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LEGO Adventskalender Tag 17: City, Star Wars, Harry Potter, Friends und Geschichte

Türchen Nummer 17 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 17.

Weihnachten naht und wir zeigen täglich, was sich hinter den Türchen der vier LEGO Adventskalender befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner Weihnachtsgeschichte. Eine Übersicht über alle Türchen der Adventskalender findet ihr hier. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender und was sagt ihr zur heutigen Ausbeute? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO City

Über den Wolken! Das auf jeden Fall. Egal, ob nun Segelflugzeug oder Drohne. Da bin ich mir noch etwas unschlüssig. Aber die Farbkombination ist auf jeden Fall interessant. / Andres


LEGO Friends

Endlich fertig mit dem Einpacken. Emmas Schwester bekommt eine weitere Schleife. Für Ihre Mutter hat sie eine neue Brick Ban Sonnenbrille auf Zabrickzon gekauft. / Christina

LEGO Star Wars

Ein echter Klassiker wird heute zusammengebaut! Der Pit Droid erschien bei LEGO das letzte Mal 1999. Die neue Version ist echt schick geworden. / Max

LEGO Harry Potter

Für alle, die sich den LEGO Ideas 21323 Konzertflügel nicht leisten können, spätestens heute noch schnell für 29,99 EUR den LEGO Harry Potter 75981 Adventskalender shoppen. Heute bekommen wir nämlich einen Flügel geschenkt. Die Tastatur ist ein Druck und kein lästiger Aufkleber. Anders als beim oben erwähnten Set hat man hier nach bereits handgestoppten 47 Sekunden ein komplettes Instrument gebaut. Im Ernst: Der Flügel ist klasse und lädt zum Nachbauen ein. / Jan



Chaotische Weihnachten in LEGO City

Zweiter Teil, drittes Kapitel – Abgabe des Falles.

Shnap-di-Gengsta verstand die Welt nicht mehr: Seit drei Stunden vernahm er die „verdächtigen“ Geistlichen – ohne Erfolg. Wie konnte das nur sein? Im Fernsehen hatte die Methode doch auch funktioniert und außerdem entstand auch in der Realität ein Muster! Aus Wut hatte der Kommissar sogar seinen Computer mit den Daten der Verbrechen gefüttert und diesen nach Mustern suchen lassen (natürlich mithilfe seiner Polizisten, allein könnte er ihn nicht bedienen). Doch konnte dieser auch nur bestätigen, dass es sich aufgrund der Tathergänge um ein- und denselben Verbrecher handeln musste – mit ziemlicher Sicherheit um Wihr-ihm-Kopp – und nichts Neues herausfinden. Dass der „Zerstörer“ in der Kirche nicht aufzufinden war, ärgerte Shnap-di-Gengsta zwar, war für ihn aber nur ein Grund mehr, die Geistlichen noch intensiver zu vernehmen.

Ein neuerliches Unglück wollte es, dass der Kommissar regelrecht verzweifelte: Es geschah nämlich noch ein Verbrechen – und fast gleichzeitig dazu ein weiteres! Um 13:20 Uhr ereignete sich ein Diebstahl im Bergwerk, bei dem sämtliche Goldvorräte entwendet wurden, und um 13:25 ein brutaler Raubüberfall im Bankhaus! Das machte dem armen Shnap-di-Gengsta zu schaffen. Konnte sich Wihr-ihm-Kopp etwa auf einmal teilen? Und dass es jener sein musste, stand jedenfalls außer Zweifel, denn beide Verbrechen wurden auf dessen typische Weise verübt, nur waren seine Mittel und Wege unbekannt.

All dies hatte eine traurige Konsequenz: Der Kommissar gab zum ersten Mal in seiner Laufbahn endgültig auf und beschloss schweren Herzens (Niederlagen konnte er ja nicht vertragen), einen Privatdetektiv zu beauftragen. Der Beste, den es in LEGO City gab, war Löhse-den-Phall, ein kluger Mann von etwa fünfzig Jahren. Er wohnte in einer kleinen Mansarde über dem Kiosk, in dem er nebenberuflich aushalf, wenn es keine Aufträge gab. Am späten Abend wurde dieser Herr nun von dem nervlich völlig fertigen Kommissar aufgesucht, was ersteren sehr verwunderte, war letzterer doch dafür bekannt, alles selbst machen zu wollen. Doch als Shnap-di-Gengsta die Schwierigkeit des Falles darlegte, zeigte sich Löhse-den-Phall sofort einverstanden, ihn zu übernehmen. Der Kommissar seufzte erleichtert auf und ging beruhigt nach Hause. Hier kappte er kurzerhand die Stromversorgung des Fernsehers, um ja nie wieder auf so einen Gedanken wie am letzten Morgen zu kommen.

Der Detektiv beschaffte sich nun sämtliche Informationen zum Fall, die er nur irgendwie erhalten konnte und das Erste, was ihm auffiel, war die Brutalität des letzten Verbrechens. Raubüberfälle sahen dem „Zerstörer“ gar nicht ähnlich. Deshalb bezeichnete er den Urheber dieses Verbrechens erst einmal mit einem X und nicht wie sonst mit WiK, einer Abkürzung für Wihr-ihm-Kopp. Nun gab er alle Daten in seinen Computer ein und ließ sich Ähnlichkeiten und Unterschiede anzeigen. Da sein Programm dem des Kommissars bei Weitem überlegen war, fand es schnell eine Lösung. Auch hier zeigte sich, dass das letzte Verbrechen nicht von der Hand des „Zerstörers“ stammen konnte, die anderen vierzig aber schon. Außerdem bildeten die letzten Verbrechen kein Dreieck mit dem Schwerpunkt auf der Kirche. Löhse-den-Phall glaubte zwar nicht an Hinweise auf den Aufenthaltsort mit dieser Angabe, aber an eine bewusste Irreführung, die letztlich doch selbigen verrieten. Er war also auf einer heißen Fährte und Wihr-ihm-Kopp musste um seine Sicherheit fürchten.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

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