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LEGO Star Wars 75249 Widerstands Y-Wing Starfighter im Review: Auf ins Gefecht!

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LEGO Star Wars 75249 Widerstands Y-Wing Starfighter | © Max Mohr

Das Set LEGO Star Wars 75249 Widerstands Y-Wing Starfighter im Review: Überzeugt die neueste Auflage?

Der Y-Wing Starfighter: Ein Sternenjäger, den man bereits seit der ersten Star Wars Welle im Jahre 1999 in der LEGO Welt kennt. Mit dem Widerstands Y-Wing bringt uns LEGO nun die zehnte Auflage des klassischen Gefährts. Er stammt aus der neunten Episode Der Aufstieg Skywalkers, ist aber auch in der klassischen Trilogie, Rogue One, The Clone Wars und Rebels in anderen Farbschemen vertreten.

Startklar!

Die Eckdaten des Sets

» LEGO Star Wars
» 75249 Widerstands Y-Wing Starfighter
» Altersempfehlung 8+
» 578 Teile
» 69,99 Euro UVP (aktuell 68,23 Euro)
» 512 VIP Punkte
» Verfügbar ab sofort


Meine Einstellung

Ich bin großer Star Wars Fan und sammle bereits seit 2008 die entsprechenden LEGO Sets dazu. Trotz der vielen Auflagen handelt es sich hierbei erst um meinen zweiten Y-Wing. Zuvor habe ich nur den 75181 UCS Y-Wing Starfighter gebaut, der aber deutlich größer ist. Wirklich vergleichen kann man die Modelle nicht miteinander, aber der große Vorgänger ist natürlich deutlich detailreicher und bietet einen längeren Bauspaß – und das für Rund 130 Euro mehr.


Ein Y-Wing ist kein Y-Wing

Episode IX gefällt mir persönlich von der Sequel-Trilogie am besten, allerdings mag ich die klassischen Filme oder auch Rogue One deutlich mehr. Bereits bei der damaligen Ankündigung habe ich mich auf das Set gefreut, da mir das neue Farbschema direkt gut gefallen hat.

Umfang und Zusammenbau

Für viele LEGO Star Wars Fans sind die Figuren ein wichtiger Faktor beim Set-Kauf. In diesem Bausatz sind fünf an der Zahl enthalten, oder eher drei Minifiguren und zwei Droiden. Ein echtes Highlight stellt für mich der türkisfarbene Astromechdroide da. In so einer poppigen Farbe ist vorher nie eine solche Figur erschienen und sie stellt eine schöne Ergänzung für jede Sammlung dar. Die kleinste Figur ist hier der neue Charakter D-O. Ihm wurde eine neue Form spendiert. Mittlerweile ist er sogar schon in einer großen, baubaren Version erschienen.

Die Gang

Pilotin des Sternenjägers ist Zorii Bliss. Sie ist sehr nett bedruckt und auch der Helm ist komplett neu. Schade finde ich, dass der Kopf nicht bedruckt, sondern schlicht schwarz ist. Spannend finde ich ihre Blasterpistolen, die die Form der Piraten-Pistolen haben (hier in Gun Metal Grey). Die wohl bekannteste Figur des Sets dürfte Poe Dameron sein. Er ist bereits seit Episode VII mit im Bunde, wodurch Kopf und Haare nicht neu sind. Auch er hat einen netten Druck und die Umhängetasche gefällt mir äußerst gut. Ein wenig erinnert er mich an Indiana Jones, auch wenn dieser wohl deutlich ikonischer ist. Als einziger Bösewicht ist ein Schneetruppler der Ersten Ordnung enthalten. Er erschien in ähnlicher Form auch schon öfters, nur das Cape ist an ihm neu. Beim Cape handelt es sich übrigens um den alten Stoff, sodass dieses nicht „spongy“ ist.

Der Bau des Sets, bestehend aus 578 Teilen, dauert durch die einfach gehaltene Bauanleitung etwa eine bis anderthalb Stunden. Die Teile sind in vier Abschnitte gegliedert und werden in 165 Schritten auf 70 Seiten zusammengesteckt. Positiv erwähnt sei hier, dass es nicht so viele verschiedene Farben gibt. Die größten Teilemengen machen graue und weiße Steine aus.

Insgesamt werden acht Teile beklebt. Hier kann ich verstehen, dass auf Drucke verzichtet worden ist, obwohl ich kein Fan von Stickern bin. Schließlich ist es schwierig, auf abgerundete Teile zu drucken. Allerdings sind mit dem Cockpit und einer Steuereinheit auch zwei Teile bedruckt.

Im ersten Bauschritt bauen wir das Mittelteil des Sternenjägers, an den später Cockpit und Antriebe angesetzt werden. Hier wird auch der Mechanismus zum Abwurf von Bomben gebaut, zu welchem wir später noch kommen. Außerdem wird hier durch die verbundenen Technic Bricks direkt Stabilität erzeugt. In der Mitte wird ein kleiner Platz frei gelassen. Hier findet später der Astromech Platz.

Mit den Steinen aus der zweiten Tüte bauen wir das Cockpit zusammen. Nett ist hier das bedruckte Steuerelement, welches bereits in vielen Star Wars Sets vorkam. Ein kleiner Kritikpunkt sind hier für mich die weißen Lücke zwischen den Stickern. Dieser unterbricht leider die roten Streifen, was dem Modell in meinen Augen optisch leicht schadet.

„Please mind the gap“

Im vorletzten Bauschritt wird die bedruckte Scheibe auf das Cockpit aufgesetzt. Diese lässt sich durch Gelenke auch nach oben aufstellen, damit der Pilot in seinen Fliegersitz springen kann. Hinter dem Cockpit bauen wir einen kleinen Geschützturm. Dieser lässt sich auch drehen. Man muss sich allerdings die verschossenen Laser denken. Hier wurde nämlich auf physische Geschütze verzichtet. Hinter dem Platz des Astromechs wird der Starfighter nun verziert. Das hat mir ziemlich Spaß gemacht, da verschiedene Teile zum Einsatz kommen und so die zerstörte Oberfläche des Jägers schön in Szene gesetzt wird.

Außerdem bauen wir hier noch einklappbare Füße, damit der Jäger auch einen guten Stand hat, wenn er gerade nicht fliegt.


In letzten Bauabschnitt werden die prägnanten Antriebsdüsen fertiggestellt. An dieser Stelle wird der Bau etwas monoton, so müssen nämlich die Verstrebungen achtmal gebaut werden. Hier muss man auch darauf achten, dass man diese richtig positioniert, da sie sonst nicht parallel zueinander stehen.

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Das fertige Modell macht so einiges her. Es fängt den leicht zerstörten Look des Vorbilds schön ein und hat eine angenehme Größe. Natürlich wird gerade beim Antrieb viel Luft umbaut, aber auch das ist beim großen Vorbild der Fall.

Funktionen

Die größte Spielfunktion stellt wohl das Abfeuern der Bomben dar. Der Mechanismus ist dabei recht simpel: Dreht man am Zahnrad am Heck, so werden die Bomben abgeworfen. Über einen Schlitz an der Oberseite kann man die Bomben dann nachladen. Dieser ist nicht verschlossen, sodass die Bomben bei einer vollständigen Drehung dort hinausfallen.

Man sollte das Modell also nicht unbedingt auf den Kopf stellen. Insgesamt sind drei Bomben im Set enthalten.

Neben den Antriebsdüsen können zudem zwei federgeladene Shooter abgeschossen werden. Auch von ihnen sind drei enthalten.

Designer Interview

Fazit: 75249 Widerstands Y-Wing Starfighter

Eins schon einmal vorweg: Der Widerstands Y-Wing Starfighter ist ein durchaus gelungenes Set! Es hat ein schönes Design, nette Spielfunktionen und tolle Figuren. Somit sollte es sowohl Kinder- als auch AFOL-Herzen höher schlagen lassen. Mein größter Kritikpunkt ist hier aber der Preis. Für eine UVP von 69,99 Euro hat das Modell in meinen Augen zu wenig Masse. Aktuell ist es auf dem Markt aber auch gut und gerne mal für um die 55 Euro zu finden. Für diesen Preis kann man das Set guten Gewissens mitnehmen, denn ein schönes Set bleibt es definitiv. Vor allem Kinder werden mit diesem Set Spaß haben, da es vom Aufbau her recht simpel ist und man am Ende ein in Kinderaugen großes Modell vor sich hat. Auch, wenn man mit der Sequel-Trilogie nichts anfangen kann, kann das Modell auch ausgezeichnet für die Rebellen verwendet werden. Hier bringt das neue Farbschema auch mal etwas Neues in die hauseigene Rebellen-Flotte.

Was sagt ihr zu diesem Set? Werdet ihr euch den Y-Wing kaufen oder besitzt ihr das Set gar schon? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

8+

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

9 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für das Review und die tollen Bilder, Max. Das Set gefällt mir auch sehr gut. Ich habe das UCS Set und bin begeistert.

    4+
    • Vielen Dank! Ja, das UCS Modell ist eine echte Wucht! Meiner Meinung nach eins der schönsten UCS Sets. Die zerstörte Oberfläche ist da einfach richtig schön und detailliert dargestellt.

      0
  2. Ich bin mit dem Set nie so richtig warm geworden. Irgendwie wirken Y-Wings umso weniger attraktiv, je mehr sie intakt sind. 😀 Die Diskrepanz zwischen der falschen Haube und dem flachen Cockpit fällt hier zudem auch noch mehr ins Gewicht als bei den Vorgängermodellen. Auch wenn er noch falscher war, passte das beim Vorgänger 75172 von den Proportionen besser.

    2+
    • Die Proportionen sind im Playscale immer relativ schwer umzusetzen. Aber wenn man es in der Hinsicht akkurat haben möchte, kann man ja auf das UCS Modell zurückgreifen 🙂
      Die Haube ist wirklich zu groß, aber eine andere Größe wäre hier sicherlich nicht machbar gewesen, weil ja noch eine Minifigur reinpassen soll.

      2+
  3. Vielen Dank für das detaillierte Review mit den tollen Bildern, Max! Mir gefällt das Farbschema bei diesem „kleinen“ Y-Wing richtig gut. Und ich sehe das genau so wie du: Mit Rabatten geht das in Ordnung, die UVP war zu hoch gegriffen. Aber der Markt hat es gerichtet. 🙂

    2+
    • Ich danke auch! Der Markt richtet es ja meistens, wenn der Preis zu hoch ist. Das tritt bei 75278 D-O auch langsam ein, den Jan bereits vorgestellt hat! 🙂

      1+
  4. Hi Max.. Tolle Arbeit… Bin stolz auf Dich und das Du mein Freund bist 👍 😉

    1+
  5. Ich dachte erst, dass er mir so gar nicht gefällt. Gerade die runden Übergänge in der Mitte sind doch ein bisschen ‚meh‘.
    Aber tatsächlich hat ers mir mittlerweile angetan.
    Erst im Vergleich zum Vorgänger fällt auf, wie noppig der doch ist 🙂.
    Preis/Leistung ist natürlich Grütze, vor allem, weil ihm auch noch dieses zusätzliche Wägelchen fehlt.
    Naja. Ab und an gab’s ihn für 48€. Das war dann iO.

    0
    • Ja, die runden Übergänge können speziell wirken. Mir haben sie jedoch nichts ausgemacht. Ich finde auch immer spannend, wie sich Sets über die Jahre entwickeln. Erst denkt man, ein Set wäre perfekt und dann haut LEGO eine noch bessere Version raus 🙂
      Da merkt man erst, wie sehr sich LEGO über die Zeit weiterentwickelt.
      48 Euro sind für das Set ein guter Preis. Dann kann man problemlos zuschlagen!

      0

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