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Nach Apple und Co.: Ja, LEGO stoppt die Lieferungen nach Russland! [Update]

Dänische Flagge | © Andres Lehmann

Viele große Firmen stoppen den Verkauf von Produkten in Russland. Die LEGO Group setzt ein Zeichen und schließt sich an. [Update]

Update 5. März: Laut der dänischen Seite Finans hat LEGO reagiert und die Lieferungen nach Russland gestoppt. Im Fokus stehen dabei die weiter unten im Artikel erwähnten LEGO Certified Stores. Der Artikel ist hinter einer Paywall, aber bereits der erste Absatz fasst die Entscheidung seitens der LEGO Group zusammen:

Lego stoppt alle Lieferungen nach Russland: Lego wird keine Lego-Steine mehr nach Russland liefern. Damit schließt die Gruppe die Tür zu einem ihrer wichtigsten Wachstumsmärkte


Artikel vom 2. März: Wir zeigen uns mit der Anpassung unseres Logos in den Farben der Ukraine solidarisch, begrüßen die Spende in Höhe von rund 15 Millionen Euro der LEGO Foundation sehr und verurteilen den Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine aufs Schärfste.

Gestern Abend kam mir ein Gedanke in den Sinn, der auch schon in den Kommentaren hier bei uns geäußert wurde: Soll LEGO den Verkauf von Sets in Russland auf unbestimmte Zeit aussetzen?

Viele Firmen setzen ein Zeichen

Zahlreiche Firmen aus Nordamerika und Europa preschen vor. Disney, Warner und Sony zeigen „vorerst“ keine Filme mehr in Russland. BMW stoppt den Bau von Fahrzeugen in Russland. Es ist in Russland nicht mehr möglich, via App oder online Nike-Produkte zu kaufen. Und Apple hat den Export seiner Produkte bereits letzte Woche gestoppt und verkauft in Russland keine iPhones oder iPads mehr.

Klar ist: Alle wirtschaftlichen Sanktionen treffen auch die Bevölkerung, und nicht nur den Regierungsapparat rund um Diktator Wladimir Putin. Doch womöglich ist es die einzige Chance, um Druck aufzubauen. Viele Oligarchen, sprich die „Superreichen“ in Russland, kommen nun nicht mehr an ihre Gelder im Ausland – und unklar ist auch, was mit den Yachten passiert, die etwa bei Blohm + Voss in Hamburg festgetaut in den Docks liegen. Es werden diverse Zeichen gesetzt, es wird der Angriffskrieg klar verurteilt – und diesbezüglich hält sich die LEGO Group aktuell noch bedeckt. Das ist kein Vorwurf an die Dänen, alleine die Spende ist ein klares humanitäres Zeichen. Aber wirtschaftlich könnte zudem die Reißleine gezogen werden – wenn nicht die Frage im Raum stünde, ob dies bei Spielzeug – aber eben auch bei hochpreisigen LEGO 18+ Sets – angemessen wäre. Die Liste an LEGO Certified Stores in Russland jedenfalls ist lang.

„Muss“ LEGO reagieren?

Weder die LEGO Foundation noch die LEGO Group nennen den Aggressor, Putin wird in der Stellungnahme nicht erwähnt. Jedoch wird von einer „Invasion“ geschrieben. Die Frage also ist nun: Wäre es verkehrt, den Export und Verkauf von Sets in Russland aufgrund des Angriffskriegs auf einen souveränen Staat zu unterbinden? Oder könnten so mehr Menschen erreicht werden, die ob der Staatspropaganda noch immer nicht im Bilde sind und so womöglich etwas von dem fürchterlichen Angriffskrieg mitbekommen?

Eure Meinung!

Nur wenn ihr möchtet, äußert euch gerne sachlich in den Kommentaren. Wer meint, ein solcher Artikel hat in einem LEGO Blog nichs zu suchen – prinzipiell ist der Gedanke nicht verkehrt. Aber dieser Krieg in Europa geht uns alle an. Da auch LEGO die Blogs im Blick hat, kann auch ein solcher Artikel ein Gedankenanstoß sein: Findet ihr, LEGO sollte sich Apple und Co. anschließen und den Export von Produkten aussetzen, oder meint ihr, Leidtragende sind die Kinder, die – wie die Bevölkerung in Russland – nichts für den „Putin-Krieg“ können? Äußert euch gerne sachlich. Aber: Alle Kommentare, die die Vorzeichen dieses Krieges verdrehen, werden konsequent nicht freigegeben. Dieser Krieg muss enden!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

31 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Keine Heldentat. Die Firmen haben eher Angst das die Kunden nicht mehr zahlen können sonst hätten Sie früher reagiert und nicht erst nach dem SWIFT aus und nachdem der Rubel kollabiert ist. Trotzdem natürlich auch so be­grü­ßens­wert.

    • Das Argument kann ich nachvollziehen, klar. Wird für eine Ware nicht mehr bezahlt, ist dies natürlich nicht gut für die Bücher. Dennoch sind es teils auch sehr deutliche Stellungnahmen, die hoffentlich in der russischen Bevölkerung, die für diesen Angriffskrieg nichts kann, ankommt.

  2. Ehrlich gesagt habe ich nicht wenig Angst davor, dass, wenn der wirtschaftliche Druck noch größer wird, auch die Waffen, mit denen der Putin um sich schlägt, größer werden.
    Habe weder politische noch militärische Kenntnisse, einfach nur Angst vor der Unberechenbarkeit dieses Verrückten. Aber klar, irgendwas muss getan werden, die Firmen werden das sicher nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden, ich sage da eher keine Bringschuld oder Verpflichtung. Ich hoffe auf diplomatische Möglichkeiten.

    • Ich denke Angst sollte man keine haben. Jeder hat doch einen Alltag, der genug Sorgen mit sich bringt. Man darf sich da auch von den Medien nicht verängstigen lassen. Aber man sollte Anteil nehmen, mit den leidenden Menschen. Möglichkeiten gibt es viele wie wir das Ausdrücken können. Auch die das wir dieses System nicht mehr weiter finanzieren. Wir sollten uns in Deutschland in Dankbarkeit (für den Frieden hier) und aktiver Anteilnahme üben.

  3. Aber was soll das bringen? Bei Apple ist es halt so, dass es für die meisten dann doch recht wichtig ist, dass das Produkt von Apple kommt, bei Lego ist das eher nur bei den AFOLs so. Für die Kinder werden dann chinesische Klemmbausteine gekauft …

  4. Entscheidend ist: Mehr und mehr Menschen in Russland sollen erkennen, dass der KRIEG in der Ukraine ein Krieg ist und keine militärische Operation, wie es die offizielle Propaganda verkleidet. Und dazu kann LEGO wie alle anderen beitragen. Ob dann andere Hersteller bevorzugt werden, ist sekundär.

    • In dem Kindern kein Spielzeug mehr gegeben wird kann es dazu beitragen?Was hast du denn für kranke Ansichten wenn ich mal fragen darf?Leiden nicht schon genug Menschen und jetzt dadurch noch mehr.Erkläre mal deinen Kindern das du kein Lego mehr kaufen kannst weil kranke Erwachsene denken somit kriege verhindern zu können.Bin ich echt fassungslos und wütend über soviel Blödheit.

  5. Bei Apple, Sony, und anderen begrüße ich einen Boykott ausdrücklich. Bei Lego bin ich jedoch zwiegespalten. Ich befürchte mit einen Verkaufsstopp von Spielzeug würde man die Menschen treffen (Kinder), die in Kriegen immer am meisten leiden.

    • Genau so sehe ich es auch.

    • The Storytelling Brick

      2. März 2022 um 14:14

      Spielzeug wird mit Sicherheit auch in Russland hergestellt. Ergo würde unter einem Verkaufsstopp von Spielzeug (und insbesondere Legosets) dort in Russland nicht wirklich die Kinder treffen. Zumal da immer noch der große chinesische Bruder da ist…

      (Und falls im eher unwahrscheinlichen Fall du die ukrainischen Kinder meinst, deren (und nicht nur deren) Zukunft gerade zerbombt wird… die Caritas hat vorhin gemeint, dass Geldspenden aktuell am besten helfen würden, da der logistische Aufwand – auch unter anderem an mangelndem Personal – für Sachspenden schwierig aussieht.)

  6. Ja bitte sofort den Verkauf von westlichen Markenprodukten stoppen. Wenn die Menschen merken dass Putin sie zurück in die Steinzeit katapultiert, wird vielleicht was passieren. Da die ältere Generation dank jahrzehntelanger Staatspropaganda dort sowieso nicht mehr zu erreichen ist muss man sich auf Produkte für die jüngere Generation(z.B. Iphones, Markenklamotten, Lego 18+) konzentrieren. Tut mir echt leid für alle Legofans in Russland aber von Außen sehe ich keine Chance diesen Irren loszuwerden. Bin mal gespannt was jetzt mit russischen und ukrainischen Bricklinkshops passiert, da kann man tatsächlich immer noch bestellen.

    • Die Post hat angekündigt dass die Lieferungen nach Russland weiterhin durchgeführt werden. Nur keine Luftfracht bzw. keine Express Sendungen mehr werden angenommen.

  7. Man muss abwägen, wer mit „Sanktionen“ getroffen wird.
    Wird Verkauf von IPhones oder BMW Fahrzeugen eingestellt. Trift es die richtigen.
    Es fühlen die Menschen, die ggf. auch etwas verändern können. So wird Aufmerksamkeit durch Mangel an Produkten erzeugt und falls die Menschen in Russland weiterhin BMW fahren wollen, oder mit dem iPhone/Mac angeben möchten, dann müssen die auf die Strassen gehen und dafür kämpfen.
    Bei Lego sehe ich die Möglichkeit und Notwendigkeit nur bedingt. Es betrifft die Kinder (von AFOLs mal abgesehen). Und es wird wahrscheinlich keiner auf die Barikaden gehen, nur weil das eigene Kind sein geliebtes Set nicht bekommt

    • Deine Sichtweise hier finde ich sehr beschränkt denn in allen Fällen trifft es das normale Volk. Es geht darum die Wirtschaftsgrundlage zu nehmen was ohne Waren eben gegeben wird,völlig egal um was es sich handelt. Mal abgesehen davon das Apple Produkte seit vielen Jahren absolut nichts mehr mit angeben zu tun hat.

  8. Diese Frage wird sich bald von selbst erledigen. Es gibt immer weniger Transportunternehmen die Waren nach Russland bringen, weil die Sicherheitslage nicht mehr passt und der Zahlungsfluss gestört oder unterbrochen wird/ist. Und gerade mehrer dänische Unternehmen haben ihren Rückzug oder boykott angekündigt. Googelt mal eine dänische Reederei oder einen auch in Deutschland (Nord) tätigen Discounter aus Dänemark.

  9. Ich sag mal so, warum jetzt Russland boykottieren, wenn man gleichzeitig gute Geschäfte mit anderen Diktaturen und „Kriegstreibern“ macht? Zweierlei Maß.

    • Kriegstreiberei ist furchtbar. Drohungen sind furchtbar. Aber ein Krieg ist schrecklich. Mit einer Drohung, tieffligenden Flugzeugen etc. sterben keine Menschen. Auch bei der Unterdrückung des eigenen Volkes nicht – wenngleich es natürlich auch seelische Schäden gibt. Und auch Inhaftierte, Verletzte bei Demonstration…

      Alles Mist! Aber der Angriffskrieg von Russland erreicht eine neue Ebene, die ich nicht für möglich gehalten hatte. In Europa. Im Jahre 2022.

      • Bei der Unterdrückung des eigenen Volkes sterben keine Menschen?!?

        Die Angehörigen von Boris Nemzow, Alexander Litwinenko, Anna Politkowskaja, Jamal Khashoggi, der Mauertoten, der im Tian’anmen-Massaker ermordeten Menschen, der Desaparecidos sind da sicherlich ganz anderer Meinung!

        • Doch! Leider, auch in anderen Ländern „verschwinden“ Menschen oder werden weggesperrt. Das kann niemand beschönigen. Sorry, wenn das falsch rüberkam.

          Worum es mir ging: Dass, was sich derzeit in der Ukraine abspielt, ist ein ganz großes Drama. Diese Gewalt, ein solcher Angriff… das wollte niemand im Vorfelde des Einmarschs glauben. Doch die schlimmsten Befürchtungen traten ein.

  10. Das ganze ist mehr als erschreckend und unbegreiflich. Ich finde zwar, dass Lego den richtigen Weg geht, doch im Gegensatz zu medialen Herstellern ist diese Ansage eher harmlose. Nichtsdestotrotz, es ist eine verständliche Antwort auf die brutale Invasion von Seiten Putin’s.

  11. Ich bin nicht für einen Boykott von Lego nach Russland. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen, die Lego ja auch macht. Die Einstellung des Verkaufs trifft die „kleinen“ Händler und vor allem viele Kinder. Hier wurde heute im Radio gesagt, daß Lebensmittel aus Russland aus den Regalen genommen werden. Das ist Quatsch. Diese Lebensmittel sind längst hier und bezahlt. Werden sie jetzt vernichtet? Wenn man den weiteren Import stoppt ist es an dieser Stelle etwas anderes. Aber bei Lego sehe ich das Problem anders. Viele Menschen stehen nicht hinter dem Krieg und solidarisieren sich, auch wenn es wahrscheinlich schwierig und gefährlich ist.

    • The Storytelling Brick

      2. März 2022 um 14:06

      Bereits gelistete/aufgestellte Lebens- und Genussmittel aus Russland werden abverkauft bzw. an Tafeln und ähnliche Institutionen gespendet – die Einstellung betrifft dann weitere Importe (stand zumindest in Spiegel Online).

  12. Leider genauso ein Quatsch wie die rus. Sportler auszuschließen (Hymne, Flagge, Sponsoren, Veranstaltungen etc. zu verbieten wäre richtig und genug). Es trifft die, die den Krieg nicht gestartet haben. Nicht jeder Russe ist für den Krieg verantwortlich.
    Und nein, durch fehlenden iPhones oder Lego-Bausteinen werden nicht die Leute geweckt, die was ändern könnten.
    (Meine Meinung)

  13. Servus,

    dann bitte auch die Produktion und Verkauf in China etc. pp einstellen, ach und bei uns ja auch irgendwie. =)
    Aber Profit geht nun mal vor,auch bei Lego. War so, ist so und bleibt wohl auch so.

    https://www.youtube.com/watch?v=wDrAFFqZzcQ
    https://www.youtube.com/watch?v=f_z3-h7c-Ck
    https://www.youtube.com/watch?v=9p5S2_iDScA&list=PLuQE_zb4awhUSl8pBoLZVLYDBHpBPTiR4&index=23

    Wie heißt es so schön, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung,
    Von daher auf zum nächsten Angebot, um jemand seine neue Yacht zu finazieren oder die fünfte Villa.

    lg

  14. Lego sollte ganz klar einen verkaufsstop und die lego stores schliessen. Lego besagt ja oft genug wie wichtig es Lego ist Krieg nicht zuverhaerlichen daher gibt es auch keine Lego Panzer usw . Wurde nicht erst in 2021 dieser eine Heli gecanceld weil der ursprung ein Militaer Heli ist.

    Von daher sollte Lego ganz klar NEIN ZUM KRIEG UND NEIN ZU RUSSLAND stellung nehmen.

    die meisten familien in russland leben von weniger as 400 euro im monat, wenn da spielzeug auf der kaufliste steht dann 99.99 % billiges china spielzeug oder fake lego. Richtiges Lego kaufen doch schon der wohlhabene russe.

    ( sorry fuer mein schlechtes deutsch )

  15. Ich halte die jetzige Reaktion mit vielen Sanktionen für absolut gerechtfertigt. Was man nicht vergessen sollte, dieses Vorgehen müsste ebenfalls gegenüber anderen Ländern angewandt werden, was dann aber zu viel zu großen wirtschaftlichen Verwerfungen führen würde, was die Sache jetzt natürlich etwas doppelmoralig macht. Naja, ändern wird man das nicht können. Bei Lego halte ich einen kompletten Verkaufsstopp nicht für notwendig, es wäre aus meiner Sicht aber durchaus zu überlegen, ob man die 18+ Sets rausnimmt. Reine Spielsets für Kinder treffen aus meiner Sicht einfach die falschen.

  16. Dto.
    D. h.: Ja.
    Lego sollte nicht mehr nach Russland exportieren und dort nicht mehr verkaufen. Alle Russen sollen kapieren, was los ist in der Ukraine, dass die invasion dem Westen zutiefst verhasst und wir dann eben mit Putlers Russland nichts mehr zu tun haben wollen.

  17. Ich fände es klasse, wenn alle ihre Produkte weiterhin in Russland verkaufen könnten!
    An jedem/ in jedem Produkt gäbe es einen Hinweis oder Beipackzettel mit Bildern oder Texten zum Krieg in der Ukraine!
    Wie soll denn das russische Volk sonst noch alternativ informiert werden?

  18. Wie auch immer es dem Kriegsverlauf helfen soll, wenn russische Kinder nicht mehr mit Lego spielen können…

  19. Wir sind alles Menschen und alle Kinder dieser Welt sollten Zugang zu Spielzeug wie Lego erhalten. Es ist falsch, Kinder aus Russland auszugrenzen, genauso es falsch ist, in der Coronakrise Ungeimpfte zu diskriminieren oder Schwule nicht in der Gesellschaft zu akzeptieren. EVERYONE IS AWESOME #40516

    Frieden für alle! Der Krieg in der Ukraine ist falsch und muss beendet werden!

  20. Finde es sehr bedenklich das die Sanktionen die treffen die nichts dafür können und aktuell blind auf alles russische draufgehauen wird was man erreichen kann. Da werden super Westliche Werte verteidigt. 1A
    Wenn man dann noch sagt das ein Umsturz dann nur von innen kommen kann, bedeutet das logisch konsequent ganz zu Ende gedacht eins: Bürgerkrieg aber hey das dann ja auch egal weil dann ja nur Russen sterben. Ich weiß gehört hier nicht hin ist aber trotzdem Tatsache 🙁

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