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Exklusives LEGO Modell für 600 Krankenhäuser: Kindern die Angst vor MRT-Untersuchung nehmen

MRT | © LEGO Group

Die LEGO Foundation möchte Kindern die Angst vor einer MRT-Untersuchung nehmen und veröffentlicht ein exklusives LEGO Modell: Alle Infos.

Das Modell einer MRT-Untersuchung stammt von LEGO Senior Designer Rok Zgalin Kobe und ist käuflich nicht zu erwerben. LEGO schreibt: „Eine MRT-Untersuchung kann beängstigend sein, besonders für Kinder. Zusammen mit der LEGO Foundation unterstützen wir ein von Freiwilligen geleitetes Pilotprojekt, um kleinen Patienten die Angst vor MRTs zu nehmen.“ Die ersten 600 Krankenhäuser, die sich registrieren, bekommen kostenlos das Modell des Scanners. An dem Modell kann kleinen Erdenbürgern in Ruhe erklärt werden, was im Zuge der MRT-Untersuchung passiert.

Die Bewerber müssen in einer radiologischen Abteilung eines Krankenhauses angesiedelt sein, die über eine MRT-Scaneinrichtung für Kinder und Jugendliche verfügt. Weitere Informationen findet sich auf dieser Website. Hinter der Spende steht die LEGO Foundation, die erst vor wenigen Tagen die Notlage bei der frühkindlicher Entwicklung angemahnt und zu einem 143 Millionen US-Dollar dotierten globalen Fördermittel-Wettbewerb aufgerufen hat.

LEGO MRT-Modell

» 500 Teile
» 13 cm b | 25,5 cm l | 10,5 cm h
» 600 Exemplare
» Designer Rok Zgalin Kobe

Rok Žgalin Kobe | © Andres Lehmann

Pressemitteilung (automatisch übersetzt)

Billund, Dänemark, 23. Februar 2022 – Die LEGO Stiftung hat angekündigt, dass sie 600 LEGO® MRT-Scanner an Krankenhäuser auf der ganzen Welt spenden wird, um Kindern zu helfen, mit der Unsicherheit einer Magnetresonanztomographie (MRT) umzugehen.
Was 2015 als leidenschaftliches Projekt des LEGO Mitarbeiters Erik Ullerlund Staehr und des Universitätskrankenhauses Odense, Dänemark, begann, wird nun mit neuem Schulungsmaterial für das Krankenhauspersonal erweitert und erprobt. Das Team hat die Sets entwickelt, um Kindern den oft einschüchternden und beängstigenden Prozess einer MRT-Untersuchung zu erleichtern. Die Sets sollen den Kindern helfen, besser mit den Klinikern zusammenzuarbeiten und zu verstehen, was es mit dem großen und komplexen MRT-Gerät auf sich hat.
Erik Ullerlund Staehr, Chemietechniker bei der LEGO Gruppe, sagte: „Ich bin sehr stolz auf dieses Projekt und die positiven Auswirkungen, die es bereits hat. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die Kinder auf diese Modelle reagiert haben. Sie fühlen sich entspannter und verwandeln eine oft sehr stressige Erfahrung in eine positive, spielerische Erfahrung. Nachdem wir in unserer Freizeit mit anderen LEGO Mitarbeitern ein paar LEGO MRT-Modelle gebaut haben, ist es erstaunlich zu sehen, dass das Projekt jetzt auf breiterer Basis eingeführt wird.“

Bei der Entwicklung des LEGO MRT-Scanners standen das Kind und das spielerische Lernen im Mittelpunkt, wodurch die Entwicklung der Fähigkeiten der Kinder gefördert wurde. Das Modell ist auf die MRT-Behandlung des Kindes abgestimmt und bietet den Ärzten die Möglichkeit, sowohl Rollenspiele als auch Dialoge zu fördern, damit sich das Kind sicher fühlt und vor der eigentlichen Untersuchung Selbstvertrauen und Widerstandsfähigkeit aufbauen kann, was wiederum Stress und Ängste abbaut. Das Spiel motiviert die natürliche Neugierde und Offenheit des Kindes, neue, manchmal schwierige Erfahrungen zu machen. Da das Spiel ein sicheres und komfortables „Übungsfeld“ für Ereignisse und Konsequenzen im wirklichen Leben bietet, ist es für Kinder ein wirksames Mittel zur Entwicklung ihrer sozialen und emotionalen Fähigkeiten. Es kann auch Teil einer Reihe von spielerischen Erfahrungen sein, die dazu beitragen, den Einsatz von Anästhesie zu reduzieren.
Seit der Herstellung des ersten Prototyps hat das Team der radiologischen Abteilung des Universitätskrankenhauses Odense die LEGO MRT-Scanner als Teil ihres spielerischen Lernansatzes eingesetzt, um jährlich über 200 Kindern im Alter von vier bis neun Jahren zu helfen.
Ulla Jensen von der Abteilung für Radiologie am Universitätskrankenhaus Odense in Dänemark sagte: „Kernspintomographen sind riesige Maschinen. Außerdem machen sie eine Menge Lärm, was für Kinder sehr beängstigend sein kann. Unser Team hat festgestellt, dass die Verwendung von Modellen wie dem LEGO-Modell bei vielen Kindern zu positiven, ruhigen Erfahrungen geführt hat. Dies kommt dem Kind, seiner Familie und auch der Qualität der MRT-Untersuchung zugute, bei der es darauf ankommt, dass die Person bis zu einer Stunde lang ganz ruhig ist, damit die Untersuchung funktioniert.

Mehr Kinder erreichen

Nahezu 100 Krankenhäuser auf der ganzen Welt haben bereits von dem LEGO Kernspintomographen profitiert – dank Erik und seinem herzlichen Engagement. Das Projekt wurde sehr gut aufgenommen, und um eine noch größere Wirkung zu erzielen und das Potenzial besser zu erfassen, weitet die LEGO Stiftung das Projekt nun aus und fordert Krankenhäuser in aller Welt auf, sich um eines der 600 derzeit verfügbaren Modelle zu bewerben. Die von freiwilligen LEGO Mitarbeitern gebauten Modelle werden kostenlos an die Krankenhäuser verschickt. Sobald die Modelle verteilt sind, wird die LEGO Stiftung die Erkenntnisse der teilnehmenden Krankenhäuser nutzen, um die evidenzbasierte Forschung fortzusetzen und potenzielle zukünftige Projekte zu unterstützen.
Um den Einsatz von LEGO MRT-Scannern bestmöglich zu unterstützen, hat die LEGO Stiftung vier Schulungsvideos entwickelt, die das Modell begleiten. Diese Videos sollen dem medizinischen Personal helfen, die Kinder durch den Ablauf einer MRT-Untersuchung zu führen – und so ihr soziales und emotionales Lernen durch Spielen zu fördern. Die Videos stehen allen Krankenhäusern, die mehr über diesen Ansatz erfahren möchten, kostenlos zur Verfügung. Dieses Video gibt eine Einführung in das LEGO MRT-Modell und das dazugehörige Schulungsmaterial.

Dorthe Feveile Kjerkegaard, Expertin für Spiel und Gesundheit bei der LEGO Stiftung, fügte hinzu: „MRT-Untersuchungen können für jeden von uns eine beängstigende, angstauslösende Erfahrung sein, besonders aber für Kinder. Durch einen spielerischen Lernansatz wie den LEGO MRT-Scanner konnten wir die Kinder Schritt für Schritt durch den Prozess führen, um sie auf das vorzubereiten, was auf sie zukommt, und ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, indem wir das Unbekannte bekannt machen. Das bisherige Feedback ist überwältigend. Wir fühlen uns geehrt, dass wir sowohl Kindern als auch ihren Eltern helfen können, eine positivere und weniger stressige Erfahrung zu machen, und freuen uns darauf, mit der Ausweitung dieses Konzepts noch mehr Familien auf der ganzen Welt zu unterstützen.

Eure Meinung!

Was sagt ihr zu der Aktion der LEGO Foundation? Wie gefällt euch das Modell? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

15 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Kann das MRT geöffnet werden? Da sind doch hinges verbaut.

    • Es sieht mir ganz danach aus, ja!
      Ein sehr schickes Modell. Aber vor allem eine klasse Aktion. An einem LEGO-Modell dem Kind erklären, was in den nächsten Minuten passiert: Fantastisch. 🙂

    • Finde ich klasse, ich arbeite in einer Kinderklinik und muss mich jeden Tag damit auseinandersetzen, MRT, CT, PET CT etc und es den Kids erklären auf unserer Station. Ich finde das Set für die Darstellung recht gut um es den Kindern etwas zu verdeutlichen. Gruß aus Berlin

  2. Schöne Aktion, immerhin ist es ein limitiertes Set für die Öffentlichkeit und vor allem für Kinder und keins welches für 1000de € bei Ebay versteigert wird. 😀
    Es wäre schön, wenn auch der Fokus im allgemeinen Programm die Zielgruppe Kinder mehr Beachtung finden würde. Ich finde es irgendwie schade, dass die gut aussehenden und aufwendigen Sets größtenteils nur in der 18+ Reihe sind. Was würde gegen ein solches Modell in kleinem Vormat in der City Reihe sprechen?

    Um nicht zu sehr abzuschweifen, sehr schönes Thema für den Artikel 👍

  3. Warum nicht DIESES Set als Ideas? Statt diesem hässlichem BTS Dynamite… Und falls Lego was Gutes tun möchte, kann Lego ja fünf oder zehn Prozent vom VK für kranke Kinder spenden.

  4. Wer von uns Städtebauern hätte nicht gerne so ein Gerät in seinem City-Krankenhaus.

    Als Idee aber nicht schlecht, denn ich kann die „Angst“ vor den Weisskitteln nachfühlen. Wäre super, wenn der kleine Patient dann wenigstens die Patientenminifigur mit in den Behandlungsraum und später nach Hause kriegt.

  5. Das ist eine super Aktion.
    Vielleicht sollte Lego die Aufbauanleitung als Download zur Verfügung stellen, evt auch als Dankeschön für eine Spende, um der Exklusivität gerecht zu werden. So hätten dann die Städtebauer auch was davon.

  6. Naja wenn es das Ding nur 600x gibt, am besten noch mit Nummer, wird das ja auch zum Sammlerobjekt. Da wäre es sicherlich gut es auch als normales Set zu veröffentlichen.

  7. Das ganze wirkt für mich mehr wie eine PR Aktion. Das Modell sieht zwar hübsch aus, hat aber große Schwächen. Denn die MTA, die das MRT bedient, hat keinen direkten Zutritt durch eine TÜR zum Untersuchungsraum und zum anderen fehlt ein MIKROFON, um akustisch Kontakt zu halten, bzw aufzunehmen. Ein Kind sollte unbedingt wissen, dass es nicht allein gelassen wird und dass jederzeit jemand bei ihm sein kann. Zum einen wirken die Bedingungen für mich sehr schwierig, um an das Modell zu kommen, zum anderen ist die Anzahl viel zu gering. Die grundsätzliche Idee ist natürlich gut. Wer die Strukturen im Krankenhaus kennt, sollte auch wissen, dass die Zeit im MRT sehr gering bemessen ist. Ich würde es für sinnvoller halten, wenn man das Modell auf einer Kinderstation zur Verfügung hätte, denn da könnte man dem Kind im Spiel mit seinen Eltern die Ängste und Befürchtungen bereits im Vorfeld nehmen. Ich für meinen Teil, könnte mir auch vorstellen das Modell käuflich zu erwerben, um es der Kinderstation in meinem Krankenhaus zu spenden. Natürlich mit kleinen Modifikationen. Über den freien Verkauf könnte doch auch die Foundation unterstützt werden. Also, wenn LEGO etwas gutes tun möchte, dann doch bitte mehr als eine viel zu bürokratische PR.

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