LEGO Adventskalender 2023 Tag 23: City, Star Wars, Harry Potter, Friends, Marvel und Geschichte!

Türchen Nummer 23 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 23.

Weihnachten naht und wir zeigen auch in diesem Jahr täglich, was sich hinter den Türchen aller LEGO Adventskalender 2023 befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner neuen Weihnachtsgeschichte. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO Marvel

Ein Teppich? Oder eine Zielscheibe für Hawkeye? / Gerhard

LEGO Harry Potter

Nanu, ist der Baum aus Tür 10 etwa gewachsen? Tatsächlich erhalten wir zwei verschiedene Bäume, dieser Kollege ist einen Stein höher und um einige Zweige reicher. / Johann

LEGO Star Wars

Heute bauen wir einen Ewok Gleiter: Ein simpler, aber gut verwendbarer Build! / Max

LEGO Friends

Und Wagen Nummer drei – somit ist der Zug komplett! / Frauke

LEGO City

Der Anhänger für den Schlitten! So, jetzt fehlt nur noch einer – aber wir haben ja noch das finale Türchen! / Andres

Ein Kommissar auf Verbrecherjagd

Zweiter Teil, zehntes Kapitel – Suchen und Finden

Sofort nach dem Anruf machte sich die ganze Familie auf die Suche nach Nuhr-een-Trithbretfara. Zur Sicherheit in Zweiergruppen – nicht, dass sie nur zwei gegen einen gewinnen konnten, nein, natürlich nicht! – es war nur so, dass vier Augen besser sahen als zwei. Zumindest war das die offizielle Darstellung der Sachlage. Die sechs Gruppen teilten sich so auf, dass sie die gesamte Stadt gleichzeitig durchsuchen konnten, und machten sich auf die Suche. Zunächst – wie sollte es auch anders sein – ohne Erfolg. Der Strand und der angrenzende Bauernhof mit seinen Feldern voller Schnee waren ebenso menschenleer wie das Villenviertel, nicht anders verhielt es sich mit der Innenstadt, dem Gewerbegebiet und dem Forst. Selbstverständlich versäumte Spräng-denn-Tresohr, dem zusammen mit Wihr-ihm-Kopp der Forst zugeteilt war, auch nicht, in die Höhle hinter dem Wasserfall zu schauen. Diese war nun auch von der amüsanten Anlage geräumt, sodass man nicht davon ausgehen konnte, dass Nuhr-een-Trithbretfara sie noch als Versteck nutzte. Denn auch wenn er sie prinzipiell zur Tarnung hätte leerräumen können, woran hätte er dann herumspielen können, wenn nicht an seinen Schaltern und Knöpfen ohne Funktion?

Auch auf dem Flughafen und Hafen war niemand zu sehen, sodass die Familie sich nach einigen Stunden gründlicher Suche wieder am Marktplatz vereinte. Hier begann des „Zerstörers“ Handy zu klingeln. „Wihr-ihm-Kopp“, meldete er sich. „Gut, dass ich dich erreiche“, meinte der Anrufer, der unschwer als Shnap-di-Gengsta zu erkennen war, aufgeregt. „Du wirst nicht glauben, wer mir gerade gegenübersitzt. Dreimal darfst du raten!“ „Vühr-Rehschie?“ „Falsch.“ „Dann sage es! Ich habe jetzt keine Lust auf Ratespielchen!“ „Dein Lieblingsfeind! Nuhr-een-Trithbretfara!“ Der „Zerstörer“ staunte. Wie um alles in der Welt war das möglich? Der Kommissar war ihm doch sonst nie voraus! Dieser erklärte: „Ich verstehe jetzt, warum du die intellektuellen Fähigkeiten deines Feindes, sagen wir, etwas anzweifelst: Er hat sich tatsächlich nicht entblödet, hierher aufs Revier zu kommen und sich uns gestellt! Die Begründung: In „Ein Kommissar auf Verbrecherjagd V“ werde (danke für den Spoiler) gezeigt, wie sich der Protagonist Wihr-ihm-Kopp der Polizei gestellt habe, um die Schuld an einem Raubüberfall von sich zu weisen. Wir wissen ja beide, dass das stimmt und du uns nur so Nuhr-een-Trithbretfara als den wahren Schuldigen bezeichnen konntest. Jetzt aber hat sich eben dieser Nuhr-een-Trithbretfara gestellt, weil er in dem Film beim internen Previewing gesehen habe, dass man das so mache! Und dazu hat er gesagt, er werde zwar nie verhaftet – welch ein Unsinn! – aber sich zu stellen sei ja etwas ganz anderes.“

Wihr-ihm-Kopp begann zu lachen. Konnte jemand so dämlich sein? Jetzt brauchte er sich keine Sorgen mehr zu machen, dass Nuhr-een-Trithbretfara seine Familie anzeigte – man könnte ihm einfach nichts mehr glauben, ja, er könnte gar zu Hail-di-Närfen geschickt werden! Und noch am selben Tag reiste der Richter an, der extra seinen Weihnachtsurlaub unterbrochen hatte, nur um Nuhr-een-Trithbretfara verurteilen zu dürfen. Bei der Gelegenheit wurde auch der völlig überraschte Vühr-Rehschie festgenommen und verurteilt, weil er einen Ausbrecher gedeckt hatte, und, wie der Richter betonte, „eigentlich müsste ich Sie auch für den Schund bestrafen, den Sie im Laufe ihrer ‚Karriere‘ fabriziert haben. Aber leider gibt es kein Gesetz, mit dem ich Sie daran hindern könnte…“ / Simon

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

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  1. Ho-ho-ho, beim Marvel-Weihnachtsbaumständer hat Rudolf das Rentier den blauen Nupsi in der Mitte gefressen!

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