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LEGO Star Wars 75312 Boba Fett’s Starship im Review

LEGO Star Wars 75312 Boba Fett's Starship | © Max Mohr

Das Set LEGO Star Wars 75312 Boba Fett’s Starship im Review: Lohnt die verleinerte Neuauflage des beliebten Raumschiffs von Boba Fett?

Die Slave I feierte Ende letzten Jahres in The Mandalorian samt Besitzers Boba Fett eine große Rückkehr! Das Schiff war erstmals in Das Imperium schlägt zurück zu sehen, kam seitdem aber immer mal wieder in diversen Medien vor. In der LEGO Welt erschienen schon viele Versionen des legendären Raumschiffs, die sich alle in irgendeinem Punkt mehr oder weniger voneinander unterschieden haben. Die neueste Umsetzung ist deutlich kleiner als der Vorgänger, der erst im letzten Jahr vom Markt ging. Aber reicht so eine Verkleinerung vielleicht zum Spielen aus oder mangelt es der neuen Version an Größe?

Die Eckdaten

  • LEGO Star Wars
  • 75312 Boba Fett’s Starship
  • Altersempfehlung 9+
  • 593 Teile
  • 49,99 Euro UVP
  • 375 VIP Punkte
  • ab 01. August erhältlich

Meine Einstellung

Boba Fett gehört zu meinen Lieblingscharakteren in der Star Wars Galaxis. Umso mehr freute ich mich über seine Rückkehr in The Mandalorian. Mir gefiel, endlich mal mehr des sonst doch eher schweigsamen Kopfgeldjägers zu sehen und die Figur passt perfekt in den Westernstyle der Serie. Tatsächlich kam ich bisher nie in den Genuss, eine LEGO Slave I zu bauen. Umso mehr freue ich mich auf das neue Modell, das auf mich jetzt schon einen wunderbaren Eindruck macht. Ich bin gespannt, wie der Bau meiner ersten Slave I ablaufen wird.

Umfang und Zusammenbau


Die Box zeigt die Slave I über einer Waldlandschaft. Das fängt den Geist der Folge mit ihrer großen Rückkehr gut ein. Ich fühle mich direkt positiv zurückerinnert!

Die Rückseite zeigt neben den Funktionen auch eine zusätzliche Einstiegshilfe. Lustigerweise wird diese auf der Vorderseite gar nicht beworben.

Die Anleitung ist leicht zu bewältigen. Das ist auch wichtig, da ich das Modell als Einsteigerset ansehe. Via Code oder Homepage kann sie auch digital heruntergeladen werden.

Einige Sticker sind leider auch enthalten, doch die Anzahl hält sich meiner Meinung nach noch im Rahmen.

Der Zusammenbau ist in vier Bauabschnitte gegliedert.

Im ersten und zweiten Bauabschnitt wird der Antrieb des Schiffs gebaut. Hier wird auch schon ein Griff eingebaut, an dem die Slave I gehalten werden kann. In der Farbe Weinrot baut es sich doch immer schön!

Im dritten Bauabschnitt nimmt das „Bügeleisen“ dann doch schon weiter Form an. Nun ist auch das Cockpit gebaut und die charakteristische Form des Schiffs ist schon erkennbar.

Der finale Bauabschnitt bringt dann die Flügel und Bewaffnung mit sich, aber auch die Einstiegshilfe wird gebaut. Nun ist der Bau abgeschlossen!

Auch einige Ersatzteile sind enthalten. Der Bau hat etwa eine gute Stunde gedauert.

Die Minifiguren

Das Set enthält insgesamt drei Minifiguren.

Boba Fett dürfte dabei das Highlight sein. Sowohl Beine als auch Arme sind bedruckt und alle wichtigen Elemente von Bobas Rüstung wurden eingebracht. Der schwarze Overall unter der Rüstung wird auch durch einen netten Faltenwurf berücksichtigt.

Unter dem Helm sieht man Bobas vernarbtes Gesicht. Das reguläre Klongesicht wurde hier nochmal mittels Narben und Falten überarbeitet. Eine schöne Umsetzung, wie ich finde.

Din Djarin ist nicht neu, aber dennoch schön. Auch hier bringen Arm- und Beinbedruckung die Rüstung sehr gut zur Geltung. Als Zubehör hat er den Beskar Speer und einen Blaster dabei.

Unter dem Helm befindet sich nur ein schwarzer Kopf. Das finde ich schade, da man zu diesem Zeitounkt in der Serie ja bereits schon Dins Gesicht kennt.

Zu guter letzt ist noch ein Gamorreaner in Karbonit enthalten. Dieser erinnert an die Karbonitfiguren aus der Razor Crest und kommt in der Serie nicht vor. Dennoch ist es schön, dass er dabei ist. Schließlich hat die Slave 1 auch Han Solo in Karbonit tarnsportiert.

Slave I

LEGO Star Wars 75312 Boba Fett’s Starship | © Max Mohr

Die Slave 1 ist verglichen mit Vorgängern stark verkleinert. Dennoch schafft sie es, alle wichtigen Details zu berücksichtigen und insgesamt sehr schön auszusehen.

Im Cockpit kann Boba Fett Platz nehmen. Hier befindet sich auch ein bedrucktes Steuerelement für den Flug.

Unterhalb finden sich dann einige Details, die mittels Sticker umgesetzt wurden. Daneben sorgen Stud Shooter für Action im Kinderzimmer.

Am unteren Ende sind Zwillingskanonen angebracht. Diese können frei justiert werden und demnach in jede gewünschte Position gebracht werden.

Unterhalb des Griffs des „Bügeleisen“ findet sich eine kleine Ladeluke, in die man perfekt einen Karbonitblock einsetzen kann.

Am roten Bereich sind einige Sticker angebracht, die Abrieb darstellen soll. Diese sollte man ohne große Probleme weglassen können, wenn man kein Freund von Stickern ist. Die Flügel können gedreht werden, sodass zwischen Flug- und Landemodus gewechselt werden kann. Nimmt man das Modell hoch, drehen sich diese sogar mittels Schwerkraft. Schön, dass auch an dieses Detail gedacht wurde!


An der Rückseite ist der Antrieb durch Trans Orange Elemente angedeutet. Außerdem sind hier noch ein paar Stützen angebaut, dank denen, das Modell stabil auf dem Tisch liegen kann.

Versteckt ist hier zudem ein Tragegriff, mit dem das Modell beim Spielen gut getragen werden kann. Das ist für Kinder besonders schön, da das Schiff im Spiel so toll fliegen kann.

Einstiegshilfe

Ein unscheinbarer Zusatz ist die Einstiegshilfe. Vorne findet sich Platz für einen Piloten, der den kleinen Gleiter fahren kann. Hinten ist eine Leiter angebracht, die aber nicht ins Cockpit der Slave 1 führen kann.

Dafür kann man diese Leiter als Ständer zur besseren Präsentation nutzen. Das finde ich toll gelöst, da das Schiff im fliegenden Zustand doch deutlich mehr als im landenden her macht. Daher stört mich auch gar nicht, dass diese Leiter nicht in der Serie vorkommt und sie wirkt auch nicht wie eine unnötige Inklusion, um den Preis in die Höhe zu treiben. Well done, LEGO!

Bewertung

Positiv Negativ
  • Unglaublich detaillierte Boba Fett Minifigur
  • Trotz Verkleinerung erkennt man alle wichtigen Details
  • Toller Spielwert
  • Einstiegshilfe kann als Standfuß genutzt werden
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sticker

Mein Fazit

Ich bin total begeistert von diesem Set! Für kleines Geld bekommt man eine wunderschöne Umsetzung der Slave 1. Die Verkleinerung stört mich gar nicht und man kann es dank der Leiter sowohl gut ausstellen aber auch toll bespielen. Die Figuren sind sehr aufwendig gestaltet und runden das Set gut ab. Besitzt man aber bereits eine Slave 1, brauch man bei diesem Modell erstmal nicht zugreifen, es sei denn man benötigt die Figuren. Gerade für Einsteiger handelt es sich hierbei aber um ein tolles Set!

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung

Was haltet Ihr von der verkleinerten Slave I? Seit Ihr auch so begeistert wie ich oder reicht Euch eines der älteren Modelle? Schreibt Eure Meinung gerne in die Kommentare!

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

21 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das ist nicht die „Slave 1“ sondern „Boba Fetts Raumschiff“ mit zwei seltsam aussehenden plate modified in tan auf den Flügeln.
    Ansonsten in dem Maßstab die kleine Größe gut ausgenutzt!

    • Die plate modified in tan auf den Flügeln ist auch mir ins Auge gestochen und empfinde diese als störend. Der Rest ist jedoch gut gelungen und die Minifigs aind super.

  2. Ein Aufkleber als Minifigur…

  3. Geht das nur mir so, oder sticht auch anderen die Naht auf den Helmen der beiden furchtbar ins Auge? Ich könnt‘ Stein und Bein schwören, dass das bei früheren Mandalorianer-Helmen (egal ob Boba, Jengo, Pre Viszla oder Mauls Schergen) nie so krass war.

    • Ich habe den neuen Boba Fett gerade mit einer älteren Version aus 2016 verglichen. Tatsächlich sieht man bei dem neuen Boba die Naht stärker. Der Beskar Mando kam bereits in Trouble on Tatooine mit der stärkeren Naht vor. Mich stört das jetzt nicht allzu sehr, aber ich verstehe auch nicht, warum man diese Naht in letzter Zeit etwas stärker sieht.

      • Wahrscheinlich wurde die Produktion des Helms umgestellt (mal wieder ein paar Mikrocent pro Teil eingespart) und gleichzeitig der Qualitätssicherung das Budget für die Kontrolle gekürzt. Ich finde das wirklich schade, weil auf der anderen Seite viel Mühe in einen schönen Druck auf Armen und Beinen investiert wird, und dann muss man sowas wie beim Helm sehen.
        Selbst auf Renderbildern scheint es neuerdings diese Naht regelmässig zu geben.

        • Woher kommt eigentlich dieser unsinnige Glaube, dass Lego an jedem einzelnen Teil versucht zu sparen und dass jeder Stein, dessen Design einem persönlich nicht gefällt neuerdings ein Fall mangelnder Qualitätskontrolle sei? Ständig liest man, Lego wolle nur seinen Gewinn maximieren. Als Einzelhändler erlebe ich gerade starke Preiserhöhungen in allen Produktbereichen, z.B. sind Grabkerzen gerade bis zu 20% im Preis gestiegen, durch teureren Kunststoff, teureres Paraffin, erhöhte Baumwollsteuer und die Transportkosten sind durch stark angezogene Benzinpreise ja nun auch deutlich teurer geworden. Da stehen die Kunden aber nicht im Laden und werfen Bolsius Gewinnmaximierung vor. Und wenn Lego wirklich so raffgierig wäre, wie man seit kurzem (was war der Auslöser?) überall liest, wie erklärt man dann die Lego Foundation? Ein Viertel des Reingewinns steckt Lego in wohltätige Zwecke, sie haben letztes Jahr täglich 17.000 Masken produziert und verschent für die Kämpfer in den Krankenhäusern, etc. Und nun sollen sie plötzlich raffgierig sein und den Kunden um jeden Cent schröpfen? Das will einfach nicht in meinen Kopf.

          • Es ist nicht plötzlich, sondern geht bereits seit vielen Jahren so.
            Man muss sich nur mal die furchtbare Farbseuche in all den Erwachsenensets anschauen. Das ist mit nichts zu rechtfertigen ausser „Gewinnmaximierung um jeden Preis“, denn die einzig denkbare Alternative wäre „wir trauen Erwachsenen nicht zu, ein paar Klemmbausteine aufeinander zu stecken, wenn wir das Innere nicht quietschbunt gestalten“, denn das wäre ein PR-Gau. Seit den neuesten Sets, in denen die im aktuellen Bauschritt zu befestigenden Teile durch einen gelben Rahmen in der Anleitung markiert sind, gibt es erst recht keinen Grund mehr dafür. Und komischerweise schaffen es die Konkurrenten ja in ihren Eigenkreationen auch ohne Farbseuche – sind deren Käufer vielleicht doch intelligenter?

            Weiter geht es mit so manch aberwitzigem „Set“ in den Lizenzserien, auch hier allen voran wieder Star Wars, solcher Blödsinn wie der abgerissene AT-ST oder „Trouble on Tatooine“ schreien nur noch „wer mich kauft, ist ein doofer Fanboy, der jeden Schrott mitnimmt“. Der neue Sternenzerstörer ist auch ein solcher völlig überteuerter Witz. Und die Venom-Büste ist auch so ein Brüller. Wirklich gute Sets, in denen man sehen kann, dass sich die Designer nach Herzenslust austoben durften, findet man nur noch selten, am ehesten noch bei Ninjago und den Modular Buildings.

            Der neuerliche Niedergang ging eindeutig los, als die Farbseuche ausgebrochen ist. Aus der Zeit von 2009 – 2015 habe ich auch eindeutig die meisten Sets, neuer eigentlich fast nur noch UCS und Co.
            Erkläre mal bitte logisch schlüssig, warum Star Wars UCS Sets innen unter Farbseuche leiden müssen, während man das beim Tumbler (grundsätzlich gleiche erwachsene Zielgruppe) komplett ohne auch nur einen einzigen Fehlfarb-Stein hinbekommen hat.

          • Eine Seuche ist eine Krankheit. Das nur am Rande.

          • Der Begriff „Farbseuche“ wird einfach vom „Held der Steine“ übernommen. Und ich denke schon, dass die meisten nicht mehr in der Lage sind, große Sets zusammen zu bauen, wenn im Innern keine bunten Steine sind. Das passt auch zu dem restlichen Aufbau der Anleitungen, wenn für drei neue Steine eine komplette Seite gedruckt werden muss, in der oben die Steine abgebildet sind und dann mit Pfeile markiert wird, wo sie hin sollen (habe ich jetzt etwas überspitzt).
            Seht euch mal Anleitungen aus den 90ern an, als wir noch in der Lage sein mussten, die Veränderungen zum Vorgängerbild selber zu erkennen und bis zu 20 Steinen pro Anleitungsseite neu dazugekommen sind….

          • Bei uns lesen auch Kinder mit, und ich möchte solche Begrifflichkeiten auf unserer Baustelle bitte nicht lesen. Es ist mir dabei egal, wer solche Begrifflichkeiten bemüht. Hier bitte nicht, vielen Dank.

      • Habe mir mal all meine Mandalorianer-Helme meiner Sammlung vorgeknöpft (immerhin vier Pre Viszlas, ein Jengo, mehrere Bobas in verschiedenen Variationen und die Maul-Schergen sowie der alte Mando-Battlepack), und da sieht man die Naht auf keinem einzigen Helm.

  4. Ich kann die Begeisterung allein durchs lesen schon teilen.
    Schönes Set und erstaunlich guter Preis für ein SW Set. Wenn dann noch Rabatte kommen, ist das Teil definitiv gekauft.

    Klares Highlight ist natürlich Boba 👍🏻

  5. Warum heißt das Raumschiff nicht mehr Salve 1? Fragt mal bitte nach…

  6. Sehr tolles Set
    Allerdings stört mich, dass nur Boba fett im Raumschiff platzfindet und nicht auch DIN DJARIN

  7. Ist halt „another Slave I“

    will das gar nicht negativ bewerten 😉

    Da ich „nur“ die originale Slave I habe, brauche ich eigentlich keine zusätzliche.

    trotzdem nett gemacht und Mando + Boba sind sicher passende figuren, ich hätte zwar Fennec Shand lieber gehabt, aber die gibt es ja im Cruiser,

    Würde ich jedem empfehlen, der noch keine Slave hat……

  8. Wieso hat denn Mando immer noch kein Gesicht? Hm…man kennt es doch inzwischen. Denke ich werde sie mir kaufen und sie mit meiner 20 Jahre Slave 1 vergleichen.

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