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LEGO Harry Potter Hogwarts Express Designer Interview

Im Gespräch mit LEGO Designer Woon Tze Chee | © Matthias Kuhnt

Interview mit LEGO Designer Woon Tze Chee: Entstehung des Hogwarts Express 75955 und warum fehlen klassische Zug-Fenster?

Im LEGO House hatte ich zuletzt die tolle Möglichkeit, mit LEGO Designer Woon Tze Chee zu sprechen. Er stammt aus Singapur und ist seit 2016 Designer in Billund. Neben einigen Jurassic World, BrickHeadz und Super Heroes Sets zeichnet sich Woon Tze verantwortlich für die Realisierung des LEGO Harry Potter Hogwarts Express 75955.

Obwohl ich kein Kenner der Materie bin, habe ich das Set als bekennender Zug-Fan gleich am Tage der Veröffentlichung bestellt, aber bis dato noch nicht zusammengebaut. Im Interview erklärt Woon Tze unter anderem, warum keine klassischen Zug-Fenster zum Einsatz kommen und auf welche Details er besonders stolz ist.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Kann man denn stolz darauf sein?

  2. Die Lokomotive ist wirklich gut gelungen und zeigt viele Details des Vorbildes.

    Auch die Umschaltung vorne am Drehgestell ist eine prima Lösung, um den Zug sowohl über den Teppich schieben zu können, als auch auf Schienen fahren zu lassen.

    Doch die Aussage, Lego hätte alles versucht, sich so nahe wie möglich am Vorbild zu orientieren, finde ich sehr gewagt, wenn man sich den Tender ansieht. Er ist viel zu kurz und ihm fehlt eine Achse. Leider entwertet das für mein Gefühl den ganzen Zug. Aber das wird nicht jedem so gehen, es ist zum Glück nur eine Geschmacksfrage.

    Mich wundert, dass überhaupt nicht über die Frage gesprochen wurde, warum der Zug nicht motorisiert werden kann. Für mich als Lego-Eisenbahn-Fan wäre das die wichtigste Frage.

    Ich kenne die Videos zur Motorisierung des Zuges. Es gibt so viele verschiedene Lösungen, weil Lego nichts unternommen hat, um eine Lösung ähnlich der im Winterzug (10254) zu realisieren. Warum nicht? Im Winterzug ging es doch auch. Und dabei musste noch der IR-Empfänger verbaut werden, der beim neuen System Powered Up entfällt.

    Ein etwas größerer Tender mit Platz für die neue Batteriebox (Bluetooth) und den neuen Zugmotor, und so viele Eisenbahn-AFOLs wären glücklich gewesen. Warum hat Lego das nicht gemacht? Fällt jemandem eine andere Antwort ein als Gewinnmaximierung auf Kosten der treuen erwachsenen Fans?

    • Auch das Fehlen von Schienen und der Magneten zum Koppeln im Set hätte ich noch ansprechen können. Aber bezüglich deiner Frage: Im Gespräch erzählt Woon Tze ja etwas über die Zielgruppe: Es ist ein Set für Kinder, und kein zweiter Emerald Night Express für AFOLs. Dennoch bin ich ganz bei dir: Eine Motorisierung ist möglich, aber gerade für den Nachwuchsbaumeister mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Eine wunderbare Möglichkeit zeigt uns einmal mehr Jangbricks auf: https://www.youtube.com/watch?v=_T7PtIOkygw

      Aber klar: Bereits eine Beschreibung in der Anleitung wäre löblich gewesen, und es werden definitiv weitere Steine zum Umbau benötigt.

  3. Stimmt!
    Es ist natürlich völlig ok, wenn Lego Sets für Kinder herausbringt – darum geht ja eigentlich. 🙂
    So gesehen können wir froh sein, dass sich Lego so viel Mühe mit der Lokomotive gegeben hat. Die fehlenden Magnete verstehe ich, auf dem Teppich wäre es ärgerlich, wenn der Wagen ständig abkuppelt.

    Und die Kreativität der AFOLs kennt keine Grenzen.
    Hier ein Video, bei dem eine rote (!) Batteriebox für den Umbau verwendet wird (wohl aus dem roten Güterzug 3677 von 2011):
    https://www.youtube.com/watch?v=0P2-WpHlBfM

  4. Warum fehlen klassische Fenster? Eher die Frage warum fehlen Türen ??!!
    Ich finde das Set gut ausser die angesprochenen Mängel. Schwer zu motorisieren, ein paar Schienen und Magnet.

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