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Stadt der Zukunft: Unsere LEGO Ausstellung im „Quartier Zukunft“ Berlin [Update]

Stadt der Zukunft | © Pictet

Im „Quartier Zukunft“ in Berlin zeigen wir eine LEGO-Stadt der Zukunft: Vorstellung im Detail mit Bildern und Video.

Update 18. Oktober: Die Blumenkästen sind verschwunden – eine Scheibe wurde ergänzt, und unsere Stadt der Zukunft in der Berliner Friedrichstraße 181 kann nun bequem und in Gänze von Außen und von Innen in Augenschein genommen werden! Die Ausstellung endet am 21. Januar, und an jenem Samstag wird es die Möglichkeit geben, einen Teil der Zusammengebaut-Redaktion vor Ort zu treffen. Lasst uns in der Bundeshauptstadt ein wenig über LEGO klönen! Weitere Details ergänzen wir alsbald.


Stadt der Zukunft

Stadt der Zukunft | © Andres Lehmann

Artikel vom 3. Oktober: Vor einer Woche haben Matthias und ich die Stadt der Zukunft im Quartier Zukunft in Berlin aufgebaut. LEGO-Steine und eine moderne Bankfiliale – das passt, wer von uns „plündert“ von Zeit zu Zeit nicht sein Bankkonto, um ein neues Set oder Steine zu kaufen. Die Vorgabe: Wie sieht die Stadt in 30 Jahren aus? Als Bankkaufmann, diplomierter Stadtplaner und großer Berlin-Freund, der sich seit Jahren als LEGO-Blogger austobt, war dies in jeder Hinsicht eine spannende Aufgabenstellung. Und so überlegte ich mir, was ich im Schaufenster und in den drei kleinen Vitrinen zeigen möchte – gepaart mit Vorgaben, die primär das Thema Ernährung und das Wohnen in den Fokus rücken.

Die Stadt im Wandel der Zeit

Urbanität durch Dichte, Städte wachsen in Ballungszentren, bewusste Ernährung, daher der Versuch: Viel Grün, leben auf engem Raum, Dachterrassen, begrünte Fassaden. Zudem: Kleine Apartments, aber viel Naherholung. Fahrräder, eine kostenlose Hochbahn – und (da müssen wir jetzt alle ganz stark sein): Keine Autos, denn auch Elektromobilität ist in meinen Augen nicht der Weisheit letzter Schluss. Nicht vergessen werden aber sollte: Diese Ausstellung ist eine Utopie, ein Spiel, die mit bunten Steinen aufzeigt, wie eine solche Stadt aussehen könnte.

2032: New Ukonio City

Kenner meiner LEGO-Stadt sehen womöglich das ein oder andere bekannte MOC 🔎. So wird es etwa das Ukonio Building, mein erstes Hochhaus überhaupt, auch in 30 Jahren noch geben. Und ein Erdbeerstand ist zeitlos. Viele komplett neue Bauten gesellten sich hinzu, ein Hochhaus im „Blocksystem“ gestapelt, mit Grün direkt vor dem Fenster – und das egal, in welchem Stockwerk. Wichtig waren mir auch helle, freundliche Farben – mit einigen Kontrastpunkten, wie etwa dem schwarzen Windrad.

Zeitloser Klassiker!

Eine Freude war es zudem, zu überlegen, wie ich die IKEA Bygglek-Kisten aktiv für die Stadt nutzen kann. Dies war eine meine ersten Ideen, da ich auch verschiedene Fassaden zeigen wollte. Ich entschied mich für die kleinste der Boxen, um ein „Tiny Apartment“-Hochhaus zu erschaffen. Viel braucht es im Grunde genommen nicht zum Leben. Weniger Fläche, geringere Energiekosten – zudem ein geselliges Miteinander und Grün direkt vor der Haustür: So könnte es aussehen in 30 Jahren. Durch den Versatz der Etagen ist der „Billy Tower“ zudem architektonisch ein kleines Wagnis. Aber: Alles in enger Abstimmung mit dem Statiker!

Freundliches Miteinander

Ganz wichtig war mir, das friedliche Miteinander aufzuzeigen. Jeder möge so leben, wie er es für richtig erachtet. So gibt es einen Vegan-Tower. Und daneben gelegen ist eine Hühnerfarm. Ein Spielplatz und eine Hüpfburg dürfen nicht fehlen: Spaß und Freizeit sind ein hohes Gut.

Die drei Vitrinen, die nur wenige Meter vom Schaufenster entfernt aufgereiht stehen, zeichnen sinnbildlich das Umland nach. Eine Solaranlage darf genau so wenig fehlen wie ein Gewächshaus, in dem Roboter sich um das „Obst und Gemüse der Zukunft“ kümmern.

Energie! (Frei nach Captain Picard)

Daneben befindet sich eine futuristisch anmutende Wasseraufbereitungsanlage. Und ein Ansinnen war es mir auch, aufzuzeigen, was es gilt zu bewahren: Eine Obstwiese etwa, mit direktem Verkauf im Grünen.

Irgendwann wird jedes LEGO Element benötigt. Und sei es für eine futuristische Wasseraufbereitungsanlage!

Das Alte Land Hamburg lässt hier grüßen. Denn bei allen Zukunftsgedanken: Was gibt es Schöneres, als einen frischen Apfel zu essen? Bei aller Tristesse und Sorgen derzeit: Mir war es wichtig, gerade mit einem Spielzeug ein helles Bild zu zeichnen, und aufzuzeigen, wie die Zukunft aussehen kann, wenn die richtigen Schlüsse gezogen werden. Stadtplaner vor! Ich blogge.

Ohne Superhelden geht es nicht!

Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Zusammengebaut-AFOL-Event

Wir haben es uns in Berlin gemütlich gemacht: Bis Januar 2023 kann die Stadt der Zukunft nur wenige Minuten Fußweg vom Brandenburger Tor entfernt in Augenschein genommen werden. Zum Abschluss der Ausstellung wird es ein Zusammengebaut AFOL-Event geben. Wie genau ihr daran teilnehmen könnt und vor allem, wann es stattfindet, darüber berichten wir in den nächsten Wochen. Wir freuen uns über die Möglichkeit, in der Hauptstadt andere Baumeister zu treffen und gemeinsam mit euch darüber nachzudenken, wie die Themen Stadtleben und Ernährung zukünftig aussehen könnten.

Quartier Zukunft

» Friedrichstraße 181
» 10117 Berlin

Öffnungszeiten

» Montag bis Freitag
» 10 bis 18 Uhr

Schon immer eine Anziehungskraft: LEGO im Schaufenster!

Schon immer eine Anziehungskraft: LEGO im Schaufenster!

„Entschuldigung, wo geht es hier nach Berlin?“

Ein Blick in die Zukunft!

Eure Meinung!

Wer von euch hat schon mal mit LEGO-Steinen versucht, futuristische Bauten zu erschaffen? Wie glaubt ihr, leben wir in 30 Jahren? Und wer von euch schaut in Berlin bei der Ausstellung vorbei? Äußert euch gerne unten in den Kommentaren.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

15 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Sehr interessant. Wir werden versuchen, es uns nächste Woche mal anzusehen. Ich will morgen sowieso in den Legostore, da bietet sich das Ganze an. Die Bilder sind schon mal vielversprechend. Dein Satz: „Keine Autos, denn auch Elektromobilität ist…. “ Das ist, glaube ich nicht das ausschlaggebende Problem in Berlin. Schlimmer ist hier in Berlin der schlechte ÖPNV und (was für mich unlogisch ist) die ständig steigenden Fahrpreise. Aber mit dem Auto in die Innenstadt? Ist hier auch Unsinn. Keine Parkplätze und Stau, Stau, Stau, Baustelle, Baustelle, Baustelle und gesperte Strassen.

    • Wir waren heute in der Ausstellung und ich war etwas enttäuscht. Nicht wegen der Ausstellung! Diese war toll und hat uns sehr gefallen. Allerdings die Aufstellung war nicht gut. Von draußen durch das Fenster konnte man einiges an Details nicht so gut sehen. Beim photografieren spiegelte es leider oft oder es waren die Schriften u.ä. auf der Scheibe störend dabei. Also rein in den Raum. Von dieser Seite aus, war der ganze Aufbau noch schlechter zu sehen, bzw. zu photografieren. Auf dem ersten Bild von Andres ist die Seite zugänglich und man kann sich alles toll ansehen. Heute standen dort über die gesamte Breite überdimensional große Pflanzen, so das ein Näheres rankommen nicht möglich war, schon garkein photografieren. Das hat mich geärgert, weil ich doch ein paar Bilder machen wollte. Die Ausstellung ist aber, wie schon oben geschrieben, toll. Ein paar Hinweise zum Zweck wäre bestimmt ganz gut, da ja auch andere Leute dort vorbei schauen, die nicht unbedingt etwas mit Lego zu tun haben. Von außen ist der Aufbau beim Vorbeigehen etwas unscheinbar, wenn man nicht bewußt dorthin geht. Wer in Berlin wohnt oder mal dort ist, sollte es sich auf jedenfall anschauen. Mit dem Hintergrundwissen aus dem Artikel von Andres kann man das ganze Projekt einordnen und werten. Uns hat es trotzdem gefallen. Danke für solche Aufbauten und die Infos dazu. Ohne diesen Artikel hätten wir es nie gesehen.

      • Lieben Dank für deinen Bericht!

        Ich hoffe, trotz Pflanzen (habe ich noch nicht gesehen) konntest du ein paar weitere Details entdecken. Zur Erklärung: Sicherheit geht immer vor, und gerade von den Hochhäusern muss daher etwas Abstand gehalten werden. Aber toll, dass es dir gefallen hat! 🙂

        • Ja, ich habe einiges an Details gesehen, aber Basis waren schon Deine Photos. Das Abstand gehalten werden muß, ist mir schon klar (bevor man vom Hochhaus runterfällt 😉 ) Aber die Pflanzen versperrten doch die Sicht gewaltig. Aber ansonsten war es schon toll. Wenn Du am Ende der Ausstellung dort ein Treffen machen solltest…. Ich habe mal meine Bilder durchgesehen, habe aber leider von den (echten) Planzen keins dabei. Dabei ist mir aber aufgefallen, daß an einem kleinen Haus (6×7 Noppen – Dach in grau mit Sat-Schüssel auf dem Dach des linken Hochhaus) 2 Dachsteine fehlen. Vor dem Haus stehen Musiker, ein Saxophonist und ein Gitarrenspieler (Linkshänder). Gruss aus Berlin

  2. Guten Tag Herr Lehmann! 🙂
    Ich habe Ihr Video (natürlich) auf Instagram darüber schon gesehen. Und finde es eine tolle Idee, zu zeigen wie die Zukunft sein könnte. 😀
    Und mit den Legosteinen lässt es sich prächtig in Szene setzen.
    Den Gedanken dahinter, und Ihre Ideen kann ich gut nachvollziehen.

    Ich wohne in einer Wohnung auf einem Supermarkt, mit Innenhof auf dem Supermarktdach, viel Grün mit Bäumen, Sträucher und Wiesenfläche.
    Dass ist eine Bauweise, inmitten eines kleinen Stadtzentrums, was Zukunft haben sollte.
    Das heiße Wasser wird nicht durch Gas o.Ä. erzeugt, sondern durch die Wärme die durch Kühltruhen/Schränke im Supermarkt erzeugt werden, diese werden dann gespeichert. Hoch interessant wie ich finde.
    Für die Zukunft eine durchaus gute Lösung.

    Danke für diesen (wieder einmal) interessanten Bericht und die vielen tollen Bilder.
    Leider komme ich nicht so schnell nach Berlin. Aber ich denke, dass es gut besucht wird und viele an der Idee und Bauweise Freude haben werden. 🙂
    Ich selber, habe mir schon was abgeguckt, dass macht ja auch was aus. 😉

    Beste Grüße us NRW
    Mathias
    at brick.veedel.news
    😀

  3. Ein sehr tiefsinniger Artikel mit schönen Ideen und Kreationen, natürlich wie immer gut präsentiert. Leider komme auch ich nicht so schnell nach Berlin trotz viel engerer Familie dort. Aber bis Anfang 2023, das ist doch eine Perspektive. Vom ÖPNV und der Anbindung an die Bebauung hätte ich gern mehr gesehen.

  4. Ui, das Hochhaus mit den leicht versetzt gestapelten Appartments gefällt mir sehr gut, Andres! Eine Frage beschäftigt mich allerdings: Wo lassen die dort lebenden Minifiguren ihr LEGO? Bitte sag mir, dass 2052 noch mit realen Steinen gebaut wird! Ist das Gebäude eigentlich innen auch ausgestattet?

    • Keine Sorge, liebe Susanne, LEGO bleibt. Es gibt einen großen Gemeinschaftsraum, der jedoch nur in der Fantasie besteht: Einen Innenausbau gibt es bei diesem Gebäude nicht, da es nicht möglich ist, von außen durch die Fenster hineinzuschauen. Aber da es ein offizielles LEGO Element ist, führte für mich kein Weg daran vorbei. 😉

  5. Hey.
    Mein Büro ist gegenüber im Quartier 205. Hab mir die kleine Ausstellung Donnerstag mal angesehen und muss sagen, hat mir gut gefallen, vorallem die Kleinigkeiten waren super. Schai es mir definitiv nochmal an.

  6. Das die Pflanzen von dieser Stelle weg sind, ist für die Ausstellung gut. Aber was ist das rechts für eine Kiste oder Schrank? Mal sehen, ob ich es in den nächsten Tagen nochmal schaffe hin zu fahren. Die Ausstellung ist nicht so ganz um die Ecke von mir. Lohnen wird es sicher, wenn man sich jetzt alles richtig ansehen kann.

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