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LEGO Fluch der Karibik 4195 Die Rache der Königin Anne im Classic Review

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LEGO Fluch der Karibik 4195 Die Rache der Königin Anne | © Jonas

LEGO Fluch der Karibik 4195 Die Rache der Königin Anne im Classic Review: Die Weltmeere rufen! Doch kann dieses Piratenschiff überzeugen?

Update: Das Bild mit der Gesamtansicht des Schiffes ist wieder… aufgetaucht und ich habe es ergänzt. Viel Spaß mit dem tollen Review von Jonas! Andres


Heute stechen wir in See – und das mit einem der gefürchtetsten Piraten aller Zeiten! Ich stelle euch in diesem Classic Review das Set LEGO Fluch der Karibik 4195 Die Rache der Königin Anne vor. Edward Thatch heißt der Kapitän dieser mächtigen Königin der See, besser wird er aber den meisten als Blackbeard bekannt sein. Sein Schiff war ein gekapertes britisches Handelsschiff, welches er Queen Anne’s Revenge taufte. Die Version dieses Dreimasters, die LEGO uns gebaut hat, stammt aus dem Film Fluch der Karibik: Fremde Gezeiten. Es gibt hier wohl wenig historischen Kontext dafür, wie das Schiff tatsächlich aussah, aber im Film war fiel es vor allem durch die Knochendekoration und die dunkelroten Segel auf. Aber schauen wir uns jetzt mal an, wie LEGO das Schiff aus dem Film umgesetzt hat und ob es an sein Vorbild herankommt.

Die Eckdaten

» 4195
» Queen Anne’s Revenge
» 1.094 Teile
» 120 Euro UVP
» 7 Minifiguren (+ 3 Skelette)


Umfang und Zusammenbau

Das Set enthält alles, was ein Schiff so braucht. Segel, Rumpfteile, Kanonen, einen Anker, etc. und leider einen Stickerbogen. Hier ist das sogar ein sehr großes Problem aus zwei Gründen, denn erstes werden zwei der Sticker auf Scheiben geklebt, was fast nie klappt ohne, dass Staub, Haare oder irgendetwas darunter kommt. Und zweitens werden auch die Kanonenluken beklebt, was bei zwölf Luken (das Schiff hat keine 12 Kanonen) eine Menge Konzentration erfordert und frustrierend ist.

Bedruckt ist außer den Figuren nur eine Kleinigkeit, zu der ich später komme. Die Anleitung erklärt alles schön einfach und beim Bauen gibt es keine Schwierigkeiten. Es ist eine ganze Weile her, dass ich das Set ausgepackt und gebaut habe. Ich habe es damals gekauft, als es in den Läden war. Allerdings habe ich es in Vorbereitung für dieses Review entstaubt und die Teile gewaschen. Das bedeutet, ich habe es vollständig auseinandergenommen, die Teile gereinigt und es wieder zusammengesetzt. Dieser Prozess hat etwa sechs Stunden gedauert. Ich würde sagen, das Bauen dauerte etwa 4 Stunden.


Die Figuren

Sieben Figuren sind enthalten, zehn wenn die Skelette mitgezählt werden, was ich vor allem deswegen nicht tue, weil diese als Deko am Modell benutzt werden. Aber von links nach rechts sind hier: Jack Sparrow, Angelika, Blackbeard, drei Zombies und der Koch.

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Während die Figuren natürlich toll gestaltet sind (vor allem Blackbeard!) finde ich, dass es zu viele Charaktere und zu wenige generische Crewmitglieder gibt. Aber die Figuren, die wir hier haben, sind von oben bis unten bedruckt und natürlich auch hinten.

Blackbeard ist auch unter seinem Bart, welchen ich mit den Lunten ziemlich lustig finde, sehr schön bedruckt. Sein magisches Schwert sieht nur meiner Meinung nach ein wenig lächerlich aus und wirkt nicht wie ein LEGO-Teil.

Das Schiff

Kommen wir gleich mal zu einem Kritikpunkt, der mir beim Bauen mit der Anleitung aufgefallen ist: Wir haben 6 Kanonenluken Backbord und Steuerbord, von diesen können aber nur vier benutzt werden, die äußeren sind nur Deko. Was aber am schlimmsten ist, dass wir nur drei Kanonen haben. Ich glaube damit ist die Queen Anne’s Revenge das einzige Schiff von LEGO, dass nicht mal eine Seite voll mit Kanonen bewaffnen kann. Sehr schade. Lasst mich mal schauen was ich in meiner Kleinteilkiste finde.

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Geht doch: Viel besser!

Dann können wir jetzt anfangen. Das Schiff hat einen Anker (nein, das ist bei LEGO Schiffen nicht selbstverständlich, ja ich schaue auf dich, Renegade Runner) und dieser lässt sich auch auswerfen und einholen.

Wie man sehen kann, sind die Kanonen im Inneren des Schiffes nicht auf Rädern, sondern fest aufgesteckt. Eine Kiste mit Munition gibt es aber und um sicher zu gehen, dass unsere Schützen ihr Ziel treffen, stehen auch noch zwei Flaschen Rum auf einem Fass. Leider gibt es keine Ladestöcke – aber diese sind nicht schwer selbst zu bauen. Seitlich am Deck sind dunkelgraue Platten, auf welchen man Figuren positionieren kann, damit sie auch über die Reling schauen können. Ein Doppeldeck gibt es leider nicht

Man beachte die gefährlich aussehende Knochendeko, die in Weiß gehalten einen guten Kontrast zu den sonst sehr dunklen Farben des Schiffes gibt.

Passend zur Knochendeko ist die Gallionsfigur ein brennendes Skelett ausgestattet mit Speer und Goldkelch.

Im hinteren Bereich des Decks hängen noch zwei Musketen bereit, auf jeder Seite eine. Das erhöht die Feuerkraft des Schiffes nochmal mehr. Das Deck hat alles was ein Schiff braucht und zusätzlich viel Platz für Figuren.

Kommen wir zur Kajüte des Kapitäns. Meiner Meinung nach das, was das Schiff richtig gut macht. Diese schmalere Form der Kajüte gab es zuletzt bei einem LEGO-Segelschiff vor mehr als 25 Jahren. An den Seiten befinden sich kleine Balkons, die mit dunkelroten „Segeln“ abgedeckt und wieder mit Skelett-Teilen dekoriert sind. Die Totenköpfe als Reling halte ich für eine tolle Designidee. Es ist allerdings schwierig Figuren auf die Balkone zu setzen, da sie recht eng sind.

Das Heck des Schiffes verfügt natürlich über ein Ruder und weitere Totenköpfe, sowie die beklebten Fenster. Letztere sehen großartig aus, ich würde mir nur wünschen, dass sie bedruckt wären. Zum Glück habe ich es geschafft, die Aufkleber gerade und fehlerfrei anzubringen. Außerdem hängt hier noch eine große Lampe, die auch im Film zu sehen war. Tatsächlich aber hatte das Schiff nicht allzu viel Screentime!

Ran ans Steuer!

Auf dem Hüttendeck (Poop deck im Englischen) befindet sich das Steuerrad und mehrere Laternen, die schön aussehen. Das Deck ist abnehmbar und darunter sieht man auch schon das größte Problem was ich mit dem Schiff habe.

Die Kajüte hat keine Tür, sondern ist einfach offen. Treppen gibt es auch nicht. Sehr schade. Dafür gibt es immerhin Inneneinrichtung in Form von zwei Lampen und einem Tisch.

Auf dem Tisch sind zwei Flaschen Rum zu finden und die Karte zur Schlucht des sichelförmigen Mondes. Scheinbar sucht Blackbeard doch nicht nach der Quelle der ewigen Jugend, sondern nach dem Heiligen Gral. Für seine Ziele sollte es aber egal sein, was von beidem er findet. Das Interessanteste ist aber die Mikrofigur. Diese ist bedruckt und soll die Voodoo-Puppe von Jack Sparrow darstellen. Ein nettes Detail, von dem ich froh bin, dass es dabei ist.

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Zuletzt noch die Masten: Diese sind simpel gebaut und erfüllen ihren Zweck. Die roten Segel mit dem gekreuzten Schwert sehen fantastisch aus und sind bei der wohl wichtigste Hingucker bei diesem Schiff. Die Flagge hat man glaube ich im Film nie gesehen (ich bin mir aber nicht ganz sicher), aber LEGO hat sich da etwas Nettes einfallen lassen: Ein etwas „brutalerer“ Jolly Roger mit Vampirzähnen. Zu den Segeln noch kurz die Anmerkung, dass das hintere dreieckige Segel beim Abnehmen des Kajütendaches manchmal etwas im Weg ist.

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Fazit: 4195 Die Rache der Königin Anne

Ich habe das Schiff an vielen Stellen gelobt und an einigen Stellen kritisiert – aber was halte ich denn letztendlich davon? Nun, es ist nicht unbedingt eine „gute“ Repräsentation des Schiffes aus dem Film, es sieht von der Farbe her nicht aus wie im Film und auch die Knochendeko wurde stark übertrieben. Den Film selbst mochte ich aber und ich muss sagen, dass mir die LEGO-Version dieses Schiffes tatsächlich besser gefällt, als die Version im Film. Das Rot der Segel ist einfach dunkler und stechender und der in dunklen Farben gehaltene Rumpf sieht sehr gut aus. Die meisten Lizenz-Sets sind manchmal sehr limitiert, da sie sich auf Szenen in Filmen beziehen und dafür gedacht sind, diese Szenen nachzuspielen. Bei diesem Schiff aber gibt es viel, was man außerhalb des gegebenen Szenarios damit machen kann. Dank der Lizenz sind sehr detaillierte Figuren mit von der Partie – und obendrein gibt es ein schönes Schiff.

Die paar Kritikpunkte, die ich habe, sind vor allem die Sticker, die hier wirklich stören und die fehlende Kajütentür. Die Punkte reichen aber in meinen Augen nicht aus, um das Schiff so abzuwerten, dass ich es nicht trotzdem empfehlen würde. Ich hätte auch gern noch ein paar generische Piraten gehabt aber klar, das Set konnte, als es im Jahre 2011 auf den Markt kam, nicht 120 Euro kosten und 20 Figuren enthalten. Jack Sparrow, Blackbeard und Angelika mussten ja dabei sein. Scrum fehlt mir aber etwas. Ich finde auch, man hätte noch ein Beiboot beigeben können, wie es etwa beim neuen Set 21322 Piraten der Barracuda-Bucht auch der Fall ist. Aber vielleicht wollte LEGO nicht zu sehr an das traurige Schicksal einer der Figuren im Set erinnern. (Wer den Film gesehen hat, wird wissen was ich meine.) Was die Kosten angeht, darf man sich bei LEGO Segelschiffen ja generell auf recht hohe Preise einstellen. Das Schiff bewegt sich je nach Zustand und ob mit oder ohne Figuren zwischen 160 und 400 Euro gebraucht. Rundum: Ein tolles Schiff aber nicht ganz perfekt.

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LEGO Fluch der Karibik 4195 Die Rache der Königin Anne | © Jonas

Was haltet ihr von der Queen Anne’s Revenge, findet ihr sie gelungen? Kann sie euch überzeugen? Und lasst mich in den Kommentaren zudem gerne wissen, ob ich euch als nächstes ein Ritter-, Piraten- oder Abenteurerset vorstellen soll!

10+

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

23 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für die Vorstellung des wirklich schönen Schiffes, Jonas! Und ich bin da ganz bei dir: Die Segel sind ein Traum. Mich begeistern also nicht nur die bunten Plastiksteine. 😉

    3+
    • Wenn Kpt. Redbeard das hört, wird er uns an der Rah aufknüpfen 😉

      Wer ist dieser Blackbeard? Ein Hochstapler?! Da braht mir doch einer nen Seebären!“ 😀

      3+
  2. Ich liebe dieses Schiff =)

    Was mir bei deinem Review aber auffällt: du hast keinen einzigen Full-Shot des Schiffes drin. nur Detailaufnahmen bzw. Teilansichten. Gerade die Segelschiffe kommen aber erst durch das opulente große Ganze erst so richtig toll zur Geltung, also mach doch noch zu Beginn eine etwas entfernte Aufnahme des ganzen Schiffes rein

    1+
  3. Ich mag die Schiffe aus Fluch der Karibik sehr, eben weil sie nicht nur 1 bestimmte Szene aus dem Film behandeln und weil alle Minifiguren hervorragend sind.
    Alle 3 großen Schiffe aus den Filmen stehen in meinen Büro und werden in ehren gehalten.
    Im Vergleich zu den „normalen“ Piratenschiffen stechen die Fluch-der-Karibik-Schiffe schon deutlich heraus (Als Piratenfan der ersten Stunde habe ich alle…).
    Ich freue mich auch schon auf die neuen beiden Piraten Sets von Creator und Ideas.

    Bitte gerne mehr dieser Klassikvorstellungen, egal ob Ritter oder Piraten.

    2+
    • Mir persönlich gefallen die klassischen Schiffe besser, auch wenn sie natürlich weniger detailliert sind. Aber das ist Geschmackssache.

      Mehr kommt bestimmt 😉

      1+
  4. War „Die Rache der Königin Anne“ der offizielle Name in Deutschland? Bei vielen Sets stört es mich dass Lego die Namen nicht oder nur teilweise übersetzt, z. B. bei Star Wars. Aber das hier basiert ja auf einem historischen Schiff das nunmal den englischen Namen „Queen Anne’s Revenge“ trug.

    2+
    • Ich hatte als Namen des Reviews eigentlich den englischen Namen angegeben aber das wurde von Andres überarbeitet und tatsächlich wurde das Schiff in ein paar Katalogsversionen (kenne mich da mit den Spezialkatalogen u. Zeitschriften nicht so aus) als „Rache der Königin Anne“ angegeben.

      Der englische Name gefällt mir aber auch besser 😉

      1+
  5. I wanted it but I could not afford it when released…

    1+
  6. Ich hoffe das ich da noch mal günstig rankomme. Ich mag die lego Schiffe. Hab auch das Lord of the rings Schiff, das Wikinger Schiff und das ninjago movie Schiff. Gerne mehr davon ?

    1+
    • Bei mir steht noch ein Imperiales Flagschiff und das Wikingerschiff herum. Irgendwann werden die sicher auch kommen. Außerdem suche ich noch nach guten Angeboten für die klassischen Schiffe. Das hier wird nicht das letzte Schiff im Review sein 😉

      Das Herr der Ringe Schiff sieht interessant aus und mir gefällt die Destiny’s Bounty auch recht gut. Aber sie sind nicht unbedingt meine Favoriten.

      0
  7. Das war bis zur Baracuda-Bucht mein Lieblingscchiff. Habe es leider verpasst und will dafür keine 400 Ocken latzen.

    Jetzt finde ich aber das Schiff der Baracuda-Bucht am besten. Einzig die Segelqualität finde ich bei den Fluch der Karibik Schiffen ungeschlagen.

    Ein düsteres Schiff im Baustil der Baravuda-Bucht, das wäre ein Traum.

    1+
    • Das kann ich absolut verstehen. Alles was bei LEGO Segel hat und seit ein paar Jahren die Regale verlassen hat, tendiert dazu sehr sehr teuer zu werden.

      Das Schiff der Barracuda Bay ist fantastisch in jeder Hinsicht (abgesehen von den „fehlenden Kanonen im unteren Deck“, was aber ok ist, da es ja mehr oder weniger das Sidebuild ist)

      Ich bin mit dem Blick in den Katalog aufgewachsen, als LEGO noch nicht so düster war (nein das war jetzt kein Schlag gegen LEGO), sondern mit „bunteren“ Farben und mir gefallen diese lebhafteren Farbschemen mit den klassischen Standartfarben von damals am besten.
      Wenn LEGO mal wieder ein Schiff herausbringt, sollten sie sich aber mal ein anderes Farbschema überlegen und vielleicht nicht wieder weiß rote Segel machen. So sehr ich die auch mag, aber man braucht nicht 20 Schiffe mit genau diesem Farbschema. Vielleicht mal grün weiß? 🙂

      0
  8. Hi…

    Die Queens Annes Revenge war ein Pinasschiff, also tatsächlich ein Dreimaster mit ähnlicher Form wie die aus dem Fluch der Karibik Film. Sie wurde von „Blackbeard“ auf 40 Kanonen aufgerüstet.

    Quelle mit den Maßen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_Anne%E2%80%99s_Revenge

    3+
    • Das sind ein paar mehr Kanonen, als das Model enthält 😉

      Den Artikel kann ich sehr empfehlen, geschichtliche Hintergründe sind immer interessant. Der Fantasy-Teil, der soweit ich herausfinden konnte, keinen historischen Kontext hat, ist neben der Gallionsfigur sämmtliche Form von Knochendekoration und auch die große Lampe am Heck.

      Nautisch betrachtet gab es Schiffe mit solch großer Form von Heckbeleuchtung, die in Nebeln beim Ein-und Ausfahren an Häfen half, meist wurden dafür aber kleinere Lampen am Heck und der Front genutzt.

      Meine Recherche zu den genauen historischen Details war, das muss ich leider zugeben, nicht so umfangreich, wie sie vielleicht hätte sein können. Ich habe zwei drei Internetartikel gelesen und ein Buch über bekannte Schiffe, welches ich bei mir herumliegen hatte. Da das Schiff nicht überdauert hat, sondern nur sein verwittertes Wrack, sind die meisten Informationen wohl eher Beschreibungen und Hörensagen entnommen, soweit ich es herausfinden konnte.

      Dekoration aus Knochen wäre vielleicht etwas sehr extrem, aber um Feinde einzuschüchtern war es zuweilen üblich die Köpfe besiegter Feinde an die Gallionsfiguren zu hängen (was schließlich auch mit Blackbeard’s Haupt getan wurde). Das grenzt jetzt allerdings schon stark an dem, was noch als familienfreundlich eingestuft werden kann, daher belasse ich es mal dabei 😉

      1+
      • Ist nicht so wild. Dein Artikel ist jedenfalls klasse. Gerade die Totenköpfe und Knochen finde ich nicht so gut. Aber es ist eben ein Fluch der Karibik Modell und weniger eines realen Schiffes nachempfunden. 40 Lego Kanonen sind auch heftig. Kaum eines der größeren Moc hat so viele Kanonen… Die Silent Mary hat keine Lego Kanonen, aber dafür viele gebaute Röhrchen. Wie findest du das? Ich finde das ehrlich gesagt ein NoGo… 🙂

        Dein Review von der Bay war übrigens richtig cool. Ich wohne in Kühlungsborn und wenn meine Bucht da ist, dann bekommt das Schiff sicher auch mal etwas salzige Seeluft ab… 😉

        1+
        • Für das Review zur Barracuda Bay kann ich keine Lorbeeren nehmen, die gebühren Andres, der das Review geschrieben hat. (Ich hätte das Set gern bewertet aber Andres hatte es eher und war schneller und außer ein paar versteckten „Easter Eggs“ wüsste ich nicht, was ich Andres Review hätte hinzufügen können)

          Gebaute Kanonen finde ich als Notlösung okay, aber die LEGO Kanonen, die es nun seit 1989 gibt, sind mir doch die liebsten. Die Silent Marry habe ich nicht gebaut, da mir das Set leider nicht so gefallen hat, auch wenn es eine gute Representation dessen ist, was im Film zu sehen ist. Eine Version der Silent Marry in ihrem vollständigen Zustand hätte mir besser gefallen.

          Kpt. Redbeard wird die Seeluft sicher gefallen, schließlich hat er lange Zeit die Segel nicht setzen können ;-). Wenn die derzeitige Situation vorüber ist, muss ich unbedingt mal wieder nach Kühlungsborn, ich war dort schon mehrmals auf Reisen und fand es immer ein sehr schönes Örtchen um Seeluft zu genießen.

          0
  9. Danke für das Review! Ein nettes Schiff und rund um die UVP würde das auch preislich für mich passen. Aber alles über 200€ ist meines Erachtens für dieses Set illusorisch, selbst neu und ungeöffnet.
    Naja, muss jeder selber wissen, was es ihm wert ist. 🙂
    Da würde ich eher die Dschunke 70618 empfehlen, die mir persönlich dann doch besser gefällt, weil sie m.E. mehr Details bietet (wenn auch keine Kanonen) – und preislich selbst neu noch deutlich unter 200€ liegt…

    2+
    • Die Dschunke habe ich auch, aber die Segel finde ich nicht so gelungen. Wenn ich das Modell behalte, dann werde ich die sicher noch umbauen.
      Kennst du diesen Moc?

      https://youtu.be/50v00n9F6w4

      1+
    • Ja die Preise sind echt happig, das ist generell so eine Sache, beider Art von Sets, die ich hier vorstelle.

      An sich ist jedes der Sets empfehlenswert aber teilweise sind die Preise so hoch, dass ich es einfach nicht mehr empfehlen kann.

      Die Queen Anne’s Revenge kann ich als Set empfehlen, aber das was dafür derzeit an Geld verlangt wird, führt eher dazu, dass ich davon abraten würde.

      0

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