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LEGO Technic 42100 Liebherr Bagger R 9800 im Review

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LEGO Technic 42100 Liebherr Bagger R 9800 | © André Micko

Der LEGO Technic 42100 Liebherr Bagger R 9800 mit Control+ im ausführlichen Review: Kann dieses Monstrum überzeugen?

Es fängt ja schon mal gut an, wenn das nächste erscheinende LEGO Set das neue „Größte“ ist, wie hier beim Liebherr R9800. Auch wenn dieser Superlativ nur für die LEGO Technic Sparte gilt, immerhin! Hat er doch den 42082 Geländegängigen Kranwagen um 51 Teile übertroffen und vom Technic-Thron gestoßen. Dass er den 42083 Bugatti Chiron links liegen lässt und mit deutlichem Abstand das bis dato teuerste Technic-Set aller Zeiten ist, ruft naturgemäß weniger Glücksgefühle hervor. 449,99 Euro muss man für 4.108 Teile bei LEGO als UVP auf den Tisch legen. Die Frage ist natürlich: Was bekommt man dafür geboten? Und lohnt sich das Ganze? Um schon mal etwas vorzugreifen: Der Liebherr ist ein gigantisches, fantastisches Modell und die präzise sowie komfortable Steuerung ist beeindruckend. Die App ist super. Man spürt förmlich die Intelligenz der Smarthubs, und das durchdachte Konzept kommt bereits beim Aufbau zum Tragen. Andererseits ist mir die Abhängigkeit von einem Tablet oder Smart Phone dank „Control+“ –immer noch- ein Dorn im Auge, und die UVP übersteigt meine persönliche Schmerzgrenze. Zum Glück ist er bereits zum Release im freien Handel ab dem 4. Oktober mit Rabatten zu bekommen. Aber schauen wir uns das ganze doch schön der Reihe nach und im Detail an.

Liebherr im Video Review

Umfang

Der Karton ist erwartungsgemäß groß und gewohnt gestaltet. Neben den Produktbildern ist das Control+ Logo platziert, also die neue Elektronik Plattform, bei der wie bereits erwähnt die Steuerung rein über eine App erfolgt. Hierzu ist dann auch ein – nicht enthaltenes – „Smart Device“ notwendig, sprich Handy oder Tablet. Ein B-Modell gibt es keines, insofern sind auf der Rückseite nur weitere Bilder des Liebherr, sowie Ansichten der App und Bedienung.


In der Schachtel befinden sich viele nummerierte Tütchen, ein weiterer großer weißer sowie ein kleiner schwarzer Karton. Der große weiße Karton enthält noch mehr nummerierte Plastikbeutelchen sowie zwei telefonbuchartige Anleitungen mit 367 beziehungsweise 370 Seiten.

In der kleinen schwarzen Schachtel befinden sich die Elektronikkomponenten: zwei Smart Hubs, und insgesamt sieben (!) Motoren. Davon drei in der Größe XL, die restlichen vier sind L Motoren. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: alle Funktionen, also fahren, drehen und Schaufelbedienung werden unabhängig voneinander angetrieben, und können somit gleichzeitig angesteuert werden.

Schlussendlich noch zwei Stickerbögen mit 35 Aufklebern enthalten. Wie bei Technic üblich, ein Großteil davon um Paneele zu verzieren.

Zusammenbau

Wie an den nummerierten Tütchen schon zu erkennen ist, ist der Aufbau des Liebherr Bagger R 9800 in sechs Abschnitte unterteilt.

Im ersten Bauabschnitt wird der Unterwagen, also der Kettenantrieb inklusive einem Teil des Drehkranzes, zusammengesetzt. Hier kommen schon der erste Smarthub sowie drei Motoren zum Einsatz: Jeweils ein XL pro Kette, und ein L-Motor für den Drehkranz, über den die Drehung des Oberwagens erfolgt. Auch die ersten neuen Elemente zeigen sich: eine neu entwickelte Kupplung, welche die bisherige ersetzt (das weiße Z24 Zahnrad), und axial zwischen zwei Achsen verbaut wird.

Am Ende des Bauabschnitts wird man aufgefordert, die Control+ App zu starten. Öffnet man diese und wählt den Liebherrr aus (auf dem Startbildschirm ist zusätzlich noch der 42099 Allrad Geländewagen zu sehen), startet ein kleines Testprogramm für den Unterwagen.

Schritt für Schritt wird man von der App angeleitet, beginnend mit dem Einschalten des Smarthub über den kleinen grünen Taster. Wie schon beim 42099, wurde bei mir zuerst eine neue Firmware installiert. Anschließend wird dem Unterwagen zum ersten Mal Leben eingehaucht. Oder etwas weniger poetisch: mittels Bluetooth werden die Motoren der Ketten so angesteuert, so dass eine Drehung nach Rechts und anschließend nach Links erfolgt. Dann dreht sich noch das Zahnrad des Drehkranzes. In der App ist zu bestätigen, dass sich alles entsprechend den Vorgaben bewegt hat. Schließt man die App, schaltet sich der Smarthub aus und es geht weiter mit Abschnitt 2.

Diese Neuerung, also das Testen nach relevanten Bauabschnitten, hat mich sehr begeistert. So früh bereits die ersten Früchte des Bauens zu sehen, ist super. Und das erste Lebenszeichen ist beeindruckend: die Ansteuerung der Motoren über die Smarthubs wirkt hochpräzise, fast wie bei einer CNC Fräse. Darüber hinaus bestätigt der kleine Test, ob der Aufbau fehlerfrei verlief. Ein falsch verbautes Zahnrad, erst im fertigen Modell entdeckt, kann bei einem Set dieser Größe zu Frust führen, wenn statt gespanntem Ausprobieren erstmal der Rückbau ansteht. Nicht, dass mir das als Technic Experte jemals passiert wäre…

Zu guter letzt wohl auch ein cleverer Trick von LEGO: zumindest bei mir wurde die Erwartung auf das fertige Modell gesteigert, und so ging es umso gespannter an den zweiten Bauabschnitt. Hier erfolgt bereits ein großer, formgebender Teil des Oberwagens: der hintere, quaderförmige Aufbau, in welchem der zweite Hub sowie ein weiterer XL Motor ihren Platz finden. Über diesen werden zwei Aktuatoren angesteuert, die den Ausleger anheben werden.

Die im Modell zum Einsatz kommenden Aktuatoren sind länger als die bestehenden und wurden ebenfalls für den Liebherr neu entwickelt. Gleiches gilt für den neuen großen Rahmen, von dem insgesamt vier Stück verbaut werden.

Auch hier hätte am Ende des Bauabschnittes ein Test über die App erfolgen sollen. Allerdings konnte bei mir keine Verbindung zum Smarthub aufgebaut werden, so dass sich dieser nach wenigen Sekunden wieder abschaltete. Ich hatte noch eine Weile versucht einen Fehler zu finden, in dem ich beispielsweise den Smarthub mit dem zuerst verbauten aus dem Unterwagen vertauscht habe, von dem ich ja wusste, dass er funktionierte. Jedoch ohne Erfolg, nach kurzem Anlauf ging der Hub wieder aus.

Also beschloss ich, ohne Test mit dem dritten Bauabschnitt weiterzumachen. Und so schön es nach Bauabschnitt 1 war, den Bagger, naja, den „Baggerteil“, in Bewegung zu sehen, so frustrierend war es nun, dass es nicht klappt. Augenscheinlich hatte es auch nichts mit dem Aufbau zu tun, sondern war eher ein Software Problem, was meine Optionen doch sehr einschränkte. Und kurz dachte ich: „Mit den alten Power Functions wär das nicht passiert…“.


Daher blieb mir nur, einfach weiter zu bauen und zu hoffen, dass sich das später regeln wird. In Abschnitt 3 geht es nun an den Baggeram. Verbaut werden die restlichen drei L Motoren, über die die weiteren Bewegungen gesteuert werden – inklusive dem Öffnen und Schließen der Schaufel. Übrigens ist dies auch ein neues Teil. Etwas schmaler als die schwarze Schaufel des Volvo L350F, dennoch mit ordentlichem Fassungsvermögen.

Vergleich: Schaufel des Volvo L350F und Liebherr R 9800

Und wieder der Test. Diesmal in gespannter Erwartung: grünen Knopf gedrückt… und? … Jawohl, die Verbindung steht! Test durchgeführt (den aus Bauabschnitt zwei natürlich wiederholt), und wieder versöhnt. Ich muss hier dazu sagen, dass die App zum Zeitpunkt des Testexemplar-Aufbaus noch nicht veröffentlicht war. Ich erhielt von LEGO Zugang zu einer Beta-Version, mit dem Hinweis, dass diese noch Fehler enthalten kann. Insofern gehe ich davon aus, dass diese kleinen Testprobleme in der final freigegebenen Software zum Release des Liebherr behoben sind.

Man tut übrigens gut daran, den Hinweisen der Anleitung bezüglich des Einbaus der Aktuatoren zu folgen. Diese müssen nämlich in einer Mittelposition verbaut werden, und nicht komplett ein- oder ausgefahren. Befolgt man dies nicht – was mir zugegebenermaßen kurz in den Sinn kam… „warum soll ich jetzt diese Dinger rausdrehen, wenn ich sie auch so einbauen kann?“ – hört man das laute Klackern der Kupplung, anstatt einer geschmeidigen Bewegung des Baggerarms zuzuschauen.

Der Baggerarm selbst sieht mit seinen vier großen Aktuatoren, sowie zwei kleinen für die Schaufel sehr beeindruckend aus, wenn er vor einem liegt. Erinnert mich an den Arm des Terminators, als er im ersten Teil der Filmreihe am Ende in die Presse gerät (Notiz: Terminator mal wieder anschauen…). Aber das nur am Rande.

Die Abschnitte 4 und 5 komplettieren den Liebherr. Im Wesentlichen geht es um Verzierungen, Schläuche anbringen, Aufbauten und Klappen am Oberwagen, das Führerhaus, und eben alles, was bisher fehlt, um dem Original so ähnlich wie möglich zu sein. Auch die ein oder anderen Nicht-Technic-Elemente, also mit Noppen, kommen zum Einsatz und lockern den Aufbau etwas auf. Das Tütchen 6 beinhaltet derweil nur einhundert 2×2 Rundsteine, die als Material zum Baggern dienen.

Circa zwei Stunden habe ich für einen Bauabschnitt benötigt, so dass nach etwa zehn Stunden Bauzeit der Bagger vor mir stand. Der Aufbau war wie immer dank der Anleitung problemlos, und doch an der ein oder anderen Stelle etwas knifflig, wenn Technic-Elemente kompliziert oder mittels mehrerer Pins ineinander zu stecken waren. Als Technic-Fan kam ich voll auf meine Kosten: Es hat großen Spaß gemacht zu sehen, wie sich der Bagger entwickelt und die einzelnen Zahnrädchen, Achsen und so weiter ihren Beitrag zu den Funktionen leisten. Und so gespannt ich auf das Ergebnis und die Funktionen war, kam im Abschnitt 5 doch auch etwas Wehmut auf, weil sich der Aufbau dem Ende näherte.

Fertiges Modell, Bedienung und Funktionen

Und da steht er nun vor mir. Ein Monster. Sehr beeindruckend, und hundsschwer. Wozu nicht zuletzt auch die 12 AA Batterien ihren Teil beitragen. Insgesamt macht er einen sehr stabilen Eindruck. Wenn man unter den LEGO Liebherr R 9800 greift und von oben etwas stabilisiert, lässt er sich problemlos transportieren. Auch optisch gefällt mir der Bagger gut. Es gibt viele Details, die toll umgesetzt sind.

Hier und dort finden sich auch System-Steine, wie Grillfliesen

Den Punkt Batteriewechsel hatte ich während des Aufbaus auf meiner potenziellen Kritik-Liste, ist aber schnell auf die Positivseite rübergerutscht. Die Smarthubs sind fest verbaut und können nicht entfernt werden. Bei der alten Power Functions Batteriebox wäre das ein Problem gewesen, da hier zum Wechsel ein beidseitige Zugriff notwendig ist. Hier kann man die Smarthubs bequem von unten erreichen, und da die Batterien in einem Magazin sitzen, welches einfach entnommen werden kann, gestaltet sich der Wechsel einfacher als früher.

Wichtiger sind natürlich jetzt noch die Funktionen und die Bedienbarkeit. Nach dem Starten der App – und Auswahl des Liebherr –, werden die Hubs der Reihe nach eingeschaltet. Wie beim Testen auch wird jeder Schritt vom Programm vorgegeben beziehungsweise erklärt. Begonnen wird mit dem Smart Hub im Oberwagen, welcher unter einer Klappe verdeckt liegt. Die Bluetoothverbindung hat ja neben der Reichweite auch den Vorteil, dass kein „Sichtkontakt“ zwischen Sender und Empfänger bestehen muss. Als zweites folg der Hub im Unterwagen, der durch den ganzen Aufbau dezent verdeckt ist, und dennoch gut zu erreichen.

Beim erstmaligen Einschalten erfolgt nun eine Kalibrierung, die bei Bedarf später wiederholt werden kann. Die verschiedenen Bewegungen des Baggerarms werden nacheinander abgefahren. Der Smarthub misst dabei die Endpositionen aus, und weiß damit bei der späteren Bedienung des Baggers genau, in welcher Position sich Ausleger, Löffelsttiel, Schaufel und Co. befinden. Auch interagieren die einzelnen Ansteuerungen beziehungsweise sind aufeinander abgestimmt. So würde bei einer bestimmten Stellung des Löffelstiels die Schaufel bei einer Bewegung mit diesem kollidieren. Steuert man die Schaufel manuell über diesen Punkt hinaus, so bewegt sich automatisch und gleichzeitig der Löffelstiel, so dass sich dadurch die gewünschte Schaufelposition einstellen lässt.

Wie würde Spock sagen: Faszinierend! Da liegen Welten zwischen Control+ und den mit den klassischen Power Functions motorisierten Modellen. Letzteres kam jetzt von mir, nicht von Spock.

Nach der Kalibrierung wechselt die App in den Hauptsteuerschirm, die manuelle Bedienung aller Funktionen. Auf dem Weg dahin werden die einzelnen Bedienelemente erklärt und kurz ausprobiert. Über zwei Schieber lassen sich die linke und rechte Kette bewegen. Weitere Funktionen erfolgen über Joysticks.

Linker Joystick

» Vor / Zurück: Löffelstiel hoch / runter
» Rechts / Links: Drehung des Oberwagens

Rechter Joystick

» Vor / Zurück: Ausleger runter / hoch
» Rechts / Links: Schaufelwinkel verstellen

Neben dem rechten Joystick sind zwei kleine Taster, über welche die Schaufel geöffnet und geschlossen wird. Zwischen den Joysticks befinden sich die Neigungsanzeigen, die Battterieladezustandsanzeige, sowie eine stilisierte Abbildung des Baggerarms. Die einzelnen Segmente zeigen durch aufleuchten an, welcher Teil des Baggerarms gerade angesteuert wird. Natürlich sieht man auch am Modell was sich bewegt, dennoch finde ich die kleine Anzeige hilfreich, um sich mit der Bedienung vertraut zu machen.

Die Schräglage beziehungsweise Neigung wird über Sensoren in den Hubs gemessen und präzise in Grad angezeigt. Überschreitet der Bagger in irgendeiner Richtung die 30° Marke, wechselt die Anzeige in ein blinkendes „!“. Den vier von 1 bis 4 nummerierten Tastern lassen sich Bewegungen zuweisen – sozusagen als Schnellzugriff.

Mit einem Wisch nach links gelangt man zur „One-Touch-Steuerung“. Ein farbiges Abbild des Baggerarms zeigt sich, dessen relevante Gelenke mit auffälligen Punkten markiert sind. Die Postion im Bild entspricht der genauen Stellung des realen Modells. Verschiebt man die Punkte mit dem Finger, kann man den Arm – inklusive der Schaufel – virtuell in eine beliebige Position bringen. Der aktuelle Stand des realen Modells bleibt zunächst als schwarzer Schatten dahinter stehen, wobei das Modell umgehend so angesteuert wird, dass es die eingestellte Position erreicht. Der Schatten wandert also dem Bild des Baggerams hinterher, bis sich beide wieder überlagern und der Liebherr zum Stillstand kommt.

Über das Hauptmenü kommt man über einen Button zu den Programmieroptionen. Das heißt, man kann selbstständig Abläufe programmieren, die der Liebherr dann auf Knopfdruck ausführt. Dafür stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: mit Hilfe von vielen vordefinierten Programmbausteinen, die jede mögliche Bewegung der einzelnen Komponenten repräsentieren, kann ein entsprechender Bewegungsablauf des Baggers zusammengestellt und gespeichert werden. Die Komplexität der Ansteuerung eines Baggerarms ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung!

Oder man nutzt die „Aufnahmefunktion“. Die Ansicht wechselt in den manuellen Bedienmodus, und die App nimmt alle Bewegungen auf, die nun durchgeführt werden. Die Aufnahme kann ebenfalls als Programmbaustein gespeichert werden und ist dadurch flexibel abrufbar beziehungsweise einsetzbar.

Wie schon beim 42099 Allradwagen gibt es auch hier Aufgaben und Herausforderungen, die gemeistert werden können. Das ein oder andere erreicht man auch schon beim Ausprobieren des Baggers, und hin und wieder erscheint eine Meldung und verkündet einen neuen „Erfolg“. So zum Beispiel „Gesamter Bewegungsablauf“, wenn man den Baggerarm in alle möglichen Richtungen bis zum Anschlag fährt.

Um die Bedienung weiter auszuprobieren und nicht nur Luft zu schaufeln, habe ich meine Kisten mit Baggermaterial hervorgeholt. Mit den mitgelieferten 100 Rundsteinchen kommt man nicht sehr weit, die füllen gerade mal so die Schaufel. Daher müssen meine 30.000 transparenten 1×1 Steinchen herhalten. Sie haben zwar den Nachteil, dass sie leicht in die Ketten geraten und sich dort verhaken können, aber wenn man auf dem Haufen keine Pirouetten dreht ist es ideal zum Baggern. Und macht gewaltig Spaß!

Fazit: 42100 Liebherr Bagger R 9800

Meinen Eindruck beziehungsweise die Zusammenfassung habe ich für diese Review in einzelne Kategorien aufgeteilt.

Optik: Mir gefällt der Liebherr sehr gut. Stimmig, imposant – genauso wie das große Vorbild. Ein Monstrum, was man spätestens dann spürt wenn man ihn anhebt.

Funktionen: Alles was der Bagger können muss, unabhängig voneinander und gleichzeitig steuerbar. Mehr geht nicht. Wer jetzt allerdings denkt, dass er damit den geplanten Teich im Garten ausheben kann, der irrt natürlich. Wir haben hier immer noch ein LEGO Modell vor uns. Die Grenzen der Elektronik als auch der Mechanik werden auch durch Control+ nicht nach oben geschoben – im Gegensatz zu denen der Bedienbarkeit und intelligenten Ansteuerung.

Bedienung: Die App ist der Hammer! Beginnend bei den begleitenden Tests während des Aufbaus, über die Einführungen in die Bedienung, die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten der Programmierung (Technic trifft Boost!), bis hin zur Gestaltung. Die One-Touch-Steuerung nicht zu vergessen – genial! Man merkt, dass hier Entwicklungsarbeit dahinter steckt und sich viele Gedanken darüber gemacht wurden, wie ein stimmiges System hervorzubringen ist. Umso länger ich mich mit dem Bagger beschäftigt habe, desto faszinierter war ich von den Bedien- und Ansteuermöglichkeiten. Insbesondere wenn ich geistig den Vergleich zu den klassischen Power Functions ziehe. ABER… dennoch für mich ein Manko: er lässt sich eben NUR über die App bedienen. Wie schon beim 42099 würde ich mir hier eine wenigstens optionale manuelle Fernsteuerung wünschen, die die Grundfunktionen abdeckt.

Preis: Hier sind zwei Zahlen relevant: die UVP von 450 Euro, sowie der zu zahlende Preis, wenn die üblichen Rabatte von 20 bis 30 Prozent bei Technic Modellen berücksichtigt werden. Für den Vergleich nehme ich mal 25 Prozent und komme damit auf knapp 340 Euro. Wie anfangs bereits erwähnt übersteigt die UVP meine persönliche Schmerzgrenze. Das relativiert sich etwas, wenn von den besagten 340 Euro ausgegangen wird. Dafür bekommt der Bagger-Freund so einiges geboten: Neben über 4.000 Teilen die hohe Anzahl an Elektronikkomponenten (immerhin sieben Motoren und zwei Smarthubs mit Bluetooth, Sensoren, Ansteuerlogik und so weiter), sowie die App mit den damit verbunden enormen Möglichkeiten zur Bedienung und Programmierung. Das ist der Liebherr dann schon wert! Schön wäre jetzt natürlich, wenn dies die UVP geworden wäre, von der dann die Rabatte noch abgehen…


Eckdaten: Liebherr 9800

» Artikelnummer 42100
» 4.108 Teile
» Neue CONTROL+ Funktion
» Zwei Smart Hubs
» Sieben Motoren
» Designer Markus Kossmann
» Erhältlich im LEGO Online Shop und LEGO Stores
» Ab 4. Oktober im weiteren Fachhandel
» 449,99 Euro UVP


Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Was sagt ihr zum LEGO Technic 42100 Liebherr Bagger R 9800? Wie steht ihr zu Control+? Eure Meinung interessiert uns in den Kommentaren!

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

32 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Lieber André,
    vielen Dank für das tolle Review! Ich freue mich jetzt noch mehr auf das Ding als vorher. Sobald meine persönliche Preisgrenze von 300€ erreicht wird, werde ich zuschlagen.
    Mit Neid schaue ich auf dein Schüttgut zum Baggern. Bei mir sind es nur gut 2000 Teile, wobei ich mit 1×1 Bricks starte und größer werde, damit sie auch beim Schaufelradbagger problemlos funktionieren.

    • Ich habe den Bagger heute ebenfalls ergattern können.
      Zur Funktionsprüfung im Abschnitt zwei möchte ich sagen, dass dieser bei mir ebenfalls nicht funktionierte. Der Smarthub verbindet sich kurz, schaltet sich dann jedoch aus. Anscheinend wird hier schon geprüft, ob alle Motoren verbunden sind. Schließt man provisorisch die übrigen Motoren an, kann der Funktionstest durchgeführt werden.

  2. Hey. Erst einmal Klasse Review und Klasse Modell. Steht bei mir schon seit der Spielwarenmesse auf der Einkaufsliste. Kleiner Tipp warum der Test nach BA 2 nicht klappte: es müssen ALLE Motoren am Hub richtig angeschlossen sein. Auch die, die laut Anleitung noch nicht verwendet werden. Ansonsten weigert sich die App sich mit dem Hub zu verbinden. Damit verhindert man, dass die App sich nicht plötzlich zum Beispiel mit dem Crawler verbindet anstatt des Liebherrs. Die App fragt ab welche Motoren wo angeschlossen sind und erkennt so den richtigen Hub, für den Fall, dass mehrere Hubs aktiv sind. Ich hoffe das war verständlich. Im Notfall verweise ich auf das Vergleichsvideo von Sariel.pl wo er C+ und PF vergleicht. Hier wird das ganze ein bisschen bildlich dargestellt. Ansonsten lässt sich nur sagen: Frohes bauen an alle die ihn sich holen. Ich hoffe, dass es beim Steindrucker bald ein Set Bündel für den Liebherr gibt. Die Sticker möchte ich ausnahmsweise nicht verwenden. Diese Mode möchte bespielt und angestarrt werden!

    • Das Problem ist dass der Test am Ende von BA2 durchgeführt werden soll (laut Anleitung, und App). Da ist eben leider erst ein Motor angeschlossen. Insofern sollte entweder die SW die Intelligenz aufweisen, in diesem Fall den Hub für den Test freizugeben, oder es gibt eben erst wieder einen Test am Ende von BA3. Einen Hinweis zu ergänzen, dass zumindest die übrigen Motoren -provisorisch- an den Hub anzuschließen sind um den Motortest von BA2 durchzuführen (der ja nur die Aktuatoren des Auslegers ansteuert) wäre auch noch eine Option, halte ich aber nicht für eine elegante Lösung…

  3. Die Kosten relativieren sich natürlich, aber irgendwie bin ich einfach immer noch nicht überzeugt von Control+. Es fühlt sich immer noch so an, als ob es eine ganze Weile dabei bleiben wird, dass es für jedes Set eine neue oder upgedatete App braucht und somit wäre es letzten Endes relativ sinnlos, sich das Set als Ausstattungsbasis für eigene Projekte zuzulegen. Ansonsten finde ich das Modell eher „geht so“. Es ist eben ein großer Klotz, aber jedem beweglichen Element einen eigenen Motor mit Antriebsstrang zuzuweisen und die Eletronik die Arbeit machen zu lassen, ist eben auch keine große Ingenieurskunst. Da springt der Funke nicht über und das „Ah!“ und „Oh!“ wirklich cleverer Detaillösungen, wie ich das bei Technic-Modellen erwarten würde, will mir nicht über die Lippen kommen.

    • Nun, endlich ist es soweit.
      Der Riesenbagger ist auf dem Markt.
      Aber erstmal ein herzliches Dankeschön für das Reviews.
      Toll gemacht, Klasse.

      Was mich persönlich bei diesem Ungetüm stört, ist diese unglaublich triste Farbe.
      Da ist doch einfach das gelbe Design viel besser.
      Denn falls man das Teil umbauen möchte, kann man gleich die 💯€uronen, welche man momentan beim Neukauf spart, wieder einsetzen.
      Die Frage ist halt, ob man dann auch alle Zusatzteile auch in der gleichen Farbe bekommen kann, oder ob der Riesenbagger nachher ausschaut, als wäre er reif für den Schrottplatz.
      Dass so ein Modell sich irgendjemand kauft um es dann in eine Vitrine zu stellen, kann ich mir nicht vorstellen.
      Das wäre so, als kauft man Parmaschinken, nur um Kohlrouladen beim Kochen zu umwickeln.

      Nein, auch dieses Review kann mich nicht davon überzeugen, dieses Modell zu kaufen.
      Lieber dann den Autotransporter 2 x jeweils als A- und B- Modell.

  4. Danke für das schöne Review.
    Mir wäre eine eigene Fernsteuerung lieber, aber vielleicht bin ich auch zu alt.
    Eine Frage habe ich aber noch: Warum um alles in der Welt hast Du 30.000 trans red 1×1 plates?

    • Weil das so ziemlich die günstigste Alternative war die ich auf Bricklink finden konnte als Baggermaterial für den Volvo und zum Teststreckenbau für die Allradfahrzeuge (auch für die Zusammengebaut Ausstellung…)
      So hatte ich irg.wann mal 10.000 bestellt… dann nochmal 10.000…
      🙂

  5. So, habe gerade nach dem offiziellen App Update (also nicht meine Betaversion) den Test nach Abschluss von Bauabschnitt 2 durchgeführt -> Funktioniert auch nicht. Insofern müssen tatsächlich alle Motoren an den Hub angeschlossen sein. Das ist nicht sehr schön, da in der Bauanleitung ziemlich klar der Hinweis nach BA2 gegeben wird, den nächsten Test durchzuführen (was nach momentanem Stand eben prinzipbedingt nicht möglich ist)…
    Falls jemand den Liebherr schon hat und ich etwas übersehen habe, teilts gerne hier. Ansonsten bin ich gerade etwas erstaunt wieso das bei LEGO niemandem aufgefallen ist…

  6. Tipp vom Baggerfahrer: Das Baggergut muß schon ein bisschen haften und Widerstand leisten, dann wird die Schaufel ruckzuck voll. Mit echtem Sand, oder auch z.B. Schmiedekohle klappt das hervorragend (ok ok, der Bagger sieht anschließend nicht mehr so gut aus 😉 oder eben mit den eckigen kleinen 1×1 Plates. Die großen aalglatten Rundsteine rutschen so weg, erst recht auf glattem Untergrund. In Tagebauen ist der Untergriund aber nicht so glatt.
    Ansonsten komme ich bei *dem* Set nicht mehr aus dem Schwärmen raus. LEGO Technic at its finest. Im Übrigen bin ich für die App optimistisch: Die PoweredUp-App wurde auch nach einigen Monaten auf allgemeine Programmierbarkeit erweitert, das dürfte hier auch so geschehen, weil die Programmierelemente schon mal sehr gleich ausschauen. Bis dahin benutzt man halt die BuWizz-App. Fazit: Gekauft!

  7. Oh oh, könnte sein, dass ich den Bagger doch brauche – eigentlich murmele ich schon seit längerer Zeit die Worte „Ich darf nicht auch noch alle großen Technic-Sets wollen“ in Dauerschleife. Nun, erst mal abwarten, bis ich ihn live in Aktion erlebt habe, im Lego Store Köln waren sie um 19.30 leider noch nicht mit dem Aufbau fertig … Tatsächlich schreckt mich das mit der App nach wie vor etwas, ich erwerbe lieber Lego als ständig neue Mobiltelefone, Computer, Pads …
    Wenn der Bagger mir auch in dreidimensionaler Pracht und voller Aktion gefällt, dann benötige ich einen Plan. Ich muss mit der besseren Hälfte in den Lego Store und beiläufig den Bagger zeigen. Eventuell dann, wenn ich mir den Disney Zug kaufe. Den Chiron habe ich ja auch als Weihnachtsgeschenk bekommen, ich hatte so viel Spaß mit dem Bau, dass ich dann noch den orangefarbenen Porsche zu einem guten Preis geschossen habe ….
    André, Deine Reviews sind wirklich gefährlich! Das Video macht auch Spaß!

  8. Tolles Review!
    Der Bagger sieht ja echt gewaltig aus! Er kann alles, was sein Vorbild kann und wie man im Video von Sariel sehen kann, steckt echt viel Kraft in diesem Gerät! Die präzise Ansteuerung ist sicher ein guter Schritt nach vorne. Bei den PF kann man ja nicht unbedingt von Präzision reden, denn sobald Strom fließt, drehen sich die Motoren, bis nichts mehr geht, oder der Schutzschalter wegen Überhitzung fällt.

    Da ich ein Fan von Hebeln und Knöpfen bin, finde ich es dennoch schade, dass es keine „greifbare“ Fernbedienung gibt. So könnte man nämlich den Bagger steuern, ohne ständig das Handy anschauen zu müssen. Aber im Gegensatz zum 4×4 Crawler und angesichts des neuen Control+ kann ich es verstehen! Der Bagger hat dermaßen viele verschiedene Funktionen, dass es eine echt große Fernbedienung geworden wäre, hätte man sie wie bei PF aus Infrarot-Sendern gebaut. Eigenkreationen kann man so auch sicherlich eine passendere Fernbedienung gestalten, sollte dies hoffentlich bald möglich sein.

  9. Guter Test.

    Allerdings: Das Modell agiert in den Arm- und Schaufelbewegungen viel zu langsam und behäbig. Der echte Bagger hat trotz seiner Größe und seines Gewichts eine unfassbare Dynamik beim Arbeiten, die bei diesem technic-Set leider nicht zur Geltung kommt. Ich wundere mich, dass es bei kaum einem Review zur Sprache kommt, denn das finde ich noch viel entscheidender als den Preis.

    Sag niemals nie, aber es ist schon relativ wahrscheinlich, dass ich mir dieses Set nicht zulegen werde.

  10. ChristianAlbertOtto

    2. Oktober 2019 um 3:10

    Das Review ist echt umfangreich und gut. Vermittelt einen guten Eindruck vom Modell.

    Leider bestätigt er auch meine persönlichen Befürchtungen: Das ist nicht mein Technic. Mehr Modell Team motorisiert.

    Mir persönlich fehlen die mechanischen Hebel mit denen man Funktionen umschalten kann und der dadurch erzeugte Aha-Effekt. Hier werden nur Aktuatoren mittels Motorkraft in die eine oder andere Richtung bewegt. Sowas kann die Pneumatic im Arocs eindrucksvoller.

    Der Volvo Radlader ist sowieso eine klasse für sich wie hier die Technik Funktionen umgesetzt wurde, und das „nur“ mit einer „veralteten“ Infrarotfernsteuerung. Damit komme ich zur großen Kritik an Control+: Viele hätten sich glaube ich über eine Funksteuerung (meinetwegen mit zusätzlicher Appsteuerung) gefreut. Und auf Batterien hätte man auch verzichten können und statt dessen über USB aufladbare Akkus verbauen können. Die chinesische Konkurrenz schafft sowas.

    Bei Technic denke ich auch an die schönen Funktionen die der Claas Track bot, Führerhaus drehen, Kran antreiben und bewegen, Drei Wege Lenkung, bis hin zur wunderbaren Mechanik welche die Batteriebox einschaltete.

    Mit dem Preisvergleich fange ich jetzt gar nicht erst an (selbst unter 300€ ist der Liebherr zu teuer).

    Da wird es mangels guter alternativen vielleicht doch noch der rote Kran zu Weihnachten. Alleine der Vergleich der Teileanzahl ist meiner Meinung nach nur Augenwischerei: Vier Reifen (8Teile=4 Pneus+4Felgen < zig Kettenglieder)

  11. Vielen Dank für das tolle Review! Wir haben gar keine Ahnung von Lego Sets mit Motoren – na ja, den Weihnachstzug habe ich motorisiert, aber das kann man ja nicht vergleichen :-). Wir haben den Liebherr gesehen, so imposant und super, da haben wir gesagt: den wollen wir und nun steht er auf der Wunschliste für einen der nächsten Geburtstage. Zu Weihnachten gibts ja schon den Sternenzerstörer. Wir warten also auf einen guten Preis – wir haben da auch mal so alles unter 340.- im Sinn und bedanken und sehr für die guten Bau- und Testtipps, für die „Doofen“ ist das sicher ein Vorteil, das schon mal zu wissen.

  12. Ich hatte das große Glück den Bagger mit einem Sonderrabatt von 30% kaufen zu können. 😊
    Nach dem Review freue ich mich umso mehr auf den Aufbau. Ich werde mir extra einen Tag komplett dafür frei räumen damit ich den Bagger nonstop aufbauen kann.
    Danke auf jeden Fall für den Hinweis mit dem HUB im zweiten Bauabschnitt, das hätte den Aufbau ansonsten etwas getrübt.

  13. Guten Morgen. Ich habe mir gestern das Set 42100 gegoennt. Grade habe ich die Baugruppe 1 fertig und kann nicht damit fahren. Die Baugruppe wurde von der LEGO App getestet und macht auch das was sie soll, aber ich kann sie nicht neu Programmieren. Wie muss ich vorgehen, damit das Ding macht was ICH will.
    Viele Grüße aus Köln
    Werner Schoof

  14. Aber, Trotzden, ein Tolles Gerät. Das läd so richtig zum Programmieren ein

  15. Hallo Zusammen,
    Eine Frage zu Control+: Kann die Information der Lagesensoren für eigene Programmierung genutzt werden oder ist das nur ein Anzeigegimmik?
    Tolles Review
    Grüß Julian

  16. André, könntest Du bitte mal einen Blick auf BrickController2 werfen (https://www.eurobricks.com/forum/index.php?/forums/topic/120823-app-brickcontroller2/), falls nicht bereits geschehen?
    Hat schon jemand Erfahrung damit?
    Mir scheint, das ist der erste Schritt zur Lösung ohne App (dazu bräuchte es nur eine Anpassung der Software an Windows/Linux/Arduino/Raspberry Pi), oder gibt es da bereits etwas?

  17. Mir fehlt hier bei den Technic-Reviews so ein bissel der Blick auf den Technic-Bereich. So aller: Was geben die Bautechniken her, wie wurde gebaut (sinnvoll?), neue Teile (überhaupt nötig? Möglichkeiten derer?), Leistungsfähigkeit (was kann das Set wirklich).

    Zum Thema Bautechniken, ist es für mich zb. ein absolutes NoGo die Umlenkrollen (4185) ohne den Gummiring (2815) im Bereich Fahrwerk und Drehkranz zu verwenden, wenn man „etwas länger“ Freude an den Teilen haben möchte (Aufgrund des Gewichts).

    Zum Thema Controll+: Da bin ich raus. Stand jetzt bietet dieses System für mich keinerlei Vorteile gegenüber den IR-PF. Es schränkt eher noch die Kreativität ein. Wenn ich sehe wie genial man die IR-Fernbedienung erweitern kann und was für tolle Hebelsysteme man sich ausdenken kann um mehrere Funktionen gleichzeitig anzusteuern. Und das alles ohne das Handy/Tablet in die Hand zu nehmen (als ob man das heutzutage nicht schon genug tut). Die Controll+ ist für mich eher ein Rückschritt. Der einzige Vorteil den dieses System hat, das damit draußen gespielt werden kann, ist sowieso hinfällig weil Technic-Sets in der Regel mindestens 2 Zahnräder verbaut haben und diese überhaupt keinen Schmutz auf Dauer vertragen.

    Ansonsten, für 300€ ein klasse Teilespender. Allein die (endlich!! 😍) längeren Hubzylinder sind ein Traum für mich als Kranliebhaber. Jetzt müßten theoretisch Auslegerkontruktionen möglich sein das die Krane endlich mal etwas heben können. (Leider kam die Koop. mit Liebherr ein Jahr zu spät 😉)

  18. Von mir auch erstmal einmal hallo
    Habe da eine Frage
    Habe jetzt den ersten Bauabschnitt fertig und noch ein teile über dachte da es kein b Modell gibt verbaut man alle oder irre ich da?

  19. Hallo, habe mir das Teil fü 350EUR gekauft. Hätte ich die Review früher gelesen wäre mir das ganze generve mit dem Bluetooth erspart geblieben. Hatte schon LEGO kontaktiert und warte noch auf die Antwort. Für mich ist es völlig unverständlich das es in der überbordenten Aufbauanleitung keinerlei textliche Hinweise über den Ablauf der Inbetriebnahme der Steuerung gibt. Gott sei Dank gibt es Tester die ihre Erfahrungen veröffentlichen. Vielen Dank

  20. Danke für den Tipp mit dem nicht funktionierenden SmartHub nach BA2. Hab mich gestern Abend schon darüber geärgert. Habe heute Lego kontaktieren wollen. Gott sei Dank hab ich jetzt noch diese Review gelesen, sodass ich weiß, dass diese Probleme „normal“ sind.

  21. Welcher Fire-Tablett eignet sich am Besten für diese Controll+App für den Bagger 9800.
    Bezüglich Bildschirmgröße, um das nötige Feingefühl für die Steuerung zu haben.
    Vielen Dank für eine Info

  22. Habe die „feinsten“ Hub-Probleme. Lese hier, dass alle Motoren angeschlossen sein müssen, was bei mir der Fall ist (Bagger ist fertig). Kann mir jemand sagen, ob ich eine gewisse Reihenfolge der Stecker im Hub einhalten muss und woran ich erkenne, welcher Stecker wohin gehört?

    Danke schon mal!

    • Hallo Franz, in der Bauanleitung ist genau angegeben welcher Stecker, wo beim SmartHub anzustecken ist. Ist farblich gekennzeichnet (blau, rot, gelb, grün).

  23. „Hallo in die Runde“, …… ich habe mir das Monster auch schon gegönnt, werde es aber schön brav bis um die Weihnachtstage eingepackt lassen – trotzdem schon heute meine Frage : Kann mir vielleicht jemand sagen wie man das Model mit zusätzlichen LEDs final aufmotzen kann ??? Sind die bisherigen LEDs aus den Power-Functions hier verwendbar und passen die Anschlüsse an die neuen Batterieboxen / Anschlüsse ??? Ich hätte vor insgesamt 6 bis 8 LEDs zu verbauen / hauptsächlich am Ausleger und ggf. in der Fahrerkabine. Würde mich über hilfreiche Infos SEHR FREUEN. Vielen lieben Dank im Voraus und beste Grüße, ….. euer Olly.

  24. Hallo Zusammen,
    Ich habe gestern den zweiten Teil fertiggestellt und entgegen einiger anderer Erfahrungen hat der Test einwandfrei funktioniert. Allerdings wurde erst ein Firmwareupdate durchgeführt.

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