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LEGO City Missions Sommer 2022 vorgestellt: App-Integration bei LEGO City [Update]

Top oder Flop? - LEGO City Missions | © LEGO Group

Weitere Informationen zu den neuen LEGO City Missions Sommer 2022: Werden Apps diesmal sinnvoll mit Bausteinen verbunden?

Update 10. Mai: Wir haben zu den drei neuen LEGO City Missions Sets Informationen von LEGO erhalten – die wir automatisch übersetzt gerne mit euch teilen. Vielleicht kommt so dank der ausführlichen Beschreibung und den weiteren Bildern ein wenig mehr Licht ins Dunkel der Gassen der LEGO City!

Produktvorstellung: LEGO City Missions

Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und die traditionellen LEGO Bauanleitungen zu vergessen – dieses neue Erlebnis nimmt dich mit auf eine geschichtengeleitete Baureise, bei der Fantasie und kreatives Experimentieren auf die Probe gestellt werden. Es ist die neueste Innovation von LEGO City, die Kinder in eine fantastische Welt voller interaktiver Abenteuer und Missionen eintauchen lässt, die es ohne Bauanleitung zu lösen gilt, indem sie sich mit den Figuren auf dem Bildschirm beschäftigen.
LEGO City Missions kommt mit drei neuen Sets auf den Markt, die sich mit der Rettung von Tieren, der Erforschung des Weltraums und Polizeikrimis beschäftigen. Jedes Modell wird von einer interaktiven Geschichte begleitet, wobei jede Geschichte acht verschiedene Missionen enthält. Die Kinder erhalten Inspirationen für die Grundmodelle, die sie dann immer wieder umbauen und an die verschiedenen Szenarien, Aufforderungen und Missionen anpassen müssen, denen sie in jeder Geschichte begegnen.

„Das Team, das hinter LEGO CITY Missions steht, wollte einen neuen Weg gehen, um die Fantasie der Kinder zu fördern und ihrer Kreativität beim LEGO Bauen freien Lauf zu lassen. Aus Gesprächen mit Kindern und ihren Eltern wissen wir, dass kreatives Selbstvertrauen der Schlüssel zum Wohlbefinden von Kindern ist, und mit diesem neuen Produkt wollen wir jedem Kind helfen, seine einzigartigen Kreationen zu erkennen und stolz darauf zu sein“. Sagt Lillie Ann Talbott, Designstrategin, Creative Play Lab bei der LEGO Gruppe.

Mikkel Lee, Story Innovation Lead, Creative Play Lab bei der LEGO Group, fügt hinzu: „Wir möchten, dass jedes Kind weiß, dass es kein Richtig oder Falsch gibt und dass nur seine Fantasie die Grenzen für das setzt, was es baut. Bei LEGO City Missions haben wir sehr darauf geachtet, dass die Kinder mit einer ausgewogenen Mischung aus Geschichten zum Bauen angeregt werden, aber auch offene Aufgaben erhalten, die eine individuelle Interpretation zulassen. Während unserer Tests werden wir immer wieder daran erinnert, dass Kinder kreative Genies sind, und deshalb können wir es kaum erwarten, zu sehen, was sie sich einfallen lassen!

Über einen QR-Code in der Schachtel können die interaktiven Geschichten über die LEGO Digital Building Instructions App aufgerufen werden.

Kinder, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, zu bauen und ihre inneren Konstruktionsfähigkeiten herauszufordern, werden diese neuen Produkte lieben und endlose Stunden des kreativen Spiels meistern, bei dem nur die Fantasie die Grenzen für die Modelle setzt, die für jede Mission gebaut werden.

» Mit dem Set LEGO City Rettungsmissionen für wilde Tiere können Kinder bauen und gestalten, um den Tag zu retten. Mit dem Kernmodell, dem Rettungs-Pick-up, können die Kinder ihr Set umbauen und ausstatten, während sie die Missionen der Geschichte lösen. In den digitalen Geschichten spielen die Kinder die Hauptrolle, indem sie mit Bildschirmcharakteren wie Westbrook, Jessica Sharpe und Fendrich interagieren, um Herausforderungen zu lösen und Tiere in der Stadt aus brenzligen Situationen zu retten.

» Mit dem Set LEGO CITY Mars Spacecraft Exploration Missions bauen Kinder ein aufregendes Abenteuer an Bord des Space Shuttles, um den Mars zu erkunden! Schnapp dir das Raumschiff, um es individuell zu gestalten und lustige Missionen in der mitgelieferten digitalen Geschichte zu erfüllen. Mit dem Astronauten Lt. Rivera und Dr. Wexler werden Kinder unendlich viel Freude und Spannung erleben, wenn sie mit diesen In-App-Charakteren den Weltraum und den Mars erkunden.

» Das Set LEGO City Wasserpolizei – Detektivmissionen gibt Kindern die Möglichkeit, sich dem LEGO CITY Polizei-Team anzuschließen und das Geheimnis des Meeres zu lösen. Kinder können das Polizeiboot mit Zubehör wie einer Kamera, einem Pokal, einer Tauchermaske, Handschellen, einem Walkie-Talkie und vielem mehr ausstatten, um Detektiv zu spielen und mit Lieblingscharakteren wie Chief Wheeler und Gracie Goodhart zusammenzuarbeiten, um die anstehenden Aufgaben zu lösen. Und vergiss nicht, deinen pelzigen Lieblingskumpel zu holen, der dir bei der Arbeit hilft.

Bei jedem von den Kindern gewählten Abenteuer mit unterschiedlichen Aufgaben haben sie die Möglichkeit, selbst zum Helden der Geschichte zu werden. Mit der Kraft des Geschichtenerzählens wird die Fantasie angeregt, und mit den mitgelieferten LEGO Steinen können die Kinder das physische Spielerlebnis durch ständiges Bauen und Wiederaufbauen erweitern.

Die neuen Sets sind ab dem 1. Juni weltweit bei ausgewählten Einzelhändlern (außer China) zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 29,99 Euro / 39,99 US-Dollar erhältlich.

Um LEGO CITY Missions spielen zu können, ist ein Smartphone oder Tablet mit installierter LEGO Bauanleitung-App erforderlich.


Artikel vom 4. Mai: Die Sommer-Sets für LEGO City haben wir euch ja bereits gezeigt aber es gibt noch drei weitere Bausätze, die etwas spezieller sind. City Missions heißt dieses Unterthema von LEGO City und drei Sets werden sich wohl am 1. Juni 2022 den anderen Sommer 2022 Neuheiten anschließen.

App-Integration ist mit dabei… Versuch der… was weiß ich wie vielte… naja. Vielleicht taugt es ja diesmal langfristig was. Schauen wir uns die Sets an.

60353 Tierrettungseinsatz

  • UVP: 29.99€
  • Teile: 246
  • Minifiguren: 3
  • Tiere: 6 + Stoffhase

Dieses Set reiht sich an die LEGO City Wildlife Rescue Serie an, von welcher ich euch schon zwei Sets detailliert im Review vorstellen durfte. Dieses Set hier enthält 6 Tiere und interessant sind für mich vor allem das Baby-Krokodil und das Panther-Baby. Wundervoll, jetzt brauche ich nur noch nen großen Panther. Ich glaube zudem, dass alle Teile hier bedruckt sein dürften.

Über die UVP kann man sicher streiten und da ich auf den Bildern nur einen Haufen Teile sehe, fällt mir eine genaue Einschätzung nicht mal zu einfach (was auf alle drei Sets zutrifft). Wie dem auch sei, 246 Teile für 30 Euro klingt angesichts dessen, dass 6 Tiere und ein Stoffhase, sowie drei Figuren enthalten sind erstmal nicht verkehrt.

60354 Erkundungsmission im Weltraum

  • UVP: 29.99€
  • Teile: 298
  • Minifiguren: 3

Ein weiteres Space Set! Das Raumschiff sieht recht nett aus. Leider gibt es hier nicht zuuuu viel, was ich persönlich interessant finde aber ein paar Teile in neuen Farben sehe ich, wie zum Beispiel die Radarschüssel in gelb.

Insgesamt ist der Preis etwas schwer einzuschätzen, da das Modell quasi noch nicht „fertig“ gebaut ist (ich gehe nachher noch auf das „warum“ ein). Aber bedruckte Teile (vermute ich) und drei Minifiguren, die Teilzahl wirkt auch okay, auch wenn ich nicht finde, dass sie zu aussagekräftig ist…

60355 Detektivmission der Wasserpolizei

  • UVP: 29.99€
  • Teile: 246
  • Minifiguren: 3
  • Tiere: 1

Na hey, mehr „brennt in den Augen“-gelb… ich bin kein Fan der Farbe. Ich sehe hier insgesamt ein relativ generisches Polizeiboot, was mit ein paar Teilen ringsherum „aufgemotzt“ werden kann. Nichts besonderes aber sicher auch nicht schlecht. Nur sehr… generisch.

Wie dem auch sei, mein Highlight bei diesem Set ist die Rückkehr des Schäferhundes. Ich mag diesen Hund und werde ihn mir bestimmt bei Gelegenheit zulegen, schön, dass er nicht exklusiv für ein Jurassic World Set bleibt.

Viel mehr habe ich aber über das Set nicht zu sagen.

App-Integration: Sinnvoll oder überflüssig?

Was LEGO mit den App-Experimenten in letzter Zeit versucht, ist denke ich verständlich, es geht darum neue Märkte zu erschließen und den Vorstoß in eine andere Ecke von Spielzeug-Läden zu wagen. Und das gelingt ihnen… bisher außerordentlich mittelmäßig, um nicht zu sagen überhaupt nicht.

LEGO Mario scheint wohl ein Hit zu sein aber andere Experimente, wie Hidden Side und Vidiyo, waren wohl eher Flops. All das ist wahrscheinlich irgendwie einkalkuliert gewesen. So laufen diese Dinge halt und viele großartige LEGO Sets resultieren aus seltsamen Experimenten. Also wirft LEGO verständlicherweise die Flinte noch nicht ins Korn.

Die App-Integration hier scheint mir eigentlich sogar ganz nett zu sein. Anstatt Anleitungen hat man wohl kleine „Aufgaben“. Zum Beispiel „baue ein Wasserfahrzeug mit schnelleren Motoren“ und Ähnliches. Das fördert definitiv mehr Kreativität, was ja keine schlechte Sache ist. Ich finde, dass man dieses „Challenge“-System auch auf die LEGO Classic Reihe ausweiten könnte, für mehr Spielspaß. Wie glatt die Kanten der App sein werden, muss sich aber wohl noch zeigen. Ob man vielleicht Bilder seiner Kreationen teilen kann oder es irgendeine Form von Belohnungssystem gibt…

Und vor allem: Es lenkt den Fokus auf die Bausteine und nicht auf’s Handy. So sollte es ja auch sein. Ich wäre geneigt zu sagen, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist, was Apps und LEGO Sets angeht.

Für Erwachsene sind es wohl eher Teile-Pakete. Wie gut sie sich dafür eignen, muss der Moccer selbst entscheiden. Für mich sind die Highlights hier definitiv die Tiere.

Eure Meinung!

Was haltet ihr von den Sets und von der Idee der App-Integration? Sagt es uns in den Kommentaren!

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

17 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das einzige was ich davon will ist der Hase. Hoffentlich kommt der Otter aus dem Harry Potter Set auch bald realistischer wieder.

  2. Ich sehe diese ganzen Versuche kritisch. Lego hat mich lange von PC etc ferngehalten und das war bestimmt nicht verkehrt. Generell habe ich ein Problem mit digitalen Anleitungen, da ich Probleme mit Farbensehen habe. Die Farbdarstellung selbst auf teuren Geräten ist nie kalibriert, so das ich bei digitalen Anleitungen deutlich mehr Probleme als bei gedruckten Anleitungen habe, die auch so ihre Probleme hier haben. Mal abgesehen davon das die Vielzahl von Farben von Lego hier ein zusätzliches Problem darstellt und ich mich daher besonders über Farben in Sets ärgere, bei denen sie nicht erforderlich wären und die mir das Bauen tatsächlich erschweren.

    Zum Thema kreatives Bauen. Hier könnte Lego viel mehr tun wenn sie Sets wieder mehr darauf ausrichten würden, das Kinder Bautechniken lernen und Sets Umbaubar wären. Die Anleitungen sind aber primär auf möglichst einfaches Aufbauen ausgerichtet und nicht darauf das man versteht was man gerade tut. Oft gibt es Sprünge um Abwechslung ins Bauen reinbekommt, die aber dem Verständnis abträglich sind. Mit den Steinen eines Sets kann man primär dieses Set bauen und es nur bedingt umbauen. Spezialteile (sofern es wenige sind) sind dabei weit weniger ein Problem, als die Masse an verwendeten unterschiedlichen Teilen und Kleinstteilen und die maximale Sparsamkeit bei fast allen Sets. Ältere Sets (so vor 2000/Anfang 2000er) kann man oft nachbauen wenn man sich nur ein paar Produktbilder anschaut. Heute geht das kaum. Die 4+ Sets finde ich dem Kontext jetzt auch nicht besser. Die extra Formteile für diese Sets sind komplett überflüssig. Mit mehr Gehirnschmalz könnte man auch aus den bestehenden Teilen einfache Sets gestalten.

    Fazit: Würde man wirklich die Kreativität fördern wollen, könnte man gerade bei den Citysets viel mehr durch andere Maßnahmen erreichen. Gerade wenn man zum Umbauen motivieren und dafür das geeignete Rüstzeug liefern würde. Würde allerdings der Firmenpolitik der Gewinnmaximierung entgegenstehen, wo bereits die Kinder dazu motiviert werden Sets nur einmal aufzubauen und danach neue Sets zu kaufen.

    • Mir persönlich sind „normale Anleitungen“ auch lieber als digitale. Und wenn man Probleme mit dem Farbsehen hat, ist es natürlich nochmal problematischer. Danke für die Info, das hatte ich noch nie so auf dem Schirm.

      Auch in Punkt zwei muss ich (als absoluter Fan der Sets von 1984 bis 2003) zustimmen. Die Sets damals waren besser zum Umbauen geeignet, weil sie oftmals mehr Standartteile enthielten, was heute leider kaum noch gemacht wird. Alternative Bauideen auf den Rückseiten von Anleitungen und Packungen fehlen mit heute ebenfalls sehr.

      Dennoch denke ich, dass das hier eine nette Idee ist und bisher die „sinnvollste“ Integration von Apps bei LEGO, zumindest von dem, was mir geläufig ist, da ich zugegeben noch nie eine der LEGO Apps genutzt habe. (abgesehen von der Anleitungsapp zum Bau vom Castle in the Forest) Immerhin bleibt man am Modell und an den LEGO Steinen. Außerdem baut man „frei“, was ja auch ganz nett ist.

      Es geht mehr in Richtung Kreativität. Es gibt auch heute noch ein paar Sets, die noch genug normale Teile enthalten und damit gut zum Umbauen geeignet sind, aber sie werden seltener. Um sich wieder „jeden Tag ein neues Spielzeug“ auf die Fahne schreiben zu können, müssten wir wirklich in die 80er und 90er zurück bei LEGO. 😀

      • Beim Castle in the Forest gab es das PDF, welches ich genutzt hab, und die App. Farblich ist beides gleich mies, aber man hatte eine Wahl. Bei den Mariosachen wie Bowsers Luftschiff gibt es nur noch die App. Bei den normalen Anleitungen (und im gewissen Umfang auch in PDFs) sieht man oft mehrere Schritte auf einen Blick. Das gibt einen gewissen Ausgleich zur Kleinteiligkeit von Legos Anleitungen und man kann zumindest ein paar Sachen erahnen. Bei Bowsers Luftschiff war ich eigentlich nur am klicken, da sehr viele Schritte nur ein Teil beinhalten.

        Ergänzung zu dem Teilethema: Ich habe gerade die 76946 aus der Jurassic World Reihe zusammengebaut. Für eine wirklich absolut nicht verhältnismäßige UVP werden da unter anderem 4 4×4 Roundplates verbaut. Diese Plates erfüllen absolut keinen erkennbaren Nutzen, sondern mussten wohl einfach nur weg. Stabiler und wiederverwertbarer wären normale Plates gewesen. Aber das war bei dem Preis wohl nicht mehr drin.

        • Dass es die PDF gab, habe ich erst zu spät gemerkt, sonst hätte ich die wohl auch verwendet. Aber so hatte ich zumindest mal die Erfahrung mit der App zu bauen. Ich hatte zwar keine Probleme dabei, kann deine aber gut verstehen.

          Bei Jurassic World sind sich denke ich eigentlich alle einig, dass die Sets sehr sehr teuer sind. Das Set welches du ansprichst meiner Ansicht nach sogar ganz besonders. Ich habe das Set von vornherein für mich wegen dem Preis ausgeschlossen und auch keinen Blick in die Anleitung bisher geworfen. 😀

        • Auch bei den Mario-Sets gibt’s PDF-Anleitungen zu jedem Set. Damit hab ich kürzlich auch Bowsers Luftschiff gebaut, weil mein Tablet plötzlich zu alt für die neuesten Updates der Lego-Mario-App ist 🙁 ich habe auf keinem Lego-Blog dazu was gelesen.

          Die 3D-Anleitungen in der Mario-App fand ich sehr interessant. Aus den zugrunde liegenden Daten müsste man auch Schritte zusammenfassen können um für erfahrene Baumeister passende Anleitungen zu generieren.

          Die Lego-Anleitungen-App ist hauptsächlich ein Viewer für die PDF-Anleitungen. Da war ich schon etwas enttäuscht, als ich die heute mal ausprobiert habe. Ich hatte da auf 3D-Anleitungen wie bei Mario gehofft.

          • Danke für die Info mit dem PDF! Hatte damals nur auf brickmerge geschaut und dort gab es nur die Infoblättchen verlinkt. Nächstes Mal schau ich auf Lego direkt 😉

  3. Ich hab bei den Sets hier „gemischte“ Gefühle.

    Zum Einen finde ich die Idee großartig, dass Lego mal „themenbasierte“ Grund-Sets mit Spezialteilen herausbringt. Das war schon lange überfällig, jetzt noch ein paar Sets mit Basic Steinen, Platten und Fliesen…

    Anstelle des x-ten Polizei/Feuerwehr Austos kann ich mir gut vorstellen, dass je nach Interesse des Kindes, ein Partpack durchaus ankommt. Und auch für den AFOL dürfte sich darin was finden. Aber bevor ich mich da festlege würde ich gerne warten bis ich das „reale“ Produkt mal vor mir sehe.

    Die App – klar dass LEGO auch auf den Digitalzug aufspringt, aber das muss mmn nicht sein. Ich hoffe es liegt eine gedruckte Anleitung für ein (einige?) Basismodelle bei. Dann steht freiem Bauen inklusive eigener Steine nichts mehr im Wege.

    Preislich – ja nicht gerade das billigste, aber anbetrachts vieler spezialteile noch angemessen. bei 25 oder weniger werde ich mir zumindest das rettungsmissionen Pack holen – Space – wäre nett gewesen mit damaligen gelben Klarteilen als Cockpitscheiben ;). Das Police Set finde ich am schwächsten – liegt aber an mir ;). Allerdings scheint da ein schwimmender bootsrumpf dabei zu sein – also auch hier etwas interessantes.
    Ich betrachte die App als not necessary add on. Die sets funktionieren auch ohne sie (wie das zu unrecht verteufelte Hidden side, Vidiyo hingegen hat für mich nie funktioniert.

  4. Ich persönlich frage mich einfach nach dem Mehrwert, den Apps und diese im konkreten Fall bieten soll. Wenn wir uns einfach alte Boxdesigns oder Anleitungen anschauen werden ohne Vorgabe Bilder gezeigt die einfach zeigen wie man random Dinge zusammen stecken kann, ohne Anleitungen. Es mag ja wichtig sein in diesen Märkten in Zukunft auch erfolgreich zu sein, aber dann muss es einfach eine Gute Idee geben und nicht etwas das es schonmal gab oder gibt.
    Wenn ich digital was machen möchte hat das nix mit Klemmbausteinen zu tun und wenn ich was mit Lego machen will sollte Lego auch das Hauptthema sein.

    Zu den Sets: Einzig das Wildlife Set ist für mich interessant aufgrund der coolen Tiere, sollte es Rabatte geben kann man da auf jeden fall zuschlagen 🙂

  5. Es gibt einen ganz einfachen Grund, warum diese App-Geschichten immer floppen und auch diesmal floppen werden: Kinder haben keine Smartphones.

    Sicher können die Eltern ihres zeitweise abgeben, aber die haben auch keine Lust regelmäßig ein paar Stunden auf Ihr Mobiltelefon zu verzichten.

    Somit sind solche Sets nur für Familien interessant, die ein Familientablet haben und kein Problem damit, wenn die Kids längere Zeit vorm Bildschirm hocken. Diese Schnittmenge ist aber halt einfach zu klein.

    Das erste erfolgreiche Set mit App wird eines sein, dass auf Ältere/Erwachsene abzielt.

  6. haben die Kids das Handy/Tablet in der Hand, legen diese es nicht mehr selber weg. Das ist inzwischene eine Sucht.
    Lego ist etwas für die Handy, nicht für Handy/Tablet.
    Persönlich finde ich digitale Anleitungen besser als Papier, da ich digitaler bin. Bei Kids muß sich das aber erst noch entwickeln.

  7. Lego Dimensions war für mich definitiv ein Highlight. Schade dass der Erfolg dann irgendwann ausblieb.

  8. Also ich werde die Sets gerne kaufen, für mich als Teilespender aber auch für die Kids als kreativ-Boxen. Ich finde das Konzept genial und wünsche mir viel mehr in diese Richtung. Sets mit Tieren Figuren und teilen um in einem Themenbereich selbst kreativ bauen zu können. Die App werde ich allerdings einfach ignorieren und auch meinen Kindern nicht zeigen. Die braucht man imho einfach nicht.

  9. Danke für die Info!

    Ehrlich gesagt halte ich von den Missions-Sets in der City Reihe gar nichts:
    1. Vom Aufbau der Sets würde ich die Sets eher der Classic Sparte, maximal Creator zuordnen, aber sie gehören definitiv nicht in die City.
    2. Dass man ein Handy braucht, um das Set so bespielen zu können wie vorgesehen – da kommt mir schon wieder die Galle hoch! Nach der Schlappe von Hidden Side und Vidyo sollte man meinen, Lego hätte etwas lernen können … hat es aber nicht.
    3. Für mich gehört zu jedem anständigen Lego Set (egal für welches Alter) eine ausgedruckte Bauanleitung. Deswegen interessiere ich mich auch nicht für das neue Bricklink Desginer Programm, weil diese dort ärgerlicherweise weggespart werden.

    Das Einzige, was mir an dem Wildlife Mission Set gefällt, sind der neue Hase, das Babykrokodil und der kleine Panther – aber diese werde ich mir seperat besorgen.

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