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LEGO verabschiedet sich von Anleitungen mit schwarzem Hintergrund

Weiß auf Schwarz | © LEGO Group

LEGO hat bekanntgegeben, dass es bei LEGO 18+ Sets in naher Zukunft keine Anleitungen mehr mit schwarzem Hintergrund geben wird: Richtig so?

Es ist eine gute Nachricht: Mit der LEGO 18+ Reihe wurden auch neue Anleitungen eingeführt. Geändert hat sich nicht viel, aber ein Detail, das viele Leser von Zusammengebaut, mich eingeschlossen, gestört hat: Auf schwarzem Hintergrund wurden die Bauschritte präsentiert. Das war jedoch oft nicht gut zu erkennen, und bei nicht idealem Licht war es zuweilen sehr mühsam zu erkennen, was zu tun ist. LEGO hatte zuletzt mit deutlicheren Umrandungen nachgeholfen, aber viele sehnten sich hellbaue „Standard-Hintergründe“ herbei.

Licht an

Die lieben Kollegen bei Brickset sind nun als erstes über eine von Sam Walker geteilte Nachricht des LEGO Costumor Service bei Facebook gestolpert, wonach die Anleitungen mit schwarzen Hintergründen bald Geschichte seien. Ein konkretes Datum aber wurde nicht genannt.


Schmiede der Vorläufer?

Womöglich aber gab es bereits ein Umlegen des Schalters, denn die 21325 Mittelalterliche Schmiede kommt mit hellgrauen Seiten des Weges. Da dies aber sowohl ein 18+ als auch ein Ideas-Bausatz ist, ist nicht sogleich ersichtlich, ob hier die Änderung schon gegriffen hat.

Bei der Schmiede wurden die Designer noch auf schwarzen Hintergründe präsentiert, die Bauabschritte jedoch auf Hellgrau. Ist dies bereits die Anpassung?

Beim Zusammenbau des 10277 Krokodils hatte ich oft Probleme, alles zu erkennen, zuletzt beim 10295 Porsche jedoch war es ob des klaren Schwarz/Weiß-Kontrastes in Ordnung. Dennoch begrüße ich die Änderung sehr, denn alle Bauanleitungen sollten den hohen Ansprüchen gerecht werden.

Auch das schwarze 18+ Box-Design wurde nicht von allen Baumeistern durchgängig positiv aufgegriffen. Ob es auch hier zu eine Änderung kommt, ist nicht bekannt. Doch die wichtigere Baustelle war eindeutig die Anleitung: Hier also wird zurückgerudert und sich das Feedback der LEGO-Fans zu Herzen genommen. Gut so!


Eure Meinung!

Was sagt ihr zu der Änderung? War für euch die Anleitung mit schwarzem Hintergrund in Ordnung, oder hattet ihr beim Bauen Probleme? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

12+

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

41 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Wie gerade schon nebenan bei der Konkurrenz festgestellt: Schon aus drucktechnischen Gründen habe ich das mit dem schwarzen Hintergrund nie verstanden. Zusammen mit dem Umstand, dass LEGO es bis heute nicht hinbekommt, seine Farben in Fotos und Bauanleitungen konsistent wiederzugeben, war das eine gefährliche Kombination. Mal davon abgesehen fehlte mir da auch immer das, was man gemeinhin als „gesunden Menschenverstand“ bezeichnet. Das dunkelbraune Bauteile und Ähnliches „absaufen“ und selbst die invertierten weißen Linien manchmal zulaufen, muss doch denjenigen schon klar sein, die die Layouts machen und die Bögen drucken…

    8+
    • Wir hatten leider – analog des Alternate Artikels – technische Probleme, daher ging der Artikel nicht schon gestern Abend live.
      Sei es drum: Ich bin ganz bei dir, das war nie eine gute Idee, und bei der Krokodil habe ich mich richtig geärgert. Das war so ziemlich das einzige, was den Zusammenbau das Prädikat „völlig entspannt“ genommen hat. 😉

      3+
  2. Also meiner inneren Greta zuliebe bin ich froh, dass auf schwarzen Druck verzichtet wird, dieser ist nämlich schwer bis gar nicht recycelbar 🙂

    12+
    • Das ist ein weiterer guter Hinweis: Ökologisch sinnvoll war das gewiss nicht. Womöglich spielt auch dieser Gedankengang da mit rein.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass die schwarze Anleitungen vorab nicht getestet wurden. Ich tippe einfach mal darauf, dass die Testgruppe das Konzept durchaus stimmig fand. Frisch, neu, etc. Aber die Krokodil wurde da vermutlich als Beispiel nicht vorgelegt. 😉

      4+
  3. Von mir aus eher früher als später. Ich fand den schwarzen Hintergrund fürchterlich!

    3+
  4. Der Hauptgrund für die schwarzen Anleitungen und auch Boxen ist ja, dass es edel aussehen soll. Bei der Box verstehe ich das, auch wenn ich persönliche Hintergründe schöner finde. Bei der Anleitung ist es meiner Meinung nach aber nicht nötig und wenn es die Effizienz einschränkt noch viel weniger gut. Daher finde ich es sinnvoll davon wegzugehen.

    Ich glaube ich habe noch kein Set mit schwarzer Bauanleitung gebaut aber ich kann mir das Problem gut vorstellen.

    8+
  5. Der einzigste Grund, könnte meiner Meinung nach die subjektive Wertigkeit, Exklusivität des Models sein. Allerdings wäre, wie oben beschrieben, bessere Farbwiedergabe oder stärkere Papier ein besserer Ansatz.
    Schwarz ist sicher nicht Nachhaltig, andererseits ist LEGO welches über mehrere Generationen gespielt wird, das Nachhaltigste Spielzeug überhaupt. OK vielleicht noch Brio, aber das ist nur ein paar wenige Monate cool. Wenn Ich da an unser Hot Whells oder Bruder Sachen denke die halten teilweise nicht mal Monate, geschweige denn vom grossen zum kleinen Bruder.

    1+
    • Brio wird bei uns auch seit Jahren gespielt. Mein Sohn ist jetzt 7 und hat Brio seit er 2 ist.

      2+
      • Meine Kinder haben mit meiner 30 Jahre alten Holzeisenbahn gespielt. Das ist doch mega nachhaltig.
        Allerdings spielen sie auch heute noch mit meinem 30 Jahre alten LEGO.

        1+
        • Meine spielen ja auch mit Brio, teilweise sind das noch meine alten Sachen. Aber die Lego Eisenbahn ist halt cooler. Was ich noch vergessen hatte ist Märklin, auch da gibt es bei uns noch Züge und Häuser sogar welche mit denen mein Vater schon gespielt hat. Leider ist das ein Platzproblem. So ne Anlage müsste stehen bleiben.

          1+
  6. Gute Entscheidung, wobei Geld hier sicher auch eine Rolle gespielt hat, reines schwarz ist nämlich realtiv teuer im Druck und wie schon viele hier sagten, total unökologisch. Jetzt noch die schwarzen Boxen loswerden dann passt alles, denn für mich werden die Sets dadurch nicht wertiger. Mir wäre es lieber, wenn Lego anstatt so viel schwarzer Farbe ein etwas dickeres Material für die Boxen verwenden würde, das etwas stoßfester/robuster ist, damit würden sie vielen Sammlern einen großen Gefallen tun. Generell kommt es mir vor dass Lego in letzter Zeit viel auf die Konsumenten hört, bitte weiter so!

    3+
    • Die Boxen sind halt wirklich Geschmacksache. Ich persönlich empfand die bunten Boxen, gerade z.B. bei den Modulars, als absolut unpassend für ein so hochpreisiges Produkt. Ich finde die aktuelle Gestaltung hat eine klare Signalwirkung: „Spielzeug“ oder „Sammlerobjekt“. Wobei ich nicht unbedingt die schwarze Farbe meine, mir geht es da eher um Layout und Design allgemein.

      2+
  7. Das hat mich bei den Architecture-Sets immer kolossal genervt. Selbst bei besten Lichtverhältnissen konnte ich da kaum die Farben unterscheiden. Ich baue meistens abends, bei künstlichen Licht. Und wenn die Lichtquelle über einem angebracht ist (haben Deckenleuchten so an sich), sieht man aufgrund der Spiegelung schon mal gar nichts mehr. Diese Sets habe ich dann per PDF-Anleitung aufgebaut.
    Ich bin froh, dass das abgeschafft wird.

    1+
    • Ein weiterer guter Hinweis, das habe ich oben gar nicht erwähnt: Bei Architecture war es schon immer so. Da hat es mich an sich persönlich nie gestört und war dem Thema angemessen edel. Aber es hat eben ganz massiv mit den Farben der Steine zu tun, die verbaut werden. Bei der Krokodil war es höchst problematisch. Aber da wiederhole ich mich. 😉

      Bei Facebook stand übrigens, dass es bereits einige digitale Bauanleitungen als PDF gibt, die nun „eingeblaut“ wurden, und digital nicht mehr Schwarz sind. Das habe ich jetzt im Detail noch nicht überprüft, aber wäre eine weitere Korrektur.

      1+
    • gute sache.
      vielleicht versucht man dann irgendwann auch mal papier, das weniger stark reflektiert.
      wie oben schon mal erwähnt sind die spiegelungen beim bauen unter künstlichem licht mit lichtquelle direkt darüber oft echt störend. dazu braucht es nicht einmal den schwarzen hintergrund, aber sicher verstärk der das thema noch einmal kräftig.

      1+
      • Ich nutze zumeist eine Lampe, die die Seiten von oben beleuchtet. Und im Büro baue ich zumeist am Hochtisch und nutze das Deckenlicht. Aber sobald Licht seitlich kommt, empfinde auch ich die Spiegelungen stets als unangenehm… das ist nicht einzig bei schwarzem Hintergrund so.

        Aber: Ich bin kein Freund der PDF Anleitungen, da ich ohnehin schon viel zu viele Stunde vor Flimmerkästen sitze. 😉

        1+
  8. Schwarz finde ich auch nicht gut !
    Blau o. Hellblauer Hintergrund wäre O.K. .

    2+
  9. Schwarze Hintergründe gibt es ja immer wieder, nicht nur bei Lego. Ich mochte das noch nie. Und dass es schlechter zum Lesen oder Detailsanschauen ist, dürften Designer und Grafiker eigentlich auch wissen. Trotzdem wird es gemacht, immer wieder.
    Bei den Boxen mag das Geschmackssache sein. Wenn die Nutzbarkeit eingeschränkt wird ist das definitiv ein Qualitätsproblem. Gut, dass LEGO tatsächlich hin und wieder auf Rückmeldungen reagiert.
    Pinke Hintergründe gab es bei Piratensetz. Hat mich eigentlich nicht gestört 🙂

    1+
  10. super Entscheidung! Sollte dann ja auch wieder ein Schritt in Richtung umweltfreundlicher sein, wenn weniger Druckerschwärze benötigt wird oder?

    2+
  11. Ich habe bisher keine praktische Erfahrung mit den schwarzen Anleitungen; aber was ich so als PDF gesehen habe, finde ich das unglücklich, dass schwarz verwendet wurde.

    Daher bin ich froh, dass es wieder auf neutralem/hellen Hintergrund dargestellt wird.

    Was den schwarzen 18+-Karton betrifft, bin ich schon begeistert von dem Design. Daher kann das gerne beibehalten werden für die 18+-Sets

    4+
  12. Wieso überhaupt noch Papieranleitungen? Na klar: wertiger, man braucht kein Device, Sammelgedanke…. aber nachhaltig????? Neeeee
    Sie haben die Anleitungen alle online und in der Anleitungs-App! Ich check nicht, warum dann noch Papier verschwenden?

    5+
    • Ehrlich gesagt, bin ich sehr froh darüber dass Lego das tut.

      Ist aber vielleicht auch Geschmackssache, aber ich habe die Anleitung lieber nicht auf einem Bildschirm, der schädlich für die Augen ist, und auf den man bei der Arbeit sowieso schon die ganze Zeit guckt.

      2+
    • Ich baue, da ich in dem Moment auf Technik verzichten will. Irgendwann wird zwar auch Lego vollständig auf gedruckte Anleitungen verzichten und es Greenwashingmässig ( Greenwashing deshalb, weil die Ersparnis sicherlich nicht an den Kunden weitergegeben wird ) verkaufen, aber noch ist die Glücklicherweise nicht der Fall. Ich mag auch keine EBooks, obwohl ich wirklich jeden technischen Scheiss hab.
      Was mich allerdings nervt, ist die wirklich schlechte Farbtreue, die allerdings auch die Aufkleber betrifft. Bei der Schmiede hab ich auf einer Seite echt lange gerätselt wo bestimmte Steine hin sollten. Schwarze Anleitungen machen es aber in der Regel schlimmer.

      1+
    • Nein danke. Ich finde, die Anleitung per Papier soll schon beibehalten werden. Daher will ich das schon als Papieranleitung haben. Ich sitz den ganzen Tag vorm PC und wenn man was haptisch durchblättert ist es ein anderes Gefühl, als wenn ich nur ein PDF-File durchblättere.

      3+
    • Welcher Fünfjährige hat denn die Möglichkeit, sich PDF-Anleitungen herunterzuladen, um sein Set zusammenzubauen? Und es soll auch Erwachsene geben, die keinen Internetzugang haben.

      1+
      • Naja Lego glaubt halt, dass die Kinder von heute an high-end Geräten sitzen.(Siehe Hidden sight, Video, etc. )
        Also sollten sie auch in der Lage sein PDFs zu verwenden

        2+
  13. Bin damit zufrieden, dass die Anleitungen wieder Standardfarbe haben.
    War teilweise wirklich schwer zu erkennen, was genau gebaut werden muss.

    Aber die Edlen, schwarzen Boxen dürfen sehr gerne bleiben, sie gefallen mir hervorragend! 🙂

    3+
  14. Ich finde, sie könnten gleich noch drei Dinge ändern:
    Erstens: mehr Steine pro Bauschritt, dadurch deutlich weniger Seiten. Ruhig den heutigen Kunden mehr zutrauen.
    Zweitens: nur noch eine Bauanleitung pro Set, warum gibt es bei größeren Sets denn bis zu acht Bauanleitungen?
    Drittens: einheitliche Größen bei den Anleitungen. In den Achtzigern konnte man alle Anleitungen in DIN A4 und A5 Klarsichthüllen stecken.

    5+
  15. A propos Ökologie, dann müsste Lego auch die Schachteln verkleinern. Der Füllgrad ist ja sehr bescheiden. Aber in einer nur halb so grossen Schachtel wirkte wohl der Preis bei einem 200 Euro Set noch vermessener.

    2+
    • Nein, da gibt es in einigen Ländern klare Vorgaben, wie viel „Luft“ in der Box sein soll. Danach richtet sich LEGO. Und da LEGO die Produkte weltweit vertreibt, gibt es nur eine Größe der Box. So wurde es mir mal erklärt.

      1+
      • Klingt interessant – aber ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass es Länder gibt, die vorschreiben, dass mindestens soundsoviel % Luft in ner Kiste sein MUSS. Es gibt z.T. Höchstmengen an Luft, aber ein Mindestwert? Höchstmenge ist ja primär wegen Kundenschutz (Stichwort Mogelpackung) – umgekehrt ergibt das bei mir im Moment keinen Sinn, aber vllt. sehe ich was nicht :).

        1+
  16. Wird auch Zeit, frage mich eh, wer sich so einen Blödsinn ausgedacht hat.

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  17. Man kann die Anleitung für den Porsche nicht runterladen, ob bald die überarbeitete Version kommt?

    1+
  18. Ich finde, dass lego hiermit einen Schritt in die richtige Richtung geht. Was mir persönlich jetzt noch fehlt ist, dass sie ähnlich wie die Konkurrenz nur die Bauschritte farblich drucken und der Rest grau bleibt. Dann ist es einfach einfacher Sets zu bauen, welche einfach nur ein Mischmasch aus allen Farben sind.
    Vielleicht bekommen wir anschließend auch mehr einheitliche Sets von der Farbgebung her. Zumindest würde das Argument der Sichtbarkeit nicht mehr ziehen.
    Da ich aber weniger Sets baue, als dass ich sie ausschlachten, kann ich hier nur bedingt meine Meinung sagen.

    2+
  19. Lego experimentiert mit alternativen Rohstoffen für die Steine und statt heute schon mit Recyclingpapier oder PDFs zu starten, tränken sie ihr Papier lieber gleich vollständig in „Chemie“.

    Wie wäre es außerdem, wenn man alle Sets ähnlich wie einen Adventskalender verpackt, wobei das Inlay aus Pappe ist, siehe den Nivea Adventskalender:
    https://www.beiersdorf.de/beiersdorf-live/karriere-blog/blog-uebersicht/2019/11/07-ein-nachhaltigerer-adventskalender

    Beim „Deckel“ reicht dann ein s/w Druck.

    Sowas könnte man immer noch zusätzlich in einen schicken Umkarton mit Anleitung stecken, aber das könnte man dann als separates Set anbieten. Also dem Kunden die Wahl lassen, was er bevorzugt.

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