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Viele exklusive LEGO Sets wurden teurer: Preisübersicht und Worte vor meiner Auszeit

LEGO Creator Expert 10255 Stadtleben

LEGO Creator Expert 10255 Stadtleben | © Andres Lehmann

LEGO hat die Preise innerhalb Europas angepasst – doch für exklusive LEGO Sets in Deutschland heißt das: Ausschließlich Preiserhöhungen.

Update: Entschuldigt bitte, aber über einige Kommentare unter diesem Artikel ärgere ich mich. Wir haben kürzlich eine Umfrage gestartet, sind immer transparent, stoßen Themen an, und dieser Artikel hat den Titel „Viele exklusive LEGO Sets wurden teurer“. Und unten folgt der Absatz „Meine Meinung“: Das ist meine Meinung. Und wir sind sehr an eurer Meinung interessiert. Aber an einige wenige Leser sei gesagt: Hört bitte auf damit, uns zu unterstellen, wir seien nicht „unabhängig“, nur, weil unsere – oder in diesem Fall meine – Meinung von einer anderen Meinung abweicht. Wir haben die Kommentare offen! Ihr könnt eure Meinung äußern.

Ich war heute Nachmittag auf der großen Kundgebung in Hamburg. Mein Problem ist: Ich kann aktuell einfach nicht darüber streiten, ob ein LEGO Set nun 10 Euro zu teuer ist (dieser Artikel wurde bereits vor rund zwei Wochen von mir angelegt). Morgen fliege ich in die USA (die Reise ist lange geplant), und bringe hoffentlich viele spannende Artikel mit nach Hause. Die aktuelle Situation in der Ukraine beschäftigt mich sehr – das werde ich auch während meiner Zeit in den Staaten nicht ausblenden können (und möchte es auch nicht). Nur mir fehlt aktuell womöglich die Ruhe, um auf solche Kommentare wie „definitiv nicht unabhängig“ sachlich zu antworten. Also: Wir sind nicht gekauft, und ich werde nach der redaktionellen Auszeit noch erläutern, was es etwa mit dem Status „RLFM“ auf sich hat – daher ging ja auch die Umfrage online. Ich bin euch für viele Zuschriften sehr dankbar. Bitte bleibt gesund. Und: Der Krieg muss enden. Das ist, was zählt. Ich werde mich ab und an aus den USA mit ein paar steinigen Impressionen melden – ehe dann im Nachklang viele Artikel online gehen werden. Und die großartige Zusammengebaut-Redaktion hält euch unabhängig (welch hohes Gut!) während meiner Abwesenheit auf dem Laufenden (Partystimmung im Zusammengebaut-Hauptquartier). Euch eine schöne Zeit. Und: Brick on!

Andres


Vor kurzer Zeit habe ich die Zusammengebaut LEGO Datenbank 💾 mit den exklusiven LEGO Sets aktualisiert. In der Datenbank findet ihr allen voran alle LEGO 18+, LEGO Ideas oder die großen LEGO Technic Sets.

Anpassung der Preise innerhalb Europas

Immer wieder haben wir in den letzten Wochen Anfragen erhalten, ob wir denn nicht mal aufzeigen können, wie sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr verändert haben. LEGO hat innerhalb Europas die Preise angepasst und selbst mitgeteilt, dass im Zuge der Anpassungen Preise gestiegen aber auch gefallen seien. Nun, da ich all jene Sets, die noch über LEGO direkt zu beziehen sind, durchgegangen bin, muss klar festgehalten werden: Die Preise von exklusiven Sets sind entweder stabil geblieben oder im Falle von 16 Sets um 10 oder um 20 Euro angestiegen.

lego-apokalypse-mike-fischer-borken-geldspeicher-zusammengebaut-2019-andres-lehmann zusammengebaut.com

Der Geldspeicher von… äh aus LEGO!

Jene Sets, die im freien Handel zu beziehen sind, wurden teils im Preis gesenkt. Im Falle der exklusiven Bausätze aber gab es wenn dann einzig Anpassungen nach oben. Natürlich ergeben sich so auch – etwa bei Amazon – auf jene Sets, die bei anderen Exklusivpartnern vertrieben werden, andere Rabatte im Vergleich zum Vorjahr. Aber es hilft ja leider nichts: Die alten Preise sind Geschichte, und die aktuellen Rabatte werden auf die neue UVP ausgewiesen.

Folgend also die Liste, die ich manuell erstellt habe. Ich hoffe, mir ist kein Set durch die Lappen gegangen. Und noch einmal: Das sind einzig Sets aus unserer Datenbank, die mit jenen Stets bestückt ist, auf die wir hier auf dieser Baustelle den größten Fokus richten – Baumeister jenseits von Kinderzimmern.

Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr

Weitere Informationen zu den Sets inklusive der Review-Verlinkungen und Eckdaten findet ihr wie gewohnt in der genannten Datenbank 💾. Ich möchte an dieser Stelle nur kompakt jene exklusive Sets auflisten, deren unverbindliche Preisempfehlung seit dem 1. Januar 2022 im Vergleich zum Vorjahr geändert hat.

Plus 10 Euro 📈

» 10295 Porsche 911
» 42114 Knickgelenkter Volvo-Dumper (6×6)
» 10272 Old Trafford
» 42096 Porsche 911 RSR
» 21319 Central Perk
» 10266 NASA Apollo 11 Mondlandefähre
» 76191 Infinity Handschuh
» 10265 Ford Mustang

Plus 20 Euro 📈

» 42128 Schwerlast-Abschleppwagen
» 21056 Taj Mahal
» 42115 Lamborghini Sián FKP 37
» 10273 Geisterhaus auf dem Jahrmarkt
» 10270 Buchhandlung
» 42110 Land Rover Defender
» 71043 Schloss Hogwarts
» 10255 Stadtleben

Meine Meinung

Preisanstiege sind nie schön oder gern gesehen. Jedoch finde ich einen Anstieg von 10 oder 20 Euro bei den hochpreisigen Sets im Zuge der europäischen Preisanpassung noch halbwegs im Rahmen – im Gegensatz zu Keksherstellern können ja nicht einfach ein paar Kekse, äh Steine, der Verpackung entnommen werden, um den Preis aufrecht zu halten. Tatsächlich sind etwa die Preise einiger City oder Friends Sets auch gefallen – und nicht einzig gesteigen. Jedoch ist schon auffällig, dass es bei den exklusiven Sets nur eine Richtung gibt – und zwar die nach oben.

Über die Preise von LEGO kann immer gestritten werden. Günstig aber war LEGO noch nie. Ich hoffe nun aber, dass es bei einer einmaligen europäischen Anpassung bleibt und das sich das „Spielchen“ nicht all zwei, drei Jahre wiederholt. Nun also kosten alle Sets etwa in Frankreich das gleiche wie hierzulande.

Der Globus kam erst im Jahre 2022 auf den Markt und blieb somit von einer Preisanpassung „verschont“: Europa im Blick!

Das Bausätze während einer Laufzeit von zwei bis (aktuell) fünf Jahren angehoben werden, ist eher untypisch. Sehr wohl gab es in der Vergangenheit aber schon Preiskorrekturen der UVP nach unten, wenn sich etwa Sets nicht verkauft haben – ich denke da etwa an die LEGO Brick Sketches.

Wer das ein oder andere der oben aufgelisteten Sets noch ergattern wollte, und sich nun ärgert: Es wird ganz gewiss wieder gute Rabatte, doppelte VIP-Punkte und schöne Gratis-Beigaben geben. Mit der neuen UVP als „Ausgangswert“ jedoch muss sich arrangiert werden – es hilft ja alles nix.

Eure Meinung!

Äußert euch gerne zu der Preissteigerung der oben genannten 16 exklusiven Sets sachlich in den Kommentaren. Jede Meinung ist willkommen, bitte bleibt im Umgang aber stets fair miteinander. Ökonomen vor: Welchen Mehrwert hat der einheitliche Preis von Sets innerhalb Europas für LEGO selbst und die Kunden? Und bedenkt bitte, dass es auch mal ein wenig dauern kann, bis ein Kommentar freigegeben wird, da jeder Kommentar von uns zunächst gegengelesen wird. So, und nun interessiert uns eure Meinung!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

48 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Lego kann keine Kekse entnehmen? Guckt euch doch mal die gleichen Preise für zB Polizeistationen an – da fehlen aber so einige Kekse. Lego erhöht die Preise UND packt weniger Steine in die Tüte. Und ist eine „Anpassung“ nicht eine schöne Ausrede für Unternehmen? Auch wenn es auf dem Papier so aussieht und der selbe Eurowert drauf steht, heisst das noch lange nicht, dass es sich um eine Anpassung handelt. Die sind einfach nur schlau und wissen sehr gut, wie man Profit macht. Immerhin hat Lego gute Anwälte und Finanzler, wenn es schon an Marketing und Qualität mangelt…

    Gut, dass man schon vorab wusste, welche Sets teurer werden und man diese noch vorher mit schönem Rabatt bekam.

    • Naja, weniger Steine nicht unbedingt. Sie haben nur gemerkt, dass seit die „Price per Piece“ Rate unter Afols eingeführt und populär wurde, nach der 10ct/Teil als gut gilt, es einfach wird „zu betrügen“. Durch viele kleine Teile entsteht der Eindruck, dass die Sets viel bieten „weil die Teilzahl ja recht hoch ist“.

      Früher waren einige größere Teile recht verbreitet und dadurch hatten die Modelle mehr Masse, wirkten beeindruckender. 2014, 2017 und 2022 sind vom Preis Pro Teil die besten Polizeistationen (wenn man die Preise nicht inflationsbereinigt). 2022 hat sogar das beste Verhältnis. Und ich denke ehrlich gesagt, dass die Station von 2022 ein guter Deal ist auch zur UVP. (Was man nicht über andere Sets sagen kann, wenn ich mir Sets wie die Schule so anschaue)

      Ich denke aber ein gutes Bild ergibt sich, wenn wir die Stationen von 2011 und 2020 vergleichen, also Set 60246 (2020) und Set 7498 (2011). Beide haben fast identische Teilzahlen und kosteten beide 99.99€ (Inflationsbereinigt wären es bei der 2011er zwar jetzt 120€ aber das ignoriere ich jetzt mal, da die Inflation sowieso eher dürftig hilfreich ist um die genaue Änderung bei solchen Produkten zu betrachen) ABER die Station von 2011 steht auf einer 32×32 und einer 16×32 Grundplatte und wirkt damit um einiges mächtiger, zudem ist sie weniger „detailliert“ bzw. Kleinteilig gebaut, weshalb das Gebäude selbst auch viel mehr bietet. Die große Änderung liegt weniger in der Teilzahl selbst, als in der „Art“ der Teile.

      Eine Polizeistation stand mal auf einer 3D-Platte und natürlich hatte die ein fürchterliches Preis-pro-Teil Verhältnis aber sie war dadurch doch bis heute die größte Polizeistation (außer der Modular-Station) die es gab.

      • Das mit dem Preis pro Teil stimmt absolut. Um auf den Keksvergleich zurückzukommen: Statt 10 Kekse packt Lego jetzt 12 Kekse in die Packung. Nur das jeder Keks jetzt nur noch 1/4 der ursprünglichen Größe hat. Wenn man auf die Anzahl schaut sieht das erstmal gut aus, aber im Endeffekt bekommt man viel weniger für das Geld. So gibt es auf der einen Seite die schleichende/versteckte Preise durch die Verwendung von mehr Miniteilen zusätzlich zur sichtbaren Preiserhöhung unter dem Deckmantel der Preisangleichung. Besonders fragwürdig finde ich das bei exklusiven Sets, da hier deutlich mehr Direktvertrieb über Lego erfolgt und daher auch die Gewinnspanne deutlich höher sein sollte. Auch das Argument, dass Dinge innerhalb der Lego-Welt ok seien, ist im Endeffekt nur eine Rechtfertigung, da echte Argumente fehlen. Zunehmende Qualitative Mängel (meiner Beobachtung nach) wie immer größere Anguspunkte, schnell nachlassende Klemmkraft oder direkt niedrige, Bruch bzw. Fehlerhafte Teile usw bei gleichzeitigen Gewinnrekorden stellt für mich die Notwendigkeit einer Preiserhöhung in Frage. Sie wird letztlich deshalb gemacht weil man es einfach kann.

      • Am Ende des Tages störe ich mich mehr an „dahingerotzten“ Modellen als an spezifischen Verteilungen von große vs. kleine Teile, Rosa vs. Himmelblau, rund vs. eckig usw.. Die Ironie dabei ist, dass ich neue Teile und bestimmte Techniken als Mittel der Kosteneinsparung wie auch der bautechnischen Vereinfachung legitim finde, mir gefällt nur nicht, wie lieblos das bei LEGO gehandhabt wird und das man als Kunde doch immer irgendwie das Gefühl hat, draufzuzahlen. Zudem fehlen allzu oft eben mittlerweile diese kleinen Aha-Momente, wo man merkt, dass sich das Designteam Mühe gegeben hat und nicht nur ein von einem Manager zurechtgestütztes Pflichtenheft abgearbeitet hat. Das das auch anders geht, merkt man ja, aber es wird eben seltener.

      • wenn ich ausgestaltete Sets nach Gewicht, Teilezahl oder sonst was quantitativem bewerte, ist ohnehin jedes Set horrend teuer – dann muss ich irgendwo Steineboxen besorgen wenn ich nur Steine haben will.
        letztlich ist die entwurfsleistung (samt Marktforschung vorher und Marketing nachher) das was ein Set ausmacht und auch seinen Preis bestimmt. stimmt der Entwurf, ist mir piepegal was für einen Teilepreis das hat – sieht es toll aus? sieht es adäquat groß aus? macht es mir Freude? hab ich lust das zu bauen? soll das bei mir rum stehen? können die Kinder damit spielen? sind für Sets meine Kriterien, nicht der Teilepreis. wenn sich die Designer was einfallen haben lassen, gerne. wenn es lieblos aussieht (und damit oft parallel auch totgespart), dann nicht.

        • Da stimme ich dir komplett zu. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass es nicht unbedingt stimmt zu sagen „LEGO packt weniger Teile in die Sets“. Das ist nicht das Problem, sondern, dass die Sets einfach weniger mit ihrer Teilzahl machen.

  2. „Jedoch finde ich einen Anstieg von 10 oder 20 Euro bei den hochpreisigen Sets im Zuge der europäischen Preisanpassung noch halbwegs im Rahmen “
    Wieder mal sehr positiv formuliert. Finde das gar nicht im Rahmen

    • LEGO hat sich offenbar den Rahmen gesteckt (gesetzt? Gestrickt?): 20 Euro, aber nicht mehr. Finde ich das als Endkunde gut? Nö. Aber kauf mal ein Sofa. Da zahlst du heute 2000, und morgen gibt es eine 40 Prozent Aktion. LEGO ist teuer, aber die Preiserhöhungen sind zumindest einmal „moderat gedeckelt“ und die Preise noch halbwegs nachvollziehbar – innerhalb der kostspieligen LEGO Welt. 🙂

      • 10- 20 € sind nun nicht das Drama, finde ich. Es ist die Kombination die mir nicht gefällt. Die Preise steigen – ok Inflation lässt grüßen. Aber das die Qualität abnimmt, Konstruktionsfehler, die Masse an abs abnimmt, Aufkleber teilweise auf 2-3 Bögen gebracht werden, farbqualität bei dunkelrot und dunkelblau echt prekär ist und dazu auch richtig richtig schlechte Sets auf dem Markt kommen.- einige kennen diesen schlechten sets ganz gut. Und technic, gibt es die Serie überhaupt noch in ihrem eigentlichem Sinne? Das macht mich sooo sauer auf dieses Produkt.

        Ich kaufe zu 90% nur noch ältere Sets. Die sind wirklich klasse. alleine die Cityserie= Müllabfuhr, Straßenreinigung, geniale Löschfahrzeuge usw. Und von Technik well ich erst gar nicht anfangen zu schwärmen. – waren das Zeiten…..

  3. Ich möchte mich dem Vorredner anschließen – auch City & Co. sind in Relation merklich teurer geworden. Und auch wenn ich es ungern tue, in Bezug auf Rabatte usw. muss man wohl einem gewissen Typen aus Frankfurt recht geben: Den Preis zahlt am Ende der Händler. Zur Zeit ist das, was LEGO da abzieht, hart an der Schmerzgrenze. Das ist wie bei Apple: Es wird nicht gemacht, weil da reale Kostensteigerungen oder das Wohl des Kunden im Fokus steht, man macht es einfach, weil man es kann.

  4. Angesichts erhöhter Lego Preise eine gute Nachricht für alle die in Augsburg und Umgebung wohnen, gibt es bei Vedes Spiel und Freizeit in Gersthofen allerdings nur noch HEUTE am 05.03.2022 10% Rabatt auf EINEN beliebigen Artikel. So kostet dort das Ninjago City Gardens 71741 bei dem derzeitigen Verkaufspreis von 237,99€ nur noch 214,20€. Es gibt dort auch alle Fahrzeuge der Creator Expert Reihe, Porsche, Mustang, VW Bulli und die neue Vespa. Ich konnte dort gestern den Porsche 911 für 100€ statt 139,99€ kaufen. Im Zweifel würde ich dort vorher anrufen und den aktuellen Listenpreis eines gesuchten Sets erfragen, der der Onlineauftritt nicht sehr aktuell ist. Dort wird gerne auch mal ein Set zurückgelegt, aber wie gesagt den Rabatt gibt es nur noch heute.

  5. Ich bin kein Fan der Preiserhöhungen (welcher Kunde ist das schon 😀 ) und leider trifft es auch ein Set, bei dem ich länger überlegt habe, ob ich es mir noch kaufe aber damit hat mir LEGO diese Entscheidung wohl jetzt abgenommen.

  6. „Jedoch finde ich einen Anstieg von 10 oder 20 Euro bei den hochpreisigen Sets im Zuge der europäischen Preisanpassung noch halbwegs im Rahmen“… und als nächstes kommt ihr und behauptet, daß 10-20 Euro nicht genug ist, weil ja ach der Markt so schwierig geworden ist?

    • Ich habe den Artikel veröffentlicht, jeder kann sich sein Meinung bilden. Äußere bitte deine Meinung. Das oben ist meine (und auch als solche gekennzeichnet) – verstehe nicht ganz, warum du hier so eine Schärfe reinbringst. Der Artikel zeigt doch die Preissteigerungen (!) klar auf, und ich benenne das deutlich. 🙂

  7. Ich finde die Preiserhöhung schon ganz „happig“ und gerade mit 20€ zu viel. Was ich sonst auch festgestellt habe, ist das „Teile- Schummeln“. Statt eines großen Steins, wird derselbe aus mehreren kleinen Fuzzel-Steinen nachgebaut. Sehr auffällig fand ich es beim Ninjago City Garden, mein absolutes Lieblings Set, doch sehr oft wurde genau dieses angewandt, mit dem Teile Schummel und das obwohl es den richtigen Stein im Set sogar gab, in der richtigen Farbe. Und trotzdem wurde er dann mehrfach aus etlichen kleinen Teilen zusammengebaut an anderer Stelle. In meiner Rezension auf der Lego Homepage, wo ich dem Set 5 Sterne gegeben und mich total positiv geäußert habe und nur am Ende genau die Frage, als einzigen Kritikpunkt stellte, ob da wohl versucht wird, den Teile Preis auf die Art zu drücken, indem künstlich die Teile Zahl angehoben wird… Na, die Rezension wurde von Lego nach 3 Tagen gelöscht. Trotzdem beobachte ich das in neueren Sets immer wieder. Viel schlimmer finde ich aber, wenn an liebevollen Details gespart wird. Da muss ich wieder sagen: lieber zahle ich 10€ mehr und dann ist etwas wirklich schön und detailliert!

  8. Erst vor kurzem gab es einen Artikel, ob dieser Blog unabhängig ist. Wenn ich allerdings die Aussagen der letzten Tage so auf der Zunge zergehen lasse, wie z.B. das Lego Luxus wäre, schon immer teuer war oder 10-20€ mehr ok sind, dann sage ich ganz klar, der Blog ist definitiv nicht unabhängig.
    Warum kommt z.b. nicht die Frage, warum man nicht die Preise anstatt nach oben zu korrigieren, nicht in den anderen Ländern nach unten korrigiert? Warum will Lego hier noch mehr Gewinn rausholen, denn scheinbar haben sie doch bisher auch durch niedrigere Preise Gewinn gemacht.
    Aber stattdessen wird es als ok gewertet. Aber vielleicht ist es auch einfach das Ergebnis, wenn man Lego als Luxus sieht und Luxus sich eben nicht jeder leisten kann.

    • Ist dir bewusst, dass dies ein kritischer Artikel ist? Den ich nicht veröffentlichte müsste? Ich habe ihn aber online gestellt, weil (!) mir aufgefallen ist, dass die exklusiven Sets – wenn – dann ausnahmslos teurer geworden sind. Persönlich gesprochen finde ich solche Aussagen wie „dann sage ich ganz klar, der Blog ist definitiv nicht unabhängig“ richtig daneben und auch verletzend. Es ist doch MEINE Meinung, wenn ich sage, dass eine Preiserhöhung von 10 bis 20 Euro noch „im Rahmen“ seien. Und du kannst deine Meinung äußern. Aber uns hier dann zu unterstellen, wir seien nicht unabhängig, weil wir eine eigene Meinung haben, ist einfach nur daneben. Jeder kann sich hier frei äußern, es gibt eine Kommentarsektion. Also: Sage doch uns allen, warum du meinst, dass LEGO zu teuer sei. Und wenn ich sage „Luxus“, dann meint dies genau das: Es ist Luxus! Niemand wird gezwungen, ein iPhone oder 800 Euro für ein LEGO Set auszugeben. Ich habe als Kind sehr gerne gemalt. Und sollte vielleicht auch mal wieder ein paar Bundstifte zur Hand nehmen. Es muss (!) nicht das teure Hobby sein. Aber: Ich gebe gerne Geld für mein Hobby aus, und muss natürlich abwägen, was ich mir kaufe, und was nicht.

      Ich fliege morgen weg, und bringe hoffentlich viele Artikel mit zurück Deutschland. Und ich hoffe, dass ich wieder richtig Energie tanke. Denn es ist anstrengend, hier sieben Tage die Woche mit großer Leidenschaft einen Blog zu gestalten. Einigen kann man es nicht recht machen, das ist mir bewusst. Ich komme gerade von der Kundgebung am Jungfernstieg gegen den furchtbaren Krieg in der Ukraine. Und dann merkt man, was wirklich wichtig ist im Leben. Also: Äußere deine Meinung, aber unterlasse bitte solche „definitiv-Unterstellungen“.

      • Wo ist dieser Artikel denn sehr kritisch? Wenn 10 oder 20 Euro, oder mehr oder weniger nicht so schlimm sind? Da verstehe ich die Welt nicht mehr. Man kann auch alles gzr heißen

    • Lego ist Luxus, zumindest alles was zum AFOL und 18+ Bereich gehört.
      Oder warum stellt man sich Massenweise Kinderspielzeug,hortet OVPs im Keller und/oder in einer Vitrine ? Man könnte auch von spät römischer Dekadenz sprechen.
      Warum Lego die Preise erhöht ? Weil am Ende der kapitalistische Profit steht,auch bei Lego.
      Nur um dies besser zu verstehen, müßte man sich halt mal ander Fragen stellen.
      Aber gut, beim Essen nach billig Fleisch gieren, damit man seinen Lego Luxus finazieren kann.

      [link=https://www.youtube.com/watch?v=h0qdbsE3Jqo&list=PLuQE_zb4awhXlktpo-3t4uMiDLodKBELB&index=2]Noam Chomsky[/link]
      [link= ]https://www.youtube.com/watch?v=9p5S2_iDScA&list=PLuQE_zb4awhUSl8pBoLZVLYDBHpBPTiR4&index=24]British economist Grace Blakeley[/link]

  9. Alles wird teurer. Ich frage mich warum LEGO nicht bei alle Sets die Preise erhöht hat.
    Ja Lego läßt doch Steine weg beim gleichen Preis. Siehe den Hubschraubertransport bei LEGO City.

    • The Storytelling Brick

      5. März 2022 um 23:50

      Stimmt nicht so ganz 😉 Laut Brickmerge hat der 60343 Hubschrauber Transporter sogar drei Teile mehr (215 pcs) als die beiden noch erhältlichen 60243 Verfolgungsjagd mit dem Polizeihubschrauber und 60281 Feuerwehrhubschrauber (jeweils 212 pcs). Das Problem beim Hubschrauber Transporter sehe ich im direkten Vergleich mit den beiden anderen Sets in dem nicht vorhandenen Spielwert kombiniert mit dem leider schlechten und minimalistisch wirkenden Design, was unserem subjektiven Empfinden nach als weggesparte Teile vorkommt.

      • Na ja ich denke man sollte Äpfel mit Äpfeln vergleichen…
        Mit 60183 gab es 2017 auch einen Hubschrauber Transporter – wenn ich mich nicht irre auch um 30 flocken.

        Nur hatte der 301 Teile …

        Ich fand den schon nicht „prickelnd“, aber so im Vergleich … um 20 hab ich ihn dann mitgenommen – weiss heute noch nicht warum 😉

        • The Storytelling Brick

          7. März 2022 um 23:36

          Nix mit Äpfel (und Birnen). So eindeutig ist das nämlich nicht. Denn: es kommt drauf an, ob unter dem Gesichtspunkt ‚Transporter‘ (Ja, die waren teilemäßig anders unterwegs bei gleichem Preis) oder BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) bzw. Blaulichtorganisationen (hier nehmen sich die drei aktuell auf dem Markt erwerbbaren Helis teilemäßig nicht viel und sind designtechnisch ähnlich unterwegs) verglichen wird 😉 Klar, in deinem Beispiel steht der Helitransporter von vor etlichen Jahren besser da (ist ja auch brickbuild, statt wie der Krankenheli mit großen Teilen sowie Formteil-Helischnauze).

  10. Die ganze Aufregung in der afol blase wäre erst garnicht entstanden, wenn man nicht auch an alten Sets herum geschraubt haette. Einfach das ganze mit dem Jahr 2022 beginnen und fertig.
    Aber was soll. Es liegt immer noch bei mir als Endkunden daran, zu entscheiden wo mein Geld hinwandert.
    Aber bei manchen scheint es eine Obsession geworden zu sein, unbedingt kaufen zu müssen.
    Ich finde übrigens das Thema mit der kleinteiligkeit viel spannender als das ueber der Preis an sich. Wenn man etwas aufgebaut hat und sich fragt, wo denn die 2474 Teile nur geblieben sind.
    Unterm Strich ist es aber auch völlig wurscht, aktuell haben wir andere Sorgen.

  11. Eine schöne und erholsame Zeit in den Staaten, Andres. 🙂

  12. schönenen Urlaub Andres und komm gut wieder zurück.

  13. The Storytelling Brick

    5. März 2022 um 23:59

    Aus persönlicher Sicht finde ich es schade, dass LEGO diese „Preisanpassungen“ bei willkürlich ausgesuchten Sets (sowie vorwiegend exklusive Sets) vorgenommen hat. Aber! Als Kunde entscheide immer noch ich selbst über meinen Geldbeutel 😉 Wenn LEGO meint, das sei der Weg, tja, dann ist das so. Es gibt Wichtigeres in unserem Leben als einem Konzern, der Kinderspielzeug herstellt, hinterherzuhecheln. Allerdings nervt mich an LEGO aktuell die sinkende Qualität der Steine viel mehr. Da muss LEGO unbedingt gegensteuern, sonst sind die hohen und höheren Preise nicht mehr zu rechtfertigen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt einfach nicht mehr…

  14. Hallo Andres, erst einmal wünsche ich Dir eine schöne Reise und möchte Dich beruhigen, diese Preisdiskussionen werden meinem Eindruck nach gesteuert, man kann hier auch schon mal ruhig das Wort Trolle benutzen, weil es mir so erscheint, als ob die Marke Lego und alle, die Lego positiv sehen, diskreditiert werden sollen. Wer so was macht? Nun, ich weiß es nicht, aber es ist ziemlich eindeutig mittlerweile und da zusammengebaut einer der weniger verbliebenen fairen Blogs seid, seid ihr denen wohl auch ein Dorn im Auge? Also, nix gegen freie Meinungsäußerung, aber wer in Zukunft nur inhaltslos meckert, den kann man auch mal blocken denke ich. Ich denke übrigens, dass Lego noch teurer wird, einfach weil die Preise überall anziehen und von daher sind die Preisanpassungen einfach nur logisch und es ist nun mal so. Zu teuer finde ich Lego nicht, denn ich bekomme Qualität und ein Lächeln, das lange anhält und ich möchte auch mal sagen, dass ich es cool finde, dass die schöne Mittelalterburg weiter für einen absoluten Megapreis zu haben ist, viele weitere Sets sind auch wirklich im Rahmen. Also nicht ärgern, einfach ignorieren und Spaß an Lego haben, das habe ich mir zumindest vorgenommen:-)! Und bring mir was mit aus den USA bitte, irgendwas von den Looney Toons, haha:-)!

  15. Alles wurde in den letzten Wochen deutlich teurer, habt ihr mal gesehen das Lamy, Pelikan, Stabilo, Faber etc. die Preise um 30% und mehr erhöht hat?
    Trotz wachsender Umsatz durch Home Office!
    Das ist alles normal!
    Nur sind die AFOL‘s Erbsenzähler!
    Nirgendwo anders gibt es sowas, dass man die Steine zählt… Zählt ihr auch wieviele Kellogs in der Box sind?
    Übrigens bin ich gerade in Frankreich, dort kosten die Build a Minifigure 3er Pack nun 7,99€ im Lego Store. Auch das ist normal!

  16. Schade, dass man direkt den Eindruck bekommt, dies sei die Kommentarsektion eines Youtubekanals und man die immer gleichen, einseitigen Argumente („Anwälte“, „wegsparen“, „hingerotzt“) lesen muss.

    Bei Lidl kostet die einfache Keksmischung statt 99 Cent jetzt 1,29€. Das sind über 30% Preissteigerung. Der Liter Super lag gestern bei Westfalen bei 2,049 Euro (letztes Jahr 1,239 Euro). Heizölpreise mal gecheckt?

    Aber Lego erhöht natürlich Preise, um uns abzuzocken, da sie von Grund auf böse sind. Ist klar.

    • The Storytelling Brick

      6. März 2022 um 13:45

      Die Rechnung würde aufgehen, wenn LEGO das gesamte Sortiment preislich angepasst hätte und nicht nur einzelne Sets bzw. wie in diesem Artikel erwähnten exklusiven Sets 😉

      • die kompletten 2022er Neuheiten scheinen angepasst, ältere Sets haben heutzutage eine eher kurze Lebensspanne und werden teilweise nur ein mal produziert. Die Vermutung liegt nahe, dass die Sets angepasst wurden, die sich aktuell in Produktion befinden. Von daher dürfte die Rechnung sehr wohl aufgehen.

        • The Storytelling Brick

          6. März 2022 um 21:43

          Nur Vermutungen also bezüglich der preislichen Anpassung der 2022er Neuheiten durch das gesamte Sortiment also? Oder gibt es da auch Zahlen diesbezüglich, die irgendwo nachgeschlagen werden können? (Am Beispiel Hubschrauber: beim Rettungshelikopter-Transporter bekommen wir sogar drei Teile mehr als bei den Sets mit dem Polizei- bzw. Feuerwehrhubschrauber bei gleichem Preis; das Design mal außen vor gelassen).
          Und so wie ich das sehe, geht es im Artikel um die exklusiven Sets, die verteuert wurden, die es eben nicht erst seit 2022 gibt 😉 Und auch die willkürliche Anpassung der älteren Sets betraf auch nur ein paar Handvoll – wie z.B. das 3in1 Piratenschiff oder den Ninjago Unterwassertempel. Ich sehe da nichts von alles ist verteuert (worden). Klar, es gibt offensichtliche Ausschläge nach oben (z.B.: Schule im direkten Vergleich zur neuen Polizeistation bzw. Feuerwehrzentrale), allerdings gab es die doch schon immer?

  17. Wer jetzt Lego doof findet kann ja auf Playmobil umsteigen

    • The Storytelling Brick

      6. März 2022 um 13:36

      Bei den vielen Formteilen sowie playmobilesken Tieren sind wir mit LEGO doch schon halb bei Playmobil angekommen – die andere Hälfte besteht dann sowieso aus 1x1er und 1x2er Steine, um die Teileanzahl hochzutreiben ;-p

      • Also entweder ist es ein Scherz oder du hast einfach absolut keine Ahnung. Bei Playmobil gibt es „nichts“ zu bauen. Bei Lego hingegen ist nach wie vor beinahe alles zu bauen. Ich wünsche mir aus ästhetischen Gründen sogar vermehrt größere Formteile. Vermutlich kaufst/baust du Duplosets und wunderst dich dann über die großen Teile… 😀

        • The Storytelling Brick

          7. März 2022 um 23:53

          Sollte scherzhaft sein (wobei z.B. die Elefanten doch sehr stark nach Playmobil ausschauen – ich finde sie trotzdem toll) xD Bei Playmobil wird zwar nicht ‚gebaut‘, aber immer noch zusammengesteckt – in ästhetisch große Formteile 😉

  18. Die Lego-Seite ist schon lange ein Problem für mich, nicht nur weil sie lange braucht, um eine Seite zu laden, sonder weil die Suchmaschine komplett nutzlos ist und nie das bringt, was ich eingebe, nicht mal bei der Setnummer.

    Doch was mich mehr aufregt, ist die Tatsache dass Sets nicht nur teuer werden, sondern auch in so kleinen Quantität hergestellt werden, wie z.B. die Creator Häuser. Wenn man einmal nicht rechtzeitig das mitbekommt und später das Set kaufen will, findet man wirklich nur noch überteuerte Angebote auf Ebay oder sogar Bricklink, wie beispielsweise das Spukschloss aus der Scooby Doo Serie, wo die Figur Velma nur erhältlich ist und momentan für überteuertes Geld angeboten wird. Lego macht einfach nur noch Fehler kommt es mir vor, was mehr als traurig in meinen Augen ist, weil mir Lego mehr als gefällt und damit aufgewachsen bin.

    • Normale LEGO Sets sind doch 2-3 Jahre am Markt!? Bei Scooby Doo ist das halt schon eine Weile her, aber da regelt die Nachfrage eben den Preis. LEGO Kann ja nicht jedes Set seit 1969 ständig im Sortiment haben. Auch die Sets und Themenreihen deiner Kindheit liefen irgendwann aus und wurden durch neue ersetzt. Damals vielleicht nach 5-6 statt 2-3 Jahren, aber dass Produkte nicht ewig gleich produziert werden kann man LEGO doch nicht zum Vorwurf machen…

  19. Es wird doch alles teurer. Ohne rechtfertigen zu wollen, kann man das sicher ablesen an genutzten Rohstoffen. Und wer weiß, vielleicht geht Lego ja ohnehin bei der Inflation mit und zahlt seinen Leuten auch höhere Löhne. Das ist eher die Sache, die ich anderswo vermisse.
    Kann dazu jemand was sagen?

  20. Puh, also nachdem andere Blogs das Thema schon sehr ausführlich und analytisch beleuchtet haben finde ich es mutig von euch, dass ihr jetzt auch nochmal einen Artikel dazu bringt. Dass man sich mit einem Thema, bei dem man LEGO deutlich kritisieren kann genau die Kommentare abholt die man hier findet kann man sich eigentlich vorher ausrechnen.
    Irgendeine Form von „Abhängigkeit“ sehe ich da auf keine Fall, wer bereitet sich schon freiwillig ein moderationsintensives Wochenende? Ob der Artikel in dieser recht einfach gehalteten Form nötig gewesen wäre, nachdem anderso schon ganze Abhandlungen mit Analsysen und Statistiken verfasst worden sind, ist die andere Frage.
    Dass ihr das Gefühl hattet, das Thema generell mal ansprechen zu müssen, rechne ich euch jedoch sehr an!

  21. Klar finde ich auch, dass „zusammengebaut“ „gekauft“ ist. Sort of. Alle, die Gratsiexemplare (von irgendwas) bekommen, sind das – und sei es dass sie unterbewusst „dem positiv“ gegenüberstehen.

    es ist ja nicht schlimm und solange es transparent gemacht wird (hier sehe ich medien wie Zusammegebaut oder auch Klemmbausteinlyrik durchaus als vorbildhaft) kann man auch einer tendeziell positiven „Rezension“ etwas abgewinnen.

    Abgesehen davon – wer zusammengebaut liest sollte sich darüber klar sein, dass es sich hier um ein Fanmedium handelt – und Fans tendieren dazu ihr Fanobjekt positiver als objektiv zu sehen.

    Mich stört mehr, wenn man dann versichert, das das zwar zur Verfügung gestellt wurde,aber man trotzdem nur seine Meinung sagt… – sorry das sollte klar sein. Macht es transparent, dass das ein Rezensionsexemplar ist – mehr ist nicht notwendig…

    Und „lepin“ Fans sind hier sowieso falsch…

  22. So und jetzt thematisch getrennt zu den Preisen.

    darüber, dass Lego insgesamt nicht billig ist bzw. dass Preiserhöhungen beim Kunden immer schlecht ankommen, darüber sollten wir eigentlich nicht streiten müssen.

    Was jetzt die Preiserhöhungen im Konkreten fall angeht:

    1. Ich finde Lego hätte – aus strategischen Gründen – die Preise der alten Produkte nicht anheben sollen – das hat nur ärger gemacht – vor allem weil die Leute die die Sets wolletn sie zum größten Teil sowieso schon gekauft haben. Seis drum ist geschehen kann man wenig ändern (wenigstens kann ich als Ösi jetzt hoffen bei Müller einen Rabatt für Modulars abzustauben
    2. Preiserhöhung – bei Sets die ich habe, die ich haben wollen würde. Gerade die Modulars haben sowieso ein recht gutes Preis Leistungsverhältnis, da ändert die Presierhöhung wenig (Stadtleben 6,0 ct/t auf 6,5 ct/Teil – immer noch gut Buchhandlung 6,4 auf 7,2 – immer noch nicht schlecht, aber da begints bei mir auch zu kriseln ;); ähnlich sehe ich das Geisterhaus – 7,1 auf 7,7 ct — insgesamt würde ich sagen – die sind noch immer nicht zu teuer für das was sie bieten – nur halt nicht mehr so gut. Das Perk – ich fand sowieso, dass das Perk eignetlich (für Lego) erstaunlich billig war – ich habe das sogar ein zweites mal gekauft, weil ich es in ein Modular umbauen will – OK – habs wirklich günstig (44 euro) bekommen beim zweiten Kauf.

    Zur Teile werden kleiner – ja kann sein – dafür werden die Sets gefühlt auch immer detaillierter. für mich ist das also nicht unbedingt ein problem – da ich den Baustasse bei eienr 1x1x fliese oder einem 2×12 er stein nicht unbedingt unterschiedlich bewerte – in die Hand nehmen und verbauen muss ich das eine wie das andere – Und ich baue nicht nach Volumen.

    Ich sehe bei Lego auch nicht, dass die jetzt ein großes Teil durch mehrere kleine ersetzen – ja manchmal kommt das vor, aber gefühlt nicht oft- Das „Problem“ habe ich eher bei Drittanbietern aus dem asiatischen Raum oder gewissen Anbietern in Germanien.

    abgesehen davon: Preissteigerungen sind immer schlecht und alles müsste billiger sein – jo eh….

  23. Ich kaufe einfach kein Lego mehr. Das ist meine Reaktion auf die Preiserhöhung.
    Habe dieses Jahr einige Sets, die ich mir kaufen wollte, gestrichen.
    Habe in meinem Umfeld als Legosammler viele Leute, die mich nach Kauftipps fragen.
    Ich rate denen in Zukunft einfach vom Kauf ab.

  24. Update: Nach der Veröffentlichung der aktuellen Gewinne sieht man mal wieder das die Preiserhöhungen von Lego dringend notwendig waren, da die Firma ansonsten nicht mehr wirtschaftlich gehandelt hätte. Schließlich muss sichergestellt sein das auch zukünftig in Billund der Champagner aus den Wasserhähnen fließen kann und der Boden mit Gold gepflastert werden kann …

    .. Spaß beiseite: Bei solchen Zahlen sind für mich alle Argumente der Art „…muss, da ja lange keine Preiserhöhungen…Rohstoffpreise so hoch…etc…“ halt absolut Unglaubwürdig. Wäre das ja der Fall, hätte in den letzten Jahren der Gewinn kontinuierlich sinken müssen. Absolutes Gegenteil war ja der Fall. Einen Ausbau der Produktion in der Form wie es Lego aktuell macht, macht man nur wenn man davon ausgeht, dass die aktuelle Nachfrage nicht nur einmalig war.

  25. „Tatsächlich sind etwa die Preise einiger City oder Friends Sets auch gefallen – und nicht einzig gesteigen.“
    Ist das eine Meinung oder gibt es dazu auch nachvollziehbare Beispiele?

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