In der Hamburger Straße 134 ist noch Steinzeit: Der LEGO-Laden hat im letzten Jahr seine Pforten geöffnet und ist gerade für Käufer von gebrauchten Teilen eine beliebte Anlaufstelle. Und selbstverständlich gibt es Licht, und geheizt wird auch. Bereits im Schaufenster findet sich mit der USS Niagara ein schönes Schiffsmodell von Jens Georg Feierabend.

USS Niagara | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Neben den Einzelteilen in Wühlkisten, die für 3 Euro pro 100 Gramm gekauft werden können, finden sich zahlreiche Modelle in den Vitrinen, die es so regulär nicht mehr zu kaufen gibt. Und wer auf der Suche nach aktuellen Sets ist, wird ebenfalls fündig.

Räder! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Vitrine mit teils aufgebauten aktuellen Modellen, aber auch Raritäten. | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Zahlreiche Minifiguren für Sammler warten ebenfalls darauf, eine neue Reise anzutreten. Raritäten haben bekanntermaßen ihren Preis, es gibt aber auch eine Kiste mit Minifiguren, die bereits für einen Euro gekauft werden können.

Jar Jar Binks: Ganz gewiss kein Ladenhüter! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Der coolste Superheld überhaupt, und daneben Spider-Man | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Das Geschäft ist gemütlich eingerichtet, in einer Couchecke kann über den möglichen Einkauf noch einmal in Ruhe nachgedacht werden, ehe das Set eben doch mitgenommen wird. Die Steine sind vornehmlich nach Farben, teils auch nach Art getrennt. Das System ist denkbar einfach: Es wird eine Box genommen und mit LEGO befüllt, an der Kasse schließlich wird gewogen.

So war das damals, in der Steinzeit… | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Die Auswahl an Bricks ist sehr löblich, zwei kleine Haken aber gibt es: Die Steine sind nicht gewaschen (klebrige Steine sind mir aber nicht untergekommen) und teilweise zerkratzt. Dies mag manch AFOL stören, aber im Kinderzimmer lässt sich so der Vorrat an Steinen zu einem fairen Preis aufstocken. Und auch des AFOLs MOC hat ja nicht nur Steine im sichtbaren Bereich. Zudem sei ergänzt: Jeder Stein kann frei gewählt werden, und das Problem der Kratzer gilt für alle Wühlkisten.

Zum Einkauf in See stichen | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Der Service ist vorbildlich, Gunnar nimmt sich viel Zeit für die Beratung. Wer also auf der Suche nach Steinen ist, der sollte die Steinzeit in Hamburg einmal ansteuern. Eine Fackel wird definitiv nicht benötigt.

Öffnungszeiten werktags 15 bis 19 Uhr und am Samstag 10 bis 18 Uhr

Hinweis: Matthias und ich waren vor knapp zwei Wochen in der Ferienzeit vor Ort. Wenn auch ihr die Steinzeit schon besucht habt, teilt uns gerne in den Kommentaren mit, welche Erfahrungen ihr gesammelt habt.