duell zwischen Rey und Kylo Ren bildet einen der Höhepunkte in Star Wars VII. Nach dem Mord an seinem Vater Han Solo treffen sich die beiden auf der eisigen Oberfläche der Starkiller Base. Diese ist bereits am auseinanderbrechen nach dem erfolgreichen Rebellen-Angriff. Insofern ist der Name des Sets etwas irreführend, denn selbst wenn Kylo Ren gewonnen hätte, der Planet war bereits verloren. Kann das Set überzeugen?

Umfang und Zusammenbau

Starten wir mit dem Zusammenbau, möge die Macht mit uns sein. Übersichtliche 191 Bausteine mit zwei Minifigs ergeben nach zirka 30 Minuten ein übersichtliches, aber durch und durch faszinierendes Set.


Kylo Ren und seine Gegnerin (Partnerin?, Cousine??, Schwester???) Rey | © Jan Göbel

Kylo Ren und seine Gegnerin (Partnerin?, Cousine??, Schwester???) Rey | © Jan Göbel

Rey, ihres Zeichens Schrottsammlerin und angehende Jedi-Meisterin, trägt die für sie typische Wickelkleidung. Durch ihre vorherige Gefangennahme auf Takodana ist diese nicht sehr dick, das ist gut dargestellt. Die dunkelbraune Frisur ist klassisch, vom Gefühl her hat sie eine sehr hohe Stirn. Wie bei vielen Figuren hat sie zwei Gesichter, diese sind jedoch schwer auseinander zu halten. Kylo Ren, der Antagonist, trägt Schwarz. Silberne Streifen deuten den Gürtel und die Falten auf seinen Klamotten an. Eines seiner Alternativ-Gesichter zeigt eine deutliche Narbe. Highlight ist sein rotes Lichtschwert. Ren ist trotzdem die schwächere Figur. Im Film trägt er nämlich ein Cape und Handschuhe. Schade.

Alternativgesichter - Freude sieht jedenfalls anders aus. | © Jan Göbel

Alternativgesichter – Freude sieht jedenfalls anders aus. | © Jan Göbel

Das Layout besteht aus drei Bäumen und einem Felsen. Soweit, so unspektakulär, und trotzdem ist es für mich eines der besten Sets der letzten Jahre in dem Preissegment. Das Set ist klappbar, in der Mitte öffnet sich das Planeteninnere mit Lava, dargestellt mit transparenten roten und gelben Platten. Hierbei hat man schon ein nettes Aha- und Spielerlebnis.

Aufklappen, die Lava sehen, der Planet bricht auseinander. | © Jan Göbel

Aufklappen, die Lava sehen, der Planet bricht auseinander. | © Jan Göbel

Die beiden Minifigs stehen auf drehbaren Platten, so dass ein oder zwei Kinder (oder Erwachsene) das Lichtschwertduell nachspielen können. Das ist eine super Sache und überzeugt! Wenn Rey oder Kylo Ren gar zu aggressiv kämpfen (oder wenn man die beiden zu sehr dreht), sind sie in der Lage, jeweils einen Baum umzulegen. Diese klappen dann munter zur Seite weg, eine wunderbare Spielerei. Unter dem einen Baum ist ein Blaster versteckt.

Überraschung, ein Blaster! | © Jan Göbel

Überraschung, ein Blaster! | © Jan Göbel

Wirklich eine nette Spielerei, im Vordergrund die Drehplatte. | © Jan Göbel

Wirklich eine nette Spielerei, im Vordergrund die Drehplatte. | © Jan Göbel

Die Bäume selbst sind nur angedeutet, das macht nichts, da das Set in erster Linie zum Bespielen gedacht ist. Aber auch hier setzt sich eine schicke Detailliertheit durch. So gibt es grüne und weiße Blätter, anscheinend ist der Schnee auf den Bäumen bereits etwas geschmolzen. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck durch den Einsatz von Wedge-Plates, wodurch der Untergrund nicht so Lego-typisch eckig wirkt.


Fazit

Wow, lass mich Phil Connors sein und jeden Morgen für dieses Set aufwachen. Für eine UVP von 19,99 EUR (ich selbst habe es bei Müller deutlich günstiger bekommen) erhält man ein Set, dass auf jeden Fall meine Erwartungen komplett übertroffen hat. Die Detailfreude und der Gesamteindruck sind hervorragend. Die Bespielbarkeit ist für Kinder super, die Fantasie wird angeregt und ich bin der festen Überzeugung, dass einige Schlachten in heimischen Kinderzimmern gefochten werden. Als AFOL ist man nicht die Zielgruppe für dieses Set, trotzdem kann sich ein Gedanke an einen Kauf lohnen. Hier hat sich das zuständige Star Wars Design-Team in Billund echt ausgetobt und ich hoffe, es bleibt nicht bei diesem einen Set. Wenn LEGO es schafft, die Qualität dieses Sets in diesem Preissegment mit neuen Sets beizubehalten, werde ich vielleicht sogar noch zum Star Wars-Fan.

Kylo Ren sucht sich seine Gegnerin. | © Jan Göbel

Kylo Ren sucht sich seine Gegnerin. | © Jan Göbel

Was sagt ihr zum Set LEGO Star Wars Duell um die Starkiller-Basis 75236? Ist der Bausatz nur was für Kinder, oder auch für den Erwachsenen ansprechend? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Der andere Patrick

    19. Juni 2019 um 14:14

    Ich finde dieses Set mal richtig gut und halte es auch für ein gutes Displayset. Die albernen drehbaren Platzformen kann man ja entfernen. Die falschen Details bei Kylo sind schade und der Name ist ein Witz, aber so what. Finde ich jedenfalls besser als die 60 EUR Scariff und Takodana Sets mit miesen Kulissen, die man nur für die Minifigs kauft. Entweder klein und fein wie dieses Set oder richtig groß. 🙂

  2. Ich muss das einfach kommentieren… einfach weil „Der andere Patrick“ zu lesen genial war ?

    Das Set ist ganz ok. Aber ja ein Umhang wäre wünschenswert gewesen.

  3. Kleine Anmerkung: In der Szene trägt Kylo Ren wirklich kein Cape, Wieso die Figur hautfarbene Hände hat erklärt sich mir aber auch nicht.
    Finde es aber ziemlich schick als kleines Displayset, wenn man die Drehteller wegnimmt, andererseits gut als Playset, erinnert mich ein bisschen an das alte Duel on Mustafar.

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