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LEGO Star Wars 75300 Imperial TIE Fighter im Review

LEGO Star Wars 75300 Imperial TIE Fighter | © Max Mohr

Das Set LEGO Star Wars 75300 Imperial TIE Fighter im Review: Lohnt sich ein Kauf der Neuauflage?

Der TIE Fighter gehört zu den klassischsten Raumschiffen, die das Star Wars Universum zu bieten hat. Schon als 1977 erstmals Krieg der Sterne über die amerikanischen Leinwände flimmerte, stellten die Raumjäger die Verkörperung des Bösen in Raumschlachten dar. Kein Wunder also, dass LEGO schon unzählige Varianten des Modells veröffentlicht hat. Die neueste unterscheidet sich jedoch etwas von den Vorgängern. Kann das Set trotz Verkleinerung überzeugen?

Die Eckdaten

Meine Einstellung

Ich kann als großer Star Wars Fan nie genug von LEGO TIE Jägern bekommen. Ich besitze bereits ein paar in meiner Sammlung, aber ein wirkliches Geschwader konnte ich aufgrund höherer Preise nie wirklich aufbauen. Nun erscheint der TIE Fighter in etwas kleinerer Variante. Ich freue mich bereits im Vorfeld über die Preisminderung. Trotzdem hat die Verkleinerung des Modells einen gewissen Beigeschmack. Dennoch gehe ich optimistisch an das Set ran und bin gespannt, was es zu bieten hat.

Umfang und Zusammenbau


Die Box ist nichts wirklich Besonderes. Auf der Vorderseite ist das Modell zusammen mit der Minifigurenauswahl abgebildet. Interessant ist der Zweite Todesstern, der im Hintergrund zu sehen ist. Ist das etwa eine Anspielung auf ein mögliches UCS Modell?

Die Rückseite zeigt, wie sich das Cockpit öffnen lässt und das zwei Shooter abgeschossen werden können.

In drei Bauschritten wird das Modell zusammengesetzt.

Das ist auch dank der einfach gestalteten Anleitung schon für kleine Baumeister möglich. Sticker sind im übrigen keine enthalten, dafür aber ein paar bedruckte Teile.

Im ersten Bauabschnitt wird das Cockpit zusammengebaut. Mittels SNOT-Technik werden ein paar Details an der Außenseite angebracht und das Ganze macht auch direkt einen stabilen Eindruck.

Der zweite und der dritte Bauabschnitt sind (wie zu erwarten) ziemlich identisch. Der TIE Fighter hat eben zwei gleich aussehende Flügel. Entsprechend wiederholend ist hier dann auch der Bau. Da muss man aber durch, wenn man einen TIE Fighter bauen möchte. Anders geht es eben nicht.

Wie immer sind auch ein paar Ersatzteile enthalten. Der Bau war nicht wirklich anspruchsvoll und kann sicherlich auch von Kindern unter 8 Jahren mit etwas Hilfe bewältigt werden. Insgesamt habe ich 30-40 Minuten dafür benötigt.

Die Minifiguren


Das Set enthält drei, meiner Meinung nach gut gewählte Minifiguren. Allesamt dürften neu in diesem Set erscheinen, auch wenn sich bei zwei Figuren nur Details von den Vorgängern unterscheiden. Der TIE Fighter Pilot hat ein paar kleine Detail-Upgrades bekommen. Die Figur passt gut zum Vorbild. Vielleicht gibt es ja in Zukunft auch die Schläuche, die zum Helm führen, als eigenes Teil. Für mich ist das ein wichtiges Charakteristikum der Filmvorlage. Der Stormtrooper ist natürlich generisch. Einzig das Gesicht ist neu, da Vorgänger das Angry Clone Face verwendeten, das seit letztem Jahr nicht mehr bei LEGO Star Wars zum Einsatz kam. Über einen Stormtrooper kann man sich nie ärgern. Mit jedem Set wächst so die eigene kleine imperiale Armee. Komplett neu ist N1-L8, ein imperialer Protokolldroide. Dieser hat ein speziell geformtes Kopfteil spendiert bekommen, das so nur im letzten Todesstern vorkam. Schön, es auch mal in einem günstigen Set zu sehen. Von allen Minifiguren kann man eigentlich nie genug haben, sodass sich auch in dieser Hinsicht ein Mehrfachkauf des Sets lohnt.

Der TIE Fighter im Detail

Die Optik des TIE Fighters ist sehr gut der Vorlage nachempfunden und passt vom Größenverhältnis her auch besser zu Minifiguren als Vorgänger.  Er steht stabil auf seinen Flügeln und umfallen wird er so schnell auch nicht.

Die Cockpitscheibe ist ein schönes, bedrucktes Element, das man in ähnlicher Form schon in vielen anderen TIE Fightern gesehen hat. Unter der Scheibe befinden sich grüne Spring-Loaded Shooter, die auch schöne Farbakzente setzen.

Klappt man die Cockpitscheibe runter und den bedruckten Einstieg auf, gelangt man ins Cockpit. Darin befinden sich nicht allzu viele Details, was ich bei einem Modell dieser Preisklasse aber auch nicht erwartet habe. Aber zwei Steuerelemente sind eingebaut und auch ein bedrucktes Bedienelement finden sich hier wieder.

Der TIE Fighter Pilot findet im Cockpit auch problemlos Platz. Hier muss sich nicht gequetscht werden. Für den Blaster findet sich leider keine Halterung.

Die Rückseite der Cockpitkapsel ist eher schlicht gehalten. Trotzdem passt sie zur Vorlage. Drückt man auf die rausstehenden Shooter, werden diese abgeschossen. Mich stört etwas, dass man diese so stark sieht. Es passt einfach nicht so richtig ins Gesamtbild. Man kann sie zwar auch einfach weglassen, aber dann fehlen vorne die farblichen Akzente.

Die Unterseite zeigt nur Negativnoppen und bietet keine Highlights. Aber auch hier wundert das bei einem Modell dieser Preisklasse nicht.

Die Flügel sind mittels Technic Pins ans Cockpit gebaut. Diese Konstruktion ist extrem stabil und sollte auch die wildesten Manöver im Kinderzimmer aushalten. Man kann sogar das ganze Modell nur am Flügel hochheben.

Anstatt einfach nur Platten als Flügel zu nuten, werden diese nochmal an den Kanten mit Fliesen versehen. Das passt auch gut zur Vorlage und rundet das Erscheinungsbild nochmal ab.

Auch die Flügelfäche ist schön detailliert für ein solch kleines Modell. Pro Flügel kommt ein Print zum Einsatz und mittels Fliesen werden die Verstrebungen zum Rand gebaut. Es ist wirklich schön zu sehen, wie hier auch auf kleinere Details geachtet wurde.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Solides Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Nette Minifigurenauswahl
  • Gesamtbild sehr stimmig
  • Gutes Einsteigermodell in die LEGO Star Wars Welt
  • Cockpit könnte detaillierter sein
  • Shooter stören das Gesamtbild etwas

Mein Fazit

Mich überzeugt dieses Set doch ziemlich. Endlich ist es gerade für Einsteiger wieder möglich, einen TIE Fighter für unter 50 Euro zu kaufen. So bekommen auch Kinder vermehrt die Möglichkeit, mit einem solchen Klassiker spielen zu können. Die Verkleinerung stört mich nicht wirklich, da so der Maßstab zu den Minifiguren tatsächlich eher passt als bei Vorgängerversionen. Dazu stimmt auch das Detailreichtum und durch seine Stabilität eignet sich das Modell perfekt fürs Kinderzimmer. Ich kann eigentlich jedem Star Wars Fan dieses Modell uneingeschränkt empfehlen. Gerade bei Angebotspreisen unter 30 Euro ist das Set ein wunderbarer Zeitvertreib.

Eure Meinung

Was haltet Ihr vom neuesten TIE Fighter? Baut Ihr Euch auch ein ganzes Geschwader auf oder trauert Ihr dem Vorgängermodell nach? Ich bin auf Eure Gedanken in den Kommentaren gespannt.

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Gut geschriebenes Review mit schönen Fotos, vielen Dank dafür! Die Bautechniken sind nicht verkehrt, schön auch dass viele der relativ neuen 1×2 Plates mit runden Enden zum Einsatz kommen. Die Umrandungen und sechs Querlinien aus Light Bluish Gray hätte ich in dieser Bauweise bei einem „normalen“ Spielset nicht erwartet, Respekt an Lego.

    Das Einzige, was meiner Meinung nach negativ erwähnt gehört, sind die dunkelgrauen 1×2 Plates mit Balljoints an den Flügeln. Hätte Lego die bei den Auflagenhöhen nicht einfach auch in LBG produzieren können? Mich springen die förmlich an und stören die sehr schicke Umrandung.

    • Bei dem Punkt gebe ich Dir Recht. Diese Elemente wären in LBG deutlich besser gewesen. Dass LEGO mit Elementen in neuer Farbe oder bedruckten Teilen zögert, liegt übrigens an der Lagerung. Jedes Element bekommt für jede Farbe und jede Bedruckung einen eigenen Lagerplatz. Da auch bei LEGO das Lager begrenzt ist, müssen an der ein oder anderen Stelle dann wie hier Abstriche gemacht werden. Trotzdem wäre aber, wie du sagst, LBG deutlich passender 🙂

  2. Sehr schöner objektiver Artikel.

    Auch wenn einige Star Wars Fans sich wütend beschwerten als die verkleinerten Sets engekündigt wurden (eh die flügel sind viel zu klein (auch bei der xwing) eh wieso so detaillos) war mein erster Punkt immer: ja, aber Eltern werden ihrem Kind eher einen 40€ Tie Fighter (oder 50€ X-Wing) kaufen als den doppelten Preis zu bezahlen, den Kindern wird die Flügelverkleinerung egal sein und mich freut es mehr diese ikonischen Raumschiffe in einem bezahlbaren Segment zu sehen.

    Ich selbst muss auch persönlich sagen, aus Geld und Platzgründen war ich sofort angetan und habe beide zuhause Stehen, ich werde auch vielleicht beim Tie nochmal zuschlagen, für die Größe finde ich fallen auch bei der X-Wing die kürzeren Flügel nicht wirklich auf, dafür sind beide Modell e super zum „Swooshen“ geeignet und sehen auch gut im Regal aus. Auch die angekündigte Mini Slave I wird es zu mir schaffen (trotz Besitz des UCS Modells) da ich das Design einfach liebe und bei der 20 Jahre Slave I für 120€(glaube ich) leider das nötige Kleingeld nicht hatte. Ggf werde ich die neue auch zu Jangos Farbschema umbauen, so wie mein UCS Modell.

    Also zurück zum Tie Fighter, bzw allgemein dem kleineren Maßstab: uch sehe gerne mehr davon vonseiten Legos damit jedermann auch in einem schönen Preisrahmen an ein paar bespielbare aber auch ausstellbare ikonische Modelle kommt.

  3. Das hab ich mir auch im Angebot bei Amazon geholt, war glaub ich 40% reduziert gewesen. Allerdings hab ich es noch nicht aufgebaut. Ich finde die Figuren Auswahl auch toll, auch wenn ich mit Sturmtruppen nicht so viel anfangen kann.

  4. Das Tie-Set ist für mich das Highlight der aktuellen Star Wars Serie (2021?). Habe es letzte Woche an drei Abenden geschafft für ein paar Minuten an meinen bauplatz zu verschwinden und jeweils ein Tüte zu bricken 😉

    Bauhighlights sind mmn nicht zu erwarten, aber solides werkeln allemal. Ich bin überrascht wie viele Teile dann doch in die Flügel „verschwinden“.

    Die Shooter stören mich weniger, gehört halt zu einem Spielmodell dazu. Von der Größe bin ich angetan, sowohl was Teilzahl als auch physiche Größe angeht. Diesen Tie kann man auch in ein Diorama packen – ist nicht nur ein Spielset.

    Die Figuren – was will man mehr „generische“ Imperiale Ein Pillot, ein Sturmtruppler, ein Droide – kann man so machen – wenn ich den mal unter 30 Euro sehen sollte, dann bin ich in Versuchung nochmals zuzuschlagen…

    Da mir UCS zu groß und teuer ist – perfekt.

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