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LEGO Online Shop und Stores: Preise werden ab dem 1. Juli gesenkt

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Das Brandenburger Tor: LEGO Flagship Store Berlin

LEGO gibt die Umsatz­steuer­senkung vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 an die Kunden weiter: Die Preise fallen dank geringer Mehrwertsteuer.

Soeben erreichte uns eine Nachricht von LEGO Deutschland, die wir sogleich mit euch teilen möchten: „Wir planen, die im Konjunkturpaket beschlossene Senkung der Umsatzsteuer (MwSt) vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 bei uns im LEGO Online Shop und den LEGO Stores an unsere Kunden weiterzugeben.“

Das heißt, direkt im hauseigenen Online Shop („shop@home“) hierzulande und in den LEGO Stores in Berlin, Hamburg, München und Co. werden die Preise gesenkt und die bisherige UVP wird unterboten. Ob und wie der weitere Fachhandel bezüglich Spielzeug mit der Senkung der Mehrwertsteuer umgehen wird, werden die nächsten Wochen zeigen. Dass LEGO Deutschland sich hier so klar positioniert, ist eine gute Nachricht.

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LEGO Ideas 21322 Piraten der Barracuda-Bucht | © Andres Lehmann

Der Bund hatte zuletzt beschlossen: Der Mehrwertsteuersatz wird für ein halbes Jahr von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt. Die Tagesschau etwa schreibt: „Von der beschlossenen Mehrwertsteuer-Senkung sollen Konsumenten und Händler profitieren.“ Spürbar dürfte diese Preissenkung durchaus bei hochpreisigen LEGO Sets werden, bei kleineren Sets derweil sind es „nur“ wenige Cent. In den Fokus rücken exklusive Bausätze, wie die zuletzt exklusiv auf den Mart gekommene 21322 Piraten der Barracuda-Bucht. Hier beträgt die Differenz einige Euro. Die Preise für LEGO Sets fallen ab dem 1. Juli – zumindest bei LEGO direkt. Freut ihr euch über diese Nachricht? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

15+

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

21 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Pascalex Klemmbausteine

    22. Juni 2020 um 18:58

    Ich finde es ansich sehr gut von LEGO das sie die Steuersenkung weitergeben. Ob ich was davon haben werde, weiß ich noch nicht , da ich am 1.Juli in Amsterdam bin und mir dort den Zug und Motorisierung kaufen werde. Ich denke aber für andere Leute die sich große und exklusive Sets kaufen möchten bringt das schon was. Ich denke auch das der Einzelhandel hier mitziehen wird, weil er halt einfach muss. (Also bei exklusiv Sets -> villeicht eher nicht bei City, Friends und co)

    1+
  2. Vielleicht verstehe ich das ja falsch, aber Lego MUSS ja folgerichtig die Preise senken. Falls sie es nicht täten wäre das eine versteckte Preiserhöhung, da die 3% MwSt in einen Aufpreis der Produkte fliessen würden. Dahrr finde ich es fast ein wenig dreist von Lego, dass sie dies als „Goodwill“ in der Presse verkaufen… meine Meinung.

    4+
    • Ich habe es so verkauft, nicht LEGO: Also als gute Nachricht – auch wenn es der Papierform nach eine Selbstverständlichkeit sein sollte. 🙂
      Ich bin kein Ökonom, aber es gibt aktuell sehr viele Artikel zum Thema – und auch teils unklare Aussagen. Insofern ist der eine Satz (!) eine klare Aussage, gut ist. So sehe ich das. Aber klar ist auch: Die UVP-Preise werden ja im freuen Handel oft unterboten. Interessant wird es bei exklusiven Sets.

      1+
    • Du übersiehst was diese temporäre MwSt.-Senkung die Unternehmen kostet. Ich spreche aus beruflicher Erfahrung. Die Umstellung ist aufwendig und das kostet Geld. Aus dieser Warte ist es tatsächlich Good-Will wenn die Senkung vollständig an den Endkunden weitergegeben wird.

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      • Yepp, so sieht es aus. Gerade bei kleineren Händlern (ich zähle LEGO mal nicht dazu) bringt es fast gar nichts, da die Kosten in keinem Zusammenhang zum Nutzen stehen. Unternehmen müssen kostendeckend arbeiten, d.h., die Zusatzkosten für die Umstellung werden sie an die Kunden weitergeben. Wenn nicht sofort, dann halt später.

        1+
        • Wie hoch sollen denn bitte die Kosten für die Umstellung sein?! Da wird im Kassen- und PC-Programm der Wert geändert und dies auf alle betreffenden Artikel angewendet. Wenn überhaupt ist es in manchen Bereichen eine Fleißaufgabe.
          Die Kosten dafür sind absolut überschaubar. Selbst das gerne angeführte Preisschild-Argument (müssen ja ausgetauscht werden) zieht nicht. Das sind Kosten die ohnehin entstehen weil Händler diese Preisschilder massig produzieren (lassen). Alleine schon um Ersatz zu haben.

          Hier wird nur wieder mit Phantasiezahlen argumentiert um den Verbraucher weißzumachen das die Preissenkung dem Händler an den Rande des Bankrotts treiben würde…

          Ich habe selbst 10 Jahre im Einzelhandel hinter mir, weiß also wovon ich rede.

          0
    • LEGO MUSS gar nichts.

      5+
    • Völlig richtig wurde schon angemerkt, daß niemand – auch
      Lego – zu einer Preissenkung verpflichtet ist.

      „Verdeckte Preiserhöhung“ im Sinne einer gesetzeswidrigen
      Handlung gibt es hier nicht.

      Zur Weitergabe: Sie ist in der Tat erst bei höherpreisigen Sets
      bestenfalls bemerkbar.

      So macht ein vorheriger Brutto-Endpreis von z.B. 199,99 Euro
      eine Senkung von ca. fünf Euro aus.

      199,99 brutto bei 19 % MwSt = 168,06 Euro netto + 16 % MwSt
      = 26,89 Euro = 194,95 Euro

      Nimmt man zwar gerne mit, aber neue Anreize sehe ich damit nicht.

      Das der sekundäre Handel mitzieht ist abwegig – die diskontieren
      i.d.R. bereits jetzt schon und im Warenverkehr untereinander wird
      sowieso nach Netto-Preisen gehandelt und gerechnet. D.h. was bei
      uns als MwSt. als Umsatzsteuer gerechnet wird, ist bei denen
      untereinander die Vorsteuer = durchlaufender Posten.

      Das Geld hierfür muss lediglich hinsichtlich der Liquidität vorgehalten
      werden und wird letzlich beim Vortrag ans Finanzamt gegeneinander
      aufgerechnet.

      3+
    • Sie müssen leider gar nicht. Viele Händler haben sogar schon angekündigt die Ersparnis nicht weiterzugeben da die Kosten für Umstellung etc. zu teuer wäre. Für mich eine fadenscheinige Aussage die auch wieder unter dem Deckmantel Corona (Umsatzeinbußen usw.) nur zur Gewinnmaximierung herhalten muss. Und wenn dann Ende des Jahres wieder der alte Steuersatz eingeführt wird, wird man diese Erhöhung so gleich dafür nutzen die Produkte teurer zu machen.

      Ich für meinen Teil finde daher die klare Positionierung von Lego sehr gut!
      Und ich werde andere Firmen/Händler im Auge behalten, und wer so vorgeht wie oben beschrieben, bekommt zukünftig mein Geld nicht mehr 💁‍♂️

      0
  3. Verstehe ich das richtig? – Ab 01. Juli wird der Lambo dann zum Beispiel 370,41, die Pirate Bay 194,95 und die ISS 68,23 kosten? Das würde mich sehr wundern…

    1+
  4. Is doch der letzte *** von lego. War diese Woche in nem store. Schaut man sich dort die Preise an und dann auf Amazon oder Kaufhof uws alles 10 bis 20 Prozent billiger. Verstehe immer noch nicht warum Leute da was kaufen.

    2+
  5. Warten wir doch einfach ab. Wer nicht im Store kaufen will, braucht es auch nicht. Die Rabatte bei Amazon und Co. sind doch auch meistens für ältere Modelle. Ja ich habe heute auch bei Amazon gekauft (41% Rabatt für LEGO City 60214) aber das Krokodil werde ich mir wohl im Store holen – immerhin 3€ Rabatt 😉 😉

    0
  6. Ich werde das wohl ausnutzen bei einigen Sets, mal sehen wie die Preise tatsächlich sein werden. Somit hätten sie wieder einen Kunden mehr zum Kaufen bewogen. Zusätzlich mal VIP-Punkte einlösen 🙂

    0
  7. Was ist mit Vorbesteller und bezahlter Ware?

    0
    • De jure muss dir Lego (und jeder andere umsatzsteuerpflichtige Verkäufer, der auf der Rechnung noch 19% MwSt. ausgewiesen hat) dann Geld zurückerstatten.

      Denn für den Umsatzsteuersatz ist es nicht entscheidend, wann der Kauf vereinbart wurde, sondern wann der Käufer sich die Verfügungsmacht über die Ware verschaffen konnte, sprich: der Tag der Lieferung.

      Ich bin selbst im Onlinehandel tätig und meine Kollegin aus der Buchhaltung steht kurz vor dem Burnout deswegen.

      2+

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