Seit nunmehr zwei Tagen erreichen uns viele Zuschriften von unseren Lesern, die uns darauf hinweisen, dass es am Strand von Langeoog aktuell kostenlose LEGO-Steine gibt. Dies ist natürlich die humoristische Zuspitzung. Denn die Hintergründe sind unschön: Der Insel droht eine massive Umweltbelastung. Soweit uns bekannt ist, hatte zunächst der NDR über das Unglück berichtet.

Durch das Sturmtief, das uns aktuell die frostigen Temperaturen bringt, sind Container eines Frachtschiffes von Bord gegangen und ganz offenkundig auch aufgegangen. Zunächst hieß es, tausende von Kinder Überraschungseiern der Firma Ferrero seien an Land gespült worden. Offenbar jedoch nur die bunten Schalen nebst Inhalt, die Schokolade fehlt.

Doch darüber hinaus finden sich mittlerweile LEGO-Steine am Nordseestrand in Langeoog, erste Bilder von Batman Promotion-Artikeln wie Aufsteller aus Plastik machten die Runde, aber auch Minifiguren sollen gesichtet worden sein. Bilder von gefüllten Tüten mit LEGO-Steinen aber gibt es nicht, die Rede ist vielmehr von noch weiteren Spielzeugartikeln. Sprich: Offenbar wurden keine LEGO Sets an Land gespült.

All das Gut war nicht in einem Container untergebracht, sondern diverse Medien, darunter die HAZ, berichten, es seien offenbar fünf Container von Bord gegangenen. Die entsprechende Reederei wird vermutlich in Kürze mal durchzählen.

Um wie viel LEGO-Gut es sich handelt, ist noch immer unklar. Das Netz ist aktuell „überschwemmt“ von Ü-Eier-Bildern von der ostfriesischen Insel: 100.000 Stück sollen es sein. Viele Helfer, darunter zahlreiche Kinder, sind dabei, all das Plastik einzusammeln, bevor die nächste Flut kommt, und die Eier – und das LEGO – wieder ins Meer zieht. Wer Ü-Eier und LEGO findet, darf den Fund übrigens behalten. Insofern wird jeder Helfer gesucht: Der Umwelt zuliebe.

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