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Nur Teilerfolg für LEGO: Lepin macht unter neuem Namen weiter

In der Lepin Fabrik wurde eine Razzia durchgeführt. Doch geht dennoch alles weiter wie bisher? | © Weibo

Die Razzia gegen Lepin sorgte für Schlagzeilen. Doch offenbar werden die identischen Raubkopien bereits unter neuem Namen verkauft.

Zusammengebaut ist ein LEGO Fan-Blog, der unabhängig, mit großer Freude und kritisch da, wo es in unseren Augen angebracht ist, über LEGO berichtet. Und zwar nur über LEGO, und keine andere Brick-Fabrikanten. Ein jeder entscheidet selbst, welches Spielzeug er kaufen möchte. Und dass Steine mit Noppen eine Faszination ausüben, ist uns allen bekannt.

Am Freitag haben wir darüber berichtet, dass nach dem Gerichtsurteil in China Bewegung ins Spiel kommt: In drei Fabriken von Lepin wurden Razzien durchgeführt, Raubkopien von LEGO Sets wurden in Höhe von rund 30 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. In den Kommentaren unter unserem Artikel ging es hitzig zu – und das ist völlig legitim. Wir haben nahezu alle Zuschriften freigegeben, auch wenn wir hier ganz gewiss nicht die Meinung aller Diskutanten teilen. Sowohl Lepin als auch die Tochterfirma Xingbao bedienen sich an geistigem Eigentum anderer und schlagen daraus Profit. Das ist verwerflich und geschäftsschädigend für LEGO. Dies ist und bleibt nach Recht Fakt. Auch der Verkauf älterer Bausätze, die LEGO aktuell nicht mehr im Sortiment hat, ist scheinheilig. Selbstverständlich ist es erlaubt, für den Privatgebrauch Steine zu kaufen und einen Bausatz nachzubauen. Aber alles verpackt in einem Karton eines anderen Herstellers nebst Anleitung ist und bleibt nach internationalem Recht (Juristen mögen mich hier korrigieren, wenn ich es anders formulieren müsste) illegal.

Erst der Jubel, dann die Ernüchterung?


Doch zur Berichterstattung gehört auch immer die Sachlichkeit. Wer nun glaubt, Lepin sei „weg vom Fenster“, ist vermutlich zu euphorisch. Auch wir haben die Meldung zunächst sehr positiv aufgenommen, doch mittlerweile ist klar: Lepin ist dabei, sich neu aufzustellen. Zwar wurde der Verkauf von den Raubkopien gestoppt (in einer Erklärung wurde aber mitgeteilt, das bereits produzierte Sets noch abverkauft werden), doch der Konzern stellt sich aktuell neu auf: In den einschlägigen Verkaufsportalen (die wir hier ganz bewusst nicht verlinken!) ist nun von Nuogao die Rede, und es werden bereits „1:1“-Versionen von Lepin Bausätzen verkauft. Der Slogan: „Nuogao Blocks is new brand of Lepin with perfect quality and can satisfy every AFOLs“, was so viel heißt: Wir waren Lepin, sind jetzt Nuago mit perfekter Qualität und können jeden AFOL glücklich machen. („Adult Fan of LEGO“!)

Mich macht diese Meldung unglücklich und es bleibt abzuwarten, ob die Polizei in Shanghai das Prozedere stoppt und weiter konsequent gegen die üblichen Machenschaften vorgeht. Auch über die Anzahl weiterer Fabriken ist nichts bekannt, in denen Bricks, von denen noch immer zahlreiche geschützt sind, produziert werden. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis: Das Böse scheint noch nicht besiegt und lacht am Ende des Trailers…


Wie immer gilt: Alle Kommentare sind herzlich willkommen. Bleibt bitte sachlich und beachtet, dass Kommentare mit externen Links von uns extra geprüft werden. Vielen Dank.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

162 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich verstehe nicht warum Lepin nicht eigene Sets entwickelt, das einfache kopieren von Legosets ist natürlich nicht in Ordnung.
    Habe aber mal gelesen das Lego auch aus einer Art Diebstahl entstand, die Preise sind mittlerweile auch sehr würzig und das „Ziel“ kreativität förderndes Spielzeug für jedes Kind zu verkaufen damit in den Hintergrund gerückt. Die Sets der „Technic“ Abteilung sprechen die Fans schon seit längerem nicht mehr an……..also ganz unschuldig ist Lego an der ganzen Misere ja wohl auch nicht. Wenn ich mir den Panzer von Cobi ansehe Frage ich mich schon warum Lego es nicht schafft solche (von der Qualität und Teile anzahl) Sets zu einem vernünftigen Preis zu produzieren und zu vermarkten.

    • Panzer ist modernes Kriegsgerät, was LEGO ein Glück nicht produziert: Das hat in Kinderzimmern nichts zu suchen. Und natürlich sind wir jetzt ruckzuck wieder bei der Star Wars (Fantasy) Diskussion. 😉

      • …aber Nazis bei Indiana Jones sind okay und prima fürs Kinderzimmer!? Sorry, aber ich finde die Argumentation von Lego scheinheilig. Dem Kind ab 4 (siehe neue Star Wars Sets) ist es nämlich total egal, ob das Kriegsspielzeug real oder Fantasy ist, da ein Kind in dem Alter das mangels Hintergrundwissen gar nicht unterscheiden kann.
        Burgen & Ritter, Cowboys & Indianer und Piraten gehören eigentlich auch dazu. Denn überall wo geschossen, geschlagen und getötet wurde, haben wir es eigentlich mit Kriegsspielzeug zu tun. Aber das ist wohl ein Thema wo man sowieso nie auf einen Nenner kommen kann.

        • Es ist ein Unterschied, ob es eine Fantasie-Welt ist, oder ob tatsächlich ein fürchterlicher Krieg stattgefunden hat. Aber diese Diskussion führt jetzt am Thema vorbei. Wer Panzer möchte, schaut sich eben woanders um. Ich möchte keine, und erfreue mich an meinen Creator Expert Sets. Und familiär steht die Heartlake City im Fokus. 😉

          • Ob Ritter/Piraten oder Panzer. Wichtig ist immer, mit dem Kind darüber zu reden. Und eine Erfahrung habe ich als Kind und Vater immer gemacht: Das Kind jagt mit seinen „Waffen“ immer die Bösen und rettet die Welt.

          • Ich glaube eher, es geht darum wie direkt der Bezug ist. Die Verdrängung von amerikanischen Ureinwohnern fand in schrecklichen Kriegen statt, Seeschlachten im Mittelalter waren kein Spaziergang und das sind keine Fantasy-Beispiele. Es geht nicht per se um Kriegsgerät, sondern um modernes Kriegsgerät welches einen schlechten Ruf hat. Je länger ein Krieg her ist, desto mehr wird alles was damit zu tun hat verklärt. Die Familie geht gerne ins Museum und schaut sich alte Schwerter an, aber Gewehre sind böse.

          • Tobas_van_der_Lust

            29. April 2019 um 17:21

            Lego hat mit den Nazis aus Indianer Jones genau das Thema des WW2 abgeschnitten. Auch gab es damals die blauen US Soldaten der Kavallerie mit Gewehren. Oder Jagdflugzeuge des ersten Weltkrieges oder denkst du, die Camel war ein Agrarflugzeug? Wenn Lego sowieso Nazis, Kampfflugzeuge und Waffen macht, können sie auch gleich Panzer machen.

          • „Es ist ein Unterschied, ob es eine Fantasie-Welt ist, oder ob tatsächlich ein fürchterlicher Krieg stattgefunden hat“.

            Keine Frage. Allerdings sind Cowboys und Indianer auch keine Fantansie-Welt und ein ganzes Volk wurde nahezu ausgerottet. Bei Rittern und Piraten ging es auch nicht zimperlich zu.

            Für mich bleibt das Doppelmoral. Entweder man sagt: Krieg und Gewalt gehört zur Menschheitsgeschichte und ist deshalb auch im Kinderzimmer legitim. Oder man lehnt Gewalt komplett ab und beschränkt sich auf Inhalte wie Baustelle, Ponyhof, zivile Raumfahrt etc.

            Ich persönlich kann auf die ganzen „kriegerischen“ Szenarios verzichten.

          • Meinst du nicht, dass diese Meinung scheinheilig ist!
            Der Vorredner hat recht mit dem was er sagt.

            Auch wenn es vielen ein Dorn im Auge ist, aber das Patent welches Lego über die Jahre besaß ist vergangenheit und jeder darf die Steine produzieren.
            Im Übrigen wurde der Steinekrieg nichgt durch die Chinesen angefangen.
            Die Frage ist aber, warum die Firmen nicht ihre eigenen Sets herausbringen, die Qualität der Steine ist da, fehlt nur die Mut es zu machen.
            Und um zurück zu Lego zu kommen, ein Unternehmen welches fast zu 100% automatiesiert ist, ist es schon eine gewagte Nummer diese Preise zu nehmen!
            Als Rohstoff kostet dies noch nicht einmal 1€ pro KG plus etwas Farbstoff!

        • Keine Angst. Sobald Lego den ersten (Berge-)Panzer rausbringt, schreibt er pro Panzer.

          • Es gibt bereits Kettenfahrzeuge, etwa zur Schneeräumung. Es geht nicht um Ketten, sondern um modernes Kriegsgerät. LEGO wird solches ein Glück nicht veröffentlichen.

          • MatzederBrickfetischist

            30. April 2019 um 6:11

            Das war doch wohl absehbar und wunsert mich gar nicht.Solange es einen großen Markt dafür gibt wird Lepin weiter kopieren.Wobei ich immer noch glaube das Lepin jemanden bei Lego sitzen hat der die Sets rausgibt, sonst könnten sie nicht so schnell kopieren oder die Sets stellenweise Wochen vor Lego ankündigen.

          • @MatzederBrickfetischist, Da Lego´s größtes Werk, seit 2016 auch in China steht….könnte es vielleicht damit etwas zu tun haben ;)# ….so ein ähnliches Problem hatte auch mal Märklin und wohin das führt wissen wir ja…“Die Geister die wir riefen…“ Die Frage wie gut das ist, wenn man in billig Lohnländer produziert…Ungarn, Tschechin und Mexico sind sicher auch nicht die beste Wahl

        • Hallo,
          Ich lese hier viel von der guten Qualität von Legosteinen.
          Wenn ich an den grünen Mini denke, oder an das James Bond Auto,etc.
          finde ich die Qualität der Steine nicht so toll, wie hier so oft betont.
          Farbunterschiede, verschiedene Spaltmasse und in der Fläche gesehen, unschöne Übergänge zu den einzelnen Steinen.
          Das war mal besser. Lego ist ein großer erfolgreicher Fabrikant geworden, der seine Kundschaft, seine Zielgruppe, und den Preis aus den Augen verloren hat.
          Diese Arroganz hat mich zu Cobi und Co gebracht.
          Die Qualität ist sehr gut, und gerade die Warships Collection gefällt mir sehr gut.
          Und die werden immer besser, ich hoffe das Lego eines Tages mal zu Ihren Wurzeln zurück findet und Lego für alle Käuferschichten machen und nicht nur für gut betuchte.
          Konkurrenz kann nur da entstehen, wo ein Defizit ist.

          • Cobi, viele schwärmen neuerdings von Cobi. Spätestens seit ein allseits bekannter Lego-Youtuber auch Konkurenzprodukte (vornehmlich Cobi) vorstellt. Für mich ist das nichts. Die Sets sprechen mich einfach nicht an. Viel Militär und ansonsten nur Kleinkram. Nichts für mich dabei. Da Lob ich mir die Vielfalt von Lego. Da ist für fast jeden was dabei (außer für Militär-Fans).

          • @Jörn, wirklich für jeden etwas dabei, bei Lego? Wo gibt es die Lego Piraten? Achja, bei Cobi ;)#

      • Björn schrieb doch extra: von der Teileanzahl und Qualität. Da ist es ja egal ob aus den Steinen ein Panzer oder ein Haus etc gebaut wird.

        • Weil ja ab und an mal ein Artikel überflogen wird, möchte ich auch hier noch einmal in den Kommentaren klar unterstreichen: Jeder möge bitte die Brick-Fabrikate kaufen, die er möchte. Cobi veröffentlicht keine Raubkopien, das stimmt. Aber das Sortiment spricht mich persönlich überhaupt nicht an. Zusammengebaut ist ein unabhängiger LEGO Fan-Blog. Wer über andere Fabrikate diskutieren möchte (Qualität, Preis etc.), der findet im Netz zahlreiche andere Foren. 🙂

          • Ich war und bi begeistert, dass die Polizei in Shanghai durchgegriffen und nicht wenige Raubkopien vieler Lego Sets und einige Gussformen bei Lepin sichergestellt hat. Mit großem Erschrecken habe ich dann gelesen, wie dreist die Raubkopierer einfach den Namen ändern und wie gehabt weiter Raubkopien produzieren. Ich selber bin nicht 100%ig mit den UVPs die Lego in Relation zu der in den Sets enthaltenen Teile (meine Favoriten:Creator Expert, Ideas und Technic, auch wenn dieses keine interessanten Sets in der Technic Sparte erscheinen) aber zahle lieber mehr und weiß, dass ich erstklassige Qualität erwerbe. Wenn jemand meint, Plagiate/Raubkopien zu kaufen und sich dann darüber freuen, dass er/sie ja durch das Unterstützen, dass geistiges Eigentum gestohlen wird, in dem solche Produkte erworben werden, Geld gespart worden ist, dann sollen er oder sie das tun. Das Lepin unter anderem Namen weiter wie bisher macht, macht mich sprachlos.

      • Fingerspitzengefühl79

        29. April 2019 um 11:26

        Auch wenn es nicht direkt ontopic ist, ist diese Haltung meiner Meinung nach scheinheilig, also wenn Star Wars und Co gut sein soll und z.B. WW2 nicht. Zur Polizeistation gehören im Spiel auch Verbrecher die gejagt werden müssen. Ist ja auch die Realität. Ich habe meinem fünfjährigen Sohn einiges erklärt über Panzer als er meine Cobi Panzer gesehen hat. Das müsste ich aber auch bei den Cowboys und Indianern. Für die Kleinen gibt es in der Hinsicht nur Gut und Böse.
        Außerdem fällt mir auf, daß nur deutsche mit diesem Thema so verkrampft umgehen. Ich bin Niederländer, die ja im WW2 of Opfer waren, und da sieht man das alles viel lockerer, so wie die Polen auch.
        Cobi befasst sich mit der Geschichte, siehe Berliner Mauer Thema. Das vernachlässigt lego komplett.

        • Wobei Lego ja nichts mit Deutschland zu tun hat, sondern mit Dänemark. Von daher sollten sie es etwas unverkrampfter sehen, tun sie aber nicht. Grundsätzlich finde ich es auch ok, wenn ein Unternehmen sagt, dass man keine Panzer bzw. alles was mit WW2 zu tun hat rausbringen möchte. Das macht Playmobil ja auch nicht.
          Scheinheilig wird es zumindest in meinen Augen in dem Moment wo man zwischen gutem und schlechtem Kriegsspielzeug unterscheiden möchte. Aber dabei geht es dann letztendlich auch nur um Image und Marketing!

      • Lego ich habe mir auch schon immer Panzer gewünscht von euch,aber immer hin wie z. B. Lego technic ist auch ab 12,13 usw das selbe könnte mann auch bei Panzer machen, des wegen habe ich von cobi die Panzer sonst alles Lego denn ich liebe Lego richtig, aber cobie war nicht so gut ich würde das toll finden wenn es Panzer🔫🔫🔫⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️🛡️ produziert werden, dann würde ich mir schon lange ein kaufen,des wegen bin ich glücklich das wenigstens Lego starwars Panzer gibt den starwars ist geil.Und bitte das mann auch die alten Sets gekauft werden können. 😀😀😀

    • Das sind nicht nur die Panzer von Cobi. Insbesondere die Schiffe der Historical Collection sind das beste Beispiel dafür. Das einige Set von Lego was an Teile Anzahl und Preis da hinkam war die Saturn V.
      Aber abgesehen davon, da Lego keine Kriegssets macht kann man keine echten Vergleiche ziehen.

    • Bekenne mich als Lepin Bausatz Besitzer. Habe mir den Chiron in rot über Lepin gekauft, da es von Lego in der Farbe nicht angeboten wurde und die Teile von Lepin sind bedruckt und nicht wie bei Lego mit Aufkleber beklebt. Jetzt findet den Fehler.

    • Lego hatte damals in den frühen 50´er Jahren, legal die Idee der Klemmbausteine kopiert und später verbessert. Die Firma „Kiddicraft“ hatte in den spätern 30´er Jahren jenes erfunden, aber aus Geldmangel nur das Patent in GB angemeldet und auch nur dort produziert und verkauft. Sprich bis zum Tod der Erfinderin und der Übernahme von Kiddicraft und die Patente Ende 50´er Jahre, war Lego in GB nicht legal, quasie eine Raubkopie. Das ist zwar schon sehr lange her…wie auch das 1988 das Patent für Lego ausgelaufen ist und 2008 nochmals zu Lego ungunsten bestätig wurde. Nur die Minifigur und das Lego Logo wie auch gewisse 3D Muster/Logos sind noch geschützt (vierlleicht auch noch ein paar Sondersteine). Aber egal wie man das Blatt dreht und wendet, Lepin ist und bleibt elegal. Was aber für den großen „Lego-Fan-Boy“ nicht zu verstehen ist (warum auch immer?), es gibt legale Konkurentz aus Polen, Spanien, England, Kanada, USA, Süd-Korea, Japan, Deutschland und auch China uvm. und diese bitte dann auch akzeptieren (kaufen muß man ja nicht). So ist es mit vielen Sachen zb. Autos, vor über 150 jahren hatte Hr. Benz das Patent auf Automobile…

  2. @ Björn: Über dein „Rechtsverständnis“ kann man nur den Kopf schütteln. Sobald mir etwas zu teuer ist, ist es lt dir also legitim mich anderweitiger Raubkopien zu bedienen.

    Die Qualität von Lego ist im Übrigen deutlich besser als von Cobi und Konsorten, die Preise von Lego sind völlig legitim und angemessen. Wenn man sich Lego nicht leisten möchte oder kann, bitte auf Cobi und andere legale (!) Konkurrenten umsteigen.

    • Die Qualität von Lego ist kein Stück besser als die von Cobi.
      Selbst Lepin war mittlerweile auf Lego Niveau. Zum Teil halten die Teile von der Lego Konkurrenz sogar besser als die von Lego selbst.
      Habe vor ein paar Tagen zur Abwechslung mal ein Lego Modell aufgebaut und bin fast Irre geworden, da die Teile ständig wieder auseinander gefallen sind. Also da bin ich von der Konkurrenz besseres Gewohnt.

      • Warst du beim Zusammenbau vielleicht müde?

      • Zu behaupten, Lepin sei auf Legoniveau ist glatt gelogen.
        Die Steine haben deutlich größere Toleranzen. Das macht sich bei Klemmkraft und Optik bemerkbar.
        Cobi hat qualitativ tatsächlich Legoniveau.

        • @Thomas: woher willst Du wissen, wie die Qualität von Lepin Steinen ist, wenn Du selbst keine hast? Ich gebe offen zu, ich habe mehrere Lepin und Xingbao Sets. Die Qualität war früher tatsächlich schlechter als bei Lego. Mittlerweile sind die auf gleichem Level, bei der Farbtreue traurigerweise sind die Plagiate dem Original sogar überlegen. Und nochmal zu Cobi: der Reiz dort besteht insbesondere auch in der Qualität der Drucke (anstelle der Aufkleber-Orgien bei Lego) und der Vielzahl spannender SNOT Bauteile, die es bei Lego gar nicht gibt.

          • Wann habe ich geschrieben, ich hätte keine? Ich habe den Vergleich bei mir zu Hause liegen. Da ich beruflich Zugang zu hochpräziser Messtechnik habe, habe ich die Beobachtungen sogar mit Messdaten geprüft. Lepin weist systematische Abweichungen bei drehsymmetrischen Teilen auf (bspw. 2×2 Steine sind rechteckig, nicht quadratisch) und die Streuung aller Merkmale ist höher als bei Lego und Cobi.

      • Welcher Bausatz soll das denn gewesen sein? Bitte mal Setnummer angeben und welche konkreten Teile das gewesen sein sollen – Danke!
        Persönlich kenne ich auseinander fallende Legosteine ausnahmsweise und maximal bei sehr alten und sehr stark gebrauchten/bespielten Bausätzen. Und ich habe über 500 Legobausätze – neu wie gebraucht, jung wie sehr alt, groß wie klein – aus verschiedensten Themen gebaut. Ansonsten gibt es an der Klemmkraft m.E. nichts zu kritisieren: Die ist eben darauf ausgelegt, dass auch und vor allem Kinder gut und leicht bauen können. Wer seine Bausätze lieber mit der Zange montiert, weil er sonst die Steine nicht zusammen bekommt, der soll halt woanders kaufen (denke da an das berühmt-berüchtigte Maritime Museum…).
        Und ich versuche hier nicht, Lego als makellos und perfekt zu verkaufen – die haben schon auch kleinere Probleme.
        Aber Ihre Aussage klingt für mich – mit Verlaub – leider deutlich übertrieben (Tendenz leider zu unglaubwürdig).
        Nichts für ungut.
        Gruß!

    • Björn hat lediglich die Ursachen dargelegt, nicht dass er Raubkopien gut findet.

      • Wow!!!
        Vom Raubkopierer zur Weltpolitik und dann direkt ins Kinderzimmer.
        Man muss schon ein paar mal ganz nach oben schauen, was das Thema ist.
        Lego, ganz klar, ein tolles Spielzeug.
        Aber die Neuerungen wie Star Wars, Mindstorms, Batman und was noch alles kommt, bzw. kommen mag, ist doch nur Marktanteile und Gewinne maximieren.
        Das Original ist schon längst vergessen.
        Leider.
        Aber nun mal zum Thema:
        Plagiate sind einfach Sachen, welche nur beweisen, dass man niemals das Wasser dem Original reichen kann.
        Eigentlich egal, ob nun die Qualität besser oder schlechter ist, ein Plagiat erreicht niemals die Akzeptanz eines Originals.
        Schaut euch doch mal die älteren Toyota, Datsun, Dewoo oder Mazda an.
        Doch auch das gleiche.
        Mein Fazit:
        Durch Klagen und Gerichtsbeschluss gewinnt Lego oder andere Hersteller keinen Blumentopf.
        Qualität ist doch das überzeugenste Argument, kein Gericht oder Gesetz kann das ändern.
        Der Käufer alleine hat das in der Hand.

    • @Mox: zu behaupten, die Qualität von Lego sei besser als die von Cobi oder anderer bekannter und legaler Klemmbausteinehersteller, bringt Dich auf ganz dünnes Eis. Lego hat in den letzten Jahren immer mehr Qualitätsprobleme, angefangen bei der Farbtreue, über die Klarsichtbauteile bis hin zu den Maßtoleranzen. Keines meiner Cobi Sets hat derlei Probleme. Und auch wenn Lepin oder Xingbao weg wären, es gäbe genug Alternativen, die Lego sowohl von der Qualität als auch vom Preis-Leistungsverhältnis her locker Paroli bieten können, und das ganze ohne Plagiate.

    • @Mox. Glaubst du denn auch das dein kompletter Eigentum Plagiat frei ist? ich nicht. Aber zum Thema Preis bei Lego muss man auch sagen dass hier auch der Service mit im Preis enthalten ist. ich weiß noch als ich damals von den Problemen mit den actuatoren beim Lego Technik Bagger betroffen war hatte man mir den Ersatz kostenlos neu zugeschickt.

  3. Wenn ihr „nur über Lego und keine anderen Brick-Fabrikanten“ berichten wollt, warum dann dieser Artikel? Lego bejubeln und dabei Vor- und Nachteile aufführen und dazu dann bitte neutral bleiben.

  4. Das sehe ich genauso wie Mox!
    Ausserdem ist es ein himmelgrosser Unterschied, ob ich einen Baustein „kopiere“ und so stark weiterentwickle, dass es mit dem „Original“ nicht mehr allzuviel gemein hat, oder ob ich die mühevolle Arbeit, ein Set zu „entwickeln“ einfach stehle und mich dreist daran bereichere. Ich bin kein Fanboy, finde aber geistiges Eigentum absolut schützenswert und richtig!

    PS: Finds im Übrigen echt blöd, dass es mehrere Björns hier geben kann – auch wenn man nunmal nichts an seinem Namen ändern kann – aber gerade wenn ein Namensvetter Unsinn verzapft, wäre es schön, wenn man sich schon namentlich davon distanzieren kann, ohne eine Verwechslung befürchten zu müssen! Lg

  5. Die Käufer und Reseller müssen viel härter zur Verantwortung gezogen werden..4stellige Strafen für Käufer wären angemessn

    • Zum Glück entscheiden nicht Leute wie du was „angemessen“ ist…

      • Da haben gewisse Leute wirklich Glück 🙂

      • Dirk, mit dem Kriegsspielzeug und nicht auf einen Nenner kommen magst du recht haben. Aber ich würde z.B. auch nie StarWars für meine Kinder kaufen und selbst Ninjago finde ich unpassend.

        Aber der Kommentar ist daneben. Kauf du deine gefälschten Sets und sei zufrieden. Ich bleibe beim Original und finde Strafen für Käufer ebenfalls richtig. Die meisten handeln bewusst, vernichten Arbeitsplätze, hinterziehen bei der Einfuhr Steuern etc.

        Und wenn ich mich mal umgucke verstehe ich den China-Hype nicht. Da kosten Sets grob die Hälfte, es kommen aber mindestens 19% Umsatzsteuer bei den größeren Sets dazu. Wenn ich dann die Eckgarage, wie am Wochenende, für 139 EUR kaufen kann, ist der Preisunterschied nur noch gering. Aber ich kann ein reines Gewissen haben, habe sogar deutsche Arbeitsplätze bei Karstadt gerettet, Steuern gezahlt und die Garantie ein Produkt zu haben, was meine Kinder ohne Bedenken in den Mund nehmen können, weil alles getestet ist. Das mögen die China-Clone auch behaupten, aber bewiesen ist es nicht.

        Wenn jemand ein Set von z.B. Kobi kauft, dann ist dies etwas völlig anderes, da es einfach keine dreiste Kopie ist.

        • Mein Kommentar bezog sich darauf, dass wie so oft Hinz und Kunz meinen einschätzen zu können, was die Allgemeinheit als „angemessen“ ansieht. Wenn man so anfängt, dann sind wir wieder im Mittelalter unterwegs, wo der Dieb die Hand verliert und Leute, die sich aus der Sicht anderer falsch verhalten an den Pranger gestellt und mit faulem Gemüse beworfen werden. Was das angeht sind wir mit den „sozialen“ Medien (der Begriff ist die Farce schlechthin, „asoziale Medien“ sollte es heißen) auf dem besten Weg dahin!
          Ich finde es jedenfalls gut, dass Leute wie RexLegibus (der Name sagt auch welch Geistes Kind hier unterwegs ist) diesbezüglich nichts zu sagen haben!

          • Wir sind hier im Legoforum Dirkilein… Geistiges Eigentum anzuerkennen überfordert leider viele Leute (Stichwort Musikstreaming, etc..). . Die Meinung von anderen zu diskeditieren passt doch zu Ihren s.g. Asozialen Medien 🙂 Sie leben es vor ..

            Die Einführung von höheren Strafen kann hilfreich und auch effetiv sein.(Stichwort Verkersregeln in der Schweiz)..Irgendwann ist das Risiko einfach zu hoch um wegen 30,50 oder auch 200 Euro drakonische Geldstrafen in Kauf zu nehmen.

          • Ich schließe mich deiner Meinung nach an. In einem Rechtsstaat haben Richter über die Strafhöhe zu entscheiden und ob generell eine Straftat vorliegt. Insofern wäre ich auch mit Formulierung „an geistigem Eigentum bereichern“ vorsichtig, solange kein Urteil vorliegt. Eine Quellenangabe fehlt und im Netz finde ich dazu keine aussagekräftigen Infos.

    • @Rex:
      Die Vorraussetzungen dafür gibt es schon. Bin gespannt wann Zoll und Lego ernst machen. Vielleicht wird eine fette Abmahnwelle die Fans von Klemmbausteinen zurück in die Legalität bringen. In der Musikindustrie war das vor ca.10 Jahren der Fall.

      Auffällig ist, dass bei der ganzen Diskussion AFOL-Sets im Mittelpunkt stehen. Es geht um den Sternzerstörer (10221), die Maersk (10241), den Falcon (75192), den Bugatti (42083) oder ältere Sets, die Sammelgegenstand geworden sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand sich beschwert hat ein Friends-Set sei zu teuer oder die CITY Bergbau-Serie geht ja gar nicht. Komisch oder..??

      Es wird ein Leistung in Anspruch genommen (Design, Konstruktion usw..), die aber nicht vergütet werden soll.

      Es gibt den Vorwurf, Lego verdient ja so viel. Das stimmt. 25% Umsatzrendite ist eine sehr gute Leistung. Diese Zahl gilt allerdings nur für die gesamte Legogruppe. In Deutschland liegt die Umsatzrendite bei 4% vor Steuern und damit auf einem Niveau, das im Einzelhandel üblich ist.
      Lego Deutschland trägt zwar mit 10% zum Gesamtumsatz bei, ist allerdings nur für 2% des Gewinns verantworltich.
      Das große Geld verdient Lego NICHT in Deutschland.

      Abgesehen davon, ist es oft möglich die Sets mit 35% Rabatt zur UVP (manchmal sogar noch mehr) zu kaufen. Mein Bugatti hat €225 im Einzelhandel gekostet und ich gehöre nicht zu den Payback, Gutschein und Kundenkartennutzern. Bei diesen Nachlässen von zu hohen Preisen zu sprechen, finde ich sehr verlogen. Der Einzelhändler verdient dabei sicher schon lange nichts mehr.

      Die meisten alten Sets sind mit ein bisschen Geduld in der Nähe der ehemaligen UVP zu finden.

      Warum steigen bloß die Preise für die alten Sets? – Ganz einfach: Angebot und Nachfrage. Viele AFOLs sind seit einigen Jahren erst wieder dabei und habe die Sammelleidenschaft entdeckt. Wenn alle ein paar Sets nachjagen, steigen die Preis auf irrwitzige Levels.

      Beispiel: Der teuerste VW Käfer kostete 1973 lt. Wiki DM 7.750, also ca €4.000.
      Heute sind mindestens €10.000 fällig (gebraucht wohlgemerkt!). Hier kommt keiner auf die Idee von Preistreiberei zu sprechen. Komisch oder…??

      Übrigens: Lego ist nicht verwortlich dafür, dass zu Plagiaten gegriffen wird. Wenn ich mit den Design nicht zufrieden oder mit der Preis zu hoch erscheint, kaufe ich nicht.
      Jede Entscheidnung zum Plagiatskauf wurde selbstständig und aktiv getroffen und somit ist jeder für alle Konsequenzen voll verantwortlich.

      • Das Autobeispiel ist jetzt eher schlecht gewählt, da es zumindest für bestimmte Modelle legale Replikas gibt. Dasselbe gilt für den Kunstbereich.

        • Ich warte auf deine guten Vorschläge.

          • Ein Vorschlag wäre, dass Lego alte Sets neu auflegt, oder alte Sets als Bulk-Version ohne Original-Karton und Anleitung verkauft um den Sammlerwert der alten Sets zu erhalten.

            Sein wir doch mal realistisch. Diejenigen die sich einen Star-Destroyer von Lepin kaufen würden niemals 1500,-€ für ein altes Lego-Original ausgeben, sind also sowieso kein potentieller Käufer für die Sammler-Sets. Einige dieser Kunden würden aber zu einem „normalen“ Setpreis bei Lego kaufen.
            Das löst sicherlich nicht die Problematik mit der Kopie von aktuellen Sets, aber immerhin.

          • „Ein Vorschlag wäre, dass Lego alte Sets neu auflegt“
            Das macht Lego doch: Taj Mahal (10256) oder Todesstern (75159).

            Wieviel würdest du denn für einen Legoneuauflage des Star-Destroyer (10221) bezahlen? Wo ist dein fairer Preis (Teilezahl bleibt gleich)?

          • Ich habe den MF 75192 für 800,-€ morgens um 8 Uhr direkt am Erscheinungstag bestellt. Ich bin bereit Geld zu zahlen.
            Ich werde vermutlich auch einen UCS Sternenzerstörer in einer Neuauflage kaufen, auch wenn ich Ihn bereits als Lepin-Kopie habe.
            Aber ich zahle keine 1500 – 2000€ für einen Todesstern 2 oder 800,-€ für nen Green Grocer.

        • Warum meinst Du das Autobeispiel sei schlecht gewählt?
          1. Die Replika ist eindeutig als solche gekennzeichnet.
          2. Der Replikabausatz kostet deutlich mehr als der damalige Neupreis des Original?
          3. Der Original Käfer kostet in guten Zustand locker das 10-fache der damaligen UVP.

          Erkläre mir, warum sich in dem Segment keiner über die Preise beschwert.

    • Aber sonst geht es dir noch gut??? Ich kaufe mir die BLACK PEARL von LEPIN für 50 € statt von LEGO für 500 (FÜNFHUNDERT!!!!!) €. Und deiner Meinung nach soll ich jetzt mehrere Tausend Euro Strafe zahlen?!?!?!!?? 🤨🤨🤨🤨🤨🤨

      • 1. Die Black Pearl (4184) hat bei LEGO UVP 99,99 gekostet und ist schon lange dort nicht mehr erhältlich.
        2. Gebraucht kostet das Set ca. € 200.
        3. Handeln und Konsequenzen tragen. Du muss dir dem Risiko bewußt sein, dass Lego oder in diesem Fall Disney Dich belangen können. Wer das Gesetz bricht, kann dafür bestraft werden. Für manche ist das neu.

        • Solange in dem Karton der kommt nur lose Steine sind, und das ohne Bilder oder Aufdrucke, können Lego und Disney sich auf den Kopf stellen. Die reine Zusammenstellung von Steinen ist nicht verboten und nicht schützenswert. Erst das Design als solches wäre es. Aber das kauft man nicht.

          Das was wiederum verboten ist, ist das werben mit Lego und Disney. Aber das tut der Anbieter und nicht der Käufer.

          Da kann Lego soviel rotieren wie es will. In China geht es halt um die Kartons und die Logos/Schriftzüge. Aber die sind nicht dumm, die wollen das Geld. Hierher kommt ein brauner Karton mit den Steinen in Tüten und fertig. Maximal noch eine Anleitung. Aber da auch eher ein Link.

          • „Das was wiederum verboten ist, ist das werben mit Lego und Disney“
            Die Sets werden bestimmt ohne Bild im Shop gezeigt oder…? Somit liegt das unerlaubte Nutzen vor.

            Die Art und Weise der Lieferung zeigt, dass versucht wird, geltendes Recht zu umgehen.

          • @CEO

            Die Art und Weise der Lieferung zeigt, dass gegen kein geltendes Recht verstoßen wird im Bezug auf die Lieferung.

            Und sich an Gesetze halten um nicht gegen sie zu verstoßen. Nun ja, macht das nicht jeder?

  6. Hab schon mein Popcorn bereit, schaun wir mal wies weiter geht im Reich der Dämischen Wichtel 😉

    Ich denke das die Sache für Lego mehr schadet als Hilft, den durch die nun wirklich Flächendeckende Berichterstattung fragen sich noch viel mehr wo man die Tollen Sets aus Asien herbekommt und warum sie die nicht schon früher entdeckt haben, Ach ja in Billund arbeiten keine Schlauen Strategen

    • Das ist genau die Häme, die dem neuen Zeitgeist entspricht @AFOBB. Das ist die Gesinnung, der wir unzählige Verbotsschilder und Gerichtsverfahren verdanken: Erlaubt was nicht verboten ist. Hast Du keine Moralvorstellung?

    • AFOBB, ich weiß das ist eine Sache mit dem Internet und hinter Pseudonymen kann man sich gut verstecken. Aber was sollen solche Hass-Kommentare? Findest du dich witzig, wenn du Dämischen Wichtel sagst?
      Ist es witzig, wenn man dich, angenommen, statt „Amal“ „Anal“ nennt? Oder statt „Wolfgang“ „Hundgang“ oder „Klogang“? Werde erwachsen und sag Lego oder im Reich der dänischen Steine. Und auch die anderen Kommentare sind genauso sinnlos und unverschämt. Hauptsache beleidigen.

      • Da hat sich dich ein kleiner Fehler eingeschlichen, es sollte Dänische Wichetl heisen und nicht Dämisch.

        @ Adi wir bräuchten noch viel mehr Verbotsschilder und Vorschriften, am besten noch wie man Richtig aufs Klo geht, den genau sowas brauchen Menschen die es mental nicht auf die Reihe bekommen sich zu erheben und maö über ihren Beschränkten Dänischen Tellerrand zu schauen 😉

  7. Wenn ich das richtig verstanden habe, war ja einer der Hauptkritikpunkte im Gerichtsurteil das Logo. Daher haben manche Reseller (meinen Informationen nach) das Lepin-Logo schon längere Zeit mit einem „Yeshin“-Logo oder ähnlichem überklebt. Sollte dieses jetzt geändert sein, würde einem dicken Teil des Gerichtsurteils entsprochen sein.
    (Dies ist natürlich eine rein rechtliche Betrachtung, ohne dass ich das Kopieren ganzer, insbesondere aktueller Sets gut oder schlecht heiße).
    Interessant wäre jetzt, wie sich die Rechtssprechung verhalten würde, ein zB einzelne Bauabschnitte verkauft werden. Kauft man dann zB alle 6 Bauabschnitte eines 42043 einzeln (ohne Anleitung, die es ja digital gibt) als „Ersatzteil“: wäre das dann als Kopie zu werten?

    • Wenn ein reiner Kopierer wie Lepin alle Angriffspunkte beseitigt, verlieren sie die Aufmerksamkeit. Wie soll jemand Unerfahrenes, der nur Geld sparen möchte, die sieben Bauschritte eines 42043 finden, ohne zu wissen, wo und was er suchen muss? Ohne Bild, ohne Nennung der originalen analen und Nummern.
      Es bleiben dann nur noch Experten, die sich damit eindecken können. Allerdings frage ich mich: wie erbärmlich ist es, als absoluter Experte für Lego, der man ja aus irgendeinem Grund geworden ist, eine billige (im Sinne Wert und Anmutung) zu kaufen statt des Originals?

      • Thomas, hier geht es nicht um Experten. Die würden sowas sowieso eher bei Bricklink zusammenstellen (und abgesehen von speziellen Steinen wohl auch nicht allzu viel teurer liegen). Auf der Internetseite einfach das Bild des Original-Modells mit dem Text „Ersatzteil für Original-Lego 42043 – Part 1 – Steine von Lepin/Xianbao/wasauchimmer“ usw. Alle 6 Teile nebeneinander im Shop oder sogar unter einer einzelnen Seite mit Auswahlfeld. Damit kaufst du ein einzelnes Pack, was kein vollständiges Modell ergibt. Kann dich ja niemand hindern, alles 6 Ersatzteilpakete zu kaufen.
        Natürlich ist das moralisch gesehen voll daneben. Aber mich interessiert die rechtliche Seite 😉

        • Bob der Baumeister

          29. April 2019 um 16:17

          Xingbao mit Lepin auf eine Ebene zu stellen find‘ ich jetzt aber nicht korrekt, das nur am Rande. Xingbao vertreibt auch nur selbst designte Modelle. Am wie gesagt, das sei nur am Rande mal erwähnt. ✌😆

          • Xingbao ist doch eine Lepin-Tochter??

          • Ja, natürlich – ein Laden!

          • Genauso wie VW und Bugatti ein Laden sind?

          • Soweit ich weiss ist das keine Tochter sondern ein Schwester. Sie gehören wohl zur gleichen Gruppe. Das ist ein Unterschied.Das ist wie Seat und Skoda. Nicht Wie Volkswagen und Skoda. Verstößt Seat gegen Gesetze kann man Skoda dafür nicht verantwortlich machen. VW als Mutter hingegen schon.

            Unabhängig davon ist aber auch Xingbao wohl lange Zeit, zumindest nach europäischen Recht, illegal unterwegs gewesen, da deren Minifiguren zu ähnlich waren.

  8. Was passiert eigentlich mit den ganzen Sets, die bei der Razzia eingezogen wurden? Keine Aussage! Drei Werke von Lepin wurden geschlossen – wieviele Werke gibt es, die weiter produzieren? Die schon vorhandenen Sets dürfen aber noch verkauft werden…. In einem Bericht steht, daß der Polizei seit etwa 1/2 Jahr das aufgefallen ist. In den Foren wird schon ewig darüber diskutiert.
    ?????????????????????????????
    Ich habe den Eindruck, man will der Welt sagen: Seht mal, wir machen was! Und wir gehen aktiv gegen Produktpiraterie vor….
    Und die Diskusion hier geht hauptsächlich um Kriegsspielzeug. Ja, auch Lego stellt Kriegsspielzeug her. Und auch wenn Andres schreibt: „Es ist ein Unterschied, ob es eine Fantasie-Welt ist, oder ob tatsächlich ein fürchterlicher Krieg stattgefunden hat.“ StarWars ist schon lange keine Fantasie-Welt mehr, seht euch die Rüstung und Spionage im Weltall an. Aber diese Diskusion geht, wie Andres auch schreibt, am Thema vorbei. Ich bin nächste Woche im Legoland, da werden die Sets (mit Coupon) mit 20% Rabatt verkauft. Das sind dann realistischere Preise.

    • Was mich an der ganzen Geschichte wirklich erschüttert, ist die Tatsache, dass ALLE Medien völlig unisono berichten, die örtliche Polizei wüsste seit letztem Herbst von diesen Dingen, wo doch seit Jahren bekannt ist, was Lepin macht und sogar Testberichte existieren usw. Ist denn in den Redaktionen niemand in der Lage, mal eine schnelle Google-Suche zu starten? Oder die Kommentarbereiche der eigenen Artikel zu lesen und dann zu korrigieren? Wahnsinn – das ist ja schlimmer als die ganze Relotius- Geschichte!

  9. Ich bin ja sonst immer nur ein stiller Mitleser 😉 Naja, ich sag mal so, wenn Lepin endlich eigene Sets und Mocs rausbringt finde ich das in Ordnung… Ich hatte zwei Sets von Lepin die Black Pearl und die Queen Anne’s Revenge… Bei mir keinen Unterschied zum Original. Und die Qualität war bei mir Top! Trotzdem finde ich es nicht angemessen, sogar dreist, dass wirklich jedes Set kopiert wird. Bei Sets die nicht mehr produziert werden(z.B. Lego 10221) kann ich ja meiner Meinung nach noch ein Auge zudrücken, da Lego mit denen kein Geld mehr macht. Sondern nur die Leute die sich solche Sets als Wertanlage anlegen, was in meinen Augen nicht richtig ist. Aber jedem das seine 😉

    *(Das Spiegelt lediglich meine Meinung wieder und soll für keinen verletzend oder beleidigend wirken)

    • „Bei Sets die nicht mehr produziert werden(z.B. Lego 10221) kann ich ja meiner Meinung nach noch ein Auge zudrücken, da Lego mit denen kein Geld mehr macht“
      Weißt Du, ob Lego ist Sets evtl. als Remake in 5 Jahren nochmal veröffentlichen wird? Dann hätte Lego einen verminderten Umsatz und demfolge auch einen Schaden erlitten.
      Wie beurteilst Du diese Situation ?

      • Lego würde höchstens eine Neuauflage machen. Mit Verbesserungen etc. Bestes Beispiel ist die jetzt erscheinende Tantive IV. Ist auch anders als die Tantive IV von 2009 ;). Lego hätte meiner Meinung nach keiner verminderten Umsatz. Denn 10221 würde nach wie vor von allen gekauft werden(auch von denen die das Lepin Modell im Besitz haben). Ich hab in vielen Foren gelesen, dass sich viele Leute die Lepin besitzen das Original kaufen würden wenn Lego ein Remake oder eine Neuauflage machen würde. So geht es mir mit der Pearl und der Queen Anne’s Revege auch. Im Hinterstübchen weiß man immer dass es kein Lego ist… und so geht auch das gewisse „extra“ flöten. Aber so konnte ich meine Lego Pearl und die Pearl von Lepin vergleichen. Und ich glaube nicht, dass es von Lego eine Neuauflage des Sets 10221 geben wird. Aber man weiß es halt nicht ;). In Zukunft werde ich aber keine Plagiate mehr kaufen…. Der Preis ist zwar gut und schön, aber es ist halt nicht das selbe… Ich hoffe man konnte mir ohne Probleme folgen 🙂

        • „Lego hätte meiner Meinung nach keiner verminderten Umsatz“
          Ich habe erhebliche Zweifel, dass du mit deiner Aussage rechtbehalten wirst. Schon bei der Tantive IV waren die Reaktionen gemischt.
          Der 10221 hatte einen Teilepreis von 12,69 ct (UVP400). Ich höre jetzt schon das reflexartige Aufschreiben, aber ich lasse mich gerne überraschen, falls das Set nochmal kommt.

          Übrigens auf Ebay konnte man das Set mehrmals in den letzten Tagen für ca. €400 gebraucht kaufen.

          • Man wird halt sehen was kommt. Aber so viel ich gehört habe produziert Lepin unter einem anderen Namen weiter.

    • Wieso ist das nicht richtig, dass sich Leute Sets als Geldanlage hinlegen?

      Nur deshalb kann man doch überhaupt noch alte Sets in OVP kaufen.
      Bleibt doch jedem selbst überlassen ob er den aufgerufenen Preis zahlt oder nicht.
      Sicherlich wollen die Leute damit Geld verdienen, aber Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Viele Interessenten bei wenigen verfügbaren Exemplaren = teuer.

  10. In Deutschland verkauft Lepin völlig unbehelligt unter dem Namen „Modbrix“ über Amazon. Habe dort ein yellow Submarine gekauft hieß es kommt ohne Figuren aber von Lego, am Ende war es Lepin mit Lepin Anleitung. Ging direkt zurück. Diese Sets werden heute auch noch verkauft.

    • Hallo Matthias,

      Lepin ist nicht Modbrix!

      Bei Modbrix handelt es sich wohl um einen findigen Händler, der Lepin Sets unter eigenem Namen über Amazon vertreibt. Bei dem von Dir genannten Set (Submarine) steht doch nirgends explizit dabei, dass es von LEGO ist, oder?

      In der ganzen Diskussion werden immer wieder falsche Behauptungen aufgestellt… Klar ist das Geschäftsgebaren von Lepin nicht in Ordnung aber man sollte schon zwischen Plagiaten und Fälschungen (wäre es ja in Deinem Fall weil das Plagiat angeblich von Lego sein soll) unterscheiden. Lepin hat doch nirgends behauptet, dass Sie Lego sind. Daher haben die Noppen auch kein Branding ;-). Es macht die Sache nicht wirklich besser aber das sollte mal erwähnt werden. Bei Fälschungen von z.B. Designer Taschen geben diese explizit vor „echte“ Wäre zu sein und verwenden Markennamen, Logos etc. 1:1.

      • „Klar ist das Geschäftsgebaren von Lepin nicht in Ordnung“
        Das Geschäftsgebaren ist schlicht illegal. Ein Blick ins Gesetz hilft weiter: §14 Markengesetz

        • Zu schnell fahren ist übrigens auch „illegal“, deswegen würde ich aber auch nicht auf die Idee kommen für jeden der 5 km zu schnell fährt direkt die Privatinsolvenz zu fordern. Auch hier gilt, prima wie sich manche als Ankläger, Richter und am besten gleich noch Henker aufspielen wollen. Ich würde von all diesen Gutmenschen gerne mal die Festplatten anschauen, ob sich da nicht vielleicht das eine oder andere geklaute Filmchen oder Musikstück auffindet…und wenn wir schon dabei sind prüfen wir gleich nochmal die Steuererklärung, die Handwerker Rechnungen und die Sozialabgaben der Putzhilfe. Und ansonsten schön gegen den Klimawandel demonstrieren und danach mit dem SUV zum Flughafen für die nächste Fernreise fahren …wie ist eigentlich die Luft da oben auf eurem hohen moralischen Roß?!

          • „… direkt die Privatinsolvenz zu fordern“
            Wer macht das? – Ich habe nur von dem Risiko gesprochen, dass Plagiatkäufer vom Rechteinhaber abgemahnt werden können und ggf. Schadensersatz gefordert werden kann.

            Hast Du ein Problem mit Menschen, die legale Musik besitzen, Steuern zahlen, Handwerkerrechnung begleichen und eine Putzfrau korrekt vergüten?

          • @Dirk
            Mach doch mal sinnvolle Vorschläge, was deiner Meinung nach Lego verbessern kann.

          • Die Vorschläge habe ich und ja auch andere schon gemacht. Lego könnte einfach hingehen und jedes halbe Jahr ein altes sehr beliebtes und durch mangelnde Steine, extreme Nachfrage oder was auch immer sauteuer gewordenes Set für 1-2 Monate neu auflegen, aber nicht in der Original Verpackung sondern z.B. nur in Polybags, quasi als Auftragsproduktion.
            Ich kenne andere Hersteller aus anderen Spielzeugbereichen, die genau das machen und bei denen man längst vergriffene 20 Jahre alte Modelle für kurze Zeit nachbestellen kann. Und bei denen geht es z.B. auch um ein Raritäts- und Sammlerding, aber da steht Kundenfreundlichkeit gegenüber den Neukunden über dem Nimbus von „bei uns wird alles mal zur Rarität“.
            Außerdem würde man damit niemandem richtig weh tun, außer vielleicht den Scalpers, aber wer auf höhere Verkaufspreise spekuliert darf sich nicht wundern wenn er sich mal verspekuliert.
            Eigentlich wäre es eine absolute Win-Win Situation. Die Sammler hätte mit ihren Originalsets durch die ungeöffnete Verpackung immer noch etwas besonderes, die neueren Kunden hätten endlich bezahlbaren Zugang zu alten Sets und Lego würde damit auch richtig Geld verdienen, weil endlich mal jemand die Modelle zum UVP kauft. Exklusiver geht es in dem Fall ja gar nicht, weil man den Zweitmarkt massiv unterbieten würde. Und als schönen Bonuseffekt würde man dem Zweitmarkt das Wasser abgraben. Hat man doch beim MF gesehen wie gut das funktionieren kann!!!

          • @Dirk
            Danke für deinen sachlichen Vorschlag.

            Die Idee hört sich nicht schlecht an. Lego hat ja bereits einige Remake auf den Markt gebracht. Ich glaube die Entscheidung ist nicht einfach. Zum einen will man sich als kreatives, innovatives Unternehmen präsentieren. Zum anderen möchte man den „neuen“ AFOLs einen Zugang zu den „Schätze der Vergangenheit“ ermöglichen.

            Ob sich deine Vertriebsidee funktionieren würde, wäre interssant herauszufinden. Hast du den Vorschlag Lego schriiftlich unterbreitet?

          • Ne, habe ich nicht, wozu auch?! Lego hat eine klare Strategie bei seiner Preisgestaltung und ein steckt in einem Dilemma was die Rabatte seiner Partner angeht. Die Unternehmensphilosophie scheint es zu sein, dass der Kunde wissen muss, dass alle nur eine bestimmte Zeit verfügbar ist, damit er es jetzt kauft und nicht vielleicht später. Künstliche Verknappung ist ein Teil von Legos Gesamtkonzept. Das werden sie sicherlich nicht ändern, weil ich Ihnen einen netten Brief schreibe…Lego hat offensichtlich kein Interesse diese Kundenwünsche zu bedienen, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei Lego noch niemand so eine Idee hatte…

          • „Ne, habe ich nicht, wozu auch?!“
            Wie soll sich dann was ändern? – Bei den regionalen Special-Sets hat das funktioniert.
            Wer nichts tut, darf sich nicht beschweren.

    • Scheint mir aber seltsam, denn modbrix-Sets sind – soweit ich sehen kann – keine Lego-Kopien. Und ich sehe auch nirgends die Angabe, es sei oder käme von Lego. Ganz im Gegenteil.

      • “ modbrix-Sets sind […] keine Lego-Kopien“
        Ich habe erhebliche Zweifel, dass Modbrix das Set „Borkum“ und „Containerschiff“ selbst entworfen hat.
        Das Set „Handy Store“ wird höstwahrscheinlich nicht von dem bekannten Telefonhersteller lizensiert sein.

  11. Aber das ist doch nicht neu. Lepin hat doch vor ein paar Monaten schon den neuen Namen Nuogoa mitgeteilt?! Sind doch auch schon länger die ersten Sets im Vertrieb. Lepin Sets waren seit Monaten nur noch der Abverkauf der Rest.

  12. Erschreckend wieviele vermeintliche AFOLs hier doch schreiben…Plagiate zu kaufen schadet LEGO … !!!

    Wirkliche Lego-Fans würden niemals ein Plagiat kaufen, daher gehe ich davon aus dass hier viele Trolle am Werk sind !

  13. Natürlich ist es schuftig, mit fremden Designs sein Geld zu verdienen. Aber im Endeffekt ist Lego da in einer ähnlichen Lage wie die Musikindustrie vor über 15 Jahren. Vielleicht sollte sich Lego überlegen, ob es da nicht eine legale Alternative schaffen will für vergriffene Sets.
    Es ist klar, dass Lego ganz offensichtlich an seine Produktions- und Lagerkapazitäten stößt und daher keine alten Sets unbegrenzt vorrätig halten kann. Aber was würde Lego daran hindern, sich Partner in China zu suchen, die alte Sets lizenziert und billiger anbieten können und dafür aber das unternehmerische Risiko tragen? (Natürlich würde das nicht bei Sets gehen, an denen noch eine Drittlizenz hängt, also Star Wars, Harry Potter etc.) Qualitativ reichen viele China-Hersteller bei den Steinen schon an Lego heran, bei den Minifiguren allerdings nicht ganz (der Guss mit zwei verschiedenen Plastikfarben in einer Form scheint in China bei den anderen Herstellern noch nicht zu gelingen).
    Gitarrenhersteller wie Fender und Gibson haben ihre eigenen Billigmarken (Squier und Epiphone), vielleicht sollte sich Lego überlegen, ob das auch eine Richtung wäre, die man gehen kann, denn ich gehe davon aus, dass viele Lego-Fans, die sich kopierte China-Sets kaufen, das durchaus mit ein paar Bauchschmerzen tun.

    • Vielleicht sollte man China einfach dazu bringen, geistiges Eigentum erzuerkennen und Verstöße angemessen zu bestrafen. In einem totalen Überwachungsstaat sollte das kein Problem sein. Wer sich eigenes Bild der chinesischen Kopierkünste machen möchte, geht einfach auf die größte Industriemesse der Welt in Hannover und schaut sich um.

      Die russischen Raubkopierer wurden erst stillgelegt, als man damit gedroht hat Russland die Aufnahme in die WTO zu verweigern.

      • Was interessiert China das? Du kannst nicht mit unseren westlichen Werten hinaus in die Welt gehen und verlangen, dass alle so ticken wie wir. Ich stimme natürlich mit dir überein, aber so einfach, wie du es darstellst, ist es nun mal nicht.

        Ich persönlich würde so ein klar kopiertes Set nie kaufen, auch wenn die Preispolitik von Lego zum Teil durchaus fragwürdig ist. Dann lieber auf Angebote warten oder eben nicht kaufen. Eigene Sets von anderen Herstellern würde ich aber durchaus eine Chance geben.

        PS: die russischen Raubkopierer sind übrigens nicht stillgelegt, ebenso wenig wie die Kopierer von Musik (wurde weiter oben irgendwo geschrieben). Am witzigsten waren jedoch die geretteten Arbeitsplätze bei Karstadt durch den reduzierten Lego Kauf 🙂

        • „Du kannst nicht mit unseren westlichen Werten hinaus in die Welt gehen und verlangen, dass alle so ticken wie wir“
          China ist 2001 der WTO beigetreten. Mit dieser Entscheidung hat sich China dazu verpflichtet die WTO-Standards zum geistigen Eigentum anzuerkennen (TRIPS). China hat sich dazu entschieden, also erwarte ich, dass sich daran gehalten wird.

          Ich habe nicht gesagt, dass ich mit Legos Preispolitik einverstanden bin. Meine Handlungsoptionen sind dargestellt.

          Im Rahmen der russischen WTO-Beitrittsverhandlungen wurden die Musik-Copycats in 2007 auf der der westlichen Musikindustrie stillgelegt.

          Von welchen Arbeitsplätzen sprichst du?

      • Fingerspitzengefühl79

        30. April 2019 um 2:08

        Da gibt es doch viel größere und wichtigere wirtschaftliche Belange, die dies verhindern.

        China hat einen eigenen Plan und macht nur das, was unbedingt nötig ist, oder wie z.B. jetzt bei Lepin als Image-Pflege. Warum sollte China Rücksicht nehmen auf Europa? Europa oder die USA sind längst nicht mehr in der Position irgend etwas von China zu verlangen, Vertrag hin oder her.

        Dein Ton hier finde ich übrigens nicht gerade angenehm. Andere Werte schreinst du nicht so gerne zu akzeptieren. Du führst dich wie ein Lehrer auf der die ganze Zeit mit Finger winkt. 😉

        • „Andere Werte schreinst du nicht so gerne zu akzeptieren.“
          Deine Vermutung ist nicht zutreffend.

          Was wäre dein Ansatz? – Vergessen wir geistiges Eigentum, Schutzrechte und Patente?

          Zu einem Wettbewerb gehören gleich Bedingungen. Das Regelwek dafür ist das WTO-Abkommen. Jetzt fragst du warum China darauf Rücksicht nehmen sollte?
          Das wäre so, als wenn Bayern München einseitig während eines Fussballspiels erklärt, dass sich die Regeln ändern.

          Es ist offensichtlich, dass es einen einseitigen Technologietransfer in Richtung Fernost gibt. Zu diesem Schluss ist sogar die Bundesregierung gekommen. Die letzte Änderung der Außenwirtschaftsverordnung (§§ 60ff) zeigt deutlich diese Bedenken.

          • Fingerspitzengefühl79

            1. Mai 2019 um 4:00

            Der Technologietransfer ist schon nicht mehr nötig. In der Automobilindustrie ist China Europa schon längst vorbei. Der Transfer ist gar nicht mehr nötig. Zu welchem Schluss irgendeine Bundesregierung kommt, nachdem sie jahrelang geschlafen hat, ist komplett irrelevant.

            „Was wäre dein Ansatz? – Vergessen wir geistiges Eigentum, Schutzrechte und Patente?“ Nein, wieso sollten wir? Aber wir sollten das ganze in einem breiteren Kontext sehen. China wird sich nicht anpassen, auch wenn uns das nicht gefällt.

            Die Frage warum China darauf Rücksicht nehmen sollte, ist gerade mein Punkt. Regeln hin oder her, China macht in der Tat seine eigene. Das machen Europa und USA aber auch in anderer Hinsicht (Thema Erdöl und „Friedenseinsätze“).

            Man darf in dieser ganzen Diskussion nicht den kulturellen und historischen Werte-Rahmen vergessen.

            Es ist zu leicht (und auch zu deutsch) mit dem Finger zu zeigen. Genau so wie Europa das zum Beispiel macht bei der Abholzung des Regenwaldes, nachdem wir in ganz Europa selber alles abgeholzt haben.

            Es gibt für diese Länder außerhalb Europas andere, größere Probleme.

          • „Der Technologietransfer ist schon nicht mehr nötig.“
            Das stimmt. Man muss noch nicht mal die Automobilindustrie heranziehen.
            Mein Lieblingsbeispiel ist der Transrapid. Geniale Technologie. Bin selber mal im Emsland damit gefahren. Von Tempo 400 war nichts zu spühren.
            Vorgestellt 1979, jahrelang daran geforscht und…?
            Leider war es nicht möglich eine Referenzstrecke zu bauen. Das Projekt wurde nach China verkauft und wird dort erfolgreich betrieben.
            Dazu fehlen mir die Worte…

            Alles andere möchte ich hier nicht weiter diskutieren. Schließlich wollen wir uns hier mit Lego beschäftigen und kein Politik-Talk eröffnen.

      • Es gibt über eine Milliarde Chinesen, und das Konzept von „geistigem Eigentum“ ist nicht in der chinesischen Kultur verankert. Wenn du dich als Unternehmen allein darauf verlässt, dass andere was tun oder sich ändern, damit es deinem Geschäft besser geht, dann wird das in der Mehrzahl der Fälle kräftig in die Hose gehen. Da wird sich Lego selbst auch strecken müssen.

      • Ich habe eine Zeit lang für eine deutsche Firma in Shanghai gearbeitet. Das Problem ist die völlig unterschiedliche Kultur und das andere Rechtssystem. Kopieren ist dort nicht verwerflich sondern stellt im Gegenteil ein hohes Kompliment an die kopierte Firma da. „Ihr seid so toll, dass wir euch nacheifern“. Nahezu alle erfolgreichen Firmen werden in China kopiert und das seit vielen Jahren. Das ist erst in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden, da vorher die Kopien nicht im Ansatz an das Original herangereicht haben. Warum ist das Qualitätsniveau heute in China so viel höher als noch von 20 Jahren? Weil westliche und japanische Firmen im Bestreben einen günstigen Produktionsstandort zu finden, das ganze Know-How selbst ins Land getragen haben, in der naiven Vorstellung dass ein unterschriebenes Stück Papier davor schützt, dass damit Schindluder betrieben wird.

        Andere Länder, andere Sitten. Was für uns gut und richtig ist, gilt woanders noch lange nicht und umgekehrt.

        Um es sich nicht mit Ihren Hauptabnehmern für Exporte zu verscherzen, müssen sich die Chinesen gelegentlich ein wenig an internationale (d.h. westliche) Standards anpassen. Da schlägt man dann schonmal, wie jetzt in Shanghai, der Hydra einen Kopf ab.

  14. Ich verstehe nicht, wieso ihr es verachten würdet, dass Lego Panzer rausbringen würde. Dann würde Lego den erwachsenen Fans signalisieren, dass sie sich auch für ihre Belange interessiert. Aber das wollen sie nicht, weil die nicht der große Absatz sind und die eingefleischten AFOL ohnehin gerne auch blind Kindersets a la Heartlake Hotel kaufen.
    Und ich bin der Meinung, dass WW2 für Kinder in jungen Jahren fiktiver ist, als das Star Wars Thema, von dem sie wahrscheinlich mehr Bilder gesehen haben, als von WW2. Aber die Meinungen werden sich sicherlich um 180 Grad drehen, wenn Lego das Klemmsteinmonopol verliert, und dann doch Kriegsgerät veröffentlicht…. 😉

  15. In einem englischsprachigen Forum wurde gemutmaßt, dass LEGO die Ritter eingestellt hat, um ihre Sets besser schützen zu können. Während Nexo Knights als Marke geschützt werden kann, gilt das nicht für generische Burgen. Falls das stimmt, ist der Schuss wohl noch hinten losgegangen. Habt ihr dazu Infos?

  16. Zwar wird dieser Kommentar sowieso untergehen, aber was soll’s.
    Ich (und dafür gibt es einfach kein anderes Wort) hasse Lepin abgrundtief. Warum? Ich kann es nicht ab, wenn Menschen die Werke von anderen Menschen schamlos kopieren, ihre Marke raufklatschen und verkaufen. Das verstößt doch gegen alle Regeln der Freien Marktwirtschaft und gegen alle Urhebergesetze, trotzdem kommen die meisten damit ungeschoren davon. Und das ist ein Problem!

    • Nein, solche Kommentare sind extrem wichtig und werden gehört!! 🙂

    • Auch wenn ich persönlich ein anderes Verb wählen würde … und zusätzlich die Käuferinnen und Käufer in meine anklagenden Worte einbezöge: In der Sache stimme ich Dir zu. Der Schutz von geistigem Eigentum und Urheberrecht sind bedeutende und unverzichtbare Errungenschaften! Ich habe in den vergangenen Tagen auf dieser und auf anderen Webseiten unter Beiträgen zu Lepin und den Nachfolge“marken“ aus den Kommentaren der aus der Bundesrepublik / der EU kaufenden „Lepinianerinnen und Lepinianer“ lediglich eines entnommen: Jede und jeder von denen weiß ganz genau, was sie oder er tut.

  17. Mal abgesehen vom unternehmerischen und vom wirtschaftlichen Schaden, finde ich es um so verwerflicher, wenn solche Kopierfirmen auf Kosten von Gesundheit und Kindeswohl mit den abartigsten Herstellungszuständen herstellen.

  18. Tobas_van_der_Lust

    29. April 2019 um 17:49

    Also ich kann es völlig nachvollziehen. Viele kaufen sich Sets als Displaymodell. Hab mir den echten Mack Truck gekauft im Laden sowie den Porsche. Im Internet habe ich zu einem schon recht hohen Preis mir den Lego Xerion gekauft. Was passt da gut zu? Ja der Arocs. Und nein ich werde keine 300 Euro für ein gebrauchtes Set bezahlen damit da kein Privat Typ da Gewinn macht. Ebenso war das bei mir mit dem Horizon Express und den Emerald Night. Ich gebe keine 300 Euro für ne Lego Dampflok aus. Da bekomme ich ne fahrbare in H0. Ich würde mir viele Zugsets locker für den OVP von 99 Euro kaufen. Lego verkauft die leider nicht. Bleibt mir ja als Kunden nur Lepin. Zumal ich ja zb für den Xerion auch noch Anbauteile brauche…

    • Also ich sehe den Arcos gebraucht für €150 und neu für ca. €250 auf Ebay. Der Horizon kostet gebraucht € 150.

      Wenn so viele eine Sehnsucht nach Zügen haben, warum interessiert niemand für den „Orient Express“ auf der Ideas Platform. Das schweizer „Krokodil“ und viele weitere kreative Eisenbahnvorschläge fanden keine nenneswerte Unterstützung. Dort findet sich diverses Zubehör wie große Bahnhöfe, Schuppen etc…
      Ohne Engement läuft es nun mal nicht.
      Link: https://ideas.lego.com

      • Tobas_van_der_Lust

        29. April 2019 um 20:20

        Leider braucht man vom Horizont Express 2 damit man einen kompletten Zug hat. Für den normalen Handelspreis würde ich den auch kaufen. Wie den Emerald auch. Aber diese Preise sind absurd. Für das Krokodil habe ich abgestimmt. Dort bei ideas haben schon sehr oft Züge gute Bewertungen erhalten, trotzdem mach Lego ieinen Quatsch. Wer heute hier einen gut aussehenden Zug will, kauft halt von Blubrixx oder halt die alten von Lepin.

        • „…bei ideas haben schon sehr oft Züge gute Bewertungen erhalten“
          Das nützt leider nichts, wenn keiner dafür stimmt. Die Fans rufen nach einen „richtigen“ Bahnhof, hier ist einer: https://ideas.lego.com/projects/5c4969b4-69c0-4134-9ff9-5ea6914b0e85
          Leider ohne großen Zuspruch. Ich versteht nicht, dass sich jeder darüber aufregt, aber gleichzeitig die Projekte unbeachtet bleiben.

          Es gibt Gerüchte, dass das nächste große Disney-Set ein Zug sein soll. Wenn man den Berichten glaubt, wird das Set fast 3.000 Teile haben.
          Vielleicht hilft dir das ein wenig, aber es „nur“ die Gerüchteküche.

    • @Tobas_van_der_Lust
      Längst nicht jeder, der alte und gesuchte Sets verkauft, hat auf einen Gewinn spekuliert. Die Nachfrage macht ganz einfach den Preis. Der Käufer ist also der, der letztlich entscheidet, wie der Preis ist. Und die Spekulation funktioniert nur solange Leute meinen, etwas unbedingt haben zu wollen. Wenn keiner kauft, geht der Anbieter irgendwann von allein mit dem Preis runter.

      Man muss nicht alles haben, es gibt genug attraktive Alternativen! Eine zeitlang war ich auf der Jagd nach dem Green Grocer. Doch die Preise auf dem Gebrauchtmarkt waren mir zu hoch. Also habe ich nicht gekauft. Natürlich auch kein Plagiat! Es gibt keine Entschuldigung für den Kauf eines Plagiats! Mittlerweile vermisse ich das Set kaum noch – weil es eine große Menge anderer Bausätze gibt, die mir gefallen, die aktuell neu verfügbar oder gebraucht auch noch günstig sind.
      Andere Beispiele für von mir verpasste Bausätze, die mir sehr gefallen würden, wären der Maersk-Zug oder die Maersk Triple-E. Egal, was solls!

      Wir dürfen halt nicht vergessen, dass niemand von uns all diese Bausätze wirklich braucht – im Grunde sind das alles Luxusartikel.
      Kritisch und verbrecherisch wird Spekulation, wenn es um unverzichtbare Dinge (Trinkwasser, Grundnahrungsmittel etc.) geht.

      • @Tobas_van_der_Lust
        Und ja, der Arocs geht aktuell bei ebay gebraucht mit OVP für so 180-190€ komplett inklusive Versand. Also unter UVP. Und die UVP war bei dem Set für das Gebotene m.E. durchaus fair gewählt. So schlecht ist das also aktuell nicht. Und wer auf die OVP verzichten kann, zahlt noch weniger.

  19. Was mich wundert das keiner mal hinterfragt wie lepin die Modelle vor lego raus bringen kann!? Das kann einmal durch Maulwürfe passieren, aber immer wieder ist schon sehr fraglich!

    • Da Lego´s größtes Werk auch in China liegt….könnte es vielleicht damit etwas zu tun haben ;)# ….so ein ähnliches Problem hatte auch mal Märklin

  20. Hallo

    Kenne LEGO Land im Orginal , denke das es die Firma nicht wirklich verdient hat ihre entwickelten Produkte von Billiganbietern verramscht zu sehen ,verdient hat. Die Chinesen drängen auf jeden möglichen,profitablen Markt , um abzusahnen , es liegt am Verbraucher dies zu unterstützen oder zu unterbinden.
    Geiz ist nicht wirklich geil.
    Es kostet alt eingesessen Firmen die Existenz .
    Wir kaufen nicht bei Amazon oder chinesischen Anbietern ,wir bleiben bei den vor Ort angesiedelten Anbietern damit diese nicht verschwinden.

  21. Nach dem Lego vollkommen überzogene Preise verlangt und es sich nach wie vor um billigen Kunstoff handelt, (ich meine Plastik an sich) hat Lego die Flut von Kopien durchaus selbst mit verursacht. Wenn ich an die DM Preise denke und mir die heutigen Europreise ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich kaufe für meine Tochter oft Lego Elves Sets, aber wenn ich die Packungen öffne bekomme ich jedesmal das Gefühl verarscht zu werden. Die Schachteln sind nur zu 50 Prozent gefüllt und der Spielwert ist auch fragwürdig. Aus diesem Grund kann ich verstehen, wenn man auf so gut wie gleichwertige Kopien zurück greift. Auch Lego hat nicht verstanden, daß man mit korrekt kalkulierte Ware mehr umsetzen könnte. Was bringen 1000 Sets mit 500 Prozent Gewinn, wenn ich 10000 mit 250 Prozent verkaufen könnte? Ich war einmal bei einem weltbekannten Modellbahnhersteller angestellt, der aus dem selben Grund heute nicht mehr existiert. Weniger ist manchmal mehr, aber das ist nur meine Meinung.
    Ganz davon abgesehen bin ich gespannt wann die Ökofreaks beginnen,
    den dänischen Plastikriesen wegen der Unmengen an Kunstoff mit der die Welt überflutet wird, an den Pranger zu stellen. Dann wird Lepin und Konsorten das kleinste Problem sein.

    • Das war absehbar, dass die kleine Razzia Lepin nicht dauerhaft vom Markt drängt.
      Ich hab da auch keine Probleme mit, obwohl ich persönlich kein Lepin kaufen würde. Aber ich verurteile niemanden, der das macht. Im Grunde kauft man bei jedem Hersteller eine Bausteinbox mit einem Rezeptvorschlag. Die “Entwicklungskosten“ sind in der Massenfertigung von Spritzgussteilen sowieso kaum relevant. Lego und Konsorten ist es doch egal welches Set sie verkaufen. Am Ende zählt, wie viel Rohstoff wertgesteigert weiterverkauft werden kann.
      Grundsätzlich ist es mir auch völlig egal, von welchem Hersteller meine Sets kommen, solange ich sie legal in Deutschland kaufen kann.
      Traurig finde ich die Engstirnigkeit, dass nur Lego was taugt. Lego hat ein paar wirklich schöne Steinkonvolute. Aber die haben Cobi, Sluban, CaDa, Mega construxs, xingbao, Wange, Q-Bricks und einige andere auch.
      Besonders sympathisch finde ich Lego nicht. Zweifelhafte Strategien, sehr teurer Steinepreis aber top Qualität der Steine.

      • @Fenrir
        Sie dürfen nicht nur die Entwicklungskosten für die Steine und Gussformen selbst betrachten! Es gehören auch die Kosten für den Entwicklungsaufwand der Bausätze dazu. Einem Laien mag es vielleicht entgehen, aber bis ein Bausatz (oder „Rezeptvorschlag“) fertig im Regal steht erfordert es einen teils großen und langwierigen Aufwand. Da gibt es erste Ideenskizzen, die dann allmählich über teils zig Entwurfsvarianten im Zusammenspiel zwischen verschiedenen Designern irgendwann zu einem Bausatz werden. Während kleine Bausätze wohl überwiegend schnell entworfen sind, dürfte sich das speziell bei großen, komplexen Bausätzen teils hinziehen. Und dann kommt ja auch nur ein Teil der eigentlich entworfenen Bausätze tatsächlich auf den Markt – nachdem sie noch in der Zielgruppe getestet wurden. In einigen Designerinterviews bekommt man einen kleinen Einblick in diese Vorgänge… Und gerade auch die kreativen Köpfe in Design- und Entwicklungsabteilungen dürften eher über Mindestlohn bezahlt werden…
        Das alles kostet halt. Und genau das ist wesentlicher Teil des Aufwands, den sich Anbieter von Plagiaten, wie Lepin, sparen und der einen erheblichen Anteil an ihrem Preisvorteil ausmacht.

        • @MB320
          Genau diese Kosten meinte ich. Die Gussformen sind ernsthaft teuer.
          Kleines Rechenbeispiel:
          Sagen wir Lego beschäftigt 100 Designer mit einem Monatslohn von 5000€ Netto.
          Das wären Kosten für Lego von ungefähr 10000€ pro Monat pro Designer.
          Wären auf ein Jahr hochgerechnet 6.000.000€ Designkosten.
          Lego macht einen Umsatz von 4.880.000.000€. Gehen wir mangels alternativen Quellen davon aus, dass der Umsatz nur durch Sets generiert wird und das ein Set im Durchschnitt 80€ kostet. Das würde bedeuten, dass Lego ca 61000000 Sets im Jahr verkauft (ist natürlich sehr grob abgeschätzt). Das ergibt einen Designanteil von ca 0,10€ pro Set oder im Star Wars Universum einen Stein.
          Wenn die Designkosten wirklich einen signifikanten Anteil ausmachen würden, dann würde Lego die Anleitungen nicht verschenken.

        • Deiner Argumentation zufolge müssten die Steineboxen viel günstiger sein, da keine Entwicklungskosten.

    • @Rainer
      Der Käufer entscheidet! Ist einem der Preis zu hoch, kauft man nicht – ganz einfach! Wenn das genug Leute so sehen, und nicht kaufen, wird es der Hersteller und/oder Händler merken und den Preis gezwungener Maßen ändern. Jedenfalls bei so Luxusartikeln wie Lego – kritischer ist das natürlich bei unverzichtbaren Dingen wie bspw. Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln.
      Und schon seit einiger Zeit sind ja viele Legobausätze alltäglich mit recht hohen Rabatten zu haben. Mag sein, dass die UVPs teils überhöht oder gar illusorisch sind, aber die Rabatte relativieren oder egalisieren die UVP oft genug.

      Und bitte mit den DM-Umrechnereien aufhören oder zumindest die 20 Jahre Inflation mit einbeziehen!

      Gegen andere Hersteller von Klemmbausteinen ist an sich nichts einzuwenden, solange sie ihre eigenen Designs verkaufen (wie Cobi). Und Konkurrenz ist grundsätzlich positiv, solange sie legal und mit fairem Wettbewerb vorgeht.

      Im Übrigen ist Lego im Grunde sehr nachhaltig: Es ist ein langlebiges System mit qualitativen Komponenten. Bei vernünftigem Umgang halten die Steine fast ewig und man hat keine Probleme 30 oder 40 Jahre alte Steine mit denen aus aktuellen Bausätzen zu kombinieren und ständig neue Dinge zu bauen. Man kann die Steine eigentlich von Generation zu Generation weitergeben.
      Das Problem ist halt nur, dass man irgendwie immer mehr davon will (nicht braucht)… Der Widerstand gegen dieses Verlangen ist eine Frage der Charakterstärke und auch des allgemeinen gesellschaftlichen Umfelds bzw. von dessen Konventionen (Kauft! Kauft! Kauft! Noch mehr und MEHR! Wir brauchen Wachstum ohne Ende! …Koste es, was es wolle…).
      Und nein, leider gehöre auch ich nicht wirklich zu den Charakterstarken – sonst stünden Zuhause nicht über 400 Sets…

      • Ich möchte an der Stelle mal kurz was zur Inflation einwerfen. Ich lese das recht häufig und als Wirtschaftsmathematiker rollen sich da bei mir immer ein wenig die Zehennägel hoch. Inflation wird mithilfe einer Auswahl von Waren und Dienstleistungen berechnet (Wie z.B. dem Mietspiegel und Grundnahrungsmitteln). Tatsächlich ist es so, dass besonders Konsumgüter wie Elektronikartikel oder Spielzeug davon nicht betroffen sind und eher einer Deflation unterliegen (günstigere Herstellungsverfahren/ Standorte, größere Absatzmärkte und viele weitere Faktoren). Ein „trippelA“ Videogame hat z.B. um 1990 ca 140-150 DM gekostet. So viel zahlt man heute nicht mehr dafür. Ein durchschnittlicher Spiele PC der 90iger lag bei ca 3500DM. Da kommt man heute auch billiger weg. Die Liste ließe sich ewig Fortsetzen.
        Lego hat bestimmt Gründe die Preise zu erhöhen, aber mit Inflation hat das nichts zu tun. Also bitte fungiert als „Meinungsvervielfältiger“ und räumt mit dem Irrglauben auf, dass Lego der Inflation unterliegen würde. Das ist Volkswirtschaftlich einfach nicht haltbar.
        Das brannte mir unter den Nägeln und musste einfach mal gesagt werden.

        • Danke für deinen Einwand.
          In der Tat lassen sich bei Lego relativ konstante Preise bezogen auf den Steinepreis nachweisen. In manchen Segmenten ist der Preis sogar nominell rückläufig.
          Die gestiegenen Lohn- bzw Lizenzkosten spiegeln sich nur zum Teil wieder. Das unterstützt deine Aussage zu deflationären Tendenz.

          Die Inflationsrate zeigt nur sehr bedingt die Wahrheit der Preisentwicklung. Das ist am Beispiel der amerikanischen „Substitutionsmethode“ zu erkennen: Plakativ gesagt ersetzen die Amis Preisabnormalitäten eines Gutes durch ein Ähnliches. Wenn also die Hauspreise um 50% steigen, wird dies durch die Mietpreise ersetzt, die nur um 10% steigen. Bei Intersse einfach mal googlen.

        • Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber lass dir von jemandem, der in der Zeit der 80er und 90er gelebt hat sagen, dass die von die aufgerufenen 140-150 DM für Spiele und die 3500 DM für einen Spiele PC völlig überzogene Preise sind. Das lag eher im Bereich 50-70 DM und 2000-2500 DM. Glaub mir, ich war dabei und habe selbst auf sowas sparen müssen 😉 Also von daher verändern sich die Preise schon erheblich, was aber nicht unbedingt was mit der Inflation, sondern einfach mit dem Ziel der Gewinnmaximierung der Unternehmen zu tun hat.

          • Ich bin knapp unter 40 und war auch dabei 😉
            Hab letztens alte Rechnungen gefunden:
            Civ2 125DM
            Monkey Island 2 140DM
            Indiana Jones 4 140DM
            Secret of Mana 150DM
            Empire Strikes Back 140DM
            Festplatte Amiga 500 52MB 800DM
            Pentium1 Komplettrechner von Vobis (das waren noch Zeiten…) 4200DM

    • „Einfach“ nicht kaufen. Der Käufer hat immer noch den Haupteinfluss darauf ob ein Produkt funktioniert oder nicht. Wir sehen den Effekt nur leider selten kurzfristig.

    • @Rainer
      Vor kurzem wurde an anderer Stelle das 1993 erschienen Set 6283 besprochen. Das Erstaunliche: Der Teilepreis lag bei 26 Pf/Stein. Überlege mal was heute passiert, wenn Lego ein Set mit einem Teilepreis von 13ct/Stein ankündigt.
      Ich kann mich ebenfalls an eine Untersuchung aller Star Wars-Sets der letzen 20 Jahren (!) erinnern – sowohl mit als auch ohne Inflationseffekt. Ergebnis: Nominell und real sind die Teilepreis rückläufig.
      Aktuell ist zu beobachten, dass die Set absolut gesehen teuerer werden. Der Grund hierfür liegt in der steigenden Teilezahl. Vor zehn Jahren hatte ein Top-Technicmodell 1.000 Teile. Heute sind es 4.000 Teile.

      Ich wiederhole mich gerne: Im deutschen Markt verdient Lego kaum Geld. Die Vorsteuerrendite lag unter 4%. Meine alte Lebensversicherung rentiert besser.

      • Ähnliches wollte ich auch gerade schreiben. Gut argumentiert, CEO!

      • Welches Set meint ihr? Unter der Nummer 6283 finde ich lediglich die Voltix Hero Factory aus dem Jahr 2012.

        • https://brickset.com/sets/6286-1/Skull-s-Eye-Schooner. Andres, ich hoffe, ein Link zu Brickset ist in Ordnung.

          • Danke. Hatte den Nummernblock falsch angetippt. Richtig ist Set-Nr. 6286.

          • Danke. Meinem Empfinden nach stößt den meisten nicht der Preis an sich auf, sondern die nicht nachvollziehbare Preisgestaltung. Damit meine ich, dass es relativ günstige Sets gibt, dann gibt es wieder Ausreißer wie das Windrad oder Steamboat oder jahrelang keine Preiserhöhung und dafür dann eine saftige. Argumentiert wird mit teuren Technik-Teilen und Lizenzen. Das erklärt das vielleicht, dennoch bleibt beim Käufer der Eindruck zurück, dass da ausprobiert wird, wie weit man beim Preis gehen kann.

            Wenn man das so liest, LEGO-CEO, dann bekommt man ja den Eindruck, Lego würde in Deutschland bald zusperren, weil sie keinen Gewinn mehr machen, aber: Im Geschäftsjahr 2017 erreichte die LEGO GmbH in Deutschland einen Jahresüberschuss von rund 12,7 Millionen Euro. 2008 waren es noch 2,9 Millionen.

          • @LegoSteve
            Ich gebe dir recht, dass Lego mit der Preisgestaltung Fragen aufwirft. Das Windrad wollte ich eigentlich kaufen. Als ich die UVP sah und da das Set über keine Solarzellen verfügt, strich ich das Set sofort von der Kaufliste.

            Lego wird sich sicher nicht aus Deutschland zurückziehen. Ich wies allerdings darauf hin, dass 12,7 Mio Gewinn bei über 470 Mio Umsatz sehr wenig ist und nichts mit den 30% Umsatzrendite zu tun hat, die die gesamte Lego-Gruppe zeigt.

            Wo hast du das Ergebnis für 2018 her?
            Falls die 2,9 Mio Gewinn zutreffend sind, wäre das bei 493 Mio. Umsatz ein Sanierungsfall: Eine Nachsteuerrendite 0,6% liest sich für mich nicht wie „Lego verdient sich dumm und dämlich“.

          • @LegoSteve
            Okay. Bisher dürfte die Zahlen von der LEGO GmbH für 2018 noch nicht veröffentlicht sein.
            2008: Umsatz 202 Mio, Gewinn nach Steuern: 2,9 Mio. Nachsteuerrendite: 1,43%
            Zum Vergleich: Durchschnitlliche Verzinsung von Bundeswertpapieren 2008: 4,00%

            => Das unternehmerischen Risiko wurde 2008 negativ vergütet. Soviel zum Thema Lego lädt sich in Deutschland die Tasche voll.

  22. Unter welchen Bedingungen Produziert den Lepin dort? Schaut euch mal die Produktionsstätte an.
    Die Frage ist auch was mischen die da in die Steine rein.
    Vielleicht hat ja mal jemand einen Lepin oder Xinbao Stein über und hält den mal mit einer Zange draußen an eine offene Flamme. Als Gegenprobe das ganze bitte mit einem Legostein.
    Ich traue diesen nachgemachten Steinen nicht über den Weg.

    • Viele haben ein völlig falsches Bild von der Produktion in China, Lepin ist keine kleine schäbige Hinterhof Firma, die Razzia und Fotos sind nur ein billiges Bauernopfer um den Westen zu beschwichtigen. So sehen die Produktionsanlagen aus, in denen Lepin und andere Marken der Guangdong Loongon Animation & Culture Co., Ltd. produziert werden: https://youtu.be/blOvsuhnsHA
      Außerdem sollte man sich mal langsam von dem Schreckgespenst der verunreinigten Produkte verabschieden, das ist ganz normaler ABS Kunststoff, nichts was sonderlich schwierig in der Herstellung ist. China exportiert Unmengen an Gütern in die ganze Welt, Handys, Spielzeug, etliche Plastikprodukte aber ausgerechnet die Klemmbausteine sollen verseucht sein. Nach so vielen Jahren, die Lepin bereits am Markt waren, wäre das längst raus gekommen und von Lego Medien wirksam ausgeschlachtet worden. Manch einer will wohl einfach nicht realisieren, daß die Herstellung von Plastik Steinchen unglaublich billig ist und uns Lego seit Jahrzehnten abzieht. Und obwohl mir das bewußt ist, hab ich letztes Jahr über 2000€ für Lego Sets ausgegeben, so eine Sucht ist nur schwer mit Vernunft beizukommen. xD

  23. Ich denke ein Hauptproblem sind die Leute, die bereit sind, auf dem Sekundärmarkt Mondpreise zu bezahlen und damit Plagiate überhaupt erst attraktiv zu machen. Ich bin ein Kind der späten Siebziger und habe vor rund fünfzehn Jahren begonnen, bei ebay gebrauchte Sets zu kaufen, die ich in meiner Kindheit wollte, aber nie bekam. Sets wie Classic Space Klassiker a la 928, 926 usw. Damals bekam man die zu fairen Preisen. Heutzutage ist da jedes Maß verloren. Gleiches gilt für die frühen Modular und Creator Expert Sets. Die schönste Überraschung der letzten Jahre für mich war die Neuauflage des Taj Mahal, bei dessen Erstauflage ich bezogen auf aktuelle Sets noch in meinen „Dark Ages“ war. Mit solchen Neuauflagen populärer alter Sets nimmt man Raubkopierern am effektivsten den Wind aus den Segeln.

    • Lego könnte Lepin auf seine Weise kontern und genau die Sets wieder auf den Markt bringen die Lepin gerade kopiert und bei Lego EOL sind. Damit zerstört man sie zwar nicht, nimmt aber schonmal Wind aus den Segeln.

      Meine Erfahrung zeigt, man sollte nicht versuchen die Welt zu retten sondern in seinem Habitat versuchen das Beste draus zu machen. Wenn man auf die Justitz wartet vergehen schnell Jahre ohne das was passiert. „Die Justitz“ sind nämlich auch nur Menschen die nicht perfekt sind, …so wie wir alle. Amen:D

  24. Hallo,

    ich das gut finde, wenn das geistige Eigentum geschützt wird. Lepin hat diese Grenze meiner Meinung nach auch deutlich überschritten und verdient in Konsequenz auch das, wie es gelaufen ist.

    Verwerflich und verleumderisch finde ich allerdings die Aussage von Hrn. Lehmann XINGBAO würde ebenfalls geistigen Diebstahl betreiben. Mich würde interessieren, wie Sie das begründen?

    Die XINGBAO Sets sind genial, sehen toll aus und kosten bei nahezu derselben Qualität einen Bruchteil von LEGO, weswegen meine Kinder auch in den Genuss kommen, Klemmbausteine zu erleben.
    Ich werde meinen Kindern sicherlich nicht einen Bugatti für 370 € hinstellen und der Herde der LEGO Fanboys wie ein Schaf folgen…

    Mir ist völlig klar, dass die LEGO-Fanboys rumjammern, dass sich hier ernsthafte Konkurrenz auf dem Markt etabliert. LEGO ist faktisch zu teuer für das, was sie bieten. Punkt aus.
    Der Geist von Lego ist lange schon gestorben, ein Spielzeug zu sein…

    Alles in allem finde ich es aber spannend, wie sich das entwickelt hat und ich bin gespannt, wie sich das noch entwickeln wird.

    Grüße
    BOA

    • @ Herrn/Frau BOA (und seine/ihre Fans)
      Sie tragen offenbar lieber den Skorpion über den Fluss …
      Ich erlaube mir außerdem drei Hinweise zu Ihrer Diktion:
      a) Verwenden Sie „faktisch“ besser dann, wenn Sie nicht über Ihre persönlichen Meinungen oder Meinungen Ihrer Idole schreiben.
      b) Begriffe wie „Schaf“ und „Herde“ können Ihre Behauptungen nicht belegen.
      c) Beachten Sie, dass auch Lego-Fangirls existieren. Zumindest das diese Zeilen schreibende Exemplar hält den Spielzeugcharakter von Lego für sehr lebendig.

  25. Lego hat gegen die Chinesen keine Chance. Trotz hochbezahlter Anwälte. Wichtig ist zu wissen ohne hohe Investitionen in China und das ist mit der Benennung eines chinesischen Geschäftsführers verbunden macht China gegen Plagiate gar nichts. Und dann steht es jedem Unternehmer frei weitere neue Firmen zu gründen. Lego rutscht nur immer weiter rein weil es an China immer mehr Zugeständnisse machen muss. Und eigentlich überflüssig das zu erwähnen. Die festgenommen Herren sind nur auf dem Papier die Geschäftsführer. Es sind Opferlamme. Keiner der wirklichen Investoren wird jemals zur Rechenschaft gezogen werden. Lego geht hier einen völlig falschen Weg. Besser wäre eine strikte Einfuhrkontrolle anstreben und Druck auf den Zoll damit jedes Plagiat erkannt und verschrottet wird. Das macht in den Foren die Runde und so kommt die Bereitschaft zu kaufen zum erliegen. Aber solange jedes Set ankommt geht es munter weiter…

    • „Besser wäre eine strikte Einfuhrkontrolle anstreben und Druck auf den Zoll damit jedes Plagiat erkannt und verschrottet wird.“
      Die Sets werden oft ohne Verpackung und ohne Anleitung verschickt (die Anleitung gibt es dann als Link zum PDF in einer Mail). Das heißt, im Endeffekt wird ein Haufen Steine in Plastikbeuteln versendet – und die Steine selbst sind nun mal nicht (mehr) geschützt. Der Zoll hat in solchen Fällen also kaum eine Handhabe, solange nicht irgendwo „Lego“ draufsteht.

  26. Dieses Jahr bin ich schon 50 geworden, und man fragt sich zurecht : „Leute, wo sind bloß die Jahre geblieben ?!?!?!“ Mit LEGO – Bausteine haben mein Bruder und ich mit Freunden (damals noch im Allgäu/nähe Bodensee, bis 1982) natürlich schon als Kinder gespielt (vornehmlich mit LEGO – Weltraum) Aus familiären Gründen zogen wir dann nach NRW. Doch trotz immer älter werdens, das Interesse an LEGO – Weltraum (bzw. dann später Space – / Police) Produkten, blieb bei mir bis heute erhalten (m Gegensatz zu meinem Bruder) Zwar kam der kindliche Spieltrieb nahezu zum Erliegen, doch die Bau – und ganz besonders die Sammelleidenschaft, entwickelte sich bei mir schon fast zum Kaufzwang (zum Glück aber, immer nur auf ein Thema beschränkt !!!) Später galt mein Interesse der LEGO Piraten – Serie, und dann natürlich : „Star Wars !!!“ Als ich dann mein eigenes Geld verdiente, stand auch den „GRÖßEREN LEGO – Sets“, nichts mehr im Wege !!! Leider erkrankte ich vor einigen Jahren psychisch schwer, wodurch ich nach und nach in die Erwerbsminderungs – Rente rutschte..Mit dieser finanziellen Einschränkung war es mir nicht mehr möglich, die Kosten – Intersiveren LEGO – Sets zu erwerben (was allerdings den endlichen Lager – Möglichkeiten in den eigenen vier Wänden zu Gute kam !!!) Daher war es gerade für mich persönlich von großem Vorteil, bei den Internet – Versandhäusern, preiswertere Baustein – Anbieter zu finden !!! Was selbstverständlich nicht heißen soll, dass ich Prodükt – Piraterie gut heiße !!! Dennoch, es gibt durchaus Anbieter, die wirklich Ihre eigenen Ideen & Creationen anbieten. Wobei ich allerdings auch feststellen musste, dass sich bei so manchen Fremdanbieter deutliche Qualitätsunterschiede, zu den „ORGINAL – LEGO – Bricks“, zeigen !!!

  27. Finde das irre witzig wie ihr euch da streitet. Fakt ist Lego kümmert sich nicht drum was die Fans denken oder wollen. Was mit ein Problem ist. Ich bin kein Lego Fan, und sehe das aus einer anderen Perspektive. Man hört immer wieder von lästigen Aufklebern. Und das die Sets nicht gut sind. Dann noch die Preise. Ja sicher hat Qualität ihren Preis, aber manche Sets haben echt gesalzene Preise. Und eigentlich wird ja schon in China produziert was ich so gelesen habe. Und das ganze facht den Schwarzmarkt mit an und treibt Leute dazu die Raubkopien zu kaufen. Razzien helfen da wenig, denn wie man sieht machen sie einfach unter neuen Namen weiter. Damit will ich nicht sagen das wenn es keine unzufrieden Kunden gibt es keine Raubkopien mehr gibt. Aber es wäre für Lego weniger problematisch.

    • „Fakt ist Lego kümmert sich nicht drum was die Fans denken oder wollen.“
      Kannst Du das belegen oder ist das nur eine Behauptung?

      „.. eigentlich wird ja schon in China produziert “
      Lego hat ein Werk für das asiatischen Markt in China stehen. Der Großteil des europäischen Marktes wird aus dem tschechischen Werk versorgt. Das kann jeder überprüfen. Die Sets haben auf den Siegeln und als Druck einen vierstelligen Code. Der Buchstabe „S“ steht für das Werk in Tschechien.
      Wieso ein Werk in China generell de Schwarzmarkt fördern soll, entzeiht sich meiner Kenntnis.

  28. Stimmt ihr habt recht, man kopiert nicht dreist dinge von anderen um damit Geld zu verdienen….! Lego lässt oft Grundideen und Techniken von Mocs in ihre Sets einfließen, um damit dreist viel Geld zu verdienen. Jetzt wackelt wahrscheinlich eure heile Legowelt, doch wer die Chinesen dafür verurteilt dürfte Lego erst recht nicht mehr kaufen da auch diese aus Ideen anderer Geld machen und im Gegensatz zum Chinesen auch noch mit hohent hochen Preisen. PS, die Grundidee vom Stein stammt auch nicht von Lego selbst…… !!!!!! Das es nicht okay ist sich an die Ideen anderer im großen Stil zu bereichern, aber dann verurteilt bitte alle gleich.

    • Ja, und man dürfte auch keine Autos mehr kaufen und die meisten Nahrungsmittel oder Convenience Produkte auch nicht usw. usf. …und was machen wir nun alle? 😀 Die böse böse Welt da draußen, die wir alle selbst geschaffen oder zugelassen haben.

  29. Hallo zusammen,

    Ich habe mal eine Frage: wer kann mir mal erklären wo sich Lego nicht um seine Fans kümmert? Ich lese dies immer wieder, aber kann es nicht so ganz nachvollziehen. Vielleicht fehlt mir aber auch der tiefere Einblick. Auf den Verpackungen steht ein Zielgruppenalter. So weit ich weiß werden diese Produkte auch mit der Zielgruppe getestet. Lego ist also Kinderspielzeug und damit sind Kinder wohl auch die hauptsächliche Zielgruppe, oder? Ich habe irgendwie das Gefühl, nur weil ein paar Afols nicht ihre Eisenbahn oder Burg bekommen, wird gleich behauptet Lego kümmert sich nicht um seine Fans. Offensichtlich will dann die Zielgruppe diese Modellsparte wohl nicht. Oben hat jemand geschrieben, dass es ja besagte Modellvorschläge zB bei Ideas nicht geschafft haben Stimmen zu sammeln. Warum frage ich mich, wenn doch angeblich so viele diese Modelle wollen?
    Ich hab bisher Lego immer so gehandhabt, dass ich ein Modell was mir nicht 100% zusagt eben umgebaut habe bis es mir gefiel. Ist das nicht der Sinn von Lego? Wenn ich ein perfektes Modell will muss ich wohl einen Revel (oder andere) Bausatz kaufen.
    Und ich finde, Lego bietet auch genügend Modelle für junggebliebene Erwachsene an. Sowohl preislich als auch bau- oder designtechnisch. Ansonsten Steine kaufen und selber bauen?!

  30. Mir war gar nicht bewusst, dass Xingbao auch Sets kopiert hat. Hab zu Hause den Alien und den Chestburster, die es ja von Lego nicht gibt 😀
    Qualitativ find ich die Steine schon schlechter als Lego, vor allem sehen die teilweise aus, als wären die schon durch etliche Kinderhände gewandert.

    • @Andy, Xingbao hat keine Legosets kopiert, aber die Lego-Minifigur schon. das wurde aber Ende letzten Jahres geändert, mit einer Eigenentwicklung. Diese weißt noch grobe ähnlichkeiten zu Lego auf. Eine verbesserte Version, sprich Minifigur 2.0, da mehr bewegliche Arme. Diese können auch seitlich vom Körper weg, gestreckt werden, dank eines Kugelgelenk usw. Kritisch sind aber noch ähnlichkeiten mit anderen Marken/Rechteinhaber zu betrachten, die von Xingbao angeboten werden, zb. bei den Automodellen usw.

  31. Leider wird diese Aktion nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Solange es einen Markt für Hersteller von Plagiaten gibt, wird auch fleißig produziert. Was ich an der ganzen Thematik merkwürdig finde, ist die sehr zurückhaltende Informationspolitik von Lego über rechtliche Auseinandersetzungen. Zudem wurde die Frage überhaupt nicht geklärt, wie Lepin überhaupt immer in so kurzer Zeit an die Original – Bauanleitung, das Verpackungs-Artwork, die Partlist usw. gekommen sind? Da reicht es kaum, wenn es nur einen Maulwurf bei Lego gibt! In den Dsikussionen wird immer wieder behauptet, die Qualität von Lego ist allen anderen oder den meisten Herstellern überlegen: wenn ich mir die Fehldrucke an meinem Ford Mustang anschaue und die farblichen Abweichungen einiger Farben, dann sehe ich, dass Lego aktuell immer noch Qualitätsprobleme haben! Gleiches gilt für leicht zerkratzte Teile in Trans- Clear und Trans-Black (die Windscreens vom Mustang). Ich vermute mal, dass es an den unterschiedlichen Produktionsstandorten von Lego liegt.
    Ich denke, dass viele Menschen, die die Plagiate erwerben, es einfach nicht einsehen, immer mehr Geld für Lego auszugeben. Nur zur Klarstellung: ich kaufe die Sets von Lego, die mir gefallen und die ich mir leisten kann! Lego hat nun mal das Recht der freien Preisgestaltung, und die einzige legitime Möglichkeit uns gegen überteuerte Sets zu wehren, ist es, etwas nicht zu kaufen!

    • @Mario Hansen, seit 2016 hat Lego das größte Werk in China stehen und auch vorher hier und dort, Produktions-Aufträge an Firmen in China vergeben….Ich glaube, das darin der Wurm versteckt liegt. Teilweise hat auch Lepin das eine oder andere kopierte Legoset verbessert, zb. das Dach vom Aston Martin und auch aktuell den Druck vom Mustang ;)#

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