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Rundum schnell: Zeit für einen LEGO Breakdancer!

Runde um Runde...

Der Jahrmarkt bekommt Zuwachs mit diesem funktionstüchtigen Breakdancer LEGO MOC.

Als sich mir vor einem Jahr die Überzeugung aufdrängte, dass LEGO die Jahrmarkt-Reihe nach dem 10244 Jahrmarkt-Fahrgeschäft, dem 10247 Riesenrad, dem 10257 Karussell und der 10261 Achterbahn eingestellt hat, begann ich meine Planungen bezüglich einer Erweiterung meines Jahrmarktes. Schon im Jahre 2014 hatte ich eine (einfache) Geisterbahn gebaut, die jedoch nur manuell betrieben werden konnte (selbst die erst später erschienenen Achterbahnschienen wären hier zu groß gewesen). Nun jedoch wollte ich ein voll funktionstüchtiges Modell bauen. Ich hatte schon ab 2018 überlegt, einen Breakdancer zu bauen (obwohl ich im echten Leben solchen Fahrgeschäften wenig abgewinnen kann), aber den Gedanken erst einmal ruhen lassen. 2019 nun entschloss ich mich dazu, den Plan in die Tat umzusetzen und baute den Breakdancer gleichzeitig digital für das Aussehen und real für die Technik. Nicht in meiner Sammlung vorhandene Steine kaufte ich über ein bekanntes Portal nach.

Überblick

Aus 4.310 Teilen und 18 Minifiguren entstand so das fertige Modell, bestehend aus einem Kassenhäuschen, vier Gondeln für je vier Minifiguren und neun Verkaufsständen für Würstchen, Brezeln, Eis und dergleichen.



Die Technik

Der Breakdancer passt auf eine 48×48-Baseplate und wird durch einen Power-Functions-XL-Motor angetrieben (auch ein M-Motor funktioniert, hier fürchte ich nur, dass er die Belastung nicht lange aushält). Durch einen Schalter an der Rückseite können zwei Geschwindigkeitsstufen eingestellt werden (und nochmals zwei durch den Rückwärtsgang an der Batteriebox).

Sowohl die mittlere Drehachse, als auch der Drehteller werden angetrieben, erstere direkt durch eine lose, das heißt nur an den Zahnrädern befestigte Achse, letztere durch zwei Fahrzeugräder am Rand. Mit einer Konstruktion aus Technic-Liftarmen und -Achsen wird die Plattform schräg gehalten.

Die Minifiguren

Als Minifiguren habe ich beigefügt:

  • einen Ticketverkäufer
  • einen Ansager in einem ganz dezent knallroten Kostüm und blauen Haaren, der mit goldenem Mikrofon und Lautsprechern nicht zu überhören ist (und trotzdem ist er für mich stumm… Minifiguren scheinen in einer Tonhöhe zu reden, die wir nicht hören können…)
  • einen so jungen Jungen, dass er nicht mit dem Breakdancer fahren darf und deshalb von seiner Mutter mit einem Eis zu trösten versucht wird (die vitruvianische Minifigur auf seinem Torso zeigt, dass er gern schon groß wäre)
  • einen anderen Jungen, der mit seinen Großeltern begeistert dem Spektakel zuschaut
  • eine Frau, die die Fahrt schon bereut
  • einen Mann, dem die Fahrt dagegen gefällt
  • zwei Schwestern, die es kaum erwarten können, bis die Geschwindigkeit ein wenig erhöht wird
  • vier Jugendliche in vollständig unauffälliger Kleidung (obwohl es heutzutage schwierig ist, mit rosafarbenen Haaren noch Aufmerksamkeit zu bekommen…), wobei einem von ihnen die Fahrt nicht ganz so zu bekommen scheint. Die Handtasche dient übrigens dazu, das Mädchen vor dem Herausfallen zu bewahren – bei einem plötzlichen Ruck lässt sie einfach die Handtasche los und bleibt selbst unbehelligt sitzen – so zumindest der Gedanke. Dass es Minifiguren nicht einfach ist, einmal festgeklickte Gegenstände wieder loszulassen (insbesondere bei Handtaschen wird es schwierig), zeigt das Experiment…
  • einen Würstchen- und Brezelverkäufer
  • und einen Eisverkäufer

Wie gefällt euch mein LEGO Breakdancer? Habt ihr euren Jahrmarkt auch um einige MOCs erweitert? Erzählt es uns in den Kommentaren!

11+

Simon Brandt

Seit frühester Kindheit begeisterter LEGO-Fan und sammelt vor allem City und Creator.

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ein großartiges MOC! Der ist wirklich super geworden! Vielen Dank, dass Du ihn uns zeigst, Simon!

    2+
  2. Christina Mailänder

    31. Juli 2020 um 11:32

    Ich bin begeistert. Ein sehr schönes MOC. Hast du vor das Modell noch zu beleuchten?

    1+
  3. FAN DER ERSTEN HARRY POTTER SETS

    31. Juli 2020 um 21:42

    Sieht super aus. Eine Idee für eine Figur die du noch zufügen könntest wäre ein durchgeknallter Heavy Metall Fan der wohl das „Falsche“ zu sich genommen hat und nun beim zu schauen, dem Fahrgeschäft mit seinen abgedrehten Moves die Schau stiehlt. Hab ich mal in einem Video bei einem bekannten Portal gesehen. War echt Witzig zumindest bis die Security kam und ihn mitnahm.

    0
    • Das Problem dabei ist, dass es von LEGO keine bewusstseinsverändernden Substanzen geben wird… Soweit ich weiß, ist ABS gesundheitlich unbedenklich (ja, es macht auch süchtig, siehe bei mir…), sodass ich es mir als schwer vorstelle, wie eine Minifigur das „Falsche“ zu sich nehmen kann… Und Security gibt es bei mir auch nicht. Fast wie bei LEGO Friends…

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