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LEGO Ninjago Blitzdrache 70652 im Review

Der Blitzdrache | © Jan Göbel

Der LEGO Ninjago Blitzdrache 70652 mit Jay im Review: Ab in die Lüfte!

Eines der erfolgreichsten Themen im großen Bausteinuniversum ist LEGO Ninjago. Ich kenne kaum einen Jungen zwischen sechs und zehn Jahren, der nicht Zane, Jay und so weiter kennt und mit ihnen vor dem Fernseher und im heimischen Kinderzimmer große und kleine Abenteuer besteht. Als Fan der Elves-Drachen freue ich mich sehr, euch das Set Blitzdrache 70652 vorzustellen.

Umfang und Zusammenbau

Der Blitzdrache ist einer der Elementardrachen und wird von Jay geflogen. Er wird durch die Konzentration seines Elementarmeisters zum Leben erweckt und verschwindet, wenn sein Meister Angst hat oder die Konzentration schwindet.

Also habe ich mich besonders stark konzentriert und den Karton aufgemacht. Heraus fallen vier nummerierte Tüten und eine gebundene Bauanleitung. 493 Steine gilt es zu verbauen, dafür besteht die Bauanleitung ohne Zwischenbauten aus 191 Bauabschnitten. Einen Stickerbogen sucht man übrigens vergebens.

Das Set besteht aus vier Minifiguren: Ninja Jay, dem Elementarmeister des Blitzes, dem Ninja Zane, dem bösen Maulkorbjäger und dem nicht weniger freundlichem Beinlosen Jäger, der sich mit Hilfe eines mechanischen Gestells fortbewegt. Alle vier Figuren sind bis an die Zähne bewaffnet, allen voran mit Kurz- und Langschwertern, Kettensicheln und einem Speer. Die beiden Ninjas haben Alternativgesichter, die aber durch ihre Kopfmaskierung kaum zu erkennen sind.

Alle vier auf einen Streich. | © Jan Göbel

Die beiden Bösewichte | © Jan Göbel

Die guten Ninjas – an Waffen mangelt es nicht. | © Jan Göbel

Von hinten, selbst dort verstecken sich Waffen. | © Jan Göbel

Ein weiterer Bestandteil ist der Ständer für einen Teil der Drachenrüstung – ein goldener Brustpanzer. Diesen gilt es zu sammeln: Um eine vollständige Rüstung zu erhalten, benötigt man noch die Sets Flügel-Speeder 70650, Mutter der Drachen 70653, Drachen-Fänger 70654 und Drachengrube 70655. Sehr clever von LEGO!

Die Rüstung – cleverer Schachzug, Lego! | © Jan Göbel

Kommen wir aber zum Highlight, dem Blitzdrachen. Der Zusammenbau ist für die Zielgruppe gut zu bewerkstelligen, denn nach 45 bis 60 Minuten sollte der Aufbau abgeschlossen sein. Wirkliche Schwierigkeiten sind nicht vorhanden. Der Drache ist eindrucksvolle 50 Zentimeter lang und verfügt über bewegliche Vorder- und Hinterbeine. Der Schwanz ist ebenfalls beweglich, er eignet sich hervorragend als peitschende Waffe gegen alle möglichen Bösewichter. Die Flügel finde ich etwas mickrig, ich hätte große Flügel einfach besser gefunden. Der Kopf sieht furchterregend aus, meine Elves-Drachen sind vor Schreck in Ohnmacht gefallen. Die Augen sind durch zwei bedruckte 1×4 Steine dargestellt, es geht doch, LEGO!

Be (!) druck (!!) te (!!!) Steine!!!! | © Jan Göbel

Das Maul lässt sich öffnen, dann kann man mit dem mir aus Star Wars bereits bekannten Shootern blaue Blitze abfeuern. Drei Elemente liegen dem Set bei, so dass zur Not eins im Eifer des Gefechts verloren gehen kann. Die Blitze lassen sich leicht nachladen, bei mir flogen die fast 120 Zentimeter weit. Der Drache besitzt mehrere Halter, so dass es so aussieht, als ob der Beinlose Jäger seinen Speer im Drachenhaus versenkt hat. Das geht mir persönlich etwas zu weit. Auf seinem Rücken befindet sich der Sitz von Jay, mit dem er auf dem Drachen reiten kann. Der Sitz ist lose und nur mit zwei Ketten am Maul befestigt. Mir gefallen die Schuppen an den Beinen und am Körper sehr gut.

Schicke Schuppen, schicke Farbauswahl, der optische Eindurck ist stimmig | © Jan Göbel

Boost

Der Drache ist eins der Sets, die mit Boost 17101 zum Leben erweckt werden können. Leider liegt mir dass Boost-Set nicht vor, aber unsere Freunde von Beyond the Brick haben ein nettes Video erstellt, das die Verwandlung sehr schön aufzeigt.

Fazit

Für eine UVP von 39,99 EUR kann der Hobby-Ninja nicht viel falsch machen, zumal ich den Blitzdrachen bei der Internetrecherche bereits deutlich günstiger gefunden habe. Der Drache ist wirklich eindrucksvoll und lässt sich gut bespielen, er regt die Fantasie an und verspricht langen Spielspaß. Die Zielgruppe wird in meinen Augen sehr gut bedient. Der Umfang mit vier Minifiguren und der Drachenrüstung ist auch in Ordnung. Besonders gut gefällt mir die Farbpalette: Dark Blue und Bright Light Orange sind ab sofort meine Lieblingsfarben, das normale Blau fügt sich sehr gut. Für AFOLs ist dieses Set eher aufgrund der Bauteile wie Ketten oder Pentagonalfliesen interessant.

Was meint ihr, ist der Blitzdrache gut gelungen? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Hervorragende Tischmanieren und auch ansonsten geringe Ansprüche an die Haltung – das perfekte Haustier. | © Jan Göbel

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Als Ninjago rauskam, war ich sofort ein Fan! Jetzt bin ich aus diesem Thema eigentlich schon rausgewachsen, aber ich schaue mir immer noch mit Interesse die neuen Sets an. Dieser Drache gehört zu den Highlights von diesem Jahr. Ich finde ihn richtig gut gelungen und bin mir sicher, dass er bei den einen oder anderen AFOL in einem MOC verwendet wird.
    Im Übrigen finde ich es toll, vor allem bei einem Set für Jüngere, dass es keine Aufkleber gibt.

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