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LEGO Ninjago 71756 Wassersegler im Review

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty | © Christina Mailänder

Im Jahr 2021 ging LEGO Ninjago mit der 71756 Wassersegler („Hydro Bounty“) auf Tauchgang: Auf zum wasserdichten Review!

In Anlehnung an das Ninjago TV-Serien Special „Geheimnis der Tiefe“ (orig. The Island) erschien in der Sommerwelle 2021 eine Reihe unterschiedlichster Ninjago Sets. Angefangen bei einem Mech, über verschiedene Vehikel, bis zum Drachen, wurde alles unter Wasser gesetzt. Mein Interesse galt dabei ausschließlich der 71756 Hydro Bounty. Mit einem stolzen Preis von 139,99 Euro UVP ist der Wassersegler das umfangreichste und teuerste Set aber zudem auch die eierlegende Wollmilchsau dieser Reihe. Was damit gemeint ist, erfahrt ihr im Review. Die Hydro-Bounty war mit dem Verkaufsstart nicht LEGO-exklusiv. Somit ist es regelmäßig mit guten Angeboten erhältlich.

Nun aber genug der Vorrede: Wir starten mit dem Review.

Umfang und Zusammenbau

Die Box verdient an dieser Stelle bereits eine besondere Würdigung. Alle Sets der Unterwasser-Reihe kommen in aufwendig illustrierten Kartons. Im Speziellen die Verpackung der Hydro Bounty verspricht ein umfang- und abwechslungsreiches Set mit vielen Minifiguren und reichlich Accessoires.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty | © LEGO Group

Doch eine Box alleine, macht noch kein gutes Set. Schauen wir uns den Inhalt an.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

Segel, Stickerbogen und Aufbauanleitung

Acht Tüten enthalten 248 Bauschritte, in denen 17 Sticker geklebt und ein Folien-Segel gespannt wird. Die ersten beiden Tüten befassen sich zunächst ausschließlich mit zwei Beibooten, einem Streitwagen mitsamt Rochen, etwas Zubehör und vier Minifiguren.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Alles an Bord

Alles an Bord!

Die beiden kleinen Beiboote unterscheiden sich zwar farblich, sind ansonsten jedoch weitgehend baugleich. Dazu gibt es noch zwei Kisten und etwas, das an ein Schiffsmodell erinnert.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Die Beiboote

Nicht ganz so Wasserdicht: Die Beiboote

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

Ein Maaray-Wächter, Cole, Lloyd und Prinz Kalmaar

Die Minifiguren der Ninjago-Sets sind fortwährend besonders liebevoll gestaltet. So kommt Lloyd in einem grünen Anzug und einer neuen Taucherausrüstung, die derzeit exklusiv in den Ninjago-Unterwassersets und den zugehörigen Polybags enthalten ist. Zudem kann man zwischen dem Haarteil und der Tauchermaske wählen. Bei Cole hat man auf das wehende Haar verzichtet und nur die Maske beigelegt. Die starke Bewaffnung der beiden resultiert aus dem Inhalt der zweiten Tüte.

Hier kommen die Bösewichte ins Spiel. Prinz Kalmaar und ein Maaray-Wächter schwimmen auf ihrem Streitwagen daher. Wiederum sind die Minifiguren wunderschön gestaltet. Begleitet werden die Beiden von einem besonders gezeichneten Rochen, der ebenfalls bisher nur in zwei der Sets dieser Serie auftauchte. Diese ersten Schritte waren schon recht vielversprechend. Exklusive Teile und reichlich Abwechslung. So kann es weitergehen.

Mit Tüte Drei und Vier entstehen Rumpf und Brücke, sowie die seitlichen Antriebe des Wasserseglers. Fünf Formteile bilden den Rumpf und somit die Basis für die kommenden Aufbauten. Unter der zukünftigen Brücke spannt sich ein Seilzug, der die Antriebsflügel entfalten kann.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Der Seilzug

Wie am Schnürchen – Der Seilzug

LEGO Ninjago 71756 Hydro BountyLEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

Besonders gelungen sind hier die Turbinen selbst. Wie bei einer überdimensionierten Silvesterrakete, folgt eine Schicht aus unterschiedlichen Round-Bricks, Cones und Plates der Anderen. Abgeschlossen wird diese Konstruktion von Schilden, die angewinkelt eine sanfte Spitze entstehen lassen. Auf eine 12L Axle gezogen, werden die beiden Raketenantriebe seitlich angebracht.

 

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Die Brücke

Die Brücke

Die bereits erwähnte Brücke ist recht simpel gehalten. Nur einige Terminals reichen erst mal aus, um diesen 15 cm hoch, 59 cm lang und 30 cm breiten Wassersegler sicher zu manövrieren. Ein traditionelles Steuerrad folgt im späteren Bauverlauf. Bevor es mit dem Schiffskörper weitergeht, werden die Antriebe und die zugehörigen Flügel angebracht. Ein kurzer Funktionstest zeigt: Beim Einbau des Seilzugs scheint alles geklappt zu haben. Freie Entfaltung für den Segler.

Tüte Fünf und Sechs warten wiederum mit drei Minifguren auf: Kay, Nya und Jay machen sich für den Tauchgang bereit. Die Brücke erhält eine Front ein Steuerrad, sowie ein Kuppeldach. Einige Ninjago-typische Zinnen dürfen nicht fehlen und sind unverzichtbar für den Look.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

Das Foliensegel hätte es für mich nicht unbedingt gebraucht. Aber wenn es schon mal da ist, komplettiert es farblich das Erscheinungsbild des Brückenbereiches und für einen Segler, egal ob über oder unter Wasser, ist so ein Segel wohl unabdingbar.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty

Große Scheiben überspannen den Laderaum des Schiffes. Im Inneren ist, aufgrund fehlender Ausstattung, genügend Platz für die kleinen Beiboote. Für meinen Geschmack hätte es, auf Kosten der Beiboot-Stellplätze, ruhig etwas mehr Interieur sein dürfen. Schließlich verfügt dieses Set über reichlich Zubehör und acht Minifiguren, die irgendwo untergebracht werden müssten. Bei der 70618 Destinys Bounty war noch jeder Zentimeter des Innenraums ausstaffiert.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Laderaum

Der Laderaum

Die letzten beiden Tüten verleihen dem Boot den Feinschliff. Seitenverkleidung, Ornamente, gold-farbene Verzierungen sowie ein schwarzer Zierstreifen aus Slops und Tiles werden angebracht. Zudem können aus den zwei Kanonen Geschosse abgefeuert werden. Seitlich angebrachte Feder-Shooter machen dies möglich.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty Zane und die Wu-Bots

Zane und die Wu-Bots

Zane und zwei Wu-Bots tauchen auf. An dieser Stelle kommt wieder meine eierlegende Wollmilchsau ins Spiel. In diesem Review sind uns verschiede Boote, ein Streitwagen, reichlich Zubehör und nicht zuletzt 10 Minifiguren begegnet. Was soll da noch kommen?

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Der integrierte Mech

Der integrierte Mech

Ganz genau: In diesem Wassersegler ist ein Mech enthalten. Mit nur wenigen Handgriffen wird aus dem Bug des Schiffes ein kleiner Roboter, der einen der Wu-Bots unter der Kuppel aufnehmen kann. Eine wunderbare Idee und mein persönliches Highlight in diesem Set.

Meine Meinung

Ich wage mich immer mal wieder in den Ninjago-Themenbereich, da dieser gerade bei den Gebäuden viel zu bieten hat. Großartige Bautechniken, tolle Verzierungen, phantasievolle Sets und grandiose Minifiguren zeichnen viele Ninjago Sets aus. So auch hier: Der ganze Aufbauprozess war sehr abwechslungsreich und spannend. Wenig Repetitives war hier zu finden. Alle Spielfunktionen laufen wie am Schnürchen. Leider und bei Ninjago nicht untypisch, ist die hohe Zahl der Sticker. Gerade bei großen Klebeflächen erfordert das Aufbringen doch etwas Geschick. Ein rundum gelungenes Set und eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits.

LEGO Ninjago 71756 Hydro Bounty - Die Mannschaft

Die Mannschaft

Bewertung

Positiv Negativ
  • abwechslungsreiches Bauen
  • viele Minifiguren
  • exklusive Teile
  • viele Funktionen
  • großartiges Design
  • viele Sticker
  • Innenraum zu karg
  • Scheiben brauchen endlich eine geeignete Verpackung!

Eure Meinung

Wie gefällt euch die 71756 Hydro Bounty? Habt ihr ein Set dieser Unterwasser-Reihe gekauft? Taucht gerne in die Kommentare ab.

Christina Mailänder

Neben dem Städtebau, interessiert an themenübergreifenden Raritäten und historischen Sets, sowie aktuellen Architecture-Modellen.

4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Hallo Christina, tolles Review von einem schönen Set.
    Mir hat die gesamte Unterwasser-Staffel vom letzten Jahr eigentlich sehr gut gefallen, da ich jedoch primär auf die Integrationsmöglichkeiten in die Ninjago-City schaue, hat es bis heute noch keines der großen Sets in unsere Sammlung geschafft.

    • Das Schiff bräuchte aber mindestens eine Anlegestelle und mir nimmt die Destiny’s Bounty (70618) schon sehr viel Platz weg, da ist einfach keine Platz mehr für ein weiteres Schiff. Ich liebäugle eher mit dem Unterwassertempel, daraus ließe sich auf einer 32 Baseplate bestimmt noch ein weiteres Ninjago-City-Modul bauen.

  2. Christina Mailänder

    30. Januar 2022 um 12:03

    Ich erinnere mich: du hattest ja ein ganze Reihe der Ninjago-Gebäude. Da ist diese Serie natürlich nicht so einfach zu integrieren. Obwohl: an der Fassade der Gärten hängt auch ein Koi 😉

  3. Irgendwie macht das Set für mich keinen rechten Sinn, sofern man nicht auch alle anderen aus der Serie hat/ haben will. Vom Konzept her wäre es besser gewesen, dass nur Bug und Hecksektion fest gebaut sind und die Landebucht modular wäre, also aus einzelnen Segmenten/ Containern besteht, die die Unterwasserspeeder aufnehmen. Da hätte man dann in jedem Set so einen Abschnitt gebaut und dann mittels Pins oder was auch imemr alles zusammengestöpselt. Wäre auch preislich viel attraktiver.

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