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LEGO bricklink designer program Aquarium im Review

Seemonster voraus! | © Frauke Paetsch

Unter dem Meer, sind die LEGO Fische glücklich! Auch in diesem hübschen Uhrwerk Aquarium? Tauchermaske auf und los geht es.

Obwohl leider aktuell ohne Katze gibt es heute das LEGO Katzenfernsehen aka Uhrwerk Aquarium im Review. Es könnte nass werden…

Verpackung und Inhalt

Die Kartons des bdp sind sehr schlicht gehalten. Eigentlich ist es nur ein weißer Karton mit (digitalen) Bildern des Sets. Beim Aquarium sind sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite die verschiedenen Dekomöglichkeiten abgebildet.

Bei diesem Set das Siegel zu durchtrennen war komisch. Da es keine „normalen“ Sets sind, empfinde ich es als etwas besonderes das Set jetzt endlich zu bauen. Im Karton findet man auf einer Karte die Info, dass die Anleitung nur online erhältlich ist und die üblichen LEGO-Tüten.

In der LEGO Builder App gibt es leider nur diese komische 3D-Anleitung. Das ist mir zu viel Gedöns. Auf der Bricklink Seite gibt es zum Glück auch die PDFs. Allerdings fand ich es nicht so einfach, diese zu finden. Ein Blick auf den Zettel hätte geholfen. Das ist mir erst später aufgefallen, dass ganz unten ein Bildchen mit dem PDF Zeichen ist und darunter der Link. Eine bekannte Suchmaschine hat mir auch geholfen. Die Bauschritte in der App und im PDF unterscheiden sich übrigens am Anfang ein bisschen. Interessant!

Zusammenbau

Als erstes wird der Unterschrank mit dem „Antrieb“ gebaut. Bei der Kurbel ist eine Sperre eingebaut, damit die Fische später nur in eine Richtung schwimmen können. Das fand ich spannend.

Im Schrank ist auch Fischfutter und Reinigungsmaterial untergebracht. Das ist ein schönes Detail.

Dann darf entschieden werden welches Innenleben als erstes gebaut wird. Ich mache einfach in der Anleitung weiter. Zuerst dachte ich, dass die Teile für alle Varianten vorhanden sind und nichts auseinander gebaut werden muss. Das stimmt leider nur teilweise. Beim vierten Szenario ist die Scheibe anders gestaltet und dafür muss (wenn vorher ein anderes Szenario gebaut wurde), die schon gebaute Scheibe umgebaut werden. Schade, denn es sind eigentlich nicht viele Teile, die da noch hinzugefügt hätten werden müssen, damit das nicht nötig gewesen wäre.

Die erste Szene ist ein „typisches“ Aquarium mit Pflanzen Steinen, etwas Deko und natürlich den Fischen. Die Krabbe in der Mitte bewegt sich auf und ab, wenn die Kurbel gedreht wird. Das ist sehr witzig. Auch sonst gefällt mir die Szene mit dem hellblauen Wasser sehr gut.

Nach der ersten Szene geht es mit dem Drumherum weiter. Es fehlen ja noch die Türen unten und natürlich das Becken an sich. Was mich verwundert hat ist, dass die Teile für das zweite Szenario mit in der Tüte waren. Das ist etwas verwirrend und es liegen in meinem Fall jetzt die Teile rum. Spontan entscheide ich mich deswegen in der Anleitung nach vorne zu springen und erst noch die zweite Szene zu bauen, damit ich nichts durcheinanderbringe.

Der zweite Hintergrund ist etwas tiefer als der Erste. Das bedeutet, dass er hinten etwas übersteht. Es stört mich ein bisschen. Wie sehr, werde ich sehen, wenn das Aquarium ganz fertig ist. Das Wasser ist hier in Babyblau gehalten und die Szene ist auch sehr hübsch.

Die Rückseiten der Hintergründe sind nicht dafür gedacht, dass sie gezeigt werden. Das ist okay, denn normalerweise steht ein Aquarium ja auch an der Wand und die Fische werden meist nur von vorne betrachtet.

Die Scheiben werden auf einer Art Rahmen angebracht. Hinter den Scheiben ist noch ein bisschen Deko verteilt (zwei Blümchen). Es gibt in der Anleitung eine Seite wo genau gezeigt wird, wie die Scheiben gedreht werden müssen (also ob die Einbuchtung nach innen oder außen soll). Dieses Bild habe ich bestimmt eine ganze Minute angestarrt, bis ich kapiert habe, was der Unterschied zwischen den beiden ist. Das hatte etwas von „Finde-den-Fehler“. Die Scheiben sind bei mir leider ziemlich zerkratzt. Da aber vermutlich eine Nachlieferung auch nicht besser aussehen würde, spare ich mir den Aufwand und der Umwelt die unnötige Lieferung.

Auch bei dieser Tüte bleiben Teile übrig. Frenetisches Scrollen durch die Anleitung führt mich zu Szene drei, wo die Fische und die Deko anders sind. Also werden die schnell gebaut. Da immer noch Teile in meinen Kistchen liegen scrolle ich nochmals weiter zu Szenario vier. Zumindest die Fische und das Schiff kann ich bauen. Es bleiben dann die Teile übrig, die für andere Verglasung gebraucht werden. Die wandern also in eine Tüte und es geht weiter mit den Türen und dem oberen Rahmen. Das passt alles vom Design her stimmig zusammen und sieht richtig gut aus. Der Umbau dürfte später recht einfach sein.

Zurück zu Tüte Numero drei, um das dritte Szenario zu bauen. Diese Tütenspringerei ist schon etwas ungewöhnlich und hätte einfacher gelöst werden können. Aber gut. In der App geht es noch, weil die an die jeweilige Stelle springt. Mit der PDF-Anleitung ist das hin- und her gescrolle zeitraubend. Der Hintergrund ist auch wieder drei Noppen tief und mein „haha, ich weiß ja schon wie der erste Schritt geht“ wurde gleich bestraft, weil eben doch was anders gebaut wurde. Wie war das mit dem Hochmut und dem Fall 😉

Das Piratenschatz-Szenario ist sehr fantasievoll gestaltet. Die Schatzkiste ist gebaut und klappt beim Drehen der Kurbel ein Stückchen auf. Das Skelett hat (vermutlich aus Platzgründen) nur einen Arm, aber so wirkt es noch authentischer. Es liegen Goldmünzen überall verteilt und das Steuerrad im Hintergrund dreht sich auch munter ein Stück weiter jedes Mal, wenn ein Fisch vorbei schwimmt. Schatzkarte und gekreuzte Säbel runden das Bild ab.

Der Umbau ging sehr schnell und einfach. Das hat der Designer gut durchdacht!

Last but not least – das Seemonster. Der Hintergrund ist etwas höher als die anderen. Das liegt daran, dass es auch eine ganz andere Szene ist. Es spielt nämlich teils unter und über Wasser. Die Fische und das Grünzeug sind unter Wasser, das Seemonster ragt etwas heraus, das Schiff schwimmt auf dem Wasser. Blauer Himmel mit einer Wolke und Berge runden das ganze ab. Ich finde es grandios!

Natürlich gibt es noch ein kleines Video, das die Funktion zeigt.

Fazit

Das Uhrwerk-Aquarium war eines der kleineren Sets beim Bricklink Designer Program. Es hat knapp 60€ gekostet, was ich als fair empfunden habe. Das Set bietet eine Menge! Von mir aus könnten ruhig mehr Designer Sets so zum Verkauf angeboten werden. Gefühlt ist der Unterschied zu einem offiziellen LEGO Set gering. Die Anleitung hätte hier etwas strukturierter sein können, aber bei den Bautechniken fände ich es schwierig zu sagen, was da besser gemacht hätte werden können. Als das Programm das erste Mal durchgeführt wurde (da hatte ich u.a. die Burg gekauft) waren mir öfter etwas wackelige Stellen aufgefallen. Natürlich gibt es auch rebrickable wo man Anleitungen kaufen kann. Das habe ich auch schon gemacht, aber da ist immer das Problem, dass man die Steine ja irgendwie auftreiben muss. Beim bdp bekommt man die alle und auch nach Bauschritten verpackt. Klasse Sache!
Natürlich gefällt mir das Set gut, sonst hätte ich es nicht bestellt. Und es hat mich nicht enttäuscht. Einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir für beide Scheibenvarianten die Steine gewünscht hätte. Sonst – alles top! Auch die Größe finde ich klasse, weil es nicht so viel Platz wegnimmt.

Positiv Negativ
  • Viele Details
  • Schöne Funktion
  • Tolle Bautechnik mit cleveren Tricks
  • Nicht alle Teile für alle Varianten
  • Kein reguläres Set und deswegen nicht mehr bestellbar

Eure Meinung!

Wie findet ihr das Bricklink Designer Program? Habt ihr auch Sets bestellt? Welches waren eure Favoriten? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Sämtlche Sets des BDP sind komplett an mir vorbeigegangen. Das Aquarium gefällt mir recht gut, würde ich mir aber wohl nicht holen, wäre es ein reguläres Set. Die Zweitmarktpreise schrecken zusätzlich ab.

    Wie immer ein tolles Review. 🙂

  2. Das hab ich, erstaunlicherweise sogar doppelt, weil ich es wohl auch zu meiner Mutter hab liefern lassen. Da ich das Aquarium aber ohnehin für meinen Kleinen gedacht hatte, bekommt sein Zwillingsbruder jetzt auch eines, da dessen Legobegeisterung inzwischen auch größer geworden ist 🙂

  3. 1 recht ausführliche Review von dir, liebe Frauke, über 1 Aquarium aus bausteinen von der Fa lego aus Dänemark.

    Ich finde es allein anhand der Fotos aus dem Beitrag recht interessant aufgrund der Möglichkeiten der Umgestaltung allein mit den Steinen aus dem bausatz.

    Mich würde jetzt aber einmal interessieren, ob man allein mit den Steinen aus der Packung 1 braunen Schrank bauen kann ohne den bzw die aquarienszenen ? Ich habe übrigen nichts gegen Aquarien. Viele Menschen sitzen manchmal stundenlang davor, weil dieses sie „herunterholen“ kann aus dem alltäglichen Stress mit Arbeit und so.

    Über 1 auch so sehr entsprechende Review würden sich (eventuell) auch so sehr freuen darüber . Also ran an die Steine und herumexperimentieren mit ihnen.

    • Der Deckel oben müsste direkt auf den Schrank passen, aber das habe ich nicht getestet. Auf der Seite mit der Kurbel wäre eine Loch. Wenn das stört, müsste es mit anderen Steinen ersetzt werden. Der Schrank setzte sich aber aus mehreren Tüten zusammen. Die Steine waren nicht alle in einer. Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden 🙂

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