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LEGO Technic 42131 Appgesteuerter Cat D11 Bulldozer im Review – Teil 1

LEGO Technic 42131 Appgesteuerter Cat D11 Bulldozer | © André Micko

Der LEGO Technic 42131 Appgesteuerter Cat D11 Bulldozer im Review: Gigantisch! Aber das Planieren muss noch warten…

Caterpillar Inc. (abgekürzt auf dem Logo als CAT) ist der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen. Die D11 ist die größte Planierraupe (oder Bulldozer) im Portfolio. Und genau dieser hat sich LEGO angenommen und bringt sie am 1. Oktober mit dem Technic Set 42131 Appgesteuerter Cat D11 Bulldozer auf den Markt. Das Riesenmonstrum ist vor kurzem bei mir eingetroffen, ich habe die letzten Tage eifrig gebaut und fotografiert.

Bevor wir uns in die Einzelheiten stürzen, möchte ich ein paar allgemeine Informationen zum Set teilen. Als siebtes Control+ Modell ist es mit Powered Up Komponenten motorisiert und wird über die Control+ App per Smart Device gesteuert. Für die vor dem offiziellen Verkaufsstart stattfindenden Reviews gab es bisher immer Zugang zu einer Vorab- beziehungsweise Beta-Version der App. Diesmal verspätet sie sich und wird voraussichtlich erst in einer Woche zur Verfügung stehen. Testen konnte ich die Raupe daher noch nicht, was natürlich in einem zweiten Teil des Reviews zeitnah nachgereicht wird.

Mit 3854 Teilen rangiert der Bulldozer auf Platz vier der größten Technic Sets. Platz 1 hält der 42100 Liebherr R9800 (4108 Teile), gefolgt vom 42082 Geländegängigen Kranwagen (4057 Teile) und dem 42055 Schaufelradbagger (3929 Teile). Die UVP liegt bei 449,99 Euro. Diesbezüglich teilt er sich den ersten Platz (der teuersten Technic Sets) mit dem Liebherr, der somit das passende Vergleichsmodell ist was Größe, Teileanzahl und Preis angeht.


Damit genug der einleitenden Worte. Legen wir los.

Powered UP ist das 2019 eingeführte Nachfolgesystem zu den Technic Power Functions, also für die Motorisierung und Fernsteuerung von (Technic-) Modellen. Kern des Systems sind „Hubs“, die die Batterien für die Spannungsversorgung enthalten und an die Motoren oder Sensoren angeschlossen sind. Sie kommunizieren per Bluetooth mit einem Smart Device, also Handy oder Tablet, auf dem eine kostenlose App von LEGO installiert sein muss, im Allgemeinen die Powered UP APP. Durch die intelligente Ansteuerung können Motoren momentgesteuert, als Servo eingesetzt werden sowie diverse (Sensor-) Daten wie Neigungswinkel oder Batterieladezustand an die App übermittelt werden. Über die App können auch eigene Abläufe und Steuerungen programmiert werden. Bei Technic Modellen kommt speziell der Technic Hub zum Einsatz in Verbindung mit der Control+ App.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung ist den Eckdaten angemessen sehr groß. Typisch für ein 18+ Set ist der Hintergrund in bezauberndem Schwarz gehalten. Das große Control+ Logo prangt neben dem Produktbild, darunter auf einem schmalen Streifen die Infos zu Altersempfehlung, Setnummer, Teileanzahl und dem Verweis auf das obligatorische, aber nicht enthaltene Smart Device (also Smart Phone oder Tablet). Auf der Rückseite befinden sich weitere Detail- sowie Vergleichsbilder des realen Vorbilds. Etwas Control+ untypisch gibt es keine Screenshots der App. Womöglich hinkte man hier in der Entwicklung hinterher, als das Grafik Design der Verpackung schon stand.

Wie schon beim 42126 Ford F-150 Raptor hat mich die Altersempfehlung beim Bulldozer verwundert. Zwar wäre hier die 18+ durchaus nachvollziehbarer als beim Ford, hebt sich aber im Vergleich zu insbesondere den anderen sechs Control+ Modellen deutlich ab. Der Liebherr, der hinsichtlich Teileanzahl und vor allem Komplexität nahezu identisch ist, ist mit 12+ angegeben. Was wiederum schon fast zu niedrig erschien. Das einzige System, dass ich hier erkennen kann, wäre Glücksspiel. Daher bin ich mal gespannt, welche Altersempfehlung beim nächsten Modell erwürfelt wird.

Öffnet man den Karton, findet man viele, viele Tütchen voller toller Technic Teile vor, sowie einen weißen Karton mit noch mehr Tütchen und Teilen. Die zwei dicken Anleitungen sind mit dem Stickerbogen zusammen gut geschützt in Folie verschweißt. 464 Seiten (Anleitung 1) und 356 Seiten (Anleitung 2) führen einen zielsicher zum fertigen Modell, welches mit überschaubaren sechzehn Aufklebern verziert wird.

Mit dem D11 auf der Baustelle im Garten…



Beide Anleitungen bestehen zusammen aus 820 Seiten

Als preistreibende Powered Up Elektronikkomponenten liegen dem Set ein Technic Hub bei, sowie zwei große Motoren und zwei Motoren mit der Bezeichnung „Motor Nr. 15“. Die notwendige Control+ App ist kostenlos in den entsprechenden App Stores zu bekommen.

Aufbau

Der Aufbau, und das kann ich nur so ausdrücken, war einfach geil und hat großen Spaß gemacht. Freilich aus Sicht eines Technic-Fans. Fast 4000 Teile sind schon ein Wort, und es dauert einige Stunden bis das schwere Monstrum fertiggestellt ist. Mich fasziniert insbesondere bei den komplexen Modellen, dass man die einzelnen (Getriebe-) Funktionen nicht direkt nachvollziehen kann. Es werden unzählige Zahnrädchen, Achsen und Verbindungen verbaut, bei denen sich einem zunächst nicht erschließt, für was sie letztendlich zuständig sein werden. Und doch fügt sich alles nach und nach ineinander und wird am Ende seinen Teil zum großen Ganzen beisteuern. Natürlich nur, wenn man beim Aufbau keine Fehler macht, was trotz der detaillierten Anleitung durchaus passieren kann (ich erinnere mich dunkel an meinen Neuaufbau beim 42083 Bugatti Chiron…).

Unterteilt ist der Aufbau in acht Bauabschnitte, so ist die Anzahl an Teilen auf dem Tisch immer angenehm. Modulweise, den Infos in der Anleitung nach wie beim echten D11, wird das LEGO Modell zusammengebaut. An das Basis-Chassis wird der Motorblock, die Fahrerkabine, die Kettenmechanik und zu guter Letzt die gigantische Schaufel angebaut. Durch Entfernen einiger Achsen und Pins kann das Modell auch wieder grob zerlegt werden.

Der Nachwuchs hilft beim Bauen…


Zwei Motoren des Typs „Motor Nr. 15“


Schick, die schwarzen Aktuatoren




Der D11 wächst…




Auf Grund der sich verschlechternden Wetterbedingungen wurde im Keller weitergebaut…


Ein gemütlicher Stuhl für den Maschinenführer




Der letzte Bauabschnitt: der riesige Schild


Das fertige Modell



Riiiiesig! (der D11, nicht die Minifigur…)

Neben den Maßen von etwa 57 cm Länge, 38 cm Breite und 27 cm Höhe beeindruckt insbesondere das Gewicht von knapp dreieinhalb Kilogramm. Dabei ist der Bulldozer robust verbaut. Er kann gut gegriffen und transportiert werden. Am sichersten mit einer Hand von unten, aber auch beim beidseitigen Griff an die Ketten fällt nichts ab. Genau wie der große D11 wirkt auch das LEGO Modell wie ein kraftstrotzendes Monstrum. Zumindest in der LEGO Welt.
Die Hauptfunktionen sind natürlich App gesteuert. Dazu gehören:

  • Das Anheben und Kippen des vorderen Schilds
  • Das Herablassen der Leiter, damit der Fahrer in seine Kabine gelangen kann
  • Das Absenken und wieder anheben des Aufreißers am Heck
  • …und selbstverständlich das Fahren und Lenken über den linken und rechten Kettenantrieb

Ausgewählt werden die Funktionen, zumindest teilweise, über ein kleines Getriebe, welches man auf der Unterseite neben dem Batteriefach des Hubs schön sehen kann. Letzteres, also das Batteriefach, ist wie bisher bei allen Control+ Modellen hervorragend zugänglich und macht den Batterieeinsatz oder -wechsel zu einem Kinderspiel. Das war bei einigen Modellen mit den alten Power Functions durchaus komplizierter.

Die Ansicht von unten. Sieht ordentlich aufgeräumt aus.


Das gut zugängliche Battereifach des Hubs (unten im Bild)

Ich bin gespannt auf die App und die Performance der Planierraupe. Insbesondere was Kraft und Geschwindigkeit der motorisierten Funktionen angehen. Meine Einstellung zu Control+ kann ich schon mal wiedergeben beziehungsweise wiederholen. Ich bin sicher, dass die App und die Steuerung an sich wieder toll umgesetzt sind. Ganz zu schweigen von den fantastischen Möglichkeiten, die sich im Powered Up System gegenüber den alten Power Functions eröffnen. Trotzdem stehe ich der Abhängigkeit von einem Smart Device und entsprechender Software, also der App, weiterhin skeptisch gegenüber. Und so ein bisschen fühle ich mich bestätigt, wenn gerade neben mir das gelbe Ungetüm steht und nicht mehr kann als gut auszusehen. In den von mir zum Vergleich hervorgekramten 8275 Bulldozer, der fast fünfzehn Jahre auf dem Buckel hat, werde ich neue Batterien einlegen und kann loslegen. Zusammenfassend: ich bin ein großer Fan von Powered Up und dem damit Möglichen. Aber eine optionale Fernbedienung (ja, „offiziell“ von LEGO für Control+ Sets, nicht von anderen Anbietern oder Tüftlern), die ohne Softwareupdates, Apps und Smart Device auskommt, wäre für mich mehr als wünschenswert.

Bewegen tut sich momentan also nichts. Aber an der ein oder anderen Stelle kann man auch ohne App Hand anlegen. Die Türen zur schön gestalteten Fahrerkabine lassen sich öffnen. Wobei es sich mehr um große Rahmen als um geschlossene Türen handelt. Davor sitzt gut versteckt der große 12-Zylinder Motor. Öffnet man links- und rechtsseitig zwei aus Paneelen bestehende Türen, wird der Blick auf jeweils sechs Zylinder und weitere nett umgesetzte Motordetails freigegeben. Auf der linken Seite befindet sich vor dem Motorblock ein kleiner Hebel, mit dem der Hub bedienerfreundlich eingeschaltet werden kann.

An die Arbeit!




Mit dem roten Hebel wird der Technic Hub, der unter dem Motorblock sitzt, eingeschaltet


Überall Zahnrädchen…

Die gewaltigen Ketten beziehungsweise deren Glieder sind neu gestaltet und um einiges größer als die bisher verfügbaren großen Kettenglieder. Außerdem haben sie jeweils eine kleine Kante, was zum einen dem Original näher kommt, zum anderen mehr Grip verspricht. Ob das auf glatten Böden hilft, bleibt abzuwarten. Helfen könnte hierbei aber, dass sich die neue Version etwas griffiger, vielleicht sogar weicher -was das Material angeht- anfühlt.

Fast eineinhalb Meter Kette kommt zum Einsatz



Die neuen Kettenglieder (gelb) im Vergleich zu den alten großen (grau)

Als rein mechanische Funktion ist der Kettenspanner umgesetzt. Dreht man an einem kleinen Technic-Zahnrad, schiebt sich das vordere Kettenritzel über ein Schnecken-Zahnstangengetriebe nach vorne. So lassen sich beide Ketten straffziehen.



Der Aufreißer



LEGO Technic 42131 und 8275 im Vergleich


Aug in Aug


LEGO Technic Super-Baumaschinen: 42131 und 42100


Wer stellt seine LEGO City zur Verfügung, um zu zeigen was die beiden platt machen können?

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit, Teil 1

Ein riesiges, geniales Stück LEGO Technic, das mich insbesondere beim Aufbau schon begeistert hat. Der D11 lässt bereits erahnen, dass er dem Liebherr in nichts nachsteht und würdig neben ihm auf Großbaustellen zum Einsatz kommen kann. Ich hoffe, dass diese Serie der Super-Baumaschinen noch weitergeht. Die UVP lässt einen erstmal Schlucken. Wer etwas Geduld mitbringt und auf Rabatte wartet, von Control+ nicht abgeschreckt ist oder mit alternativen Optionen diese umgeht, wird den Kauf sicherlich nicht bereuen und viel Freude daran haben. Sofern auf der Baustelle noch Platz vorhanden ist.

Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fahreigenschaften, leere schonmal meine 30.000 1×1 Steinchen aus und warte geduldig auf die Verfügbarkeit der App, um alles mit Hilfe des D11 wieder zu einem Haufen zusammenzuschieben. In den nächsten Tagen melde ich mich an dieser Stelle wieder zurück mit einem abschließenden Bericht.

Eure Meinung

Was denkt ihr über den LEGO Technic 42131 Appgesteuerter Cat D11 Bulldozer? Äußert euch zum diesjährigen Technic-Flaggschiff gerne in den Kommentaren.

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

34 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich habe das schon mal gefragt und leider keine Antwort erhalten, also hier nochmal:

    Wisst ihr was der Aufdruck „ALTERNATIV CONTROL“ auf der Rückseite der Verpackung zu bedeuten hat?

    (Anhand des Symbols hatte ich insgeheim gehofft, das eine Fernbedienung dabei ist.)

    • Leider keine Fernbedienung… Die drei Symbole (Main Control, Alternative Control, Challenges&Achievements) beziehen sich auf die Control+ App. Meiner Meinung nach bezieht sich Alternative Control auf den optionalen zweiten Steuerbildschirm in der App (durch wischen nach links gelangt man zu ihm) -> einfach eine etwas andere Möglichkeit, das Fahrzeug oder Funktionen zu steuern. Aber innerhalb der App…
      Schönen Sonntag noch

    • Sieht auf den Bildern ziemlich cool und scheinbar detailtreu aus.

      P. s. : Tolle Presentation.
      Am Hintergrund deiner Bilder kann noch etwas gefeilt werden.

  2. Sind auf der Verpackung Systemvoraussetzungen genannt, die ein Smartphone erfüllen muss? Android-Version, Bildschirm-Größe etc?
    Ist auf der Verpackung ein Zeitraum genannt, wie lange die App auf heute aktuellen Geräten garantiert unterstützt wird?

    • „Ist auf der Verpackung ein Zeitraum genannt, wie lange die App auf heute aktuellen Geräten garantiert unterstützt wird? “

      Apps haben kein Verfallsdatum. Wenn Du Dir das auf Deinem aktuellen Gerät installierst bleibt das da.

      • The Storytelling Brick

        12. September 2021 um 12:37

        Äääh… leider doch. Es reicht dazu nur ein unausgegorenes Update. Ich wünschte mir, dass sich LEGO generell langfristige Gedanken zur Bespielung solcher Sets macht statt jetzt teure Technik für viel verlangtes Geld zu verbauen und Technic später unnütz aussehen zu lassen.

        Zum Modell an sich: an sich ist es schon cool, aber im Grunde genommen nichts weiter als ein sehr teures Stück Displaygerät auf lange Sicht. Der Bodenaufreißer ist zudem unnütz – der reicht (laut Brickstorys Review Teil 1) nicht bis zum Boden – da hätte LEGO ein bisschen weniger Arthritis in den Gelenken verbauen sollen. Vielleicht bringt LEGO im nächsten Jahr ja noch einen Bagger – dann kann man mit dem D11 die Köttel seines Wuffis zusammenschieben und mit dem Bagger auf den Volvo-Lader verfrachten (wahlweise auch das Katzenklo reinigen).

    • Auf der Verpackung ist der Link abgedruckt um die Kompatibilität mit versch. Smart Devices zu prüfen (LEGO.com/devicecheck).
      Eine Garantie wie lange Apps auf welchen Geräten laufen bzw. unterstützt werden, gibt es nirgends…

    • Zu den Systemvoraussetzungen der App gibt die Lego Seite Auskunft.
      https://www.lego.com/de-de/service/device-guide/control-plus/

  3. „Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fahreigenschaften, leere schonmal meine 30.000 1×1 Steinchen aus[…]“

    😀 Darauf hatte ich gehofft.

    „Und so ein bisschen fühle ich mich bestätigt, wenn gerade neben mir das gelbe Ungetüm steht und nicht mehr kann als gut auszusehen.“

    Ist aber nicht richtig 😉
    Natürlich muss die App mit in die Bewertung, auf der Packung steht „C+“ und der Käufer wird ansonsten ohne Infos stehen gelassen (was eigentlich auch Abzüge in der C-Note geben müsste)…. dennoch ist C+ „nur“ die App mit thematischem Design und vordefinierten Steuerungen. Die kann man benutzen – muss man aber nicht.

    Und apropos C-Note:
    Dickes Technic Set, 18+,… ich hatte mir etwas mehr Aufmachung gewünscht – wie bei den Supercars. Also etwas wenig Infos, etwas wenig Lametta… das geht im Gesamteindruck schon besser.

    Ist aber keine Kritik am Modell, das ist gut geworden.

    • Ist richtig, (zumindest aus meiner Sicht 😉 ). Ich kann andere Apps verwenden und die Motoren ansteuern, ebenso andere Controller als HW Fernsteuerung verwenden. Dafür muss ich mich in die Materie etwas einarbeiten und eben u.U. auch Fremd-HW nutzen. Mein erster Maßstab ist ein LEGO RTR Modell -> ready-to-run. Das geht (momentan) nur mit der Control+ App und Smart Device.
      Bzgl. Lametta bin ich bei dir, das lief etwas unglücklich. Alles im Shop schon gelistet, das Review-Exemplar kam relativ knapp hier an und die App steht noch nicht zur Verfügung. Für das Flaggschiff hätte es etwas glamouröser sein dürfen 😊

      • Hm, ich weiß nicht so recht. Ist Mindstorms ready to run? Ist ein Sbrick/Buwizz ready to run?
        Ich habe ja jetzt nur von Lego Software geredet, keine Fremd-HW (außer Smartdevice und Batterien) oder -Software.

        Falls redaktionelles Interesse besteht:
        Auf der „Internet Week Denmark“ wurde auch ein Lego Mitarbeiter bzgl. PU interviewt (auch bzgl. Langlebigkeit). Ihr solltet den auch mal freundlich anfragen, scheint nach allem was ich von ihm gesehen habe ein netter, realistischer und erklärwilliger Typ zu sein 😀
        https://vimeo.com/545614576#t=26090s

      • Danke wieder mal, André 🙃
        Hm… Du bist doch Ingenieur oder? Und da willst Du Dir rein aus privater Neugier nicht schon die halbe Stunde Zeit genommen haben, um das Teil in BC2 einzurichten? Na, das kann ich mir aber so gar nicht vorstellen😉
        Aber sei’s drum. Dass die Fahreigenschaften, wie ja auch schon beim Liebherr, auch bei diesem Monstrum richtig gut sind, wurde ja schon in anderen Videos bewiesen. Erstaunlicherweise scheinen die Ketten auch auf Hartboden recht gut und nur dezent laut zu laufen. Vermutlich sind sie auch deswegen aus weicherem Kunststoff als dem üblichen ABS gefertigt. Sariel hat das ja mit „wie 3D-Druck“ etwas verächtlich klingend abgetan.

        Als ich las, dass tatsächlich nur ein Hub mit 4 Motoren verbaut ist, war ich nach anfänglicher Euphorie doch etwas enttäuscht. So innovativ so ein Getriebe ja auch ist und auch den Bauspaß erhöht, so ist beim Spielen ein Einzelantrieb doch eigentlich deutlich schöner. Eigentlich… Bei einem Bagger z. B. macht das auf jeden Fall Sinn. So hat mich der 8043 damals wahnsinnig gemacht, bis ich Jurgens Ultimate draus gemacht habe.
        Als ich aber dann genau nachgedacht habe, was man bei einem Bulldozer überhaupt für gleichzeitige Funktionen braucht und dann schon beim Volvo Kipper festgestellt habe, wie gut die Getriebeumschaltung mit dem neuen orangen Umschalt-Element funktioniert, war meine Enttäuschung wieder gewichen. Das einzige, was für den Spielspaß verbesserungswürdig ist (wie auch schon beim Liebherr), ist die zu lahme Geschwindigkeit des Schildes beim Heben und Senken. Das stelle ich mit in Wirklichkeit doch deutlich flotter vor.
        Bleibt als einziges wirkliches Manko und angesichts der nur 4 Motoren natürlich der Preis. Aber darüber ist auch schon genug drüber diskutiert worden. Irgendwann wird es das Ding für 300 geben und die Qualität der verbauten Elemente einschl. der Elektronik überzeugt mich weiterhin. Da muss ich nicht über ein paar Euros diskutieren, wenn ich ewig Spaß dran habe. PoweredUp übrigens mit eingeschlossen. Da mach ich mir NULL Gedanken drüber, dass sich das nicht auch noch in Jahren irgendwie mit irgendwas wird steuern lassen. Wenn es sowieso schon lange wieder was besseres gibt. Als Modellbahner seit 1973 ist z. B. das analoge Fahren aus alten Tagen für mich heutzutage völlig indiskutabel. Ebenso meine Technic-Modelle aus den 70ern und 80ern. Von daher mach ich mir wirklich keinen Kopp darüber, dass man es in „30 Jahren“ noch so wird fahren können. Oder in 10 Jahren. Ich glaube, in unserem 4-köpfigen Haushalt müssten sich inzwischen schon 6 bis 8 ältere Smartphones befinden. Also alleine schon von daher …

  4. Angesichts der Tatsache, dass die Menge der Powered Up Komponenten im Vergleich zum Liebherr fast halbiert worden ist, finde in den Preis ziemlich unverschämt.

  5. André, ich mache mir Sorgen um die beiden so gar nicht baustellenmäßig gewandeten Minifiguren! Passt bloß auf, dass Ihr zwei nicht übersehen werdet oder einen Unfall habt!
    Das Monstrum spricht mich schon an, ich darf und werde aber nicht auch noch anfangen, regelmäßig große Technicmodelle zu kaufen. Ich liebe meinen Schaufelradbagger, meinen Allrad-Abschleppwagen (streng genommenn gehört er der besseren Hälfte), meinen großen Porsche in Orange und meinen Chiron, aber ich habe einfach keinen Platz und keinen Etat übrig, weil ich noch so viele andere Sets unbedingt benötige. Ich freue mich schon auf Teil 2 mit Bildern vom CAT in Aktion (((-: Durch Deine Reviews habe ich dann immer das Gefühl, ich würde das Set kennen, auch wenn ich es gar nicht bauen werde – Danke!

    • Hohoho, übersehen werden? Wir sitzen doch am Steuer und sind die, die alles platt machen! 🙂 (und immerhin hat die Zusammengebaut Minifig eine Mütze in Baustellen-Orange 🙂 ).
      Wenn der Porsche und der Bugatti schon bei dir sind, würde ich von dem Bulldozer auch erst um den Lamborghini erweitern… 😊😊

  6. Moin Zusammen. Das ist natürlich toll das man für 449€ wenigstens die Türen zu Kabine oder Motorraum manuell öffnen oder die Kette spannen kann….
    Für diesen Betrag erwarte ich spätestens beim Kauf eine verfügbare App um überhaupt etwas von dem Modell zu haben.

    Geistreich ist es nicht eine Beta App für Lego Spezies zur Verfügung zu stellen und mich als „normalen“ Bürger ohne App stehen lässt.

    Gleiche Geschichte wie beim Mercedes. Eine App sollte längst fertig sein wenn die Baukästen in China zusammen gepackt werden.

    Viele Grüße und vielen Dank für den ausführlichen Bericht

  7. Schön, dass viel Getriebe verbaut ist, das heißt, man hat tatsächlich ein technic Modell. Das ändert aber nichts an meinen drei Punkten, wegen denen ich mir das Modell nicht zulegen werde: Control+, Preis und Aussehen (für letzteres kann Lego wenig, er ist gut umgesetzt, sieht für mich aber einfach nicht schön aus)

  8. Würde ich gerne bauen, muss aber erst noch meinen Führerschein zuende machen, den Liebherr habe auch gebaut und hat alles funktioniert

  9. Wie immer Danke für ersten Teil, das Teil sieht schon riesig aus. Aber dieses Control+ ist mehr als lästig…. Die Kinder 8 oder aufwärts müssen immer gleich eine Smartphone / Smartdevice in Hand haben um das Modell zu steuern. Ich wünsche mir wieder die Power Functions zurück, zumindest optional. Das macht das Modell nur unötig teurer. So kaufe ich keins dieser Modell vor allem nicht um die paar Funktionen mit Control+ zu steuern.

    • Schon mal „Kinder mit 8“ gesehen, was die so den ganzen Tag in der Hand haben? Und wie geil die das finden? 😉
      DER Zug ist eh lange abgefahren – und da darf man sich bei den vielen bedenkenlosen Eltern bedanken. Nein, ein Smartphone als reine Steuerung eines richtigen Spielzeuges ist „pädagogisch“ nicht gleichzusetzen mit unbeschränktem Daddeln und Online sein.

      Auf jeden Fall scheint Lego unterm Strich ja doch genügend positive Rückmeldungen zu bekommen, sonst würden sie es nicht schon seit einigen Jahren versuchen „durchzudrücken“, was nicht selten mehr oder weniger unterstellt wird.
      Und tatsächlich bieten ja auch die „Alternativen“ diese Zugangsmöglichkeit an. In meinen Augen in einer primitiveren, weniger durchdachten Art, ebenso wie deren haptischen Fernsteuerungen.
      Dann lieber eine interessante App-Steuerung und eine halbe Stunde investiert, um ein Modell für einen qualitativ hochwertigeren Gaming-Controller eigener Wahl nach eigen Vorstellungen zu konfigurieren. Damit spielt es sich dann auf jeden Fall besser als es uns in diversen hiesigen Werbevideos über die „Inspirierten“ gezeigt wird.
      Wenn schon Ansprüche, dann aber auch richtige 😁

  10. Der Preis ist aber wieder mal ordentlich happig. Beim Liebherr war dieser schon gesalzen, und der CAT hat: 3 Motoren, 1 Hub und 254 Teile weniger, bei gleichem Preis! Echt heftig.

  11. Die Farbseuche hält sich ja in Grenzen …

    Ich habe den Liebherr für 300€ bekommen. Für den Bulldozer würde ich angesichts der deutlich weniger vorhandenen Elektronik nur deutlich weniger bezahlen wollen. Über 200€ könnte man verhandeln. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es 250€ Rabatt geben würde.

  12. Eine Frage stellt sich mir sofort, wenn ich die Bilder sehe… warum hat man die Ketten in gelb gemacht? Das passt überhaupt nicht.

  13. Technisch Toll umgesetzt, allerdings schrecken mich die Preise ab.
    Lieber etwas Kleiner und dafür günstiger, dann geht’s auch mal als Weihnachtsgeschenk durch.
    Den Schaufelradbagger für 170€ fand ich noch angemessen.

    • So hat jeder seine Vorlieben. Ich habe mich lange auf den Maßstab 1:17 mit Fernsteuerung eingeschossen. Das ist dafür eigentlich der beste Kompromiss aus Gewicht und Größe und darin gibt es ja auch geilsten MOCs für Baustelle und Landwirtschaft. Dazu passt der D11t sehr gut. Der Schaufelradbagger war gut als Teilemonster und bot natürlich auch Bauspaß. Vom Spielwert her langweilig und mit obigen Fahrzeugen eben nicht kompatibel.

  14. Ich weiß nicht was sich Lego bei dem Preis gedacht hat, zumal das Gesamtpaket nicht zu überstehende Schwächen, Sparmaßnahmen & altbekannte Kritikpunkte enthält siehe Racing Brick & Sariel’s Review und wenn es stimmt dass Markus Kossmann den CAT designed hat, mit 2 Fake Aktuatoren (mein größer Kritikpunkt), spricht das nicht für ihn, das ist unentschuldbar/armselig bei 18+ 450.-

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