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Bricklink LEGO MOC Pop Up Store: Ein Konzept mit Zukunft?

Bricklink MOC Pop Up Store - eine Revolution

Bricklink MOC Pop Up Store - eine Revolution? | © BrickLink

Im Rahmen des LEGO Bricklink Designer Programms verknüpft LEGO Pick a Brick und Bricklink: Erste Modelle sind nun bestellbar!

Mit dem Bricklink Designer Programm hat LEGO im Jahr 2018 begonnen, ganz neue Sammlerstücke an Fans in aller Welt auszuliefern – nämlich stark limitiert erhältliche Bausätze, designt von Fans für Fans – jedoch offiziell konfektioniert von LEGO!

Ein Jahr später hat LEGO die wohl größte öffentlichen LEGO-Datenbank und den größten Marktplatz für Einzelsteine dann gekauft – schon damals in der Diskussion: Wird es in Zukunft die Möglichkeit geben, direkt von Bricklink aus auch bei LEGOs eigenem Ersatzteilservice zu bestellen? Dieser Möglichkeit kommen wir nun scheinbar einen Schritt näher – mit dem Bricklink MOC Pop Up Store!

Was lässt sich im POP Up Store ordern?

Ich persönlich komme ja mit den Bezeichnungen der Bricklink-Designer Programme nicht mehr so richtig hinterher – daher für euch eine kleine Übersicht:

Chronologische Übersicht: Designer Programme

  • 2018 wurde das AFOL Designer Programm ins Leben gerufen, bei dem Designer Sets aus einer definierten Palette an Steinen bauen und einreichen konnten. Für deutsche AFOLs eine bleibende Erinnerung: Bei der Auslieferung 2019 lief einiges schief, der Import aus den USA blieb regelmäßig im Zoll hängen.
  • 2021 wurde der zweite Durchgang durchgeführt – aufgeteilt in drei Runden wurden 15 ursprünglich bei LEGO Ideas eingereichte Projekte jetzt unter dem Titel LEGO BrickLink Designer Programm realisiert. Die Sets wurden dieses Mal von LEGO direkt in Europa verpackt – so kam es zu keinen Schwierigkeiten im Versand.
  • Anfang des Jahres 2023 folgt die Ankündigung: Das Bricklink Designer Programm wird regelmäßig fortgesetzt: Ab jetzt werden die Runden als “Series XY” gezählt – Alle LEGO Fans können ein Modell aus einer festgelegten Steinepalette entwerfen – und zur Abstimmung stellen. Neben den Stimmen der Fans entscheidet eine LEGO Jury, welche fünf Entwürfe der aktuellen Runde tatsächlich zu Sets werden.

Abgelehnte Entwürfe rebricken

Bei nur fünf Finalisten wird bei jedem Durchgang eine ganze Reihe an Sets abgelehnt – bei Series 1 wurden insgesamt 375 Entwürfe eingereicht. Mit dem Bricklink MOC Pop Up Store erhalten die Designer nun die Möglichkeit, die Anleitung für ihr abgelehntes Modell zu verkaufen – und alle Fans die Chance, überdies das Modell aus Einzelsteinen rebricken zu können.

Die volle Auswahl

LEGO hat dabei alle Entwürfe der Designer, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, auf einer eigenen Unterseite zusammengestellt. Klickt man nun auf ein Set, erhält man eine Detailansicht.

Die blaue Lokomotive (Thomas? 🙂 )

Hier erkennt man, wie viel die Bauanleitung kostet – und wie stark die Einzelsteine des Bausatzes aktuell ins Geld schlagen. Da ich bekanntermaßen ein Eisenbahnfreund bin habe ich mir die kleine blaue Lokomotive einmal als Beispiel herausgegriffen. Für die Bauanleitung des aus 686 Steinen bestehenden MOCs ruft der Designer 5 Euro auf – die Steine kosten aktuell rund 50 bis 70 Euro zuzüglich Versand- je nach Auswahl.

Der Bestellvorgang

Über den Knopf “Purchase” gelangt man zur angesprochenen Auswahl

  • Möglichkeit 1: Die Mehrheit der Steine wird bei LEGOs eigenem Pick a Brick Service geordert, der Rest bei Bricklink Händlern eures Heimatlandes
  • Möglichkeit 2: Die Steine werden möglichst günstig gekauft – dazu probiert Bricklink verschiedene Shop-Kombinationen aus und sucht weltweit
  • Möglichkeit 3: Bricklink sucht nach einer Mögliechkeit, die Steine bei möglichst wenigen Stores zu ordern
  • Möglichkeit 4: Fast identisch zu Möglichkeit zwei: Bricklink sucht jedoch ausschließlich in Europa nach Händlern.

Nachdem ihr gewählt habt werden automatisch Bricklink-Einkaufskörbe bei den jeweiligen Händler-Shops erstellt, mit einem weiteren Klick könnt ihr die Steine bei Pick a Brick hinzufügen lassen.

Fazit: MOC Pop Up Store

Mit dem Bricklink MOC Pop Up Store erschafft LEGO erstmals eine direkte Verbindung zwischen dem Marktplatz und LEGO Pick a Brick – wenn diese Anbindung nun schon programmiert ist, bin ich mir fast sicher, dass diese Möglichkeit in Zukunft auch in die reguläre Bricklink-Suche übernommen wird – und man so unkomplizierter seine Einzelsteine für MOCs auch bei LEGO direkt dem Warenkorb hinzufügen kann. Bis dahin kann man das ein oder andere Fan-Modell bestellen.

Eure Meinung!

Habt ihr vor den Pop Up Store zu nutzen – oder sagen euch die Entwürfe nicht zu? Was würdet ihr von einer Bricklink Implementation von  LEGOs bekanntem Ersatzteilservice halten? Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare!

Johann Härke

Interessiert sich für LEGO Harry Potter, Modular Buildings und Beleuchtung seiner Stadt.

11 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Die Idee klingt interessant. Was fehlt ist eine genauere Auswahlmöglichkeit der Shops, so dass man da präzisere Vorgaben machen kann, z.B.:
    – nur Shops aus einem Land.
    – Kombination aus wenige Shops und nur in der EU

  2. Wenn man in Zukunft die Steine von Lego auch in Bricklink ordern kann, nice!

  3. Also bei den Preisen, die da errechnet werden und Bauanleitungen, die zum Teil 20 Euro kosten müsste ich genau dieses Modell schon sehr intensiv wollen.
    Die Verlinkung mit PaB ist natürlich sehr interessant. Dann muss ich die Teile, die ich in der Bricklink-Wunschliste habe, nicht immer einzeln auf der Lego-Seite suchen. Vielleicht werden neuere noch seltene Teile dann auch schneller in den Bricklink-Stores günstiger…

  4. Ich habe mir die Sets nun schon ein paar Mal angeguckt, aber nicht wirklich etwas gefunden, was ich unbedingt will.
    Falls das mit der PaB Anbindung in Zukunft wirklich funktionieren würde – für normale Steinebestellungen über Bricklink, das wäre super und würde mich sehr freuen. Aktuell nutze ich dafür Brickhunter (habe dafür extra noch einen alten Laptop, weil es ja auf dem IPad nicht läuft). Wie ich gesagt, das wäre super!

  5. An sich ist die Idee gut, aber die Preise sind so jenseits von gut und böse. Sich Sets zu Rebricken war schon immer teuer, aber hier sehe ich den Mehrwert absolut nicht. Im Endeffekt ist es doch genauso teuer, wenn ich mir einfach die Teile als Wunschliste erstelle und die Wunschliste so kaufe? So bleibe ich lieber dabei, meine Wunschlisten zu sammeln und immer mal passende Teile mitzubestellen.

  6. Auch hier sieht man, dass das größte Problem beim Rebricken die Versandkosten sind. Wenn allein die Kosten bei Lego mit 9,50 angegeben sind und an vielen Stellen diese noch unbekannt sind und die Ware aus dem Ausland kommt. Die (oft) fehlende Information der Versandkosten ist für mich auch die größte Schwäche von Bricklink.

    • Das sehe ich genau so. Eigentlich sollte es für Bricklink nicht schwer sein – sie müssten tatsächlich einmal die klare Vorgabe machen – beim Checkout muss die endgültige Summe stehen. (Ansonsten kein Verkauf mehr möglich oder ähnlich). Nur so können die Programme damit ja rechnen. Die Händler dürfen von mir aus gerne Mindestbestellwerte einführen, aber dieser von Hand berechnete Versand nervt mich auch jedes Mal.

  7. Ich hatte mich auf Anhieb in das Glass Studio verliebt. So richtig! Und wollte es so gerne, aber im Ernst?! 500€ und mehr dafür hinlegen???
    Klar, dass diese Möglichkeit überhaupt an Sets zu kommen, die man so gerne hätte, durch dieses Einzelteile zusammensuchen und bestellen, plus immensen Shop Portokosten mehrfach, sehr viel teurer ist. Trotzdem, wenn dieses Glass Studio bei ca. 350€ insgesamt liegen würde, dann wäre es meins. 380€ wäre eine echte Schmerzgrenze gewesen. Aber so? Ich brauche darüber gar nicht mehr nachdenken. Bei aller Liebe und verliebt sein, aber da kann ich einfach nicht mehr mitgehen. So sehr schade, bei der Verliebtheit 😍🙄🤷‍♀️

    • Du kannst nur die Anleitung kaufen. Es werden ja Warenkörbe erstellt – in dem Fall waren es jetzt bei mir vier Stück. Einer davon enthält nur die Anleitung. Die kaufst Du dann, die anderen Warenkörbe kannst Du löschen. Das wäre auch meine Option, um vorher zu checken, welche der Teile ich im Vorrat habe. Ob die Anleitung eine XML-Teileliste enthält, kann ich jedoch nicht sagen. Der Nachteil ist, dass Du dann wie immer die Teile selbst in verschiedenen Shops zusammensuchen musst, also unbequemer. Womöglich kommst Du aber günstiger weg. Viel Erfolg! (Das Glasstudio wäre auch ein Modell, das bei mir auf der „Vielleicht-Liste“ – Venedig, Murano 🤩,stehen würde, wenn ich nicht schon so viele Projekte hätte😉 – in anderen Fassaden-Farben).

  8. Habe jetzt offensichtlich vielleicht überlesen oder nicht verstanden… Kann man auch nur die Anleitung kaufen?

  9. Ich sehe den Mehrwert für diejenigen, deren Hobby es ist, intensiv zu moccen und auch vor den Legopreisen des Zweitmarktes nicht zurückschrecken. Also die harte AFOL-Bubble.

    Für den allgemeinen Markt wird sich, so glaube ich, das Konzept kaum rentieren: Lego ist als established brand eh bereits sehr teuer und die teuren Einzelteile werden beim Normalverbraucher meist als Ersatz gekauft.

    Da die AFOLs aber für den globalen Markt eine Nische darstellen, die sowohl groß genug ist als auch die Zahlungsfähigkeit mitbringt und darüber hinaus auch noch als kostenloser Markenbotschafter fungiert, ist das System für Lego, die AFOLs und die Bricklink-Händler top.

    Ich würde mich zwar auch als AFOL bezeichnen, bringe aber die Zahlkraft nicht mit, daher bleibt’s bei mir die Rabattjagd.

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