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LEGO Ideas 21320 Dinosaur Fossils im Review

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LEGO Ideas 21320 Dinosaur Fossils: Die Dinos sind wieder da! | © Jan Göbel

LEGO Ideas 21320 Dinosaur Fossils im Review: Ein Cocktail aus Enttäuschung, Unverständnis und Freude.

Nun ist es also soweit, das Set LEGO Ideas 21320 Dinosaur Fossils wurde offiziell vorgestellt. Andres meinte, als Dino-Experte ist das Set mein Job, also ran an die Steine!

Einleitung

Oh man, was habe ich mich auf dieses Set gefreut. Ich habe damals den Artikel mit der offiziellen Ankündigung geschrieben und ich wollte ebenso gerne das Review machen. Als ich dann den Karton geöffnet habe, stand für mich die Welt erst einmal still und eine Mischung aus Wut, Enttäuschung und Unverständnis kochten in mir. Die auf dem Karton gezeigten Dinos entsprachen überhaupt nicht dem Fan-Entwurf von Jonathan Brunn. Aus den wissenschaftlichen Modellen wurden grelle Bauten, die für mich eher wie Spielzeug aussahen.

Ursprünglicher Fanentwurf

Von den fünf ursprünglichen Dinosauriern ist nur der Triceratops übrig geblieben, unter anderem mein Lieblingsdino, der Brachiosaurus, blieb auf der Strecke. Dafür sind mit dem Pteranodon und dem Tyrannosaurus Rex zwei „neue“ Dinos im Set enthalten. Ich habe den Karton erstmal drei Tage ins Regal gestellt, die Motivation war im Keller. Aber, wie immer, wenn man mal zwei bis drei Nächte drüber schläft, sieht die Welt schon ganz anders aus. Ich habe den Karton dann doch geöffnet, schließlich kann man nur über das meckern, was man kennt und mich ans Werk gemacht. Mittlerweile habe ich mich mit dem Set aber ein Stück weit versöhnt.


Ganz kurz nebenbei, Dinosaurier sind ebenso wie Flugsaurier Saurier. Dinosaurier sind dabei die Landbewohner, Flugsaurier (Pterosauria) die Luftbewohner. Da das Wort „Dinosaurier“ allgemein für die Reptilien diese Epoche verwendet wird, habe ich es auch so gehalten.

Die Designer

Wie bei allen LEGO Ideas Sets werden die Fan-Designer und LEGO Designer vorgestellt. Jonathan Brunn, bekannt als Mukkin in der LEGO-Szene, lebt in Perpignan, Frankreich. Beruflich ist er als Graphiker und Webdesigner unterwegs. In seiner Freizeit interessiert er sich für Fossilien, Dinosaurier und LEGO: Nicht ganz unerheblich, wenn du Dinos als Ideas-Modell einreichst. Ich habe kurz vorab mit Jonathan gesprochen. Er meinte, es sei der beste Tag seines Lebens gewesen, als LEGO ihm per Skype die Entscheidung mitteilte. Die finalen Modelle gefallen ihm sehr gut.

Jonathan Brunn

Niels Milan Pedersen arbeitet als Designer bei LEGO in Billund. Er hat bereits über 60 Dinoskulpturen erstellt. Aktuell erstellt er Prototypen für neue Figuren und Teile. Seit 2008 hat er kein Set mehr entwickelt, so dass er sich sehr über diese Aufgabe gefreut hat. Seine Aufgabe war es, den Fan-Entwurf an die Standards von LEGO anzupassen. Hierbei musste er unter anderem einen anderen Weg einschlagen als der Fan-Designer (Zitat: „rather different way“). Problematisch waren hier laut Text in der Anleitung die Tatsache, dass es sich um ein Computermodell und kein reales Set handelte, bei dem viele Spezialteile verwendet wurden, ebenso wie Farben, die LEGO bei bestimmten Teilen nicht vorgesehen hat.

Niels Milan Pedersen

Karton, Umfang und Bauanleitungen

Der Karton ist wie bei allen kleineren LEGO Ideas Sets ein stabiler Klappkarton. Auf der Vorderseite werden die drei Dinosaurierskelette gezeigt. Nach dem Öffnen fallen sechs nummerierte Tüten aus dem Karton. Diese beinhalten 910 LEGO Steine, wobei davon 32 Kleinstelemente sind, die wie immer übrigbleiben. Des Weiteren ist für die Stickerfetischisten ein kleiner Bogen mit fünf Stickern vorhanden.

Vorne…

… hinten…

… Seite

Überschaubare Anzahl an Stickern, dennoch schade: Ich bevorzuge bedruckte Elemente!

Zu guter Letzt die Bauanleitung. Es gibt drei Bauanleitungen. Ich erinnere mich bei den letzten LEGO Ideas Sets, die ich gebaut habe, an schicke gebundene Bauanleitungen. Hier kommen jedoch drei Bauanleitungshefte, die man von 20 Euro LEGO City Sets kennt, aus dem Karton. Ich war nicht begeistert.

Die drei Bauanleitungen: Ich finde es sehr schade, dass es nicht eine gebundene Bauanleitung ist.

Für Baumeister mit Stegosaurier-Hirn?

Das Set enthält wie bereits geschrieben drei Dinosaurier, wobei versucht wurde, diese im Maßstab 1:32 darzustellen. Das wiederum finde ich sehr gut, da so die Proportionen sehr gut deutlich werden. Dem wird vermutlich dann mein geliebter Brachiosaurus zum Opfer gefallen sein.

Die Minifiguren

Die erste Tüte umfasst neben dem Baumaterial für den Flugsaurier Pteranodon zwei nicht im Entwurf enthaltenen Minifigs. Die erste ist ein Forscher. Dieser erinnert ein wenig an die LEGO Adventures Serie. In seiner Hand kann er ein Buch halten, die 1×2 Fliese im Inneren ist eine Zeichnung, die leider mit Hilfe eines Stickers dargestellt wird. In der anderen Hand hält der Forscher einen Stift. In seiner Kiste sind verschiedene Ausgrabungswerkzeuge enthalten, außerdem eine Lupe und ein Dinoei. Wenn man die Minifig mit dem Bild von dem LEGO Designer Niels vergleicht, sind durchaus Parallelen vorhanden.

Forscher, sein Forschungsobjekt und seine Box

Kisteninhalt: Vom Werkzeug bleibt einiges übrig

Die zweite Minifigur ist ziemlich cool. Es handelt sich um ein LEGO typisches Skelett, auf dem Kopf ein Hut. Mir kam da zuerst ein Bild von Indiana Jones in den Sinn. Das Skelett steht auf einem kleinen Podest, vorne ein (aufgeklebtes) Schild mit der Aufschrift LEGO sapiens. Das ist ein nettes Gimmick!

Der Pteranodon

Die erste Tüte umfasst außerdem den Pteranodon. Dieser Flugsaurier lebte vor zirka 86 bis 72 Millionen Jahren. Mittlerweile sind über 1.000 fossile Skelette gefunden worden. Seine Spannweite betrug zwischen fünf und sechs Meter. Wie fast alle Flugsaurier ernährte er sich vermutlich vorwiegend von Fisch. Wie seine beiden Set-Genossen wurden seine Fossilien in Nordamerika und Kanada gefunden.

Der Pteranodon besticht durch seine Spannweite

Legen wir los, wir bauen einen Dino. Der Pteranodon ist der kleinste der drei Dinosaurier. Er besteht aus 165 Teilen, größtenteils sind diese Teile im Technic-Sortiment zu finden. Wie die anderen Dinos und dem Homo LEGOensis steht er auch auf einem Podest. Mittels einer Stange scheint er zu „fliegen“. Der Bau dauert nicht lange und ist auch nicht sonderlich herausfordernd. Das schönste Element ist der Kopf. Der lange Schnabel und der markante Kamm am Hinterkopf kommen gut zur Geltung. Der Unterkiefer ist beweglich. Die Flügel sind beeindruckend, gerade weil das Modell die von der Forschung angenommenen Proportionen gut angenommen hat. LEGO hat sich bei allen drei Dinosaurierskeletten auf die Grundfarbe weiß verständigt. Hier wird es die größte Schnittmenge an verfügbaren Teilen gegeben haben, außerdem sind Knochen auch immer weiß dargestellt. Die zum Teil genutzten blauen Technic-Elemente fallen bei allen drei Dinos nicht ins Auge. Die grauen Elemente zwischendurch stören gar nicht so sehr, da bei Skeletten häufig nicht alle Knochen vorhanden sind und diese durch Beton oder Gips ersetzt werden.

Achtet mal auf die Details: Die Finger am Flügel und die kleinen Rippenbögen

Kopfstudie: Experten streiten sich, wozu der Kamm am Hinterkopf gut war.

Das fertige Modell ist zirka 16 Zentimeter hoch, die Flügelspannweite beträgt zirka 25 Zentimeter.

Der Triceratops Horridus

Der Triceratops ist ein elefantengroßer Dinosaurier, der am Ende der Kreidezeit vor zirka 68 bis 66 Millionen Jahren gelebt hat. Einen hohen Wiedererkennungswert hat er dank seiner drei Hörner auf dem Kopf und das große Nackenschild. Von ihm wurden etwa 50 Skelette gefunden, jedoch kein vollständiges. Als reiner Pflanzenfresser gehörte er auch zum Speiseplan des Tyrannosaurus Rex.

Der Triceratops mit seinen markanten Hörnern.

Kopf mit dem schnabelähnlichen Maul, den drei Hörnern und dem Nachkenschild: Auch am Schild sind die Hörner gut erkennbar

Unser Triceratops besteht aus den Tüten zwei und drei. 80 Bauabschnitte verbrauchen 354 LEGO Steine. Diese sind vornehmlich weiß, das Innere des Podestes ist aber völlig bunt. Mich stört das nicht, da man die Steine nicht sieht. Der Zusammenbau gestaltet sich deutlich spannender als der des Pteranodons. Die ganze Konstruktion steht auf vier Technic-Winkel-Elementen, diese sind fest im Boden „verankert“ und stellen die Vorder- und Hinterläufe dar. Die Füße mit den Krallen sind nicht mit dem Körper verbunden, sondern direkt mit der Bauplatte. Zunächst wird dann im Anschluss der Rumpf gebaut. Dieser besteht aus der Wirbelsäule, die mittels 1×2 Plättchen mit Zacken sehr gut aussieht, und den Rippenbögen. Hier wird es etwas fummelig, aber auch das klappt gut. Die Rippen werden übrigens an tan-farbenen Elementen befestigt, die wir aus den Ritterkutschen kennen.

Rumpf mit Kutschendeichsel

Das Hinterteil: Man achte auf die schräg angesetzten Bauelemente

Es schließt sich der Schwanz an, der aus vier Elementen besteht. Diese sind beweglich. Ein langes halbrundes Element bildet die Schwanzspitze. Der Kopf ist sehr gut gelungen. Deutlich erkennt man die drei Hörner, wobei die beiden Haupthörner sehr markant sind. Ebenso gut gelöst ist das Nackenschild. Typisch für die Ceratopsiadinos ist die schnabelartige Schnauze, auch hier ist ein hoher Wiedererkennungswert vorhanden. Der Kiefer ist leider nicht beweglich.

Sogar die Augen sind gut erkennbar. Der Kiefer ist fest.

Der Triceratops ist ein wirklich gelungenes Modell. Ich bin sehr positiv überrascht und er versöhnt mich ein wenig, immerhin gehört diese Gattung immer noch in meine persönliche Top 3. Pfiffig ist der Einsatz von einigen Bausteinen – hier zum Beispiel von KFZ-Flügeln – für die Beckenknochen. Die tan-farbenen Elemente stören ebenso wenig wie die grauen. Wie die anderen Dinos steht der Triceratops auf einem schwarzen Podest. Das ist eine Steinbreite hoch, in ihm werden die „Fundamente“ der Dinos versteckt. Am Kopf ist eine zu beklebende Fliese zu befestigen, auf ihr steht dann der wissenschaftliche Name. Von Kopf bis Schwanzlänge misst unser Modell 30 Zentimeter, bei einer Höhe von zirka 15 Zentimetern. Die Bauanleitung für den Triceratops beinhaltet im Übrigen die von den anderen LEGO Ideas bekannten weiterführenden Information, hier zu den Designern und den Dinos.

Der Tyrannosaurus Rex

Der Tyrannosaurus Rex ist der wohl bekannteste Dinosaurier. Sein Bekanntheitsgrad liegt wohl knapp unter hundert Prozent, er ist der Posterboy einer ganzen Spezies. Seine Bekanntheit liegt vermutlich auch in den ersten „Jurassic Park“-Filmen begründet. Er lebte am Ende der Kreidezeit, vor bummmeligen 68 bis 66 Millionen Jahren. Auch er lebte vor allem in der Region, die heute Nordamerika und Kanada ist. Als Fleischfresser gehörten auch Triceratops zu seinem Speiseplan. Er maß im Mittel 13 Meter von der Nasenspitze bis zum Schwanzende bei einer lichten Höhe von sieben Metern. Typisch für diese Theropoda sind die sehr kurzen Vorderarme und der aufrechte Gang auf den Hinterläufen. Sein wirklich beeindruckender Schädel hat eine Länge von 150 Zentimetern. Bislang wurden knapp 30 Skelette gefunden, das vollständigste hört auf den Namen „Sue“ und steht in Chicago.

Voila: Der Tyrannosaurus in voller Pracht

Die letzte Bauanleitung und Tüte vier bis sechs werden zur Hand genommen. Der Racker besteht aus 439 Bausteinen. Der Aufbau ähnelt dem des Triceratops: Zunächst wird das Fundament mit den im Boden verstecken Technic-Elementen für die Hinterbeine gebaut. Dann folgt der Rumpf. Hier sind die kleinen, kräftigen Arme gut erkennbar. Diese haben im Übrigen nur zwei Finger, hier streitet sich die Wissenschaft über einen eventuell vorhandenen dritten Finger. Das Brustbein wird durch zwei fünfeckige Fliesen dargestellt.

Brustbein

Der hat uns zum Fressen gern, oder?

Der Schwanz, im Original kräftig und lang, um den aufrechten Gang auszugleichen, ist hier auch mit den beweglichen Elementen gelöst. Die oberen Zacken auf den 1×2 Plättchen stellen für mich wie auch auf dem Rücken die Wirbel dar. Die Stacheln am unteren Ende sind ebenso zu sehen, diese hätten anders gelöst werden können. Der Schädel ist natürlich der zentrale Mittelpunkt dieses Dinos. Die Proportionen sind sehr gut. Gerade das geöffnete Maul ist mit den 1×1 Plates modified und den 1×2 Plates modified sehr eindrucksvoll. Ebenso sind sowohl die Augen- als auch Nasenhöhlen durch Bausteine gut gelöst.

Nein, ein Vegetarier war der Tyrannosaurus Rex nicht.

Beeindruckendes Maul.

Das Modell misst zirka 40 Zentimeter in der Länge, bei einer Höhe von 20 Zentimetern. Leider ist der Nacken in einigen Einstellungen etwas instabil, so dass der Schädel immer etwas herunter sackt. Das erinnert stark an das Set 21303 WALL-E, auch hier litt das Kopfelement unter einem schwachen Nacken. Beim Tyrannosaurus Rex ist das nicht so schlimm, er nimmt dadurch fast schon eine entschuldigende Haltung ein: „Sorry, eigentlich wollte ich den Triceratops nicht fressen, aber der linke Schenkel sah sooooo lecker aus!“


„Ja man, ich gehe doch schon zum Sport nach dem Triceratops…“

Fazit: 21320 Dinosaur Fossils

Wir sind am Ende, zweieinhalb Baustunden liegen hinter mir. Ich werde mein Fazit in zwei Abschnitte gliedern, da in meiner Brust zwei Herzen pochen.

Das Set hat, wie eingangs schon erwähnt, nicht mehr viel mit dem Fan-Entwurf zu tun. Im Übrigen wird auch mit keinem Bild in der Bauanleitung und auf dem Karton dieser Entwurf gezeigt. Ich gehe davon aus, dass die farblichen Differenzen und die hohe Anzahl an Spezialteilen die Ursache für die deutlichen Abweichungen ist. Das ist schade, ich bin auch nach wie vor etwas enttäuscht, es fehlt der Brachiosaurus. Dieser hätte aber bei dem Maßstab von 1:32 echt den Rahmen gesprengt, wäre aber auch sehr beeindruckend gewesen. Das 21318 Baumhaus war schon entfernt vom Fan-Entwurf, auch wenn Kevin mir damals plausibel die Gründe genannt hat. Bei diesem Set wird jedoch der Bogen echt ausgereizt. Sind wir böse, sind von dem Ursprungs-Entwurf noch 20 Prozent sehr abgewandelt übernommen worden. LEGO darf sich dann nicht wundern, wenn dann beim Kunden Frust entsteht. Und ich mache mir deswegen ein wenig Sorgen um die Piratenbucht.

Nichtsdestotrotz, betrachten wir mal nur das reine Set und gehen weg von allen Begleitumständen. Würde ich mir das Set kaufen? Ja, würde ich, wenn ich mich komplett vom Fan-Entwurf löse. Dann stellt man nämlich fest, dass das Set mit den drei Dinos und den beiden Minifiguren gut gelungen ist. Die Dinos passen maßstäblich zueinander. Das ist klasse, so können ein wenig die unterschiedlichen Größen erahnt werden. Der Maßstab der Minifigur ist übrigens ganz grob 1:42. Die beiden Minifiguren sind cool, sie lockern das ganze Szenario etwas auf und geben dem Set eine höhere Bespielbarkeit. Einzig eine Figur, angelehnt an Jonathan, fehlt. Die Dinosaurierskelette sind durch die Bank weg hübsch, detailliert und optisch ansprechend. Die wichtigen Details sind alle erkennbar. Leider gibt es Aufkleber. Die Technic-Pins, die sichtbar sind, stören im Übrigen nicht beim optischen Gesamteindruck, ebenso wie die grauen Elemente. Das ist bei den Skeletten in den Museen ganz ähnlich. So ist das Set rund, stimmig und gut gelungen.


Die Eckdaten des Sets

» Thema: LEGO IDEAS
» 21320 Dinosaur Fossils
» Altersempfehlung 16+
» 910 Teile
» 59,99 Euro UVP
» Fan Designer: Jonathan Brunn
» LEGO Designer: Niels Milan Pedersen
» LEGO Online Shop und LEGO Stores
» Verfügbar ab dem 1. November 2019


Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Die Schlacht der Oberkreide: Tyrannosaurus Rex vs. Triceratops

Wie gefällt euch das Ideas Set 21320 Dinosaur Fossils? Ist es aufgrund der Distanz zum Fan-Entwurf für euch (aus-)gestorben, oder freut ihr ihr euch schlichtweg auf die drei realisierten Dinos? Wir sind auf eure Meinungen in den Kommentaren gespannt.

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

47 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für das schöne Review. Ich sehe es allerdings weniger kritisch und bin positiv überrascht. Mir gefällt das Set sogar besser als der Fan-Entwurf. Beim Fan Entwurf war ich mir nicht einmal sicher, ob ich es überhaupt kaufen werde, jetzt habe ich aber keine Zweifel mehr. Das Set muss her 🙂

    • Danke Phillip. Ich habe ja geschrieben, das Set an sich ist toll ist und auf jeden Fall ein Kauf lohnenswert ist.

      Nur, mich stört massiv die völlig Abkehr vom Fanentwurf. Sind wir ehrlich, bis auf den Triceratops ist nicht viel übrig geblieben.

  2. enttäuscht

    (mehr Worte brauchts eigentlich nicht; schaut mal im Entwurf die „Update“ Sektion an…)

  3. Danke für das Review!

    Also ich finde das Set prinzipiell sehr gelungen. Mir gefällt die Farbwahl, die Auswahl der Saurier, die Größe und die Maßstäblichkeit. Der Preis ist doch auch OK! Abzüge gibts für die Aufkleber und die Tatsache, dass es kein echtes Booklet gibt…schade.
    Die Podeste hätten für mich farbig etwas mehr in die Tan/Sand/Brown Richtung gehen dürfen, aber in Schwarz passt das auch.

    Bezüglich der Abweichungen zum Fan-Entwurf: Es heißt LEGO „IDEAS“! Es geht doch am Ende vom Lied um Ideen. Manchmal sehen wir so wunderbar ausgearbeitete Vorschläge auf dieser tollen Plattform, trotzdem entscheidet sich LEGO gegen eine Umsetzung. Manchmal sind die Umsetzungen der Fan-Designer kein Zucker für die Augen…was nicht heißt, dass die Idee dahinter nicht gut ist! Ich finde es komplett legitim, dass LEGO sich die Freiheit nimmt von der baulichen Vorlage abzuweichen.

    Ich freue mich auf das Set, wird wohl ein Weihnachtsgeschenk an mich selbst 🙂

    • Ich stimme dir nahezu zu:

      Podeste wirken in schwarz sehr gut, bei Tan oder so wäre der Akzent zum Dino nicht so gut. So wie die Dinger vor mir stehen, passt es gut.

      Zum zweiten Einwurf. Ja, du hast mit allem Recht und ich stimme dir zu. Nur… die Bilder der Fandesigner wecken Erwartungen, die im ersten visuellen Blick enttäuscht werden. Wie gesagt, der erste Eindruck war negativ bei mir, jetzt, zusammengebaut, bin ich sehr positiv gestimmt.

      Dann hoffe ich mal, dass der Weihnachtsmann deinen Wunsch erfüllt… 😉

  4. Danke für das differenzierte Review.
    Beim Fan-Entwurf hat mir ein T-Rex gefehlt. Dort fand ich aber die Einfarbigkeit besser.
    Die Modelle an sich finde ich gut, aber mir sind sie zu bunt. MICH persönlich (jemand anderes mag das anders sehen) stören die Teile in Tan/Beige sehr. Die blau-grauen (ist das sand blue?) gehen noch so. Mir ist auch gleich der blaue Technik-Pin ins Auge gesprungen.
    Gerade bei den tanfarbigen Teilen verstehe ich auch den Sinn dahinter nicht.
    Ich habe schon Skelette in einem Museum gesehen – die waren einfarbig.

  5. Finde ich im ganzen toll (auch wenn weit weg vom Fan-Entwurf). Aber Aufkleber? Warum wieder? Die nehmen meinem Gefuehl nach wieder deutlich zu. Das ist echt schade!

  6. Ok, ich hatte das Set als Pflichtkauf vorgemerkt, jetzt wird es garantiert nicht gekauft. Der Abstand zum Fanentwurf ist es dabei nicht mal prinzipiell, auch wenn mir ein paar mehr Dinos besser gefallen hätten. Ich vermisse vor allem den Stegosaurus. Bei dem ist es auch nicht der Maßstab (der Brachiosaurus wäre im Minifig-Maßstab einen halben Meter lang geworden, dann kann man sich vorstellen, was bei 1:32 rauskommt). Beim T-Rex-Schädel war ich noch begeistert, aber der Rest gefällt mir einfach gar nicht. Die Beine beim Triceratops sind zu dick und anderes.

  7. Tolles Review, beim Fazit hab ich nur gedacht, warte mal die Piratenbucht ab, aber das hast du ja dann selbst noch erwähnt : )
    Die wird sicherlich auf eine 32×32 Platte geschrumpft!
    Die Dino Skelette finde ich echt prima umgesetzt, das Original gefiehl mir da nicht so gut. Schade nur, das es bei Lego keine Drucke mehr zu geben scheint.
    Könnt ihr da nicht mal ein Thema daraus machen und bei Lego nachfragen?

  8. Der Pteranodon ist leider eine totale Gurke. Hätte man dann auch weglassen und das Set noch 10 Euro billiger machen können. Ansonsten ist es okay, auch wenn viel von der Eleganz der ursprünglichen Entwürfe durch die dicken Technikteile verloren gegangen ist. Ich hätte lieber weniger „schwere Knochen“ und hätte ganz gut mit den zusätzlichen Stützen leben können – so ist es ja bei den rekonstruierten Skeletten im Museum auch. Es ist auch zum Haareraufen, dass mal wieder die üblichen „Standardteile“ nur in Dunkelgrau dabei sind. Ich verstehe zwar, dass das konstruktive Gründe von wegen Reibung und Statik hat, aber bei einem Standmodell, wo die Gelenke nicht bewegt werden, hätte man da mal einen Kompromiss machen können. Leider also doch, wie befürchtet, insgesamt wieder so ein Fall von „Muss man mehrmals drüber schlafen.“ anstatt uneingeschränkter Sofortkauf.

  9. Was mich wundert: Sowohl die Werkzeuge aus der Kiste des Minifigur als auch die Technik-Verbinder an den Dinosauriern sind auf allen offiziellen Setbildern grau und nicht blau… Täuscht das oder wurden die Teile ersetzt?

  10. hab mich sehr auf das set gefreut und bin nun doch recht enttäuscht.
    dass das set nicht mehr viel mit dem entwurf zu tun hat stört mich dabei nicht die bohne. davon bin ich ehrlich gesagt ausgegangen. die drei dinos sind für mich genug und an sich auch gelungen.

    ABER: mich stört der look massiv. das liegt vor allem an der farbe. das weiß passt einfach nicht. zu comic- bzw. spielzeughaft. (ja, ich weiß: lego = spielzeug)
    wenn lego nicht bereit ist die entsprechenden teile in beige zu produzieren, dann sollte man das set einfach auch nicht zur umsetzung auswählen.
    das generelle „color-locking“ gewisser teile, wie den hinges, auf grau tut sein übriges. und der potenzielle schöne look ist dahin. schade.

    mal schauen, ob die spontane enttäuschung noch verfliegt und ich mich mit dem set in dieser form doch noch anfreunden kann.

  11. Schönes Review! Sehe die Abweichung zum Fanentwurf auch eher kritisch, zumindest nach meinem Verständnis von Lego Ideas. Fans reichen einen eigenen Lego Entwurf ein, und andere Fans stimmen darüber ab ob er ihnen gefällt bzw. sie ihn sich so als Set wünschen würden. Das Lego dann bei einer Realisierung nachbessert und an die Legostandards anpasst ist wünschenswert und richtig (habe ich auch beim Bricklink Wildwestsaloon bemerkt bzw. vermisst). Aber wenn es dann so weit vom ursprgl. Entwurf entfernt ist (siehe auch Steamboat Willie), ist es schon schwer hier noch von einem „Fandesigner“ zu sprechen. Dann würde es auch reichen wenn bei Ideas einfach Themenvorschläge für neue Sets eingehen, nach dem Motto „macht doch mal was mit Dinosaurierskeletten…“
    Unabhängig davon gefällt mir das Set ganz gut, und wahrsch. wird es bei mir landen…
    Gruß aus Japan 🙂

    • Genau den Vorwurf muss sich Lego meiner Meinung gefallen lassen.

      Dann soll bitte Lego transparent und ehrlich die Ideas Philosophie darstellen. Aktuell voten die Fans für etwas und bekommen teils etwas ganz anderes.
      Ich muss daher leider sagen, dass Lego hier auf Gratwanderung mit den Fans dadurch ist, dass sie falsche Erwartungen wecken.
      Sie sagen aber auch nicht ganz offen, dass man sich keine falschen Hoffnungen machen soll. Sie lassen einen im Ungewissen um niemanden zu verprellen. Das finde ich unglücklich, wirtschaflich jedoch nachvollziehbar.

      • Es ist eine Plattform für „Ideen“… in diesem Fall sind es aber erneut zwei Modelle: Der Fan-Entwurf und das reale Set. Mir gefällt beides. Aber bei den Dinos wurden die Karten in meinen Augen zu sehr neu durchgemischt…

  12. Sieht zumindest besser als der hässliche Fanentwurf aus. Ist deutlich realistischer und nicht so filigran. Außerdem ist die Farbgebung schöner bzw. passender. Werde mir das Set dennoch nicht kaufen, weil ich damit per se nicht wirklich was anfangen kann. Dennoch stark von Lego, dass sie den Entwurf derart positiv aufgewertet bzw. überarbeitet haben.

    • 10.000 Unterstützer zu finden ist wahrlich nicht einfach – aber Geschmäcker unterscheiden sich…

    • @MOX „farbgebung passender“? hast du schon mal ein echtes dinosaurier-skelett im museum gesehen? weiß ist davon jedenfalls keins.

      • das sind in aller Regel auch keine Knochen die da im Museum stehen. Die echten Knochen (die durchaus weiß waren) lösen bei der Versteinerung eine andere Mineralisierung als im umgebenden Material aus – aber beides ist „Stein“. Die Steine werden dann freigelegt, es werden Abdrücke genommen oder per CT gescannt, dann werden die originale eingegipst damit sie keinen Schaden nehmen. und dann werden Replikate gegossen aus einem haltbaren Material, heute schon oft 3d-druck aus Kunstharz. Die Farbe ist dabei irgendwo zwischen Sand-gelb und schwarz, je nach Material.
        somit ist die Frage was lego hier abbilden will … die Knochen oder die Replikation

      • „weil ich damit per se nicht wirklich was anfangen kann“
        -> also Nein, er hat scheinbar noch keines gesehen, meint aber Experte zu sein 😉

  13. naaaa ja.
    T-Rex und Triceratops sind spitze! Pteranodon hätte bei dem Detailgrad nicht sein müssen, tut aber auch nicht weh. Preis ist ok, wird gekauft.

    Aber: es ist doch sehr sehr schade, dass kein Sauropode mit dabei ist, und ganz besonders der Stegosaurus mit seinen Platten. Plesiosaurus wäre toll gewesen, aber vermutlich nicht essentiell.
    Ich hätte liebend gern für einen großen Bausatz 200 Euro hingelegt, mit der Aussicht dass da 5 tolle Modelle dabei sind und genug Baumaterial für mehr oder weniger alles was man sich sonst noch vorstellen kann. Das hätte aufgrund der farblichen Einfachheit ein tolles go-brick-me-Set für Dinosklelette werden können – insofern eine große vertane Chance, auch wenn ich verstehe dass sie bei so einem Pop-Thema mit dem Preis wo hin wollen wo möglichst viele Spontankäufer zuschlagen werden, statt die Fans zu bedienen.

    Bleibt zu hoffen dass die Teile differenziert genug sind um sich so einen Groß-Baukasten mit 2-4 dieser Sets selbst zaubern zu können – es nützt ja leider nichts vom einen Teil Massen zu haben und von anderen gar nichts (Stegosaurus-Platten … …).

    • Lego hätte daraus gaaanz einfach und simpel eine Miniserie machen können und dann eben auch einen Brachio und Stego rausbringen können. Nur weil etwas groß ist, muss man es nicht aus Sparmaßnahmen wegfallen lassen.
      Ich sehe sowieso im Sammlereffekt ein immerwährend anhaltendes riesieges Potential bei der Spezies Mensch:) Man schaue sich nur Brickheadz als Extrembeispiel an. Über die Modulars müssen wir gar nicht reden. Auch Speed Champions funktioniert zu einem gewissen Grad auf diese Weise.
      …vielleicht kommt ja noch was.

  14. Ich finde das Set so wie es jetzt ist sehr schick, der Fanentwurf hatte mich nicht so begeistert, war mir zu filigran. Ich finde Lego hat da ein richtig tolles Sets draus gemacht zu einem guten Preis.
    Ich persönlich bin kein großer Paläontologe, jedoch unser Enkel ist ein richtiger Fan und er kennt Saurier mit Namen, die ich noch nicht mal in nem Buch gesehen habe. Leider ist er erst 5 und vermutlich gehen viele der „Knochen“ verloren. Ich überleg jedoch, das Set mal zu kaufen, wenn es einen guten Rabatt gibt und es aufzuheben, in vier oder fünf Jahren werden vielleicht weniger Teile eine Beute des Staubsaugers. Die Frage ist, ob die Saurierliebe so lange anhält 😉

  15. mir gefällt´s, vor allem stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, erst recht wenn dann noch Rabatte kommen. Besser als der Entwurf. Ideas scheint mir zu einer Art Plattform zum Eruieren von Absatzmöglichkeiten zu verkommen, bald stellt Lego da selbst Konzepte ein 🙁
    Pirate Bay wird da echt spannend…

  16. Richtig starkes Review, Jan!

  17. Kowalski aus Fantastic Beasts arbeitet jetzt im Naturkundemuseum?

  18. Vielen Dank für den ausführlichen und hilfreichen Review. Mir gefällt das fertige Lego Set tatsächlich in großen Teilen besser, als der ursprüngliche IDEAS Fan Entwurf, allerdings mit ähnlichen Einschränkungen wie beim Lego „Ship in a Bottle“ 21313:

    Ja, es wurde viel verändert, jedoch weitgehend zum Positiven. Was ein unbearbeiteter Fan Entwurf bedeuten kann, haben wir gerade beim Brinklink AFOL Designer Program gesehen. Viele tolle Ideen, doch die käuflichen Produkte sind teilweise etwas „unausgegoren“…

    Meine beiden größten Kritikpunkte sind beim Lego Set 21320 die Verwendung von Aufklebern, denn dies scheint mir neu bei Lego IDEAS zu sein. Und auch die drei Anleitungen. Dies hatte Lego beides in der Vergangenheit „besser“, sprich zielgruppenorientierter gelöst. Aufkleber sind für mich persönlich ein Ärgernis, vor allem wegen der Haltbarkeit und Wertigkeit. Und die Anleitung hätte ausführlicher auf den original Fan Entwurf eingehen dürfen – und zwar in einem einzigen Booklet.

    Der Rest passt. Ich selbst werde mir das neue Dino Set kaufen. Vermutlich allerdings erst, wenn es entweder gute Angebote gibt, oder eine spezielle Aktion von Lego, wie z.B. mehrfache VIP Punkte oder besondere Extras. Diese Dinos sind eine schöne, erste Grundlage für ein MOC Modular Building „Naturkunde Museum“ – dazu gab es ja schon ein paar Fan-Entwürfe…

    Fazit: Ich freue mich auf das neue Set. Brick on!

  19. Das Set ist prinzipiell echt gelungen, gefällt mir gut und ich bin echt kein Fan von Dinos.
    Dennoch finde ich. dass es echt sehr stark vom Entwurf des Designers abweicht.Zu stark für meinen Geschmack. Ich als Erschaffer der Idee wäre riesig enttäuscht von LEGO.

  20. Interessant, wie die Geschmäcker auseinandergehen. Die meisten hier finden den Lego-Entwurf schicker, weil der Fan-Entwurf zu filigran war. Genau das hat mir an dem gefallen und macht den Lego-Entwurf für mich kaputt. Naja, ich seh es positiv: Geld gespart.

  21. 1. Vom Set bin ich enttäuscht. Mit der wirklich schönen Original hat es nicht mehr viel zu tun, mich persönlich stört die Farbauswahl. Das beige fand ich sehr schön, die weißen Skelette gefallen mir einfach nicht. Ich werde mir das Set nicht holen, auch wenn ich mich sehr darauf gefreut habe. Schade drum.
    2. Eure beste Review bisher. Das ihr wissenschaftliche Hintergründe zu den Dinos und Skeletten schreibt fand ich richtig gut. Das macht das Set zwar nicht besser, aber ich hatte viel Spaß bei lesen.
    3. Kaufe ich mir wohl doch den riesen Jurrassic Park T-Rex. Den finde ich im Gegensatz zu den Skeletten hier richtig gut gelungen…

    • Zu 1. Ja, ich weiß. Jetzt steht die Truppe auf meinem Schreibtisch und überzeugt mich immer mehr.

      Zu 2. Danke für das Lob!

      Zu 3. Ja, werde ich auch noch… und dann stelle ich den Tyrannosaurier neben das Skelett und mache Sprechblasen: „Corinna, hast du aber abgenommen!“

  22. 1. Review: Kann mich Chia103 nur anschließend. Zumindest das Review find ich klasse 😀
    2. Farben: Modell find ich okay. Mir wäre egal ob beige oder weiß und ob nah am Fandesign. Mir ist wichtig, ob mir das Set als Set an sich gefällt. Dem ist leider nicht so. Ich finde es, wie viele auch, zu „bunt“. Zumindest die grauen hinges hätte man in weiß produzieren können, oder? Oder gibt es vielleicht alles was man benötigt in hellgrau?
    3. Design: Lego hat da sicherlich höhere Maßstäbe an die Stabilität als der Fandesigner, aber mir wirken die Skelette jetzt zu massiv. In Braun sieht es ja schon fast nach einem ganze Dino aus. Ich hätte mir hohlere Körper und einen „knochigeren“ Look gewünscht.
    Fazit: Die Idee von Dinoskeletten fand ich super, aber ich denke ich werde jetzt eher versuchen mir für meinen Schreibtisch ein eigenes Dinoskelett zu „moc“en – knochig (instabil) und möglichst einfarbig (in weiß, hellgrau oder beige). Mal schauen 😉

    • Den Eindruck hatte ich auch, so eng wie die Rippen stehen, hat man den Eindruck eines kompletten Dinos. Zugegeben, Dinos hatten wuchtige Knochen, aber das hier ist doch mehr als einen Ticken zuviel. Wie Thomas auch schreibt, im Prinzip ist der Pteranodon das einzige Skelett, das auch nach einem aussieht.

  23. Kann mir jemand erklären, wo die Knochen und Skelette sind? Ich sehe roboterhafte Wesen, die Dinosauriern ähneln. Der kleine Flugsaurier ist ein Skelett, ok. Die beiden anderen sicherlich nicht. Die Beinkonstruktion ist die Krönung des Ganzen.
    Ob das nun in Weiß oder Sand gehalten ist, das macht es nicht besser. Der Fanentwurf hat mir nicht zugesagt, er war jedoch nah an Skelette dran. Das Finale Set ist irgendwas Anderes. Nur was?

    • Absolut meine Meinung Thomas! Roboter sind das….leider…bin darüber sehr traurig. Und mir ist es auch egal, ob Lego die Teile in Tan hätte erst produzieren müssen. Aber so ist es ein Kinder-City-Set. Das hat absolut nix mehr mit dem Entwurf und der m.E. ernsthaft „versuchten“ realistischen Umsetzung von Dino-Skeletten mittels Lego-Elementen zu tun.

      Und immer nur T-Rex. Mittlerweile bin ich in Bezug auf das Thema Dino bei Lego schon nur noch genervt. Und Skelette sind nicht weiss….schon gar keine echten, die man nach Millionen Jahren aus den Felsen pinselt.

      Mich erinnert das alles an “Nachts im Museum“…nur das es Lego hier schafft die Lizenz-Gebühren zu sparen.

      Nichts gegen z.B. das umgesetzte Ideas-Baumhaus…das fand ich ansprechend. Aber es zeigt doch auch, das Lego immer versucht alles immer irgendwie City-tauglich zu machen. Schade

  24. Danke für das Review, sehr informativ.
    Das Set werde ich nicht kaufen, weil ich es nicht gut finde, wenn von dem Fan Entwurf zu wenig übrig bleibt. Den Baum habe ich noch gekauft, aber das hier ist zu viel.
    Teile die Angst um die Piratenbucht absolut. Hoffentlich muss sich da in Billund niemand selbst verwirklichen…

  25. Danke für das wie immer gut gelungene Review von dir.
    Wir mögen Dinos wahnsinnig gerne und ich weiß, Geschmäcker sind verschieden. Aber das hier ist teilweise evht gruselug. Warum nur muss ich immer an Transformers denken. 🙂

  26. Danke für den Review.
    Gefällt mir aber im Vergleich zum Entwurf kaum. Daher werde ich hier ganz sicher nicht zuschlagen. Mir fehlt im finalen Set die Eleganz des Entwurfes. Die Dinos im Set wirken so plump.
    Natürlich muss man Lego zugute halten, dass Entwürfe gelegentlich auch fragil wie Hölle sind und daher unmöglich in der Form marktfähig sind. Ich vermute, dass wir hier auch der Fall und der Grund für die massiven Anpassungen.

    • Plump wirken die nicht, im Gegenteil. Für den Maßstab und für die eingesetzten Teile wirken die sehr realistisch. Ein Triceratops war halt eher der dralle Linienbus und nicht die schnittige Vespa…

      Fragil war ein Punkt, der zweite war das es sich um einen digitalen Entwurf handelte. Da hält immer alles Bombe. Drittens würde ein Sauropode im gewählten Maßstab das Ganze von der Größe und Teilezahl sprengen

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