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Buchvorstellung „LEGO“: Steiniges Reclam-Heft für die Hosentasche!

Buchvorstellung LEGO | © Gerhard Eder

Die Geschichte von LEGO: Von der kleinen Tischlerei hin zum Weltkonzern – Buchvorstellung „LEGO“.

Für jemanden, der gerne Bücher liest und sich dazu noch gerne mit LEGO beschäftigt, ist ein Buch über LEGO natürlich eine interessante Abwechslung. Das schlanke Reclam-Heft 📕 von Bettina Schnerr erzählt uns einiges über die bewegte Geschichte des dänischen Spielzeugherstellers – und ist ein kompaktes LEGO Buch für die nächste Bahnfahrt. Vielen Dank an den Reclam-Verlag, der uns das Buch als Muster hat zukommen lassen und uns so auf das Heft aufmerksam gemacht hat.

Eckdaten zum Buch

  • Titel: LEGO
  • Autorin: Bettina Schnerr
  • Verlag: Reclam
  • 100 Seiten
  • Preis: 10,00 Euro

Über die Autorin

Bettina Schnerr ist Journalistin, Kulturkorrespondentin und Bloggerin. Sie lebt mit ihrer Familie am Bodensee. Weitere Infos und Publikationen von ihr findet ihr hier 📝.

Zum Inhalt des Buches

Das recht kleine Büchlein umfasst 100 Seiten und ist somit eine wunderbare Lektüre für zwischendurch. Thematisch wird mit der Entstehung des Unternehmens, samt Höhen und Tiefen, begonnen. Wir erfahren sehr viel über die Führungsetage von LEGO, der Gründerfamilie Kirk Christiansen und das große Wachstum des Unternehmens bis zur Krise der späten 90er und frühen 2000er Jahre. Sehr spannend wurde beschrieben, wie LEGO letztendlich diese Krisenjahre überwunden hat und sich zu dem Unternehmen entwickelt hat, welches es heute ist.

Neben der Geschichte des Unternehmens wird auch darauf eingegangen, wie LEGO sehr restriktiv mit Schutzrechten umgeht und diese auch vehement durchsetzt und wie LEGO sich dem Thema Inklusion geöffnet hat und auch neue Zielgruppen erschließt.

Fazit

Ich finde dieses kleine Büchlein extrem informativ und ich habe hier viel über das Unternehmen LEGO gelernt. Neben meinem LEGO Hobby beschäftige ich mich beruflich unter anderem auch mit Organisationsentwicklung, weshalb mich auch die Entwicklung des dänischen Unternehmens aus Billund vom kleinen Betrieb hin zum Weltkonzern sehr interessiert. Spannend ist auch, wie LEGO aus der Krise gefunden hat und was man von dieser gelernt hat. Ich kann dieses kleine Buch definitiv jeden Baumeister mit Lese-Affinität empfehlen, der sich neben den Produkten auch für LEGO als Unternehmen interessiert.

Eure Meinung!

Lest ihr gerne Bücher zum Thema LEGO? Könnt ihr ein paar Literaturempfehlungen zum Thema LEGO geben? Äußert eure Meinung gerne unten in den Kommentaren!

Gerhard Eder

Begeisterter LEGO Fan aus Oberösterreich, nebenbei interessiert an allem, was mit Technik und Informatik zu tun hat. Besondere Leidenschaft für sehr detailverliebte Sets mit und auch ohne Lizenz, sowohl Klassiker aus den 90er Jahren bis hin zu aktuellen Creator Expert, Ideas und 18+ Modellen.

8 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das Buch habe ich auch in meinem Bücherregal, echt toll und informativ, sowie schön kurzweilig. Aber das gibt es schon etwas länger meine ich, ist jetzt kein „brandneues“ Buch.

  2. Gleich mal für den nächsten Urlaub geordert

  3. 1 kleines Buch über die Geschichte eines Weltkonzerns in den heutigen Tagen entstanden aus 1 Tischlerei Was für 1 Aufstieg

    Reclam Bücher kenne ich persönlich seit den 1980 er Jahren, konnten wir doch in den ddr Schulen so manchen weltliteraturklassiker als Reclam Bücher uns zu Gemüte ziehen, so u a robinson crusoe von Daniel defoe oder auch Gedichte und Geschichten von Johann wolfgang von Goethe

    Ich würde gerne wissen, wie lange die Autorin an diesem Werk für Freunde der klemmbausteine aus dem benachbarten nordeuropäischen Dänemark, das bei uns in der ehemaligen ddr vor allem für die olsenbande und für die Serie „oh, diese mieter“ bekannt und beliebt war

    Meine ersten Erfahrungen mit den dänischen Bausteinen konnte ich aus diversen Gründen erst zu Beginn der 1990 er Jahre machen mit den damaligen auch so recht einfach gebauten Fahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Co als ddr Kind habe ich natürlich auch schon mit pebe, formo usw gespielt und gebaut also sind das bei mir auch bereits über 35 Jahre Erfahrungen mit dem Bausteinen

    Vor einigen Jahren habe ich mir nochmals 1 grösseren Posten pebe bausteine im 5 mm Raster geleistet man konnte aus ihnen auch lkws und pkws und gebäude bauen natürlich nicht so sehr detailreich wie heute mit lego und Co

    Es macht trotzdem spass, damit zu spielen und Welten zu erschaffen, egal ob es nun steine aus ddr Zeiten sind oder auch erst nach 1990 entstanden sind durch diverse lego Mitbewerber

    Ich persönlich verteufele beileibe nicht die lego Mitbewerber aus Europa und aus Asien, bringen doch diese mit ihren Erzeugnissen so manchen Farbtupfer im Gebäudebereich usw auf die Anlagen in der grossen und weiten Welt

    Als letztes neues Modell habe ich mir übrigens das Modell 1 3 achsigen schwerlastkrans 1 polnischen Herstellers gekauft aktuell suche in das Modell des wartburgs 353 mit wohnanhänger daran, wenn möglich in doppelter Ausführung, möchte ich doch aus den Bauteilen für den bzw für die wohnwagen daraus 1 grösseren wohnwagen bzw caravan im ddr Stil entwerfen und bauen

  4. Gerade geordert… hatte ich noch nicht entdeckt… lasse mich da mal überraschen… schönes Review… diese Buchvorstellungen find ich richtig klasse…

    Könnt ja mal das U2-CB Ultimate UCS Collector’s Book vorstellen… geht auch um Lego, aber um alle UCS Modelle… sehr sehr viele Infos und auch recht schweres Buch, passt nicht in die Handtasche… 😉

  5. Die Preisentwicklung bei Reclam ist ja fast wie bei LEGO… 😉
    Vielleicht muss Reclam ja horrende Lizenzgebühren nach Billund überweisen (haben die Dänen sich sicherlich von Disney abgeschaut…).
    Immerhin ist jetzt klar, dass LEGO wertvoller ist als Goethe – den Faust mit über 300 Seiten bekommt man bei Reclam schon für 6,20€… 🙂
    Spaß beiseite: Es ist schon eine besondere Ehre, wenn über eine Firma ein Reclam-Buch erscheint. Damit wird deutlich, wie wichtig LEGO für die (Alltags-)Kultur ist.

    • The Storytelling Brick

      21. Mai 2022 um 15:50

      Über den Preis habe ich mich auch ein wenig gewundert, kennen doch die meisten von uns die seitenstarken gelben Büchlein aus dem Schulunterricht (wobei meiner Erinnerung nach auch damals die Preise jenseits der 10 Euro bei manchem literarischen Werk betrugen). Eine kurze Recherche ergab, dass diese 100 Seiten Reclamhefte eine relativ neue Reihe bilden. Es gibt schon mehrere recht interessante (wissenschaftliche, philosophische, geschichtliche, etc.) Themen in ebendieser. Eigentlich ganz nett, wenn auch weniger Sachbuch (mMn).

      Ein National Geographic Special- Heft zum Beispiel kostet aber auch bisweilen knapp 10 Euro, vom Spektrum-Magazin (oder den anderen populärwisschaftlichen Heften) mag ich da gar nicht anfangen. Und auch sonst fällt auf, dass in Richtung Romane diese keine 9,99,- Euro mehr kosten, sondern oft in die 12/13,- Euro+ gehen. Zusätzlich dieses Unding, dass Neuerscheinungen erstmal als (teure) Hardcover herausgegeben werden, bevor sie zig Monate später als Paperback-Ausgabe kommen (früher hatte man direkt zum Release die Wahl zwischen Hard- und Paperback) O.O“ Am meisten spart man allerdings bei Büchern mit den elektronischen Ausgaben (ePub und wie sie sonst heißen…), vorausgesetzt man besitzt einen eReader und kann auf das Rascheln der Seiten und das Fühlen des Papiers verzichten.

      Zugegeben, für so manches gutes(!) Buch bin auch bereit etwas mehr zu zahlen – so zuletzt „Die Reise in den Westen“ übersetzt von Eva Lüdi Kong, für die sie 2017 einen Preis erhalten hat ( erschienen auch bei Recclam; 88,- Euro die Hardcover; 44 Euro die zweiteilige Paperback-Ausgabe; wobei ich mich für erstere entschieden hatte und mit Geschenkgutscheinen für die Buchhandlung ging das mit dem Preis dann auch in Ordnung). Lange Rede, kurzer Sinn: wir treffen uns wieder am Anfang -> alles ist im Preis gestiegen – oder ist schon immer teuer gewesen^^“

      Immerhin ist jetzt klar, dass LEGO wertvoller ist als Goethe – den Faust mit über 300 Seiten bekommt man bei Reclam schon für 6,20€…

      Nun ja, milliardenschwerer und auf den schnellen Konsum aus, aber nicht geistreicher. In dem Bereich ist und bleibt Goethe (und all die anderen klassischen Literaten) ungeschlagen 😉

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