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LEGO Technic 42107 Ducati Panigale V4R im Review

LEGO Technic 42107 Ducati Panigale V4R | © André Micko

Die LEGO Technic 42107 Ducati Panigale V4R im Review: Überzeugt das erste LEGO Motorrad mit Gangschaltung?

Mit dem LEGO Technic Set 42107 erschien dieses Jahr ein weiteres Technic Motorrad: die Panigale V4R. Dass es sich um ein offiziell von Ducati lizensiertes Produkt handelt, zeigt der kleine Hologramm-Sticker auf der Verpackung. 59,99 Euro ruft LEGO in der UVP für die 646 Teile auf. Im freien Handel bekommt man sie bereits für unter 45 Euro. Was sonst noch drin steckt, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Verpackung

Die Schachtel ziert auf der Vorderseite ein Bild des Modells, neben Setnummer und Altersempfehlung. Letztere ist mit 10+ angegeben. Auf der Rückseite ist neben Detailbildern das reale Vorbild abgebildet, samt einiger Kerndaten (998cc Hubraum, 221 PS bei einem Gewicht von 172kg). Ein B-Modell gibt es keines. Die Teile sind in nicht nummerierten Tütchen verpackt. Bauabschnitte sind bei der überschaubaren Teileanzahl auch nicht notwendig. Das Anleitungsheftchen umfasst 128 Seiten. Natürlich werden die meisten Paneele mit Aufklebern verziert. Insgesamt 19 Stück befinden sich auf dem zugehörigen Stickerbogen. Neben den lose verpackten Felgen und Reifen fällt noch eine kleine Folie ins Auge. Aus dieser wird die ausgestanzte Front-„Scheibe“ herausgetrennt.


Die „echte“ im Vergleich


Das „Offizielles-Ducati-Produkt“ Hologramm



19 Aufkleber





Ganz schön groß…

Aufbau

Der Aufbau gestaltet sich nahezu problemlos. Allenfalls beim Getriebe unterhalb des 4-Zylindermotors wird es etwas fummelig. Die Ducati ist das erste LEGO Technic Motorrad mit einem Schaltgetriebe. Die Zwei-Gangschaltung wird mit den Getriebe-Elementen realisiert, die erstmals beim Bugatti Chiron 42083 zum Einsatz kamen. Es sitzt komprimiert unterhalb des 4-Zylindermotors. Die Folie für die Frontscheibe weist seitlich kleine Löcher auf. Diese werden auf zwei (Ninjago-)Schwerter aufgefädelt.


Die für die Teleskopgabel der Vorderachse verwendeten goldenen Stoßdämpfer kommen bei der Panigale zum ersten Mal zum Einsatz. Gleiches gilt für den hinteren Reifen. Der wird zwar auf die identische Felge wie der Vorderreifen aufgezogen -welcher bereits in diversen anderen Sets verwendet wird-, ist aber mit 28mm um acht Millimeter breiter.

Blick in das 2-Gang-Getriebe




Das fertige Modell

Das Modell ist 33cm lang, 18cm hoch und etwa 9cm breit. Zum Abstellen wird ein Achspin des Ständers lose in ein Loch der Nabe des Hinterrades gesteckt. Das hält an sich gut, wenn man nicht am Motorrad rüttelt. Bezüglich Stabilität ist es vergleichbar mit den seitlichen („Standard-„)Ständern bei älteren Technic Motorrad-Modellen.

Seitenansicht mit Schalthebel (unten = 1. Gang)






Der Ständer ist so umgesetzt, dass der Hinterreifen nicht ganz hineinpasst und rechtsseitig auf der Grundkonstruktion aufliegt. Er steht dadurch leicht schief, und die Verbindung zwischen Nabe und Ständer verwindet sich etwas. Das wirkt nicht ganz optimal. Nach dem Versuch dies zu korrigieren, indem ich den Ständer an der Basis verbreiterte, musste ich feststellen, dass darunter die Stabilität leidet. Insbesondere wenn das Lenkrad nach rechts eingeschlagen wird, kippt das Motorrad. Die gewählte Umsetzung ist also der Funktion geschuldet.

Der Ständer


Der Reifen liegt auf dem Ständer schräg auf


Loch in der Nabe für Aufnahme des Ständers


Änderungen am Ständer auf Kosten der Stabilität


Technisches Highlight ist sicherlich das bereits erwähnte Zweiganggetriebe. Über einen Schalthebel auf der linken Seite können die Gänge ausgewählt werden. In unterer Position der erste Gang (= schnelle Kolbenbewegung während des Fahrens). Neutralstellung, wenn der Hebel nach vorne zeigt, und der zweite Gang (langsame Kolbenbewegung) in oberer Position. Die Gänge lassen sich butterweich schalten, der Hebel rastet in jeder Position satt, und dennoch ohne großen Kraftaufwand, ein. Das ist super umgesetzt. Die goldene Teleskopgabel des Vorderreifens sieht schön aus. Hinsichtlich ihrer Stabilität ist sie durch den notwendigen Montagewinkel etwas eingeschränkt. Das macht sich durch leichtes Durchbiegen bemerkbar, vor allem wenn man von oben auf das Motorrad drückt. Die Frontscheibe, respektive Folie, fügt sich zwar optisch gut ein, ist aber haptisch dem restlichen Modell nicht angemessen.

Familie Baustein

Wer sehen will, ob die Ducati Panigale V4R auch ins australische Outback passt, dem sei unser Video empfohlen!

Fazit: 42107 Ducati Panigale V4R

Die Panigale V4R reiht sich schön in die bisherigen LEGO Technic Motorräder ein. Sie gefällt mir optisch sehr gut. Dem Modell angemessener wäre allerdings eine feste transparente Kunststoffscheibe gewesen. Technisches Highlight ist die auf engem Raum fantastisch umgesetzte Kombination aus 2-Gang-Getriebe und 4-Zylindermotor. Den Spielfaktor schätze ich bei Motorrädern geringer ein als bei anderen Fahrzeugen. Die Technik ist sicherlich für junge Baumeister interessant, ich sehe die Ducati aber durchaus auch als Sammler- oder Vitrinenstück für die höheren Altersklassen.

Da dürfen noch mehr dazu kommen…



Eure Meinung!

Wie gefällt euch das Set LEGO Technic 42107 Ducati Panigale V4R? Habt ihr es euch gekauft, oder standen für euch in diesem Jahr andere Technic-Sets im Fokus? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

4+

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

7 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich habe das Set verschenkt und es kam sehr gut an. Danke fürs Review und die tollen Bilder, insbesondere auch die mit den anderen Maschinen. Schick, wenn man so eine tolle Sammlung sein eigen nett.

    3+
  2. Ich bin selbst Motorradfahrer und wünsche mir seit Jahren ein richtig cooles Bike aus Lego. Leider komme ich an Technic einfach nicht ran. Da ist die Harley schon mehr was für mich, wenn es keine Harley wäre.

    0
  3. Ich habe das Set auch in der Vitrine. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist mit Rabatt m.E. sehr gut. Dennoch gibt es weitere kleine Mankos, wenn man das eher als Modell statt als Technic-Bausatz betrachtet: fehlende Schutzbleche, Abweichungen bei den Rottönen (zum Glück am finalen Modell kaum zu sehen) und was mich am ehesten stört: das Motorrad baut vorne viel zu hoch auf, sprich der Abstand zwischen Rad und Verkleidung ist zu groß. Erst wenn man die Federung eindrückt, sieht das Ganze mehr nach einer Sportmaschine aus.

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  4. Wenn ich dieses Set sehe, kommt mir immer das Review vom Helden in den Sinn……Das ist deutsches Kulturgut. KÖSTLICH!!!! 😂😂😂

    1+
  5. Tolles Modell,hab es verschenkt und noch eins für mich gekauft, noch mehr bitte davon.

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  6. Sehr schönes Review. Aber die milchige „Frontsscheibe“ hat mich auch von Anfang an gestört.

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  7. Das Video aus Australien hatte ich schon damals gesehen, als Du es auf Eurem Kanal gepostet hattest – super! Dabei bin ich sonst eher für Buchstaben.

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ukonio media GmbH, Besitzer: Andres Lehmann (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
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