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LEGO Adventskalender Tag 5: City, Star Wars, Harry Potter, Friends und Geschichte

Türchen Nummer 5 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 5.

Weihnachten naht und wir zeigen täglich, was sich hinter den Türchen der vier LEGO Adventskalender befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner Weihnachtsgeschichte. Eine Übersicht über alle Türchen der Adventskalender findet ihr hier. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender und was sagt ihr zur heutigen Ausbeute? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO City

‚Cause I’m T.N.T. I’m dynamite‘: Minifiguren sind im City Adventskalender immer gerne gesehen. Und dieser Sprengmeister kommt heute zum Zug! / Andres


LEGO Friends

Der Weg zu Emmas Vollzeitjob führt sie an einem Briefkasten vorbei. Wer da Weihnachtspost bekommt? Oma, Bruder, Steuerberater? / Christina

LEGO Star Wars

Einen Tag vor Nikolaus bekommen wir die Razor Crest, das ikonische Schiff aus The Mandalorian. Es sieht ganz gut aus, alkerdings stören mich die freien Noppen außen. In der Serie ist die Seite schließlich glatt. Sonst aber ein netter Build am Morgen. / Max

LEGO Harry Potter

Die zweite Minifigur im diesjährigen Adventskalender ist Cho Chang, die Freundin von Cedric Diggory. Auch sie trägt ein festliches Kleid. Der Druck ist sehr ansprechend, wobei ihr Unterkörper aus einem 1×2 Stein und einer 1×2 Platte besteht. Da hätte LEGO bessere Optionen gehabt mit Dachsteinen. / Jan


Chaotische Weihnachten in LEGO City

Erster Teil, fünftes Kapitel – Der Keller.

Die Nacht wich dem Tage. Der Morgen graute, und Wihr-ihm-Kopp erwachte in seiner Schlafstatt. „Was habe ich gut geschlafen“, murmelte er vor sich hin, als er aufstand, um das Fenster zu öffnen. Die frische Morgenluft verdrängte die verbrauchte der Nacht und machte den Verbrecher endlich munter. Er sah auf die Uhr des Handys, das er in seinem Fluchtauto entdeckt und mitgenommen hatte. Zum Glück war es offenbar wasserfest, da es trotz Bades im Meer funktionierte. Es war acht Uhr morgens. Der „Zerstörer“ ging nach unten und unter die Dusche im Badezimmerchen an der Rückseite des Wohnraumes. Anschließend bereitete er sich aus noch vorhandenem Schiffszwieback und Mineralwasser, aus dem die Kohlensäure längst entwichen ist, ein karges Mahl. Es kam ihm irgendwie seltsam vor, dass es hier Lebensmittel und fließend warmes Wasser gab. Alles schien so, als ob der Leuchtturm noch bewohnt wäre, oder es zumindest vor kurzem noch gewesen war.
Von immer größerer Ungewissheit übermannt, sprang Wihr-ihm-Kopp auf und schrie: „Und wenn es nun ein Polizist ist?“ Im selben Moment durchzuckte ihn die Erkenntnis. Nicht ein Polizist war es, sondern Schmuggler, die hier ihr Beuteversteck hatten! Das eine wie auch das andere bedeuteten für ihn größte Unannehmlichkeiten, brauchte er doch für die Umsetzung seines Planes absolute Einsamkeit. Dennoch konnte der „Zerstörer“ sich nicht einer gewissen hysterischen Furcht enthalten und beschloss, nach dem Essen den gesamten Leuchtturm systematisch zu durchsuchen.

Zuerst ging er nach oben zum Leuchtfeuer. Nichts Ungewöhnliches war zu sehen. Nun ging er eine Etage nach unten und auf den Balkon, wo auch niemand war. Genauso verhielt es sich mit Schlafzimmer, Wohnraum und Bad. Nirgendwo war niemand nicht zu sehen. Aber irgendwo musste es doch ein geheimes Zimmer geben, meinte der nervlich angegriffene „Zerstörer“. Und wirklich, anders konnte es nicht sein. Nochmals durchsuchte er den ganzen Leuchtturm, diesmal an die Wände drückend und klopfend, die Zimmerdecken betrachtend und am Fußboden herumfühlend. Keine Geheimtür war vorhanden.


Schon wollte Wihr-ihm-Kopp enttäuscht aufgeben, als er über der Kante eines Teppichs im Wohnraum stolperte. Da entsann sich der Verbrecher eines Buches, das er im Gefängnis gelesen hatte und in dem ausführlich beschrieben wurde, wie sich die Bewohner der Schlösser französischer Aristokraten vor Feinden versteckt hatten. Darin war auch geschildert, dass gelegentlich Falltüren unter Teppichen versteckt wurden, um Räume darunter zu verbergen. Der Verbrecher konnte zwar nicht daran glauben, dass auch hier im Leuchtturm eine Falltür sein sollte, aber nachsehen kostet ja nichts. Deshalb schob er den Teppich beiseite. Doch, wie groß war seine Enttäuschung, als er keine Falltür sah! Resigniert stand er auf und ging weg. Dabei stolperte er. Noch während des Fallens sah er, worin er sich da verfangen hatte. Es war ein Ring. Der Ring einer Falltür?! Gespannt zog Wihr-ihm-Kopp daran. Quietschend öffnete sich eine dicke Falltür, und ein dunkler Raum wurde sichtbar. Der Keller des Leuchtturmes, schoss es dem Verbrecher durch den Kopf.

4+

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Wenn Lego gewusst hätte, was in der Mandalorian Folge am 04.12. passiert, hätten sie für den Folgetag vielleicht ein anderes Modell genommen xD

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