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LEGO Adventurers 5978 Geheimnis der Sphinx im Classic Review

Was geht morgens auf vier, mittags auf zwei und abends auf drei Beinen? | © Jonas Heyer

LEGO Adventurers 5978 Geheimnis der Sphinx im Classic Review: An adventure for the ages!

Als ich den Artikel „Die Villa der Referenzen“ zum großartigen LEGO 18+ Geisterhauses geschrieben habe, sagte ich, dass sich die Sphinx nicht in meinem Besitz befindet. Das hat sich mittlerweile geändert und daher muss ich sie hier natürlich auch zeigen.

Das Set kam 1998 auf den Markt und war damit Teil der ersten Welle einer sehr erfolgreichen LEGO Reihe, den LEGO Adventurers. Wenn ihr schon Reviews von mir gelesen habt, dann wisst ihr, dass ich ein riesiger Fan dieser Reihe bin. Die Sphinx selbst war das zweitgrößte Set und stand im Schatten der „Verbotenen Ruinen des Pharaos“. Die LEGO Geschichte allerdings zeigt, dass die Sphinx besser im Gedächtnis geblieben ist, als das größte Set der Reihe und an einem späteren Punkt werden wir dazu kommen, ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Aber für jetzt sieht es so aus, als stünde das größte Set der Reihe im Schatten dieses Sets hier.

Wie der Name schon sagt, geht unsere Reise heute in die sandbedeckten Wüsten Ägyptens, dem Reich der Pharaonen und Könige. Also: Schauen wir uns unsere Sphinx mal genauer an.


Umfang und Zusammenbau

Das Set besteht aus 347 Teilen, was es zu einem mittelgroßen Set macht. Dadurch, dass einige Elemente, wie die große bedruckte 3D Platte aber größer sind und auch mehrere große Bricks benutzt werden, wirkt das Set, von der reinen größe her, wesentlich eindrucksvoller, als die Teilzahl versprechen würde.

Mir persönlich gefällt es, auf etwas Detail zu verzichten und dafür das Modell selbst etwas majestätischer zu machen und die klassische Ästhetik, die dieses Set auf jeden Fall aufweist, gefällt mir einfach am besten. Objektiv richtig? Wahrscheinlich nicht, aber ich komme hier voll auf meine Kosten.

Die Anleitung ist auch toll und in perfektem Zustand. So wie eigentlich das gesamte Set. Dafür möchte ich dem Spielzeugladen Schlegobilbox in Leipzig danken, der neben dem LEGO Store, den wir hier haben, ebenfalls immer einen Besuch wert ist, wenn ihr in Leipzig sein solltet. Dies ist meine Meinung und ich habe kein Geld oder sonstiges von Schlegobilbox oder den Inhabern dafür erhalten. Ich kaufe dort gern und wollte ihnen ein kleines Shoutout geben.

Ich liebe die kleine Szene hier und die Hintergrundgestaltung, sowie, dass das Set auf echtem Terrain steht.

Bevor der Bau beginnt, gibt es sogar noch ein paar kleine extra Fotos um die Freude auf den Bau etwas zu steigern.

Die Alternativmodelle dürfen natürlich auch nicht fehlen. 😉

Das fertige Modell

Und da ist sie, die Sphinx. Ich finde sie sieht wirklich putzig aus. Und wie ihr bereits sehen könnt, gibt es hier einiges an Extras neben der Sphinx zu beleuchten. Das Set hat alles, was man für sein Abenteuer braucht.

Die Figuren

Hier sind die sieben Figuren, von links nach rechts: Dr. Charles Lightning, Gail Storm, Johnny Thunder, Pharao Hotep, ein Skelett, der Baron von Barron und Lord Sam Sinister.

Unsere Helden haben wir in vorangegangenen Reviews gemeinsam mit dem Baron von Barron bereits gesehen. Schöne Figuren und sie sind natürlich bei mir sehr beliebt und immer gern gesehen. Es bleibt nur zu sagen, dass Gail Storm in diesem Outfit etwas seltener ist, da sie nur in der Sphinx und dem größten Set der Reihe vorkam.

Das Skelett ist ebenfalls nichts zu besonderes, würde es nicht den Pharaonen-Kopfschmuck in weiß tragen, welcher exklusiv für dieses Set ist. Vielleicht ein Freund von Pharao Hotep? Oder ein Widersacher?

 

Sam Sinister, der Lord, der hinter den Plänen des Barons steckt, zieht eine wunderbare Mine, die mich sehr amüsiert. Sehr viel Charakter in seinem Gesicht. Und wenn das nicht reicht, sollte aber der schwarze Anzug mit Zylinderhut jedem zeigen, dass das hier ein Bösewicht sein soll.

Lustig ist es, dass sowohl der Baron, als auch Lord Sinister und Dr. Lightning klassische Smileygesichter haben, über die Bärte, Monokel, Brillen etc. gedruckt sind. Das finde ich nett.

Der Star ist aber ganz klar Pharao Hotep, den ich euch hier nochmal ohne Kopfschmuck zeigen möchte, damit ihr mehr von seinem Gesicht seht.

Sein Mund ist zugenäht, sowie seine Stirn, vermutlich, wo sein Hirn bei der Mumifizierung entnommen wurde. Außerdem hat er schwarze Augen, welche dunkelrot umrandet sind. Das ist der Stoff, für welchen LEGO heutzutage die 18+ Reihe hat. 😉

Sein restliches Outfit ist sehr farbenfroh aber doch kohärent und er hat sogar bedruckte Beine. Seht euch das an: Auf seine Füße sind Zehen gedruckt!

Das Zeltlager

Das Essen ist fertig! Dr.! Jetzt lassen Sie doch mal für fünf Minuten die Karten in Ruhe!

Für unsere Abenteurer haben wir hier ein kleines Zeltlager. Dazu gehört ein schwarzes Stoffzelt. Das Material ist vergleichbar mit dem der klassischen Piratensegeln, also fühlt es sich an wie echter Stoff. Der Druck ist übrigens der gleiche, wie auf dem Zelt, welches in der Indiana Jones Reihe viele Jahre später ebenfalls benutzt wurde, allerdings nicht mehr in schwarz und aus dem neueren papierähnlichem Material.

Gemütlich!

Im Zelt ist genug Platz für ein paar Figuren, allerdings ist es vollständig leer. Dafür bekommen wir aber noch eine kleine Feuerstelle, über welcher gerade die Suppe für’s Abendessen vorbereitet wird. Der Bau ist simpel, wie damals üblich, erfüllt aber seinen Zweck und schafft eine gemütliche Atmosphäre.

Auch die Schurken bedienen sich!

Außerdem ist noch ein notdürftiger Tisch aus einer Kiste enthalten, auf welchem aus einer Lupe und einem Sextanten ein Mikroskop gebaut wurde. Das Mikroskop gefällt mir sehr gut.

Nein, der Dr. kann die Karten nicht in Ruhe lassen…

Auf dem Tisch liegt eine bedruckte Schatzkarte unter dem Mikroskop. Auf diese werde ich später im Review noch eingehen. Alles in allem schafft der Campingplatz eine gemütliche Atmosphäre und gibt unseren Abenteurern die Möglichkeit am prasselnden Lagerfeuer über die Funde des Tages zu debattieren.

Der Buggy

Wir gehen Off-Road!

Das das Automobil eine große Rolle in der Adventurers Reihe spielt ist sehr leicht zu erkennen. In jeden großem Set ist mindestens ein solches Fahrzeug enthalten und die Sphinx ist keine Ausnahme. Das Kennzeichen HC 514 ist ebenfalls in vielen Adventurers Sets enthalten.

Dieser Jeep hier hebt sich nicht viel von den anderen Fahrzeugen ab. Aber er beinhaltet alles, was so ein Expeditionsfahrzeug bieten muss. Hinter dem Kühlergrill befindet sich ein simpel angedeuteter Motor. Die Frontscheibe ist bedruckt mit Scheibenwischern, Staub und einem Einschussloch.

Das Cockpit ist ein Guss und bietet zwei Minifiguren nebeneinander Platz. Darin befindet sich ein Lenkrad, eine bedruckte Fließe, mit Autoschlüsseln und Tacho, sowie eine weitere Schatzkarte im hinteren Bereich. Wir kommen zu den Karten. Ich versprech’s.

Seitlich ist noch eine Kamera angebracht, in welcher eine weitere bedruckte Fließe eingeschoben ist. Auf dieser sind Dr. Lightning und Johnny abgebildet, wie sie am Eingang eines Grabmales stehen. Johnny hält auf dieser Abbildung Heka und Anch in seinen Händen. Heka ist der Krumstab, der dem eines Hirten ähnelt und in ägyptischer Geschichte und Mythologie für den Herrschaftsanspruch eines Pharaonen stand. Anch ist das kleine kreuzartige Symbol, welches das Weiterleben im Jenseits darstellt.

Hinter dem Cockpit befindet sich dann noch ein kleiner Frachtraum, vollständig ausgestattet mit Spitzhacke, Schaufel, Bratpfanne und einem Glasbehälter, wahrscheinlich zum Transport wertvoller Artefakte und von denen werden wir noch ein paar finden 😉

Alles in Allem ein sehr gelungenes kleines Auto.

Der Sarkophag

Bevor wir nun zur Sphinx kommen, zeige ich euch noch kurz den Sarkophag, der enthalten ist. In schwarz ist zumindest die Unterseite exklusiv für dieses Set. Auf dem Deckel ist ein Pharao abgebildet und darunter sind sogar vier Hieroglyphen abgebildet, welche das Wort „LEGO“ darstellen.

Im Sarkophag ist unser Skelett mit dem weißen Kopfschmuck und ein gelber Kelch. Der heilige Gral vielleicht? Oder „nur“ ein wertvoller antiker Artefakt Hoteps?

Die Sphinx

So, nun da wir allen „Kleinkram“ aus dem Weg geräumt haben, können wir uns endlich der Sphinx selbst zuwenden.

Zunächst einmal steht das Modell auf der bereits erwähnten 32×32 3D Grundplatte, welche von allen Seiten umfangreich mit Steinen und Hieroglyphen bedruckt ist. Diese Form von Grundplatte kam in diesem Farbschema nur in diesem Set vor. Rechts neben der Rampe ist ein kleiner Obelisk oder auch Tehen-Pfeiler genannt. Historisch betrachtet stellten diese Obelisken eine Ehrung des Sonnengottes Re dar. Prinzipiell funktionierten sie wie Sonnenuhren und zeigten den „Weg“ welchen Re den Tag über mit seiner Barke fuhr von Osten nach Westen.

Ein zweiter Obelisk, diesmal höher steht etwas erhöht neben einer kleinen Treppe am Ende der Rampe, rechts von der Sphinx. Dieser lässt sich aufklappen und in einem kleinen Geheimfach unter dem Obelisken befinden sich zwei Goldmünzen. Die Verchromten natürlich.

Geheimnisse und Schätze!

Dies kann auch als Falle für unsere Abenteurer werden. Man möchte natürlich nicht von so einer Sandsteinsäule erschlagen werden. 🙂

Voll auf die Zwölf!

Die Sphinx ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Natürlich ist sie kleiner als das Original in Ägypthen (im Vgl. mit Minifiguren) und damit sie nicht so „langweilig“ aussieht haben die Designer entschieden etwas Farbe ins Spiel zu bringen und der Sphinx einen Kopfschmuck zu geben.

Das Gesicht ist super gelungen, mit Bart und auch einer „goldenen“ (gelben) Halskette. Die Nutzung dieses Teils für die Halskette finde ich super clever.

Zwischen den Vorderbeinen der mythologischen Kreatur befindet sich eine weitere bedruckte Fließe, die den Fluch des Pharaos darstellt. Die Warnung ist sehr nett, denn der Re-Gou Rubin, das Herrschaftsjuwel, ist direkt darüber angebracht und natürlich wird Pharao Hotep diesen nicht unbewacht lassen.

Schnappen wir uns den Rubin!

Wenn man einen kleinen Hebel, an der Seite der Sphinx, zur Seite drückt, dann bricht Pharao Hotep auf seinem Tron durch die Wand und begräbt jeden, der es wagt seinen Rubin zu stehlen unter sich. Der Fluch des Pharaos trifft Grabräuber!

Der Fluch soll euch treffen!

Links neben der Sphinx befindet sich noch eine Statue des Totengottes Anubis und eine klassische LEGO Palme. Nett, ohne diese beiden Dekoelemente würde die linke Seite leer aussehen.


Vor der Sphinx befinden sich ein paar graue Platten. Auf diesen ist, neben einem Skorpion, ein kleiner Sandhaufen angedeutet, an welchem sich diese Platten gut greifen lassen. Darunter befindet sich eine kleine Ausgrabungsstelle, welche in die Grundplatte eingelassen ist.

Grab tiefer, Johnny! Das Geheimnis muss zum Greifen nahe sein!

Darin befinden sich laut Anleitung eine Schlange, Schatzkarte und ein paar Goldmünzen.

Oh schön, noch mehr Wüstenbewohner!

Ich finde das super. Eine Ägypthenreihe ohne eine Ausgrabungsstelle wäre ja keine Ägypthenreihe.

Mytholgie und Hieroglyphen

Ich möchte mir hier einen Abschnitt nehmen, um über die Hieroglyphen und Anspielungen in diesem Set sprechen. Für diejenigen, die das interessiert (so wie mich) fasse ich nochmal alles zusammen, was mir an agypthischer Mythologie und kleinen Anspielungen in den Hieroglyphen aufgefallen ist.

Hier sind die vier Schatzkarten, welche in diesem Set alle enthalten sind. Die meisten anderen Sets der Reihe enthielten nur eine oder zwei dieser Karten. Die Sphinx ist das einzige Set, welches alle enthält.

Auf den Karten ist die Region um den Nil abgebildet, gemeinsam mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten (Obelisken, Pyramiden und Sphinx). Außerdem sind Stadtnamen angegeben, die ihr unten entschlüsselt seht.

Auf der rechten Seite der Karte ist der Re-Gou abgebildet und darüber der Kopf einer ägyptischen Gottheit. Auch der Name des jeweiligen Gottes ist in Hieroglyphenschrift abgebildet. Diese sind Thoht (60), Thnum (20), Anubis (40) und Horus (80). Die Zahlen der Karten geben die Reihenfolge an, sie stehen unten links auf den Karten. Das rote Kreuz rückt am Nil entlang Richtung Norden mit aufsteigender Zahl der Karte.

Die gleichen Hieroglyphen sind ebenfalls auf die Obelisken aufgedruckt. Es gibt auch hier vier Verschiedene, auch wenn die Sphinx nur drei von diesen enthält. Die Sphinx enthält, korrespondierend zu drei der Karten (60, 40 und 80), die Obelisken mit den Namen Thoht, Anubis und Horus.

Auf dem Sarkophag steht außerdem in Hieroglyphenschrift LEGO, was hier nochmal der Vollständigkeit halber erwähnt sei. Auch wenn das Palmblatt als Hieroglyphe noch immer Rätsel aufwirft, da es eigentlich i oder j darstellt, es aber immer wieder auch mit e scheinbar übersetzt wird. Ich bin kein Sprachexperte und nehme das daher so hin.

Leider Foto eines anderen Sets aber es ist die gleiche Fließe an der Sphinx

Zum Schluss mal noch die Fließe mit dem Fluch des Pharaos. Auch auf dieser sind ein paar Hieroglyphen, die ich allerdings nicht vollständig übersetzt bekommen. Bei mir kommt da links Niels heraus, was der Name des Designers ist (Niels Milan Pedersen), rechts aber erhalte ich Zissa oder Sissa, was ich leider nicht deuten kann. Wenn ihr mir da helfen könnt, schreibt es unbedingt in die Kommentare. Vielleicht handelt es sich um einen weiteren Designer. 🙂

Ich nehme mir nicht heraus den historischen Kontext der Hieroglyphen zu bewerten. Ich bin weder Historiker, noch Sprachexperte und gerade nach vielen Eroberungen durch z.B. die Griechen und das Römische Reich änderte sich die Sprache der Ägypter einige Male und Laute wurden übernommen, bzw. neue Alphabete eingeführt. Daher betrachtet diese Übersetzungen, nur als das, was die Designer vermutlich in Hinterkopf hatten und nicht als einzige Möglichkeit diese Zeichen zu deuten.

Die Eckdaten

  • Nummer: 5978
  • Name: Sphinx Secret Surprise/Das Geheimnis der Sphinx
  • Teilzahl: 347
  • Retail-Preis: 50 Euro
  • Figuren: 7
  • Tiere: 2
  • Bauanleitung: PDF-Download

Fazit: 5978 Das Geheimnis der Sphinx

Nun komme ich dazu noch ein paar finale Gedanken zum Geheimnis der Sphinx zu verfassen. Ich denke, dass meine Meinung zu dem Set über das Review hinweg hin und wieder bereits erkennbar war. Es fällt mir also nicht schwer zu sagen, ich finde dieses Set großartig. Es gibt nichts, was mir hier fehlt oder was ich mir noch hätte wünschen können.

Mir gefallen alle kleinen Dinge um das Modell herum und am besten die Sphinx selbst. Die 3D Platte ist für mich ebenfalls ein Pluspunkt. Die Tatsache, dass die Designer hier so viel Liebe zum Detail hineingesteckt haben, für die Hieroglyphen und mythologischen Gegenstände, geben dem Set einen ganz besonderen Flair und ich mag solche Easter Eggs immer. Daher hat es mir auch viel Spaß gemacht alle Eastereggs in der Gruselvilla auf dem Jahrmarkt zu finden.

Wer dieses Set haben möchte, der kann sich darauf einstellen um die 70-80 Euro dafür zu bezahlen. Originalverpackt schaut man dann eher in Richtung 120-140 Euro. Der Gebrauchtpreis ist meiner Meinung nach doch recht fair für das Set. Originalverpackt ist halt Originalverpackt und man bezahlt dabei gerade bei älteren Set natürlich das Premium des Premiums, ich würde aber sagen, gebraucht reicht aus und ich empfehle das Set sehr.

Eure Meinung

Jetzt interessiert mich wie immer eure Meinung zum Set. Überbewehrte ich es? Findet ihr es gut? Besitzt ihr es? Und was haltet ihr von den Hieroglyphen und den Geheimnissen, die bei diesem Set zu entdecken sind?

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

10 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Großartiges Review über ein herausragendes Set! Natürlich muss es eine Schlange in der Grabung geben, ganz im Sinne von Dr. Jones – no Snakes. Die Anubis-Statue baue ich heute gleich am Nachmittag nach, das müsste sich mit den Steinbeständen ausgehen, dann habe ich ein weiteres Exponat für die Ägyptiaka-Abteilung im Museum, das ich irgendwann bauen werde. Ich wünsche Dir Jagdglück bei weiteren Sets, dann bekommen wir diese ja vorgestellt! Ein Schmankerl am Sonntagvormittag!

    • Danke 🙂

      Natürlich musste die ein oder andere Indiana Jones Referenz in die Adventurers Sets. Er ist schließlich die Vorlage (auch wenn die Adventurers Sets meiner Meinung nach Meilen besser sind, als die Indiana Jones Sets)

      Freut mich, dass ich dir Ideen liefern konnte und Spaß am Sonntag bereitet habe 🙂

  2. Danke für dieses tolle Review! Ich hab als Kind stundenlang über den Hyroglyphen und Schatzkarten gebrütet, also freue ich mich, dass das Rätsel nun endlich gelöst wurde. 🙂 Dass das rote Kreuz auf den Karten immer weiter am Nil herabwandert, ist mir damals glaube ich nicht aufgefallen.

    Die Baseplate ist natürlich ein Highlight, genau wie in der Paradisavilla. Ebenso das Zelt. Auch das Auto gefiel mir damals ausgesprochen gut, weil es durch die bedruckte/beklebte Windschutzscheibe nochmal ein upgrade war zu dem Wagen, den man separat kaufen konnte.

    • Vielen Dank 🙂 Es hat mir großen Spaß gemacht über das Set zu schreiben. Die Hieroglyphen fand ich sehr interessant und vor allem die Menge an Details, die auf der Karte verarbeitet wurden. Speziell die Namen der Städte, da man hier ja auch einfach unleserliche schwarze Kritzel hätte benutzen können. Aber es ist schön, dass sie da eine extra Meile gegangen sind.

      Die Paradisa Villa ist auch nett und vielleicht bekomme ich irgendwann mal die Gelegenheit sie hier zu zeigen. Die Grundplatte kam auch noch bei Ogel’s Hauptquartier vor 🙂

      Mir gefallen die Old Timer immer sehr gut und das Auto hier ist eines der Besten meiner Meinung nach. Der Skorpion Tracker (das kleinere Auto, was es einzeln gab) war aber ein grandioses Set für Kinder um mit wenig Budget ins Abenteuer einzusteigen. 🙂

  3. Ich liebe die Abenteuer des Johnny Thunder und die Ägyptenwelt bietet soviel Spielspaß und auch eine Gewisse Faszination wie ich ja auch schon öfters erwähnt habe 😉 die Baseplates ( auch die der Burgen sind super und hauchen einem Set mehr Leben ein. Schade das es sowas heute nicht mehr gibt, aber danke Jonas für dieses weitere schöne Review bin schon sehr gespannt auf die nächsten Vorstellungen hier !

    • Es ist schon eine sehr schöne Reihe. Und ja Baseplates vermisse ich auch, sei das 3D oder nicht 3D… wirklich schade, dass LEGO das nicht mehr macht.

      Ich bin auch gespannt, welche Reviews als nächstes kommen. 🙂 Die Entscheidung liegt bei Andres, der noch ein paar Reviews von mir auf Vorrat da hat. Zum Nikolaus gibt es auf jeden Fall wieder was 🙂

  4. Hallo Jonas, ein tolles Review, wie immer und auch ich wiederhole immer gerne, was für tolle Sets „Adventure“ waren. Zwei kleine Anmerkungen (Klugscheißer-Modus), muss es nicht heißen :“ Was geht an SEINEM morgen auf vier Beinen…“ usw. und war nicht die funktionierende Lupe genau der Grund, die Karten so detailliert zu machen, weil man sie dafür nutzen konnte, sie zu entziffern? Ok, soweit. Wenn man diese Sets betrachtet kann man schon erkennen das LEGO, damals schon, der Frau doch aufmerksamkeit schenkte, denn Gail Storm war ja nicht gerade die „Madame in distress“ und hatte ihre eigene Position, was später bei Lego, ein wenig zu „Klischee Frauen“ wechselte. Wie gesagt ich fand die ganze „Adventure“ Serie klasse (völlig ohne Lizenzen), ob Ägypten, Orient, Dschungel oder Dinos.

    • Vielen Dank erstmal. 🙂

      Der genaue Wortlaut wäre „Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig.“ 😉

      Das mit der Lupe macht tatsächlich Sinn. Ich finde es trotzdem sehr beeindruckend, dass die Grafik-Designer sich die Mühe gemacht haben, anstatt einfach „unleserliche Kritzel“ zu benutzen.

      Was die „Rolle der Frau“ hier angeht, finde ich Gail Storm auch echt gelungen. Sie wirkt auf mich nicht so, als bräuchte sie Schutz, durch irgendwen. Für mich ist sie die einzige Person, die es in einem Fechtduell mit dem Baron aufnehmen könnte 🙂

      Ich kann dir bei der Adventurers Serie nur zustimmen: Großartige Sets allesamt. Lizenz war gar nicht nötig und ich denke in der Fantasie eines Kindes, kann Johnny Thunder auch Indiana Jones repräsentieren, sollte es notwendig sein. 🙂 Die LEGO Indiana Jones Sets waren ganz nett aber irgendwie fand ich sie nie so toll wie die Adventurers Sets. Die Möglichkeiten mit Lizenzsets sind halt eingeschränkter. 🙁

  5. Ein kleiner „Sid-Fact“

    1999 kam die Mumie mit Brandan Fraser und Rachel Weisz ins Kino – hatte da Lego den richtigen Riecher 😉

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